so nannten die Maoris ihr Land. Das Land wird von einem Völkergemisch von vier Millionen Menschen bewohnt.
Neuseeland liegt über zwei Kontinentalplatten, so dass immer mit Erdbeben zu rechnen ist. Auch die Vulkane sind meistens noch aktiv.
1886 war der letzte Ausbruch, drei Dörfer und 153 Menschen haben das nicht überstanden.

Die Nordinsel kennt keinen Winter, das Klima ist warm und feucht.
Durch die thermische Aufheizung des Bodens werden die Menschen übererdig bestattet ( gemauerte Sakophage).
Das thermische Zentrum ist Rotorua und lockt mit Gysiren, kochenden Schlammtümpeln, warmen Thermalquellen und natürlich Maorifolklore, denn ihnen gehören die Regionen.
Am Strand von Coromandel können Sie sich eine Badewanne buddeln und darin baden. Aber Vorsicht, es kann auch sehr heiß werden!

Die Maoris kämpfen für Ansehen und Vergeltung. Das Rausstrecken der Zunge soll Stärke und Kampfeslust darstellen,
Wenn Sie in Rotorua sind, dann sollten Sie ein Begrüßungsritual nicht verpassen, es ist nicht nur schön, es gibt auch einen kleinen Einblick in ihre Kultur. Sie begrüßen sich, indem sie die Stirnen und den Nasenrücken aufeinander bringen.

In Neuseeland findet man goldfarbene Strände an türkisfarbenen Lagunen, schroffe Fjordlandschaften, schneebedeckte Vulkane und Gletscher .

Es ist so, wie gesagt wird, hier ist die ganze Welt vertreten.
Dateianhänge sehen Sie nur als registriertes Mitglied im 50plus-Treff.
Die Thermen sind unglaublich gefärbt, rote Ablagerungen ist Eisen, blau Arsen, der Geruch von gelbem Schwefel liegt ständig in der Luft.
Für Chemiker ein hochinteressantes Gebiet.

Im zweiten Bild sieht man die Vernichtung eines kleinen Ausbruchs, alles kahl.
Dateianhänge sehen Sie nur als registriertes Mitglied im 50plus-Treff.
Hallo Bruzzi,

Die herrlichen Bilder von Neuseeland haben mich sehr angesprochen und Erinnerungen geweckt an eine Rundreise 1997.
Auch ich habe die herrliche Landschaft und ihre Menschen kennen- und schätzen gelernt.
Tatsächlich ist ein Begrüßungszeremoniell bei den Maoris besonders interessant.
Wir wurden damals kurz vor unserem Eintreffen zu einem Abendessen von unserem Betreuer auf die Einzelheiten der Begrüßung hingewiesen und fast schon "geschult", um nichts falsch zu machen.
Die Gastfreundschaft war überwältigend !!!


Feli
Umwerfende Bilder ! Ich könnte mir einen Text vorstellen,der die Bilder dem Betrachter noch etwas näher bringt. Danke! Jockel512
Hallo Bruzzi,

Die herrlichen Bilder von Neuseeland haben mich sehr angesprochen und Erinnerungen geweckt an eine Rundreise 1997.
Auch ich habe die herrliche Landschaft und ihre Menschen kennen- und schätzen gelernt.
Tatsächlich ist ein Begrüßungszeremoniell bei den Maoris besonders interessant.
Wir wurden damals kurz vor unserem Eintreffen zu einem Abendessen von unserem Betreuer auf die Einzelheiten der Begrüßung hingewiesen und fast schon "geschult", um nichts falsch zu machen.
Die Gastfreundschaft war überwältigend !!!

Allerdings habe ich auch aktive Vulkane erlebt. 1886 war allerdings der letzte sehr große Ausbruch !


Feli
Genießen Sie die Bilder und Schnitzerein, die nur von männlichen Maoris gemacht werden dürfen.

Das erste Bild ist eine Kirche. Innen ist ein Fenster mit einer weißen Scheibe, auf der Jesus in Körpergröße zu sehen ist. Wenn man innen steht,
sieht es aus, als laufe er auf dem Wasser.
Fotographieren war leider verboten.

Hier können Sie auch die Sakophage sehen, da eine Erdbestattung durch die thermische Erwärmung in dieser Region nicht möglich ist.
Dateianhänge sehen Sie nur als registriertes Mitglied im 50plus-Treff.
Lieber Jokel,

ich wollte die Interessierten nicht volltexten, damit sie die Bilder genießen.
Ich würde mich freuen, wenn Beschreibungen hinzugefügt werden.

Viele Grüße bruzzi
Aus den Schöpfungsmythen der Maoris

[center]Maui
der Herkules Neuseelands[/center]


Maui, der göttergleiche Recke, der schon die Sonne eingefangen und sie zu gemächlichem, segenbringendem Tageslauf über das Firmament gezwungen hatte, fuhr mit seinen mißgünstigen Brüdern zum Fischen in weit entfernte Angelgründe. Die Brüder wollten ihm keinen Köder geben, so schlug er sich auf die eigene Nase und schmierte das hervorquellende Blut auf den Haken, den er aus dem zauberkräftigen Kieferknochen seiner Großmutter geschnitzt hatte.
Maui warf die Schnur aus und spürte alsbald einen mächtigen Biß. Der Haken hing im Heim des Seegottes Tangaroa fest. Maui zerrte den gewaltigen Fang aus den Wellen. Ein riesiger Fisch lag da, eben, fruchtbar, einladend; sogar ein bewohntes Dorf fand sich auf dem mythischen Fischrücken. Maui eilte fort, um den erzürnten Seegott zu besänftigen und beschwor seine Brüder, den Fang unangetastet zu lassen.
Aber unter den zurückgebliebenen Gefährten entbrannte ein Streit um den kostbaren Fang. Sie hieben mit ihren Messern große Partien aus dem zuckenden und sich windenden Meerestier. Der Fisch erwachte und schnellte hoch, warf und schüttelte sich. Maui hastete entsetzt zurück, kam jedoch zu spät. Aus der freundlichen Ebene, die er als zukünftige Heimat für die Maoris gefischt hatte, war ein abweisendes Land geworden; bergig und von Tälern zerfurcht. So kam es, daß die Nordinsel Neuseelands neben sanften Ebenen auch schroffe Berge und rauhe Klippen bekam.
Interessant an dieser Sage ist, daß der Held auf seinem Fisch bereits ein Dorf vorfand. Dies entspricht der geschichtlich gesicherten Tatsache, daß die Polynesier in zwei großen Wellen nach Neuseeland vordrangen. Nach der Maori-Überlieferung entstand so die Nordinsel. Die Südinsel war Maui"s Boot und Steward Island der Anker.