Guten Abend ihr Lieben,

ich bin auf der Suche nach einem Notfallarmband oder Notfallknopf für meine Mutter und wollte mal nachfragen ob jemand von euch vielleicht schon Erfahrungen gesammelt hat und kann mir eins empfehlen. Das Armband oder der Notfallknopf sollten eine gute Reichweite haben d.h. auch außerhalb vom Haus funktionieren wenn sie z.B. einkaufen oder spazieren geht.

Ich freue mich von euch zu lesen und wünsche euch noch einen schönen Abend :)

Liebe Grüße
Anette
....Die besten Infos wird man bei den Anbietern bekommen,wie die Johanniter oder das Rote Kreuz etc.
In welchem Radius man es nutzen kann wirst du es.erfahren ,
dort läuft ja der Alarm auf.
Ich hab das system von den Johannitern, es reicht bis in Keller und Garten... da muss man den Rufknopf aber selber drücken, mein Armband hat keine Sturzerkennung.

Beim Einkaufen ist Deine Mutter doch unter Menschen, und beim Spazierengehen wahrscheinlich auch... da helfen einem doch die Mitmenschen
Ich habe eine Rotkreuz-App auf meinem Smartphone, das ich ja immer bei mir habe. Bin also von einem Festnetz unabhängig, das man bei dem Armband in der Wohnung braucht. Die nächstgelegene Dienststelle meldet sich sofort.
Die einschlägigen Anbieter eines "Notfallknopfes" haben nur eine Reichweite in der näheren Umgebung.
Schon der Garten ist so'ne Sache.

Wenn der Knopf gedrückt wird, wird eine Telefonleitung über ein Verbindungsgerät aufgebaut, ein Mitarbeiter meldet sich und es wird abgeklärt (wenn möglich), um was für einen Notfall es sich handelt. Gegebenenfalls schicken die dann einen Notarztwagen auf den Weg.

Dann gibt es noch die Option einen Schlüssel zu hinterlegen (gegen Geld).
Der liegt dann gut verwahrt bei dem Büro des Anbieters.
Also muss bei einem Notfall eine Pflegerin ihren Einsatz abbrechen, den Schlüssel holen und zu demjenigen fahren, der den Knopf betätigt hat.
Bei leichteren Unfällen/Stürzen ist das eine Möglichkeit.

Das dauert bei einem potenziell Lebensbedrohlichen Einsatz zu lange, so dass die Feuerwehr die Tür ratzfatz öffnet, um möglichst schnell den Notarzt vor Ort zu bringen.

Wenn der Knopf gedrückt wird und kein Gespräch zu Stande kommt, muss ja davon ausgegangen werden, dass der Klient nicht mehr ansprechbar ist und Feuerwehr und Notarzt machen sich auf den Weg.

Wer also im Garten den Knopf drückt kann wahrscheinlich nicht mit der Einsatzzentrale sprechen.

Vorteilhaft ist auch, dass in der Zentrale die Gesundheitsdaten hinterlegt sind und an den Notarzt weiter geleitet werden (wenn alles klappt).

Zudem ist es auch wichtig zu wissen, dass wenn ein Pflegegrad vorliegt, ein Teil (oder ganz?) der Mietkosten übernommen wird.


Viel Erfolg!
Bei uns wir der Schlüssel in einem gesicherten Kästchen an der Wohnungstüre befestigt, das nur die entsprechende Organistion öffnen kann. Dadurch gibt es keine Zeitverzögerung wegen Schlüsselholen und kein gewaltsames Öffnen der Türe!
Jeanne46 hat geschrieben: ....Die besten Infos wird man bei den Anbietern bekommen,wie die Johanniter oder das Rote Kreuz etc.
In welchem Radius man es nutzen kann wirst du es.erfahren ,
dort läuft ja der Alarm auf.


Dort waren wir schon, ich habe mich schon überall informiert - leider sind sie technologisch noch sehr weit zurück.

LG Anette
translation hat geschrieben: Ich hab das system von den Johannitern, es reicht bis in Keller und Garten... da muss man den Rufknopf aber selber drücken, mein Armband hat keine Sturzerkennung.

Beim Einkaufen ist Deine Mutter doch unter Menschen, und beim Spazierengehen wahrscheinlich auch... da helfen einem doch die Mitmenschen


Das stimmt wohl, allerdings hätte ich da schon wirklich die volle Sicherheit, dass sie Hilfe bekommt. Neulich ist ein Bekannter von ihr gestürzt und lag erst einmal eine viertel Stunde am Boden, bevor ihm geholfen wurde obwohl sehr viele Menschen vorbei gingen :(

LG Anette
Hawaii.75 hat geschrieben: Ich habe eine Rotkreuz-App auf meinem Smartphone, das ich ja immer bei mir habe. Bin also von einem Festnetz unabhängig, das man bei dem Armband in der Wohnung braucht. Die nächstgelegene Dienststelle meldet sich sofort.


