Verteilende Gerechtigkeit bedeutet „Angemessenheit bei der Verteilung“, wobei es gilt, allen Begünstigten nach ihrer Bedürftigkeit gerecht zu werden, und nicht nur „Gleichbehandlung Aller“ durch ein Gesetz, welches Demjenigen, der bereits genug hat, das Vorrecht einräumt, noch mehr zu bekommen.

Dass man diese Form der Gerechtigkeit als sozial (lat. sozius = Partner, oder Teilhaber) bezeichnet, impliziert eine Gleichwertigkeit zweier Partner, die sich in der gleichen Situation befinden und demnach auch gleich stark sind, was das Vorrecht des Stärkeren oder auch besser Geeigneten ausschließt.

Da diese Gleichwertigkeit selbst in Zweiergemeinschaften, wo es keine Stimmenmehrheit gibt, nicht existiert, sodass immer Einer dem Anderen irgendwo überlegen ist, und der Andere dem Einen unterlegen, braucht es kein Gesetz, welches als Entscheidungshilfe dient, den jeweils Stärkeren oder besser Geeigneten zu ermitteln, sondern nur eines, welches den Machtmissbrauch des Stärkeren gegenüber dem Schwächeren verhindert, um langfristig den sozialen Frieden zu sichern.

Dieses geschieht vernünftigerweise dadurch, dass unverhältnismäßige Machtverhältnisse zwischen Partnern und Parteien ausgeglichen werden, was dazu führen soll, dass Niemand so viel Macht in die Hände bekommt, um sie für die eigenen Zwecke zum Schaden Aller zu missbrauchen.

Ein Gesetz, welches dieser ausgleichenden Gerechtigkeit widerspricht, muss als asozial und damit als untauglich angesehen werden, um das friedliche Zusammenleben zwischen ungleichen Partnern zu garantieren.

Das bedeutet im konkreten, politischen Fall, dass umgekehrt jede Art der Diskriminierung von Minderheiten dazu führt, dass der soziale Frieden gestört wird, und entsprechende Gegnerschaft auf den Plan gerufen wird, wobei jeweils der Schwächere den Kampf verliert, und das sind im Zweifelsfalle immer die Demonstranten einer Macht, die sie real gar nicht haben, sondern nur in ihrer Fantasie.
@filofaxi

Ja, die Ohnmacht der Minderheit ist ein großes Problem, und es ist entscheidend wichtig, sich zu fragen, wie man damit umgehen sollte...

Gestern las ich den Beitrag von Martin Sellner (Repräsentant der Neuen Rechten) in der Zeitschrft "Sezession".
Wollte erfahren, wie denn die Neuen Rechten auf das Video über Strache und Gudenus reagieren.
Leider kein einziges Wort moralischer Entrüstung über das Ansinnen der beiden FPÖ-Politiker, ausschließlich Empörung darüber, daß das Video heimlich aufgenommen wurde...
Er ist völlig überzeugt davon, daß die Linken dahinter stecken, denn diese bilden einen sog. "tiefen Staat" in Österreich, sie sind es, die mit allen Mitteln an der Macht bleiben wollen...
(Zum Glück ist er jedoch gegen Gewalt, zumindest noch.)
Dieses Freund-Feind-Denken, das ja auch Carl Schmitt, der hochbegabte Kronjurist der Nazis, für notwendig hält. -
(Ich selbst hoffe ja, daß Kurz trotzdem an der Macht bleiben kann, weil aus meiner Sicht die SPÖ nicht in der Lage ist, realistisch auf die Armutsmigration zu reagieren.) ---
Die Wut bei den Rechten, das Erstarken einer neurechten Ideologie z.Zt. (Kubitschek), die Selbstgerechtigkeit der Linken und Grünen, ihre mangelnde Breitschaft, die Ängste vieler vor Überfremdung ernst zunehmen, und ihr Glaube, nun sei allein der Kampf gdegen Rechts angesagt, denn im Grunde seien doch alle, die die Migration aufhalten wollen, auf der falschen Seite der Geschichte, also gegen das Voranschreiten unserer humanen Zivilisation, und für die Rückkehr in die Barbarei....
Zunehmende Kompromiss-Unfähigkeit auf beiden Seiten...

