Hallo,

wie ich schon im Begrüßungsforum angedeutet habe, bin ich am Überlegen, ob ich mir einen Kastenwagen zum Selbstausbau, oder ein "fertiges" Wohnmob. für kleines Geld hole!?

Aber jetzt erst einmal zur bisherigen Entscheidungsfindung:

Seit ca. 3 Jahren überlege ich, da ich nicht mehr all zu lange in meinem bisherigen Beruf arbeiten kann, was ich statt dessen beruflich machen möchte und wie ich mir mein Leben dann einrichte.
Bisher sind/waren für die Entscheidungsfindung folgende Ansätze vorhanden:

A - Mit 63 frühzeitig in Rente und dann komplett mobil leben und digital und somit Ortsunabhängig arbeiten
B - als Sidepreneur einen Hauptjob (ca. 40-70% der Vollzeit bis zur regulären Rente) und daneben eine freiberufliche teilmobile Selbstständigkeit (digital oder "normal"?? )
C - oder eine Kurzform.....bis 63 mit den Vorgaben aus B
D - oder noch etwas Anderes.... :?: (Nur nie wieder Vollzeit / in einem "ungeliebten" Job)

Meinen Wunsch, mir im nächsten Jahr ein Wohnmobil zu besorgen, werde ich auf jeden Fall umsetzen!

Ich Beschäftige mich schon eine Weile mit diesem Thema sowohl die Frage welchen Weg ich dabei einschlage (Selbstgebaut / Fertig / die Größe und der Umfang der Ausstattung) ist mir noch nicht ganz klar?
Außerdem wäre es schön, wenn man sich mit "Gleichgesinnten"...also entweder mit ähnlichen Zukunftsgedanken, oder schon umgesetzt....Menschen (Beider Geschlechter) austauschen könnte....gern auch persönlich im Raum S-H.

Nun ja, das war es erst einmal....

to be continued....

Gruß

Mikka
Ich werde mir auch einen Camper zulegen.
Suche im Freundeskreis gerade noch Menschen, die mich beim Kauf begleiten.
Spiele sogar mit dem Gedanken, mein Haus zu verkaufen und auch nur noch mobil zu leben.
Ich bin erfreut zu sehen, dass ich nicht die einzige "Verrückte" bin.
Im Freundeskreis haben einige Leute nämlich gar kein Verständnis.
Spätestens im Frühjahr will ich so ein Teil in meinem Besitz haben.
Gepardin hat geschrieben: Ich werde mir auch einen Camper zulegen.
Suche im Freundeskreis gerade noch Menschen, die mich beim Kauf begleiten.
Spiele sogar mit dem Gedanken, mein Haus zu verkaufen und auch nur noch mobil zu leben.
Ich bin erfreut zu sehen, dass ich nicht die einzige "Verrückte" bin.
Im Freundeskreis haben einige Leute nämlich gar kein Verständnis.
Spätestens im Frühjahr will ich so ein Teil in meinem Besitz haben.


Hallo Gepardin,

da bietet sich ein Austausch doch an! :D Vielleicht hast du Lust dich mit mir einmal auf eine "Fachsimpelei" zu treffen? Bei einem (oder mehreren :lol: ) Kaffee?
Evtl. stellt es sich ja für dich heraus, das ich evtl. auch bei dem Erwerb eines entsprechenden Fahrzeuges behilflich sein kann?
Ich treffe auf ähnlich "Verständnislose", die es sich nicht vorstellen können. Aber davon darf man sich nicht abhalten lassen!

Dann warte ich mal gespannt auf deine Antwort...


Mikka
Hallo Mikka,

absolut tolle Idee, wir hören.
Vom Ausbau wurde mir übrigens abgeraten,
aber mehr bei einem Kaffee....

LG Gepardin
Mein Vorschlag - kaufe dir einen Bully und lerne Gitarre spielen.

Damit bist du unabhängig, findest immer Gesellschaft und hast noch Platz für gelegentliche Übernachtungsgäste.
@ef.

