Rauchmelder machen mir das Leben schwer.
Die ersten vor 1  1/2 Jahren angebracht, machten ihren Dienst ein paar Wochen, dann fingen alle an zu piepsen, Batterien ausgetauscht, aber nichts änderte sich.
Sie wurden weggemacht, aber gesetzmäßig ist es ja nicht.  Außerdem wurde wieder bei der Eigentümerversammlung   darauf hingewiesen , daß nochmal geprüft würde, ob es bei jedem vorschriftsmäßig angebracht ist.
Am Freitag kaufte ich also neue,  fotoelektronische Rauchmelder. Zehn Jahre kein Batteriewechsel notwendig, weil Lithiumbatterie. Zum Befestigen kaufte ich Magnethalter, die ich auf die alte Platte, mit vorgesehenen Klebeplatten befestigte. 
Da hingen sie, gestern morgen, uff, geschafft und vermeldete: Rauchmelder angebracht, war garnicht so schwer.
Heute nacht träumte ich, bei einem Auto wäre die Warnanlage losgegangen. Wurde dann richtig wach, das war kein Traum, es piepste, nahm aber immer noch an, es kommt von draußen. Nach einer Zeit, nervte es mich, stand auf um aufs Klo zu gehen und hörte dann , es kommt aus der Wohnung.
Sah dann die Bescherung, es war heruntergefallen, die Klebeplatten hatte sich gelöst. 
Aber was nun? Ich wußte nicht, wie ich es abstellen konnte, an die Batterien kam ich nicht dran , zum Balkon runterschmeißen ging leider auch nicht, wollte ja nicht die ganze Strasse aufwecken.
Packte sie dann in einen Kochtopf , in Luftkissenplastik gehüllt, Kissen drauf, wieder ins Bett. Der Ton war wieder zu hören, Kochtopf verrutscht, so ging es ein paarmal, bis ich ihn dann auf den Balkon steckte, in Decken und Kissen verhüllt. Da ist er immer noch und piepst vor sich hin.
Der Hund wurde durch das viele hin und her wach, sie hört nicht mehr, zum Glück. Also wieder raus, mittlerweile war es 4 Uhr,  als ich wiederkam entdeckte ich den nächsten Rauchmelder am Boden, aber er piepste GsD nicht.
Nun habe ich wieder keine Rauchmelder, es ist zum Verzweifeln.
Was kann ich machen, vor allem mit dem Piepsding, den kann ich ja nichtmal in den Müll schmeißen.
Wer gibt mir einen Rat. 
Ich lass das immer eine Fachfirma machen, die werden dann auch regelmässig getestet, bei mir Batterietausch alle 2 Jahre
Bei uns wurden die Rauchmelder vom Kaminkehrer angebracht und jedes Jahr werden sie auch von ihm überprüft.

AK
Diese Rauchmelder mit diesen Magnetplatten an die Decke zu kleben das ist keine gute Lösung.
Lieber diese mit kurzen 5mm-Dübeln an die Decke bohren, aber bitte außerhalb der Richtung Deckenleuchte - Lichtschalter Zimmertür damit man die in der Decke befindliche Lichtleitung nicht anbohrt.
Diese Rauchmelder schalten sich in der Regel automatisch nach kurzer zeit wieder ab, wenn nicht reklamieren.
( man muss ja nicht sagen dass sie Heruntergefallen sind).
Manchmal ist in den Rauchmeldern auch nur Staub drin, das sie anfangen zu piepsen. Normalerweise kann man sie mit dem Entfernen der Batterie abschalten. Rauchmelder sollten auch immer an der Decke in der Mitte des Raumes bzw. an den höchsten Punkt angebracht werden. Bei mir hat auch einer die in den Ecken angebracht. Im Notfall helfen die da sehr wenig.
Ich habe vorhin diesen Beitrag gelesen und fragte mich ob das Volksbelustigung sei oder ganz ganz schlechte Bildung ist 

Ich arbeite Beruflich in der Branche und bin Zertifizierte Rauchmelder Fachkraft und zertifizierter Errichter von Brandmeldeanlagen  ich baue und errichte solche grössere Anlagen sowie auch das ich in Einfamilienhauser nach Richtlinien Rauchwarnmelder anbringe

So'n Stuss , verzeihung das ich so sage , habe ich schon lange nicht mehr gelesen  

Man unterscheidet zunächst zwischen Mietwohnungsblöcke und Kleinere Wohnhäuser mit 2 - 3 Wohneinheiten in Privatbesitz wo unter umständen ein oder mehrere Etagen vermietet sind

In Wohnblöcken die von Mietorganisationen betrieben werden gilt eine Rauchmelderpflicht seit 2009 die bei Altbauten nachgerüstet werden mussten bis spätestens 01.01.2010 und für die anderen trat bis auf Berlin und Brandenburg die Rauchmelderpflicht im Jahre 2013/14 in Kraft ( je nach Bundesland etwas unterschiedlich ) .  

