Guten Tag,

ist eine Person nach schweren Schlaganfall mit halbzeitiger Lähmung und Verlust der Sprache noch Geschäftstüchtig?
Muss man in diesem Fall als Familienangehöriger schon einen Antrag auf Vormundschaft stellen auch wenn sich die Person noch im Krankenhaus befindet?

Danke für die Zeit
Das werden Ärzte und der Vormundschaftsrichter feststellen.
Das kannst nicht du entscheiden.
Es kommt auch auf die geistige Leistung an.
Und gibts ne Vollmacht für jemanden ?
Dann gilt nämlich erst mal die.

Je nach Sachlage kann ich dir nur raten, - da es ja Familienangehörige gibt oder evtl. jemand, der bevollmächtigt ist - da nichts zu überstürzen. Schnell ist Geld, Hab und Gut und Wohnung verloren.
Ich bitte dich: Bei halbseitiger Lähmung und Verlust der Sprache ist man doch nicht gleich auch automatisch geschäftsunfähig.
......und der Zustand kann sich ja auch noch wieder bessern.
Saarlaender
ich kann Dir jetzt nur folgendes mitteilen:

Wenn jemand halbseitig gelähmt ist und kaum noch sprechen kann,
braucht er eigentlich nur jemanden,
der die ganzen Formalitäten regelt,
er ist deswegen nicht geschäftsunfähig.

Meine Freundin hatte 3Schlaganfälle
und hat fast 2Jahre in einem Pflegeheim gelebt.
Sie saß im Rollstuhl und konnte eigentlich nur noch ihren rechten Arm bewegen.
Ihr Sohn hat alles geregelt,
sie war ja schließlich nicht geistig behindert.
Eine Vormundschaft musste er nicht beantragen,
eine Patientenverfügung wäre aber von Vorteil.

mfg
BITTE DURCHLESEN ist nicht von mir aber ich werde diese Aktion voll unterstützen!


Während gegrillt wurde, stolperte Ingrid und fiel hin. Man bot ihr an, einen Krankenwagen zu rufen, doch sie versicherte allen, dass sie OK war und sie nur wegen ihrer neuen Schuhe über einen Stein gestolpert sei. Weil sie ein wenig blass und zittrig wirkte, half man ihr, sich zu säubern und brachte ihr einen neuen Teller mit Essen. Ingrid verbrachte den Rest des Abends heiter und fröhlich. Ingrids Ehemann rief später an und ließ alle wissen, dass seine Frau ins Krankenhaus gebracht worden war. Um 23.00 Uhr verstarb Ingrid. Sie hatte beim Grillen einen Schlaganfall erlitten. Hätten ihre Freunde gewusst, wie man die Zeichen eines Schlaganfalls deuten kann, könnte Ingrid heute noch leben. Manche Menschen sterben nicht sofort. Sie bleiben oft lange in einer auf Hilfe angewiesenen, hoffnungslosen Situation. Es dauert nur 1 Minute, das Folgende zu lesen... Ein Neurologe sagte, dass wenn er innerhalb von 3 Stunden zu einem Schlaganfallopfer kommen kann, er die Auswirkung eines Schlaganfalls aufheben könne. Er sagte, der Trick wäre, einen Schlaganfall zu erkennen, zu diagnostizieren und den Patienten innerhalb von 3 Stunden zu behandeln, was allerdings nicht leicht ist. Erkenne einen Schlaganfall: Es gibt 4 Schritte, an die man sich halten sollte, um einen Schlaganfall zu erkennen.

-Bitte die Person, zu lächeln (sie wird es nicht schaffen).
-Bitte die Person, einen ganz einfachen Satz zu sprechen (zum Beispiel: "Es ist heute sehr schön.").
-Bitte die Person, beide Arme zu erheben (sie wird es nicht oder nur teilweise können). -Bitte die Person, ihre Zunge heraus zu strecken (Wenn die Zunge gekrümmt ist, sich von einer Seite zur anderen windet, ist das ebenfalls ein Zeichen eines Schlaganfalls.)

Falls er oder sie Probleme mit einem dieser Schritte hat, rufe sofort den Notarzt und beschreibe die Symptome der Person am Telefon. Ein Kardiologe hat gesagt, wenn man diese Mail an mindestens 10 Leute schickt, kann man sicher sein, dass irgendein Leben ? eventl. auch unseres ? dadurch gerettet werden kann. Wir senden täglich so viel "Schrott" durch die Gegend, da können wir doch auch die Leitungen mal mit etwas Sinnvollem verstopfen, findet Ihr nicht?

KOPIERT ES DOCH EINFACH IN EUER STATEMENT DAMIT ES SO VIELE LEUTE WIE MÖGLICH LESEN!!!

DANKE !


Dies schrieb ich 2011 und setze es hier nochmal rein.

https://www.50plus-treff.de/forum/schla ... 43188.html
Melissa56 hat geschrieben: Das werden Ärzte und der Vormundschaftsrichter feststellen.
Das kannst nicht du entscheiden.
Es kommt auch auf die geistige Leistung an.
Und gibts ne Vollmacht für jemanden ?
Dann gilt nämlich erst mal die.