Aus der Moral komme der Tod (so ähnlich) sagte, oder schrieb einmal Carl Schmitt (den auch der Staatsrechtler Bodenhöfer als intellektuell anregenden Juristen schätzte), ich war entsetzt, und dachte, ist ja klar, daß er sich so anpassen konnte an die Mächtigen im 3. Reich, Ethik war ihm offenbar keine Herzensangelegenheit.
Aber übersteigerte Moral kann ja wirklich dazu führen, daß eine Gesellschaft geschwächt wird, wenn z,Bsp. zu viele Flüchtlinge aus fremden Kulturkreisen aufgenommen werden.
@Migranda

….Ja, die Ohnmacht der Minderheit ist ein großes Problem, und es ist entscheidend wichtig, sich zu fragen, wie man damit umgehen sollte...

Es nicht nur die Ohnmacht von Minderheiten ein Problem für die Betroffenen, sondern auch die Ohnmacht der Mehrheit, die nicht die Macht hat, korrupte Lobbyisten aus ihren Ämtern vorzeitig zu entlassen.

Das ist bereits in den Stadtverwaltungen zu sehen, wo Beamte auf Lebenszeit willkürliche Entscheidungen im Namen der Partei treffen dürfen, die gerade an der Regierung ist, ohne dass Jemand sie daran hindern kann, weil sie sogar eine eigene Rechtshoheit besitzen und damit unangreifbar sind.

Das Problem ist also keines von Rechts oder Links, sondern ein moralisches, wenn Politiker nicht ihren Wählerauftrag erfüllen, sondern eigenmächtig über die Köpfe Derer hinweg entscheiden, die sie gewählt haben.

…..Gestern las ich den Beitrag von Martin Sellner (Repräsentant der Neuen Rechten) in der Zeitschrft "Sezession".
Wollte erfahren, wie denn die Neuen Rechten auf das Video über Strache und Gudenus reagieren. ….


Das Interesse an extremistischen Sichtweisen sollte nur dazu dienen, den grundsätzlich Unterschied zwischen den Extremen zu sehen, aber nicht als Grundlage für eine Wahlentscheidung, weil die eben nur für Extremisten gut ist, und nicht für die breite Bevölkerung,

Einseitige Bekenntnisse stärken nur die Gegenseite, was zum Dauerstreit im Kampf um die Vormachtstellung in der Regierung von Parteien führt, die beide gleichermaßen unwillig sind, sich auf einen Kompromiss, der Allen zugute kommt, zu einigen.

.....Leider kein einziges Wort moralischer Entrüstung über das Ansinnen der beiden FPÖ-Politiker, ausschließlich Empörung darüber, daß das Video heimlich aufgenommen wurde...
Er ist völlig überzeugt davon, daß die Linken dahinter stecken, denn diese bilden einen sog. "tiefen Staat" in Österreich, sie sind es, die mit allen Mitteln an der Macht bleiben wollen...
(Zum Glück ist er jedoch gegen Gewalt, zumindest noch.)....


Sich moralisch über das Vormachtstreben des politischen Gegners zu empören, wirkt immer scheinheilig, wenn man sich dabei genau derselben Methoden der Diffamierung und Schuldzuweisung bedient - nach dem Motto: wenn ich als der Gute dastehen will, muss ich nicht gut sein, sondern nur den Anderen schlecht aussehen lassen – selbst wenn er in Wirklichkeit doch der Bessere von Beiden ist.

….Dieses Freund-Feind-Denken, das ja auch Carl Schmitt, der hochbegabte Kronjurist der Nazis, für notwendig hält. -
(Ich selbst hoffe ja, daß Kurz trotzdem an der Macht bleiben kann, weil aus meiner Sicht die SPÖ nicht in der Lage ist, realistisch auf die Armutsmigration zu reagieren.) ….


Mir ist in dem Zusammenhang nicht klar, wieso hier ausgerechnet ein hochrangiger Jurist aus dem alten Nazi-Deutschland in Sachen Scheinmoral zitiert wird, um zu beurteilen, ob ein hochrangiger Nicht-Nationalist besser in der Lage sein soll, ohne nationalistische Vorurteile die EU-Entscheidungen zur Flüchtlingspolitik in die Tat umzusetzen, als ein Neonazi, dessen soziale Interessen auf die eigene Nation beschränkt sind.

…..Die Wut bei den Rechten, das Erstarken einer neurechten Ideologie z.Zt. (Kubitschek), die Selbstgerechtigkeit der Linken und Grünen, ihre mangelnde Breitschaft, die Ängste vieler vor Überfremdung ernst zunehmen, und ihr Glaube, nun sei allein der Kampf gdegen Rechts angesagt, denn im Grunde seien doch alle, die die Migration aufhalten wollen, auf der falschen Seite der Geschichte, also gegen das Voranschreiten unserer humanen Zivilisation, und für die Rückkehr in die Barbarei....

Diskriminierende Hetze gegen Ausländer und das Schüren der Angst vor einer fiktiven Überfremdung der Mehrheit durch Minderheiten gehörte schon immer mit zur nationalistischen Propaganda von Diktatoren wie Hitler, um von ihren Anhängern durch Personenwahl gewählt zu werden – ganz unabhängig davon, was sie tatsächlich politisch bewirken wollten, und worüber sie ihre Wähler im Unklaren ließen.

….Zunehmende Kompromiss-Unfähigkeit auf beiden Seiten...

Kompromissfähigkeit ist nicht bei Denen gefragt, die für oder gegen die Diktatur sind, sondern bei denen, die sich im Parlament mit der Opposition auf einen gemeinsamen Kompromiss einigen müssen, um regierungsfähig zu sein.

….Aus der Moral komme der Tod (so ähnlich) sagte, oder schrieb einmal Carl Schmitt (den auch der Staatsrechtler Bodenhöfer als intellektuell anregenden Juristen schätzte), ich war entsetzt, und dachte, ist ja klar, daß er sich so anpassen konnte an die Mächtigen im 3. Reich, Ethik war ihm offenbar keine Herzensangelegenheit. ….

„Wes Brot ich ess, des Lied ich sing!“ gilt für alle Opportunisten, die als Handlanger des Teufels sich ein gutes Leben machen wollen, anstatt aus moralischen Gründen derartige Dienstverhältnisse zu verweigern, denn es wird ja Niemand dazu gezwungen, seine juristischen oder andere Fähigkeiten einem Tyrannen anzubieten, der sie zu seinen Zwecken missbraucht, wenn es auch woanders – wie zB im Ausland - möglich ist, sie zum Wohle der Menschheit einzusetzen.

….Aber übersteigerte Moral kann ja wirklich dazu führen, daß eine Gesellschaft geschwächt wird, wenn z,Bsp. zu viele Flüchtlinge aus fremden Kulturkreisen aufgenommen werden. ….

Das ist keine übersteigerte Moral, sondern die Scheinmoral in einer Tyrannei auf nationaler Basis, wo man mit menschenverachtenden Gesetzen, die auf einem angeblichen Naturrecht des Stärkeren beruhen, sich selber legitimiert als „die Kraft, die nur das Böse (das Schlechte für Andere) will und doch dabei das für Gute (für sich selber) schafft!“

Wenn die Menschen in Tyrannenstaaten diese Tyrannei abschaffen könnten, brauchten sie ja nicht zu fliehen. Daher werden international Widerstandsgruppen allerortens mit Waffen ausgestattet, um Einfluss auf die nationale Politik zu nehmen, wobei dem gehorsamen Diktator selber kein Häärchen gekrümmt wird, solange er es sich nicht mit den Herren mächtigerer Staaten verdirbt, sondern nur dem ungehorsamen, wie die jüngste Geschichte deutlich zeigt, denn bekanntlich hackt eine Krähe der anderen kein Auge aus.

Geschwächt oder gestärkt wird dabei niemals der Staat oder das Volk, sondern ausschließlich die Anführer, die es regieren.
@filofaxi

Bitte störe Dich nicht daran, wenn ich manches nicht so präzise wie Du auf den Punkt bringen kann.
Wenn ich Dich richtig verstehe, ist für Dich ein Hauptproblem die Korruption von Lobbyisten.
Ohne sachkundige Lobbyisten geht es aber nicht, oder doch?
Und sind denn wirklich die meisten korrupt? Auch die Umweltlobbyisten von München, z.Bsp., denen immer wieder unterstellt wird, daß auch sie bezahlt werden, nicht anders als die Lobbyisten der Konzerne.-

Zurecht weist Du darauf hin, daß es an Kompromissfähigkeit mangelt bei den Parteien. Aber die Wähler wollen wohl keine Kompromisse mehr, das ist das Problem. Und es geht auch darum, daß wegen dieser Kompromiise sehr wichtige Anliegen wie ein Fortschritt in Natur- und Tierschutz nicht durchgesetzt werden konnte.-

Vermutlich teilst Du meine Sichtweise nicht, daß in Europa die Rechtsparteien vor allem wegen der zunehmenden Migration erstarkten.
Auch ich mache mir Sorgen, denn ich kann nicht mehr wie früher SPD und Grüne wählen, da ich glaube, wir müssen das Asylrecht ändern, darin also der AfD recht gebe, obwohl sie für mich immer weniger als Protestpartei wählbar ist.
Nicht nur weil ich Überfremdung fürchte durch Die Aufnahme zu vieler aus anderen Kulturkreisen, bin ich gegen die Flüchtlingspolitik von Grünen und SPD, sondern weil wir auch Menschen ungewollt anlocken, die dann rasch in mafiöse oder islamistische Strukturen eingebunden werden, und unser Staat zu schwach ist, das ausreichend gut zu kontrollieren. (Die Mafia erstarkt, ebenso der Salafismus.)
Aber ich mache mir eben auch Sorgen wegen des Erstarkens extrem neurechter Intellektueller.
Carl Schmitt zitierte ich nur, weil ich denke, auch extrem Andersdenkende können etwas richtig erkennen, zumindest einen gewissen Aspekt, den man selbst vernachlässigte, z.Bsp. die Gefahr einre ausschließlichen Orientierung an ethischen Normen bei polit. Entscheidungen,worauf filippa im polit. Forum hinwies, sodaß ein Rechtsstaat die eigene Gesellschaft nicht mehr ausreichend schützen kann im Fall terroristischer Gefahren, sei es von Rechts oder Links.
@ Migranda

….Wenn ich Dich richtig verstehe, ist für Dich ein Hauptproblem die Korruption von Lobbyisten.
Ohne sachkundige Lobbyisten geht es aber nicht, oder doch?....


Lobbyisten vertreten das Interesse derer, die sie gewählt haben. Tun sie das nicht, sondern vertreten statt dessen die Interessen, die sie mit Sonderzuwendungen bestochen haben, gelten sie als korrupt. So kann es sein, dass Vertreter der Industrielobby sich korrumpieren lassen, indem sie Entscheidungen zugunsten bestimmter Konzerne treffen, die für anderer Konzerne oder Firmen von Nachteil sind.

Also ist auch innerhalb einer Interessengemeinschaft Kompromissfähigkeit gefragt, um möglichst allen Mitgliedern gleichermaßen gerecht zu werden.

Besonders krass wirkt diese Korruption, wenn sie zu gekauften Entscheidungen führt, welche sogar gegen die sozialen Interessen breiter Bevölkerungsteile gerichtet ist, die im Parlament zB durch eine progressiv-soziale oder konservativ-klerikale Volkspartei vertreten werden.

….Und sind denn wirklich die meisten korrupt? Auch die Umweltlobbyisten von München, z.Bsp., denen immer wieder unterstellt wird, daß auch sie bezahlt werden, nicht anders als die Lobbyisten der Konzerne.-....

Wenn eine Partei mehrheitlich unpopuläre Entscheidungen trifft die gar nichts mit ihrem Parteiprogramm zu tun haben, ist Korruption die einzig plausible Erklärung.

