Doch ganz ernsthaft: Hypochonder neigen dazu, die Hilfsbereitschaft und Geduld
anderer auszunützen

.......stimmt absolut...........
und sie kennen jedes Buch auf dem Markt,
was sich mit ihrer eingebildeten Krankheit beschäftigt.
dem kann ich mich nur anschließen. Selbst erlebt mit meinem verstorbenen Mann, war zwar nicht extrem ausgeprägt, aber die Ansätze, wie oben, waren da.
Ich weiß nicht, ob das nur bei meiner Bekannten so ist:
Jeder Vorschlag, der zur Linderung ihrer Krankheiten beitragen könnte, wird fast immer abgelehnt nach dem Motto: Ich weiß genau Bescheid und benötige keine Ratschläge mehr.
die hypochondrie ist wohl eine eigenständige erkrankung, die behandelt werden muss .... müsste ......im psychischen bereich
DonnaToscana hat geschrieben: die hypochondrie ist wohl eine eigenständige erkrankung, die behandelt werden muss .... müsste ......im psychischen bereich


Ohne zu fragen einfach verabreichen

https://www.hallo-homoeopathie.de/anwendung/aengste
danke, lache, aber ich kenne ja keinen, brauche dann auch nix verabreichen.
wenn jemand wirklich krank ist, dann höre ich mir das auch an, aber nur so ein rumgejammer .....ne
Milafranzi hat geschrieben: Kürzlich war ich mit einer Bekannten in einem Restaurant.
Am Anfang jedes Telefongesprächs und auch am Anfang jedes Treffen
erhalte ich einen ausführlichen Lagebericht ihrer Befindlichkeiten, den hör ich mir
immer relativ schweigend an.
Danach können wir normale interessante Gespräche führen, die ich schätze.
An diesem Tag, in diesem Restaurant - es war heiß, die Räume stickig ,
wir saßen in einem etwas abgesonderten Raum - durfte auf ihre Anordnung hin kein Fenster geöffnet werden, wegen der Zugluftgefahr, was platterdings unmöglich war, weil kein weiteres Fenster offenstand.
Ich habe eine Weile vor mich hingelitten und dann das Treffen relativ schnell beendet, was auf wenig Gegenliebe stieß.



Die Erkenntnis ob Hypochonder zu Egoismus neigen oder nicht richtet die Welt nicht wesentlich in ein helleres Licht. Halte es mit normalen interessanten Gesprächen in latent friedvoller Athmosphäre, da hast du mehr von.
Vielen Dank für den belehrenden Hinweis.
Nur war ich, da ich Kopfschmerzen in der dumpfen Luft bekam und auch leicht transpirierte, nicht mehr friedvoll gestimmt.
Die interessanten Gespräche konnte ich somit nicht so recht genießen.
Bevor es zu einer größeren Auseinandersetzung hätte kommen können, trat ich daher den Rückzug an.
Die Hypochondrie
kann auch in Schüben auftreten.
Wenn bestimmte Situationen oder Erinnerungen auftreten,
kann so eine Krise ausgelöst werden.

In diesem,
"meinem speziellen Fall" war es ein studierter Mensch,er war Richter.

Ein paar Jahre vorher hatte er durch einen tragischen Unfall,
seine Frau und seine beiden Kinder verloren.
Wir hatten beruflich mit ihm zu tun,
punkto Familiengericht usw.

Er war immer ein angenehmer Zeitgenosse,
aber später konnte man ihn mit der Kneifzange nicht mehr anfassen.

Unser Mitleid war ihm sicher..............keine Frage.

Aber am Ende hat er nur noch über sich und seine Krankheiten gesprochen,
Empathie wurde ihm fremd.

Er hat wohl so gelitten,
das er Mitte 1970 einen Selbstmord vorgezogen hat.
(eigentlich wollte ich DAS nicht mehr schreiben)
Der pubertärende Sohn einer Freundin ist momentan wegen seiner ständig und überall schwebenden Angst vor irgendwelchen schwerwiegenden Krankheiten momentan in psychologischer Behandlung.

Trotz mehrmaliger Check ups und der Bestätigung renommierter Ärzte das mit ihm gesundheitlich alles in Ordnung sei, ließ er sich in seinen Wahn nicht davon abbringen.

Das schlimmste aber ist das er seine Mutter, meine Freundin damit noch in den Wahnsinn treibt.
Sie muss springen und mit ihm sofort losfahren, wenn er wieder mal von einem Wehwehchen heimgesucht wird.
Selbst im Urlaub ist meiner Freundin keine Ruhe seitens von ihm gegönnt.

Auch muss sie als Privatversicherte immer in finanzielle Vorleistung gehen bzw. seit ihrem neuen Vertrag Anfang des Jahres 20 Prozent mit finanzieren.

Ich hoffe, das die Therapie für ihn etwas bringt.
Er steht noch am Anfang seines Lebens und möchte doch wohl noch eine Zukunft.
Gesellschafterin
dann drücke ich dem Sohn Deiner Freundin,
ganz feste die Daumen
und das die Therapie greift.

Wir haben uns damals mit der Thematik echt lange und intensiv
auseinander gesetzt.
Wir hatten ja auch keine Ahnung.....

lg
Das hoffe ich doch auch, Babsy.

Er ist ein nämlich ansonsten ein schlaues Kerlchen bzw. seine Mutter fördert ihn immens als Lehrerin.

Es wäre sehr schade um solch ein Potential welches in ihm steckt.
Also ich weiß nicht, ob die Situation etwas mit Hypochondrie zu tun hat. Ich merke allerdings, daß je älter die Menschen werden, desto mehr sind Krankheiten ein großes Thema. Wenn man jemanden mit Kenntnissen zur Seite stehen möchte, wird darauf überhaupt nicht eingegangen. Beim ersten Satz merke ich, wie der andere gestrickt ist und ob überhaupt Interesse an einer Verbesserung seines Zustandes besteht. Merke ich, daß kein Interesse besteht, sondern nur darüber geredet wird, dann lasse ich es und denk mir, wenn du wüßtest.

Bei Hypochondern denke ich schon, da steckt eine Menge Egoismus hinter. Alles dreht sich um seine/ihre Krankheiten.
Klecksfisch hat geschrieben: Bei Hypochondern denke ich schon, da steckt eine Menge Egoismus hinter. Alles dreht sich um seine/ihre Krankheiten.


Ich denke dass es mehr ist als Egoismus. Es ist HOFFART oder Hochmut, also eine der 7 Todsünden.
Ich glaube Hypochondrie ist sehr krankhaft und absolut der Behandlung bedürftig.
Traurig, aber die Menschen können es nicht steuern.

Ja, eine schreckliche Todsünde@Fumaria, vielleicht hilft die Beichte :roll: :wink: