nein, das möchte ich nicht, da vertraue ich mehr meiner Hundeschule, denn dort liebt sie die Trainerin
Hallo Leiolente,
Ich hatte ursprünglich Standard- Bullys. Da hab ich aber noch in Brandenburg gelebt. Und dann kamen die Rasselisten !!!Und alle in unserem beschaulichen Dörfchen wußten plötzlich, wie gefährlich diese Hunde sind, mit denen sie gestern noch geschmust hatten. Dorf eben. Ich hatte sehr viel Ärger, obwohl nie etwas vorgefallen ist. Meine Hunde durften an Altersschwäche sterben, aber neue sollten nicht mehr sein. Lebens- Umstände haben mich nun gezwungen, in die Stadt zu ziehen. Und ich möchte wieder einen Hund haben. Ich liebe eben die  anhängliche und schmusige Art von Bullys. Daher ein Minibully. Und mit  ca. 20 Kilo passen die wahrscheinlich in keine Tasche. Die Kleinen sind sehr robuste Hunde, mit den man so viel Spaß haben kann. Ich kann nix dafür. Ich bin den Stinkern verfallen. Allerdings weiß ich auch, auf was ich mich einlasse. Ich hab schon sehr lange Kontakt zur Züchterin, kenne ihre Hunde ( auch Mama und Papa). Hundeschule ist angemeldet und ich bin auch zu allen anderen Auflagen bereit, um ja nirgends anzuecken. Schade, dass es einem so schwer gemacht wird. 
Sabine 
ninanachteule - ich glaube auch, dass meine Mina schon Schlimmeres erlebt hat, sie reagiert auf manche Menschen extrem, gerade wenn sie ganz schwarz gekleidet sind. Ich kann den Hund nicht fragen, aber die Hundeschule hilft mir schon viel. Sie ist ein lieber Hund, sehr anhänglich, hört mehr auf Kommandos, wenn sie meine Enkelkinder geben. Sie spielt gerne und unermüdlich. Das heisst, sie will immer Aktionen. Das nervt mich schon manchmal, denn irgendwann muss auch mal Ende sein. Dann werde ich laut mit ihr und schon ist Ruhe. Aber das tut mir dann auch wieder leid.
Mit meinen zwei vorherigen Hunden hatte ich solche Probleme nicht. bin also verwöhnt.
bine, ich weiss über diese Hunde nicht viel, nur dass jetzt einer Trainerin in den Finger gebissen hat, er war wohl nicht gut drauf an dem Tag
es sind nicht immer die Hundebesitzer schuld.
Das Vorleben, dort wo er geboren wurde, ist auch sehr wichtig.
Bei meinem jetzigen Hund hat man mir gesagt er sei schwierig! Die Besitzerin machte mit ihm Wagerennen und brauchte auch eine Peitsche!
Ich nahm in zu mir nach Hause , das sind jetzt vier Jahre,
Er hat in dieser Zeit in der Wohnung noch nie gebellt, ist der liebste Hund auch wenn es an der Türe klingelt. Alle Besucher sind begeistert.
Aber wenn ein Fahrradfahrer vorbei fährt ist der Teufel los.
Das ist so seit ein Fahrradfahrer im Wald von hinten in uns reingefahre ist und beide am Boden lagen!
Mein Hund blutete aus der Schnauze und ich hatte eine gebrochene Rippe und konnte kaum mehr einatmen. Der Fahrer fuhr einfach weiter und kümmerte sich nicht um uns.
Ich fahre selbst mit dem Fahrrad und er läuft schön neben mir.
Aber bei anderen Fahrer spinnt er.
Im Wald muss ich ihn immer an der Leine halten: Er ist ein Jäger!
Bei uns im Streichelzoo holt er die Schafe und die Alpakas von der Weide wenn sie in den Stall müssen. Die Katzen, 12 Stück, sind ihm schnuppe, nur wenn eine neue sich bei uns herumtreibt geht er los! Bei den Esel ist er vorsichtig, die schlagen mit den Hufen zu, das kennt er und macht einen grossen Bogen um sie.
Ich will ja auch keinen Hund der alles richtig macht. Mit den beiden jungen Bernersennenhunde kommt er gut aus. Vorsichtig ist er auch bei den Gänsen. :D :D :D Die schnappen einfach zu egal ob Hund , Katzen oder auch uns, die sie doch immer füttern!
Warum gibt es die "Listenhund"? Zum Einen als besondere Einnahmequelle für die Gemeinden, zum Anderen, da diese Rassen und deren Besitzer in der Vergangenheit besonders auffällig waren.