....Zurecht weist Du darauf hin, daß es an Kompromissfähigkeit mangelt bei den Parteien. Aber die Wähler wollen wohl keine Kompromisse mehr, das ist das Problem. Und es geht auch darum, daß wegen dieser Kompromiise sehr wichtige Anliegen wie ein Fortschritt in Natur- und Tierschutz nicht durchgesetzt werden konnte.-.....

Die Abgeordneten sind dazu verpflichtet, gemeinschaftlich zu Beschlüssen zu kommen, um ihre Verwaltungsaufgaben im Parlament erfolgreich erledigen zu können, ansonsten haben sie ihren Regierungsauftrag verfehlt, und sind ihr Salz nicht wert.

Dass die unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen keine Kompromisse machen wollen, wenn ihre Interessen diametral entgegengesetzt sind, ist klar, aber das Ziel der friedlichen Einigung steht über den kriegerischen Bestrebungen der einzelnen Interessenverbände, sodass die Beteiligten damit zufrieden sein müssen, dass sie zugunsten des Allgemeinwohls nur einen Teil ihrer Wünsche erfüllt bekommen können

….Vermutlich teilst Du meine Sichtweise nicht, daß in Europa die Rechtsparteien vor allem wegen der zunehmenden Migration erstarkten.
Auch ich mache mir Sorgen, denn ich kann nicht mehr wie früher SPD und Grüne wählen, da ich glaube, wir müssen das Asylrecht ändern, darin also der AfD recht gebe, obwohl sie für mich immer weniger als Protestpartei wählbar ist....


Mit nationalistischen Separationsbestrebungen erzielt man weder auf nationaler noch auf internationaler Ebene eine für Alle erträgliche Lösung von Problemen, die auf sozialer Ungerechtigkeit beruhen, wie in der Geschichte immer wieder deutlich geworden ist, sondern die nützen nur den Herrschenden.

…..Nicht nur weil ich Überfremdung fürchte durch Die Aufnahme zu vieler aus anderen Kulturkreisen, bin ich gegen die Flüchtlingspolitik von Grünen und SPD, sondern weil wir auch Menschen ungewollt anlocken, die dann rasch in mafiöse oder islamistische Strukturen eingebunden werden, und unser Staat zu schwach ist, das ausreichend gut zu kontrollieren. (Die Mafia erstarkt, ebenso der Salafismus.) ….

Die Schuld auf die Opfer zu schieben, ist natürlich leichter, als die tatsächlichen Täter beim Namen zu nennen, und sie wirksam zu bekämpfen, wenn man schon nicht die Macht dazu hat. So ist jede Ausländerhetze oder Hetze gegen Andersdenkende von Seiten machtgieriger Extremisten nur ein Mittel zum Zweck, um vom eigenen Vormachtsstreben abzulenken.

….Aber ich mache mir eben auch Sorgen wegen des Erstarkens extrem neurechter Intellektueller.
Carl Schmitt zitierte ich nur, weil ich denke, auch extrem Andersdenkende können etwas richtig erkennen, zumindest einen gewissen Aspekt, den man selbst vernachlässigte, z.Bsp. die Gefahr einre ausschließlichen Orientierung an ethischen Normen bei polit. Entscheidungen,worauf filippa im polit. Forum hinwies, sodaß ein Rechtsstaat die eigene Gesellschaft nicht mehr ausreichend schützen kann im Fall terroristischer Gefahren, sei es von Rechts oder Links. …


Ein „Staat“ kann eh Niemanden vor jemand Anderem schützen, sondern das müssen die extra dafür bestellten Sicherheitsorgane leisten, die aber auch unter der Befehlsgewalt von gewählten und oftmals korrupter Politiker stehen, die ihrerseits wenigen Einflussreichen verpflichtet sind und nicht zum Wohle der Allgemeinheit handeln.