Nein, ich möchte schon einen richtigen Camper, so ein wenig Komfort
ist Pflicht und ich singe lieber.... :wink:
Ich denke auch, das jeder seine Vorstellungen von "mobilem Leben" umsetzen sollte und man genau auf seine Bedürfnisse achten muss, sonst geht das nach hinten los und man fühlt sich unwohl und unglücklich!
Es kam für mich auch ein amerikanisches "Mobilheim" plus Wohnmobil in Frage und ist immer noch nicht als "Dauerwohnsitz" abgeschrieben....mal sehen.. :wink:

Das ist ja im Moment so mein kleines Dilemma....ich weiß, das ein "Bulli" einfach zu klein für mich und längerfristiges Wohnen ist und auch nicht meinen Platzansprüchen (festes Bett im Heck, evtl. doch eine "Nasszelle",....) gerecht werden würde.

Meine Schwierigkeit ist die passende Länge des Fahrzeuges zu bestimmen! H2 als Höhe ist ein muss, aber ob es ein L3 oder ein L4 wird......da bin ich mir noch nicht sicher :roll:

Aber die Entscheidung bei mir fällt spätestens im Oktober nächsten Jahres.. :D
Ich habe mir Neufahrzeuge von Fiat angesehen, allerdings habe ich die Idee vom Neufahrzeug verworfen, da der Wertverlust viel zu groß ist.
Außerdem glaube ich zwischenzeitlich, dass es sehr gute Gebrauchte gibt.
Wichtig ist unbedingt eine Dusche, da man in Norwegen zum Bespiel überall stehen kann und nicht auf den Campingplatz angewiesen ist.
Und behaglich möchte ich es in meinem Camper haben und auch schon ein vernünftiges Bett, wie in meinem jetzigen Zuhause halt auch.
Nur, dass dann alles etwas kleiner ist, aber dafür bin ich frei und kann reisen wohin es beliebt.
Und bevor ich dann irgendwann in´s Heim komm, war mein Leben noch einmal
voller Spannung. :D
Hej Gepardin,

zurück von meiner 5.ten Schweden/Norwegen Reise mit WoMo, muss ich Dir in Punkton "Überall Frei Stehen" widersprechen. Diese Zeiten gehören der Vergangenheit an.
Das geltende "Jedermanns Recht" sah schon immer nur eine Verweildauer von 24 Stunden vor und schon immer mit gewissen Einschränkungen.
Inzwischen ist die Camper-Infrastruktur in ganz Skandinavien sehr gut ausgebaut und immer mehr Gemeinden verbieten das "Freie Stehen", um die Camper auf ihre Campingplätze zu zwingen.
Zusätzlich haben sich viele Camper nicht so benommen, wie man es eigentlich erwarten sollte, was die Müllentsorgung und sonstige Entsorgung anbetrifft. Das führte zu weiteren Verboten.
Man kann an vielen Orten noch "Frei Stehen", aber längst nicht mehr überall.

HG
Ohewa41
ohewa41,Moderator der Themengruppe Wohnmobil&Wohnwagen
zum Forum: Wohnmobile und Wohnwagen
zu den Veranstaltungen
Was war für mich die größte Freiheit? Auf jedem Parkplatz unbehelligt stehen zu können und eine eigene Toilette. Wenn ich schon in der Innenstadt übernachte oder beim Supermarkt einkaufe. Es ist ein Wohnmobil auf der Basis eines Mercedes Sprinter. Noch nie bin ich in 15 Jahren - auch nicht in Norwegen - beanstandet worden.
Felix
Was habe ich am Wenigsten vermisst? Die Dusche. Sie ist eingebaut und verströmt jederzeit warmes Wasser. Ich habe sie noch niemals gebraucht.
Hallo!

Passt zwar nur am Rande zum Thema, ist aber aber auch nicht ganz daneben.