In Mietwohnungen in denen der Vermieter für den Betrieb und Erhalt der Rauchmelder zuständig ist dürfen seit Anfang an also 13/14 keine Rauchmelder mit entnehmbaren Batterien in Mietwohnungen eingebaut werden , das gilt und galt auch für die Wohnblocks die seit 2009 diese Vorschrift haben
die mit 9 Volt Block dürfen nur in Eigenheimen bei Eigennutzung verbaut werden

Der Hintergrund dieser Gesetzgebung ist , das im Anfangstadium der Rauchmelderpflicht viele Mieter kurz nach der Montage die Batterie ausgebaut haben weil Sie vor Fehlalarme angst hatten und der Vermieter das wenn überhaupt erst 1 Jahr später bei der Routine kontrolle mitbekommen hatte das der Melder ohne Batterie dort hängt
Bei Altbeständen die in Voreilendem Gehorsam schon vor 2009 angebaut wurden die dann eine Altbestandgenehmigung haben bis zum Ablauf der 10 Jahresfrist , bis der Rauchmelder erneuert wird , erlebe ich es in einem Wohnblock in Koblenz jedes Jahr das so gut wie alle Batterien fehlen

Seit der Rauchmelderpflicht für Alle im Jahre 13/14 dürfen in vermieteten Wohnungen nur noch Melder mit fest eingebauter Batterie eingebaut werden .
Der Hintergrund dieser Vorschrift ist zum ersten eben schon erwähnt und B ist per PC und Schnittstelle bei der Jahreswartung jeder Alarm auslesbar , der Verschmutzungsgrad ablesbar und ob der Rauchmelder abgebaut war und der Zustand der Batterie ggf bei schwacher Batterieleistung wird der Melder ersetzt da er 10 Jahre Garantie hat , Die Melder  haben einen Schalter der den Melder abschaltet wenn er von der Grundplatte abgeschraubt wird , was auch hier das eigentliche Problem war , man hätte nur den herunter gefallen Melder von seiner Grundplatte abschrauben müssen und dann wäre ruhe gewesen

Was die im Zubehör verfügbaren Magnetplatten und Klebepads betrifft

Die Magnetplatten sind für die Verwendung im Treppenhaus / Fluchtweg gedacht wenn dort eine Metallkonstruktion steht die kein anbohren für Schrauben zulässt

Die Klebepads sind für vorrübergehende Montage gedacht , z.b für Schulcontainer , Baucontainer , Baracken , Bauwagen etc , wo keine Bohrung möglich ist und nur eine zeitlich Begrenzte Überwachung gefordert ist

Klebepads und Magnethalter haben in einer normalen Wohnung nichts zu suchen und werden jedesmal als Mangel beim Prüfungsbericht erwähnt , Die Hausrat bzw die Brandversicherung bei Mietobjekten die Interessieren sich für sowas sehr gerne    

Angebracht werden müssen diese Rauchwarnmelder in allen Schlafräumen , also z.b Kinderzimmer Schlafzimmer , Gästezimmer , Fluchtweg , evtl Treppenhaus je nachdem wie der Fluchtweg ist

die Melder haben mindestens 50 cm von jeder Lampe , jedem Sturz , jeder Wand weg zu sein und von Kachelöfen mindestens 4 Meter   und dürfen nicht oberhalb von Schränken oder anderen hoch reichenden Gegenständen angebracht werden.
Die Reichweite eines Melders beträgt 7 Meter , es ist somit ein wenig unerheblich ob der Melder genau in der Mitte des Raumes hängt , wenn die längste Strecke bis in die entfernteste Ecke nicht 7 Meter überschreitet

Sollte der Schornsteinfeger einen Melder in der Küche fordern , dann muss dort ein Hitzemelder installiert werden und kein Rauchwarnmelder      

Wenn sie weitere Fragen haben , schreiben Sie gerne , das ist mein Job  
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