Langjährige Freundschaft ist wertvoll.
Jahrzehnte miteinander gesprochen, geweint und gelacht, einander vertraut zu haben, das verbindet.

Perfekt sind wir alle nicht, der eine ist ein Alpha-Tier, gibt gerne den Ton an,
die andere hat das Helfer-Syndrom oder will stets bewundert werden.

Als echte Freundin weiß ich in der Regel, wie das Gegenüber tickt oder reagiert, da lasse ich Fünf auch schon mal gerade sein.

Sicherlich gibt es auch Situationen, in denen Klartext geredet wird.
Das kann mal zu einer Funkstille führen, doch eine Nacht darüber schlafen und alles wird wieder gerade gebogen.
Ein wenig Narzissmus hinter der Gardine kann ganz reizvoll sein.... :wink: :wink:

Kleine private Botschaft....sorry :D
und bei so einer guten Diskussion wie dieser - haben alle ein bißchen recht..... :wink:
bin gespannt auf morgen....
einfach schön, dass alles so hormonisch ist....
jaja, so lange es anhält :wink:
und wenn nicht - einfach überlesen und cool bleiben ..... :wink:
ja Gunda, so werde ich es halten
...........und NUR so klappt das auch.....

und wenn nicht - einfach überlesen und cool bleiben .....,

:wink:
Ich vermute, dass ein Narziss sehr wenig Empathievermögen besitzt.
So bedauerte meine Freundin zwar die längere Krankheit ihres Mannes, aber mehr und mehr, weil sie Unbequemlichkeiten hervorrief und man keine Unternehmungen mehr planen konnte.
Hallo Milfranzi,

ich bin etwas irritiert über deinen letzten Kommentar. Ich meine, wenn ich einen erkrankten Partner habe und Abschied nehmen muss, ist es doch meist eine sehr große physische und psychische Belastung, verbunden mit Schmerz über den baldigen Verlust des Partners. Wenn nicht unter Freunden, wo bitte soll sie denn sonst darüber sprechen, was ihr fehlt, was sie vermisst? Vielleicht hast du es missverstanden, und bist davon ausgegangen, wie du dich in einer solchen Situation verhalten hast oder verhalten würdest. Wir sind aber nicht alle gleich.Ich finde es menschlich und das hat für mich nichts mit einem narzisstischen Verhalten zu tun. Versuche deine Freundin zu verstehen, in dem du deine eigenen Vorstellung hinten anstellst.
Hallo,Luana,
da liegt ein Missverständnis vor.
Der Partner meiner Ferundin war zwar für längere Zeit erkrankt, aber nie lebenbedrohlich.
Inzwischen ist er wieder putzmunter.
Nein, es ging darum, dass der Alltag nun nicht mehr wie gewohnt anblaufen konnte, weil seine tatkräftige Unterstützung darin zeitweise ausfiel, dass Ausflüge ausfielen usw. Das wurde sehr beklagt und hat mich irritiert, weil ich es nicht so entscheidend fand.
Mila, ich bin mir sicher, Du kennst die Antwort auf Deine Fragen.
Wir "müssen" nur tief genug schauen und unser Wollen aussen vorlassen.
@Loveley,
es gibt wohl auch extreme Varianten.
Un da fehlten mir die Erfahrungen.
DEN Narzisten gibt es nicht.
Es beginnt bei der narzisstischen Persönlichkeitsstörung und geht
runter bis zu "leichten, narzisstischen Zügen"!
Die Bandbreite ist SEHR groß. Da haben sogar die Therapeuten
ihre Mühe. Und was man da so im I-Net findet ist zum Teil so hanebüchen......
Irgenwelche Journalisten, die mal 1 Semester Psychologie hatten.....

JEDER Manager, der Personal führt, MUSS narzistische Züge haben.
Jeder Schauspieler, jeder Musiker auf der Bühne, etc

Ich selber habe narzistische Züge, sonst hätte ich meinen Job nicht machen können. Ich habe über 30 Jahre Bänker und Versicherungsleute ausgeblidet.

Und wenn man Jahre lang vor jeweils 60 - 70 Leuten steht und verhinden muss, dass die einschlafen, baucht man eine Ader dafür aus einem trockenen
Unterrichtsstoff eine fetzige One man Show zu machen! Das geht nur mit einem kleinen Schuss Narzissmuss.

Also nur weil jemand sehr extrovertiert ist, muss er/sie noch lange keine
narzistissische Persönlichkeitsstörung haben.

Hope that helps
@Mila, das grosse Problem im gegenseitigen Verstehen liegt meines Erachtens oft darin, dass man sich die eigenen Massstäbe und Werte auch als Verhaltensgrundlage für andere wünscht, manchmal auch fordert oder im schlimmsten Fall sogar voraussetzt ... und dann mit Erstauen und Schrecken feststellen muss, dass sein Gegenüber völlig anders reagiert. Wenn einem dabei auch noch die eigene Sicht der Dinge in Frage gestellt wird kann man schon mal ins Grübeln und Hinterfragen kommen.

Allerdings sollte man dieses Hinterfragen nicht nur auf die vermeintlichen Schwächen des anderen (in diesem Fall vermuteter Narzissmus) beschränken, sondern sich auch mal selber die Frage nach den eigenen Schwächen und sogar einer eventuellen Projektion stellen.