@Fumaria1.
Es ist ja alles schön und gut was du da schreibst.

Ich hatte lange zeit Camping gemacht, allerdings mit Wohnwagen, Vorzelt auf Dauerplatz und überwiegend nur am Wochenende, ab und an auch mal Urlaub dort gemacht.

Was aber dort zu bemängeln war, das es im Notfall nicht rechtzeitige Hilfe gibt.
Meine Frau erlitt damals dort einen Schlaganfall und kam knapp um den Rollstuhl herum und ein Nachbar erlitt einen Herzinfarkt und wäre dort fast gestorben.
In der Stadt wäre es alles schneller gegangen als dort wo die nächste Klinik 10 Kilometer oder weiter entfernt ist und ein RTW länger als 15 Minuten zum Einsatzort braucht und den Weg zur Klinik wieder zurück.
Und das sollte man auch im Alter bedenken, passieren kann immer was wo man nicht rechnet.
Die Nachbarn, mögen sie auch noch so hilfsbereit sein, können auch nicht immer für einen da sein.

Also da halte ich das Leben in einer Stadtwohnung für vorteilhafter auch wenn das Leben da teurer ist.
Meine Schwiegermutter lebte zuletzt in betreuten Wohnen. 540-€ für 40m² Wohnfläche+ Betreuungszuschlag und ich fand das nicht zu teuer.