Je nach Sachlage kann ich dir nur raten, - da es ja Familienangehörige gibt oder evtl. jemand, der bevollmächtigt ist - da nichts zu überstürzen. Schnell ist Geld, Hab und Gut und Wohnung verloren.


<<
Das mit Arzt und Vormundschaftsrichter wurde über einen sozialen Dienst bestätigt.
Eine Vollmacht und Patientenverfügung besteht.
Danke für die Antwort.
agapos hat geschrieben: Ich bitte dich: Bei halbseitiger Lähmung und Verlust der Sprache ist man doch nicht gleich auch automatisch geschäftsunfähig.


<<
Das mit der Geschäftsunfähigkeit war von meiner Seite aus nicht herab würdigend gemeint sondern bezog sich auf die Unerfahrenheit zu mindestens anfangs der Überforderung nicht genau zu wissen wie es in den nächsten Wochen bis gar Monaten weiter gehen soll.
Ich weiß, dass Menschen schneller geschäftsunfähig sind, als sich mancher User das vorstellen kann.
Die Realität sieht anders aus, als Spekulationen
ninanachteule hat geschrieben: ......und der Zustand kann sich ja auch noch wieder bessern.


Der Zustand wird sich gewiss nicht mehr so bessern wie es zuvor war in einem Alter von 81jahren weil noch andere schwerwiegende Erkrankungen vorliegen.
Angehörigen müssen sich eben auch um vieles kümmern deren Hände gebunden sind.

Danke für die Zeit
Babsy4112 hat geschrieben: Saarlaender
ich kann Dir jetzt nur folgendes mitteilen:

Wenn jemand halbseitig gelähmt ist und kaum noch sprechen kann,
braucht er eigentlich nur jemanden,
der die ganzen Formalitäten regelt,
er ist deswegen nicht geschäftsunfähig.

Meine Freundin hatte 3Schlaganfälle
und hat fast 2Jahre in einem Pflegeheim gelebt.
Sie saß im Rollstuhl und konnte eigentlich nur noch ihren rechten Arm bewegen.
Ihr Sohn hat alles geregelt,
sie war ja schließlich nicht geistig behindert.
Eine Vormundschaft musste er nicht beantragen,
eine Patientenverfügung wäre aber von Vorteil.

mfg


<<
Danke für die ausführliche Antwort.
Für die Angehörigen ist es mitunter auch ratsam einen Fachanwalt Bereich Pflegerecht zu nehmen wenn es um Unterhaltspflichten geht.

MFG
Gepardin hat geschrieben: Ich weiß, dass Menschen schneller geschäftsunfähig sind, als sich mancher User das vorstellen kann.
Die Realität sieht anders aus, als Spekulationen



<<
Wie zuvor schon erwähnt wurde entscheidet das ein Arzt und auch da mag nicht jeder Seriös sein wie manche Angehörige.
Meine Frage bezog sich mehr das kümmern von Angehörigen wenn ein Familienmitglied auf unbestimmte Zeit nicht in der Lage ist sich um sein Eigenheim, Post und mehr kümmern zu können.
Gepardin
so kann es im Extremfall ausgehen..............Geschäftsunfähigkeit.


Als ich mit meinem Sohn dann mittags endlich im Krankenhaus war,
wurden wir nur noch kurz aufgeklärt,was Sache ist.

Dann kam die Frage:"haben sie eine Patientenverfügung"?
Ja wir hatten eine.
Mein Mann wäre nicht mehr geschäftsfähig gewesen,
er war aber auch nicht mehr lebensfähig,
(das war die Kurzfassung).

@Saarlaender
das Du am Anfang überfordert bist,ist völlig normal,
Du wirst aber Hilfe vom Sozialdienst,im Krankenhaus bekommen.
Ich gehe mal davon aus,
das es um ein Elternteil geht.
Dir alles Gute und ganz viel Kraft.
mfg
@Babsy

Nein,nicht im Extremfall.
Ich habe es mehrfach erlebt, dass sich Ärzte und Pflegepersonal über die Patientenverfügung hinweggesetzt haben.
Manchmal nur deshalb, weil sie vergaßen, dass es eine gab.
@Gepardin
ich kann es nur so schreiben,wie ich es erlebt habe.
Die Patientenverfügung meines Mannes wurde umgehend in der Akte abgeheftet.

@Saarlaender,
solltest Du der Sohn sein
und der Vater ist noch aufnahmefähig,
kann er Dir doch eine Vollmacht erteilen,
damit Du an die Post kommst,oder auch an sein Konto.
Hast Du noch Geschwister,mußtest Du Dich mit denen mal zusammen setzen
und alles besprechen.

Im Ernstfall musst Du zum Amtsgericht und einen Erbschein beantragen,
sofern keine weiteren Angehörigen vorhanden sind.

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