So bleibt der Bevölkerung nur, diese Extremisten nicht auch noch bewusst zu unterstützen, indem sie sie auch noch mehrheitlich wählen, und sich ansonsten von der allgemeinen Hetze gegen an den Haaren herbeigezogene Sündenböcke nicht anstecken zu lassen – auch wenn sie aus der Feder eines hochkarätigen Filosofen aus der NS-Diktatur stammt.
Entschuldige, @Filofaxi, dass ich Dich verspätet und nur auszugsweise zitiere:

"Die Schuld auf die Opfer zu schieben, ist natürlich leichter, als die tatsächlichen Täter beim Namen zu nennen, und sie wirksam zu bekämpfen, wenn man schon nicht die Macht dazu hat. So ist jede Ausländerhetze oder Hetze gegen Andersdenkende von Seiten machtgieriger Extremisten nur ein Mittel zum Zweck, um vom eigenen Vormachtsstreben abzulenken."


Darum geht es überhaupt nicht.
Es geht darum, dass Unser Herz zwar weit ist, unsere Kräfte aber endlich, wie J. Gauck treffend sagte.

D wird das Elend der übrigen Welt niemals schultern können, weder alleine noch als Mitglied der EU. Allerdings meinen manche Plolitiker, das Elend der Welt zu schultern, sei wichtiger als sich um die eigene Bevölkerung zu kümmern.

und so läuft halt seit 2015 die Politik.

Das ist natürlich klar, wenn gedacht wird, zum Volk gehöre jeder, der in diesem Lande lebt.
Auf diese Unterschiede in der Begrifflichkeit wird noch hingewiesen werden können, zumal daraus sich Konsequenzen ergeben.


LG
Die Asylpolitik wird europaweit abgestimmt, was die Regeln zur zeitlich begrenzten Aufnahme von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten betrifft, sodass es dabei nicht um einen Alleingang der deutschen Regierungen geht.

Etwas ganz Anderes ist die Einwanderungspolitik wirtschaftsfreundlicher Regierungen, die mit billigen und willigen Gastarbeitern, denen auch der Zuzug ihrer ganzen Familie gestattet wird, und mit denen nicht nur der heimische Arbeitsmarkt unter Druck gesetzt wird, sondern auch das Sozialsystem im Falle einer Dauerarbeitslosigkeit aufgrund von mangelnder Qualifikation

In den meisten Ländern der Erde gibt’s nur eine zeitlich begrenzte Arbeitserlaubnis, und die wird auch nur erteilt, wenn dort Arbeitskräfte gebraucht werden, die im Lande selber nicht verfügbar sind, oder für Arbeit, die Niemand sonst erledigen will.

Hier hat man mit den Gastarbeiterwellen im letzten Jahrhundert politisch viel Unmut gegen Fremde erzeugt, die nur ihre Chance wahrgenommen haben, anstatt dass man die für diese Entscheidungen Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen hätte.

Ähnlich ist es heute auch wieder mit den sogenannten Integrationsbestrebungen durch Vermittlung von deutscher Leitkultur besonders in den Schulen im sozialen Brennpunkt mit hohem Ausländeranteil, wo zwei ganz verschiedene Probleme gleichzeitig auftauchen, die obendrein auch noch die Folgen früherer verfehlter, asozialer Ausländerpolitik sind.

Asylanten brauchten bislang gar nicht zu arbeiten und mussten auch nicht zwangsintegriert werden, weil sie sowieso nicht auf Dauer blieben, sondern nur solange, wie im Heimatland Krieg herrschte, und hatten daher einen Gaststatus.

Der Gastarbeiter hingegen wurde ausdrücklich herbestellt und durfte auch nur zeitlich begrenzt bleiben, musste aber – um hier erfolgreich arbeiten zu können – nicht nur über eine qualifizierte Ausbildung verfügen, sondern auch minimale sprachliche und kulturelle Kenntnisse aufweisen, die er vor Ort noch verbessern konnte.

Einwanderung hingegen ist eine ganz andere Sache, bei der letztlich auch die Staatsbürgerschaft erlangt wird, und wo man als Ausländer den Einheimischen als gleichgestellt gilt, was jedoch hier überhaupt nicht der Fall ist.