Das viele dieser Listenhunde gute Familienhunde und richtige Schmuser sind ist unbestritten. Doch sollte man die Realität im Auge behalten. Es gibt Rassen, die für spezifische Aufgaben gezüchtet wurden und daher besondere ausgeprägte Eigenschaften, so z.B. Jagdhund, Hüttehund, Wachhund, Herdenhund, Schweißhund uws. ... so auch der Kampfhund, der speziell für Hundekämpfe gezüchtet wurde. Daran ist auch im Großen und Ganzen auch nichts auszusetzen (bei manchen Hunderassen, die als Modeerscheinung gezüchtet werden, kann ich zwar den Sinn nicht nachvollziehen, aber das ist mal nebensächlich).

Ich denke, grundsätzlich entwickelt sich der Hund entsprechend seinen Instinkten und dem Einfluß seiner Umwelt. Als Welpen sind sie alle ungefährlich! Es liegt an uns Menscehn, was wir aus dem Hund machen, einen guten sozialisierten und gefestigten Begleite, oder einen verängstigten Vierbeiner, einen aggressiven, angriffslustigen Köter, oder .... . Manche Verhaltensarten des Hundes entwickeln sich auch einfach durch Unwissen, da die Halter ihren Hund zu sehr vermenschlichen, sich nie mit dem Thema Hund auseinandersetzen, ihren Hund nicht "lesen" können.

Es gibt aber auch Menschen, die mit ihrem Hund ein bestimmtes Ziel verfolgen, außer einen guten und freundlichen, persönlichen Kameraden zu haben. So möchte der Jäger das sein Hund das Wild aufstöbert und die erlegte Beute findet, der Schäfer das seine Herde zusammengehalten und bewacht wird, der Blinde das er sicher und verlässlich durch die Straßen geführt wird, beim Zoll soll er Drogen, Geld, Waffen und Sprengstoff finden, die Polizei und Bundeswehr bildet Hunde zum Angriff und Eigenschutz aus, im Rettungsdienst werden sie zur Suche von vermissten Menschen ausgebildet. Aber es gibt nicht nur liebe, nette und freundliche Menschen, die nur Gutes für die Umwelt wollen.

Es gibt Menschen, die wollen keinen harmlosen Hund an ihrer Seite haben, denen die Brust um 50% anschwillt, wenn sie ihren "Kämpfer" hechelnd und geifernd am Stachelhalsband mit strammer Leine durch die Straßen führen.

Der Rottweiler, ein tolles Tier, hatte früher den Titel "Polizeihund", später "Metzgerhund", heute steht er in manchen Bundesländern auf der Liste. Warum? Weil er als exelenter Familienhund eine zeitlang für eine gewisse Gesellschaftsschicht zum "Modehund" und als persönlichen Kampfmaschine gehalten wurde.

Um solche Entwicklungen entgegen zu wirken, hat der Gesetzgeber bestimmt Auflagen definiert, für die Hunderassen, die besonders auffällig wurden. So ist für diese Hunde eine sehr hohe Steuer zu bezahlen, genereller Leinenzwang und Maulkorbpflicht. Davon befreit werden kann sich jeder Halter eines Listenhundes, wenn er mit diesem Hund die Begleithundeprüfung ablegt, sowie einen Wesenstest absolviert.

Leinenzwang und Maulkorbpflicht kann übrigens jedem Hund widerfahren, wenn dieser aggressiv auffällig wurde. Diese werden dann gerne ausgesetzt bzw. den Tierheimen überlassen, wer will schon gerne in Verruf kommen.
Ich hätt mir vor vier Jahren beinah einen Kangal zugelegt..als ersten Hund und ohne jegliche Erfahrung...ich was total verliebt in einen wunserschönen Welpen..hab mehrfach den Züchter besucht und mit den Hunden gespielt..die Hundemutter war sehr zutraulich und nett, hatte aufgerichtet ca. meine Körpergrösse und mein Gewicht..

die Kangals sind nur in wenigen Bundesländern gelistet..es sind klassische Herdenschutzhunde, die es zur Not auch mit einem Wolf aufnehmen.

Ich hab mich dann im Kangal-Forum angemeldet und da bekam ich sehr viele Informationen von Kangal- Haltern..summa summarum wurde mir abgeraten..und ich bin denen heut noch dankbar dafür..