Das ist eine sehr gute Option, leider ist meine Mutter nicht ganz so fit mit dem Handy und glaube in einem Notfall würde sich das schon schwierig gestalten..
Tournaline hat geschrieben: Die einschlägigen Anbieter eines "Notfallknopfes" haben nur eine Reichweite in der näheren Umgebung.
Schon der Garten ist so'ne Sache.

Wenn der Knopf gedrückt wird, wird eine Telefonleitung über ein Verbindungsgerät aufgebaut, ein Mitarbeiter meldet sich und es wird abgeklärt (wenn möglich), um was für einen Notfall es sich handelt. Gegebenenfalls schicken die dann einen Notarztwagen auf den Weg.

Dann gibt es noch die Option einen Schlüssel zu hinterlegen (gegen Geld).
Der liegt dann gut verwahrt bei dem Büro des Anbieters.
Also muss bei einem Notfall eine Pflegerin ihren Einsatz abbrechen, den Schlüssel holen und zu demjenigen fahren, der den Knopf betätigt hat.
Bei leichteren Unfällen/Stürzen ist das eine Möglichkeit.

Das dauert bei einem potenziell Lebensbedrohlichen Einsatz zu lange, so dass die Feuerwehr die Tür ratzfatz öffnet, um möglichst schnell den Notarzt vor Ort zu bringen.

Wenn der Knopf gedrückt wird und kein Gespräch zu Stande kommt, muss ja davon ausgegangen werden, dass der Klient nicht mehr ansprechbar ist und Feuerwehr und Notarzt machen sich auf den Weg.

Wer also im Garten den Knopf drückt kann wahrscheinlich nicht mit der Einsatzzentrale sprechen.

Vorteilhaft ist auch, dass in der Zentrale die Gesundheitsdaten hinterlegt sind und an den Notarzt weiter geleitet werden (wenn alles klappt).

Zudem ist es auch wichtig zu wissen, dass wenn ein Pflegegrad vorliegt, ein Teil (oder ganz?) der Mietkosten übernommen wird.


Viel Erfolg!



Vielen lieben Dank für die ausführliche Antwort! Das ist sehr interessant zu wissen. Unsere Nachbarin hat so ein Knopf von Caritas und es reicht nicht mal bis zum Garten und sie kann damit weder duschen gehen noch in den Keller. Sie hat diese Option mit dem Schlüssel.
Neulich hatte sie drauf gedrückt weil sie gestürzt ist und es hat eine halbe Stunde gedauert bis jemand da war und die Herrschaften waren auch sehr unfreundlich. Ich suche dann schon etwas mehr Freiheit für meine Mutter und wenn es dann von der Krankenkasse nicht übernommen wird, dann ist es halt so.

LG Anette
Hallo Annette, ich schicke dir eine PN.
es gibt übrigens noch ein Problem meiner Meinung nach mit diesen Armbändern.....
nehmen wir doch mal an, die Person hat einen Schlaganfall erlitten, ist rechtsseitig gelähmt, hat am linken Handgelenk das Armband....
und nun?
sie kann mit der rechten Hand nicht den Knopf am linken Arm drücken....
in sofern bevorzuge ich für diese Eventualitäten lieber einen Notknopf am Halsband....


*ich mein ja nur*
Wenn sie bewußtlos ist, kann sie gar nicht drücken.
Das stimmt Aquamarin,
und wenn man auf dem Bauch landet hilft der Knopf auch nichts.
Es ist eben ein unvollkommenes Hilfsmittel.

Bis im Notfall Hilfe kommt dauert es auch: drücken, warten bis Kontakt zur Einsatzzentrale des Anbieters hergestellt ist, abklären was los ist, die rufen dann den Notarzt und Feuerwehr (gegebenenfalls), Anfahrt, Tür öffnen (aufbrechen) und dann erst ist Hilfe vor Ort.

Es ist eben besser als ganz ohne Hilfsmöglichkeit.


Annette:
eine halbe Stunde ist noch flott. Ich habe von Leuten gehört, die eine Stunde und länger gelegen haben. Klar sind manche Pfleger*Innen ungehalten, sie wurden ja aus ihrem vorgesehenen normalen Einsatz abgerufen.

Auf Unterstützung angewiesen zu sein ist nicht immer ein Zucker schlecken.

Vielleicht magst Du über Alternativen zu diesem System berichten, wenn es sie dann gibt.
Das ist eine sehr gute Option, leider ist meine Mutter nicht ganz so fit mit dem Handy und glaube in einem Notfall würde sich das schon schwierig gestalten..

deine mutter muss darin nicht fit sein. es gibt seniorenhandys mit extrag grossen tasten. du kannst nummern mit kurzwahl einspeichern, die sie dann zwecks einer verbindung nur einmal drücken muss. also auch deine nummer kann eingespeichert werden