Durch Klimakatastrophen bedingte Völkerkwanderungen konnte bisher noch Niemand aufhalten, sodass man – wenn man nicht den diplomatischen Weg zur Integration zu gehen bereit war – mit kriegerischen Auseinandersetzungen rechnen musste, was ebenfalls Sache der Politiker ist, die man sich an die Regierung gewählt hat, und die man im Zweifelsfalle eben wieder absetzen muss, wenn sie ihre Aufgaben nicht zum Wohle derer erledigen, die sie gewählt haben.

@ Migranda

Politische Statements müssen sich an ihren Aussagen (output) messen, prüfen und beurteilen lassen. Niemand, der dies tut, ist verpflichtet, den jeweiligen Verfasser zu verstehen oder sich gar in seine argumentative Haltung und die Ursachen dafür (input) einzufühlen. Man kann sogar von außen besser erkennen, welcher Strömung der Verfasser folgt, als wenn man versuchte, in die Strömung zu ihm zu gelangen, um sie von seinem Standpunkt aus - quasi von innen her - zu betrachten aber aus der vorgeblich eigenen Sicht zu beurteilen. Wer das für möglich hält, ist schon von der Strömung vereinnahmt worden – denn ehe er sich's versieht, sind bislang fremder Standpunkt und eigene Sicht miteinander verschmolzen.

Im Übrigen vermisse ich nach wie vor unter einem philosophischen Thread die philosophischen Beiträge, zumindest von Dir. Du scheinst mit Deinem rein tagespolitischen rechtslastigen Lieblingsthema ...

>>Lasst uns die geheiligten Hallen der Neuen Rechte betreten, um sie endlich zu verstehen und angemessen zu würdigen!<<*

... im Grunde nur deshalb hier im Philosophie-Forum unter falscher Flagge in falschen Gewässern zu segeln, um dem politischen Forum zu entrinnen – wo Deine politischen Beiträge aber hingehören – weil Du dort wohl von noch stärker Rechtslastigen ignoriert worden bist oder was auf die Mütze bekommen hast. Stimmt's oder habe ich Recht?

*Sarkastische Interpretation meinerseits


Puuh, Verdandi, das ist aber harte Kost.
Ich habe in Mirandas Beitrag wirklich nichts rechtsextremes entdecken können.
Warum kanzelst Du sie dermaßen ab ?
Damit du ihr wieder auf die Fingerchen klopfen kannst.
Shekinah, lass das doch bitte !
Du wirfst hier wieder einmal ein Zündholz rein mit einem flappsigen hingeworfenen Satz.
Es liegt mir völlig fern, jemandem auf die Finger zu klopfen.

Verdandi, ich habe diese Frage tatsächlich ehrlich gemeint.
Ich hoffe, Du hast mich nicht miss verstanden.
Aber ich habe Miranda bisher wirklich nicht als rechtsextrem empfunden.
Eher als kritisch und neutral.
Manchmal entstehen Missverständnisse, die sich mit ein wenig guten Willen klären lassen.
Ich selbst habe es ja oft genug erlebt, wie schnell das passiert.
Und ich finde das so schade, weil dadurch weitere Diskussionen fast unmöglich werden.
@Filofaxi
"Gastarbeiter wurden ausdrücklich bestellt."
Das stimmt ! Aber in der BRD und in Westberlin konnten sie zeitlich unbegrenzt bleiben.
Deutschkenntnisse und besondere Fähigkeiten mussten sie nach meinem Wissen
auch nicht mitbringen.
Klar Christine, du hast mich zurechtzuweisen und ich soll schön brav schweigen, wenn es dir danach ist. Schon doof, dass du mich in den Foren nicht sperren kannst gell. Du führst dich auf, als ob die Foren dein Eigentum wären und sich alle nach deiner Nase zu richten hätten. Tun sie aber nicht und recht haben sie.
Nee nee, die klopft nicht auf die Finger, die wirft mit Lehm. Wenn sie aber ganz wütend wird, dann könnte sie vielleicht auch boxen. :shock: :shock:
Da brauch ich keine Angst haben, einer meiner Söhne ist ausgebildeter Thaiboxtrainer. Da kommt ein Punch zurück.