Die Bedlingtons, die ich jetzt halte, ( das sind Terrier mit Windhundblut) waren vor 200 Jahren äusserst aggressiv und man hat sie nicht nur zum Wildern verwendet, sondern auch für Hundekämpfe.

Heute sind sie dank planmässiger Zucht klassische ´Damenbegleithunde´ und sie passen auch viel besser zu mir und zu meinen Gewohnheiten, und in die Stadt..als so ein riesengroses Tier.

Wenn ich auf dem Land leben würde, einen Hof und Tiere hätte, wäre der Kangal für mich der ideale Hund.
Kangals sind tolle Hunde - aber, wie du schreibst, definitiv nur was für Hunde-erfahrene Menschen und nicht für Anfänger.

Ich hatte mich nach zwei Rassehunden vor 17 Jahren für meinen Mischling ganz bewusst entschieden - ich habe das nie bereut, sie war die intelligenteste, sozialverträglichste und gehorsamste Hündin, die man sich denken kann. Ihre Vorgängerin war eine rote Cocker-Hündin, die noch in die Kategorie der "Beißwut" fiel, war durch Inzucht und Überzüchtung des damaligen "Modehundes Cockerspaniel" (in den siebziger Jahren) bei den roten Spaniels aufgetreten. Nachdem der Cocker durch den Golden Retriever "abgelöst" wurde, haben die Züchter auch wieder entspannter züchten können und inzwischen sind auch die roten Cocker wieder gut zu halten.

Und da ich dich kenne, liebe Trans-La-Tion und deine Wuffis auch - sie passen defnitiv zu dir und machen ihrer Umwelt sicher auch nicht so große Angst im Park, als wenn du mit einem Kangal im Nymphenburger Park spazierengehen würdest (ist so mit den Vorurteilen...).
ich mag sehr Schäferhunde, ihr Wesen, ihr Aussehen, weniger ihre Haare in der Wohnung.

Und noch heute werden Schäferhunde auf den Hundeplätzen von jedem Depp zum Schutzhund ! ausgebildet.
Da wird auch im Forum von Stachelhalsbändern und Teletak (Stromhalsband)im Einsatz diskutiert
und zwar positiv!!!
Die sogenannte Tischarbeit ,das Abtrainieren der Beißhemmung.

Ich finde es einfach zum Verbieten!

Warum darf jeder Depp einen Hund zur Schutzhundeprüfung bringen?

Aber die Hunde in Listen abwerten, nicht die Menschen, dass geht natürlich einfacher.
Was du schreibst, ist ja wohl absolut daneben. Es mag sein, dass "jeder Depp" einen Hund halten darf und kann - aber nicht "jeder Depp" kann seinen Hund zum Schutzhund ausbilden noch ihn zur Schutzhundeprüfung anmelden. Dazu gehört ein bisschen mehr als "jeder Depp" vorzuweisen vermag. :roll: :roll: :roll: :roll:
Was sich in so manchen Hundevereine abspielt möchte ich gar nicht wissen wollen. Aber ich kenne auch durchaus gute und verantwortungsvolle. Auch ist gegen eine Schutzhundeausbildung erst einmal nichts einzuwenden, solange dies im privaten Bereich als "Auslastung" des Hundes und Sport gesehen wird. Es wäre wünschenswert, wenn die Ausbilder/Trainer aber auch so konsequent wären einen Hund nicht diesbezüglich zu trainieren, wenn Hund und/oder HalterIn nicht die Eignung dazu haben.
Wann ist Mensch denn geeignet für die Schutzhundeausbildung?
Hallo, ich bin neu hier und finde das Thema recht interessant, da ich auch einen Hund besitze.

Früher, als ich noch Schäferhund und Golden Retriever hatte, habe ich immer die Nase gerümpft, wenn ich einen Yorkshire-Terrier "Modell Klobürste" gesehen habe. Jetzt, nach 12 hundelosen Jahren, habe ich selbst einen einjährigen Biewer Yorkshire, vor vier Monaten aus schlechter Haltung freigekauft, und sie ist meine allerliebste süße Maus, die sich in kürzester Zeit zu einem tollen Hund entwickelt hat, obwohl sie fünf Monate lang im Keller eingesperrt war. Mit den sogenannten "Kampfhunden" habe ich keine Probleme. Es kommt immer darauf an, wer am anderen Ende der Leine ist.