Ich denke, jeder kennt mittlerweile die abendliche Werbung (vor der Tagesschau) der WoWa-/WoMo-Hersteller. Da fährt ein Campingfahrzeug ganz alleine durch eine wunderbare Gegend. Weit und breit kein Mensch. Und dann stehen sie glücklich mit einem Lagerfeuer ganz einsam und verliebt an einem See.

OK, hier und da mag das funktionieren. Aber in Deutschland ist dafür ein Bußgeld wegen wildem Campen fällig. In Holland hat ein Bekannter über 400,00 € Strafe für solch eine romantische Nacht bezahlt. Ein anderer Camperfreund hat zwei Nächte vor dem Haus eines Freundes (in Deutschland) im WoMo übernachtet. 40,00€ Bußgeld hat ihn das gekostet.

Es ist also dringend geboten, sich mit den ortsüblichen Vorschriften zu beschäftigen.

Gruß vom Camper1955
Ein Bad mit separater Dusche im WoMo war die grundsätzliche Voraussetzung bei der Wahl meines WoMo.
Mein "integrierter" ist auch nur für 2 Personen (+1) ausgelegt; reicht völlig mit knapp 7m Länge.
@Picturemaker

Wie ist es den in kleinen Südeuropäischen Dörfern....kommst du da mit 7 Meter um die engen Kurven?
Hätte bei der Länge so meine Zweifel...
@Ohewa
in meinen Einreisebestimmungen für Norwegen stand in diesem Jahr noch zwei Nächte und 150 Meter von Häusern entfernt.
Ich möchte auch niemanden in meinem Vorgarten haben.
Norwegen ist so weitläufig, dass solltest du doch wissen und die Polizei nicht überall... :D

Da mache ich mir die wenigsten Sorgen.
Das was du beruflich vorhast, habe ich vor 2 Jahren verwirklicht.

Hab mich mit 61 wieder selbstständig gemacht. (Programmierer).

Mittlerweile sehe ich die Arbeit nur noch als Hobby an.

Dabei bin ich immer wieder mehrere Wochen bei Kunden.

Dafür nutze ich einen Wohnwagen und stehe auf Camping Plätzen, auch manchmal beim Kunden .

Bei mir war auch die Überlegung Womo oder Wowa.
Ausschlaggebend war, das ich mit Wowa mobiler bin. Wohnwagen kann stehenbleiben und ich kann überall hinfahren.

Ich habe auch probiert mit größeren Womos. Selbst langjähriger California Fahrer.
Sprinter Größe ist zu klein für längere Aufenthalte.
Die derzeitige 3,5, Tonnen Klasse ist mir vom Fahrgefühl zu gefährlich und auch für langfristige Aufenthalte > 4 Wochen zu klein.
Die 7,5 T Klasse und größer (Concord getestet) ist zwar toll, aber man kommt nicht auf jeden Campingplatz mehr. Außerdem wenn man so ein Ungetüm fährt, muß man manchmal 2 Plätze mieten.

Um noch zu bedenken. Alles muß absolut wintertauglich sein. Gute Isolierung / Gute Heizung, wenn man schon darin leben will.

Mein Wohnwagen habe ich darauf hin ausgelegt.
Gute Isolierung
Winter Taugliche Ausführung
Fußboden Heizung.
Getrennte Dusche zum Waschraum
Und ganz wichtig Platz. Wohnfläche ist 7,5 m * 2,5 m gerade im Winter oder bei Regen Wetter bekommt man keine Platz Angst.

Und Wohnwagen in diesen Dimensionen sind noch bezahlbar und können lässig älter als 20 Jahre werden.

Ich lebe gut die Hälfte des Jahres im Wohnwagen, und finde es toll.

Aber wie schon mein Vorschreiber beschrieben, Irgenwo stehenbleiben außer auf Parkplätzen ist so gut wie ausgeschlossen länger als 24 Stunden in Europa.

Um zu testen was dir passt, Miete einfach ein Womo oder Wowa, Jetzt in der Nachsaison ist das Mieten human.

Hoffe mit den Aussagen geholfen zu haben.
Thomas