@Motto
kümmert euch selbst. Genau daran scheitert es.
@jootto natürlich.
....und eine Frage an spreemicha kann ich mir einfach nicht verkneifen: wenn du gefragt würdest, willst du 12 oder 15 Euro in der Stunde verdienen......
Warum in aller Welt soll es dein Vermieter anders beantworten ? Es gibt keinen Grund...
Was hat das mit "den Hals nicht vollkriegen" zu tun, was ???
Moin Glocke du ‘‘ Spätaussiedler‘‘ :D . Ich sehe es auch gerne ein ,und freue mich wie das Christkind darüber , dass ich gerne mit meiner Wuchermiete den Vermieter , und seiner Gattin einen schönen Lebensabend beschere, und das freudige Ereignis im Mai die 5 Erhöhung innerhalb von 5 Jahren macht mich natürlich auch sehr froh, und weil mir das alles so gut gefällt , und ich überhaupt keinen dicken Hals mehr habe :twisted: , überlege ich schon mal einen schönen Blumenstrauß so für 80,. Teuro dem Vermieter zu schicken, mit einen kleines Hinweis , dass ich die Miete für sehr sehr preiswert halte , und meine Vermieter einfach nette sind ...Ps ich habe nie unter ... ?,- plus Märchensteuer gearbeitet. War die letzten 20 Jahre selbst und ständig. Ja hier ist natürlich wieder viel Ironie dabei. Bei mir im Haus wohnen schon über 30 Jahre viel ältere, die können und wollen nicht mehr umziehen, denen bleibt bestimmt bald nichts mehr von ihrer Rente , und wenn ich ehrlich bin , halte ich die Entwicklung von Mieten schon lange für grenzwertig. Mir ist schon klar, dass hier jeder seine eigene Denkweise hat, ist auch völlig Okay aber hier geht es immerhin um Wohnungen nicht mehr aber auch nicht weniger. :wink:
....Spätaussiedler gefällt mir :D
Ja klar, es kommt meist auf die Betrachtungsweise oder den Betrachtungswinkel an und das mit den älteren Rentnern sehe ich in etwa gleich. In etwa, für mich sind einfach viele Renten und auch Löhne zu niedrig, um die Lebenshaltungskosten finanzieren zu können. Das ist die eigentliche Schande in D. Geld wäre genug da.
Der Wohnungsmarkt ist ein MARKT wie jeder andere. Heißt: Angebot und Nachfrage beeinflussen die Preise.
Ist die Nachfrage größer als das Angebot (siehe überfüllte Städte), dann ist der Staat (= wir alle) gefragt. z.B. durch mehr Sozialwohnungsbau oder durch Mietbeihilfen.

Andere Möglichkeit: man selbst zieht die Konsequenzen = zieht weg, nimmt eine kleinere Wohnung oder sorgt vorausschauend rechtzeitig für sich durch Erwerb von Eigentum
und sieht sich selbst erstmal in der Verantwortung.

! Alles, so weit es einem möglich ist !
Aber prüfen -wirklich im Detail prüfen- sollte man als erstes mal die eigenen Möglichkeiten sehen und auch gerechterweise die in der Vergangenheit verpassten Gelegenheiten, die nun Konsequenzen nach sich ziehen.

Mir scheint, dass meistens sofort die bösen Vermieter beschimpft werden und zweitens nach dem Staat gerufen wird.


Vielleicht waren ja gerade die Vermieter diejenigen, die jahrelang auf Konsum verzichteten, um im Alter ihre eigene Rente durch Vermietung aufzubessern.

Hier mal ein Rechenbeispiel, was von einer Miete wirklich für den (privaten) Eigentümer übrig bleibt :
Mieteinnahme 700 €
- geschätzte Steuerbelastung ca. 210 €
- Krankenkassenbeiträge 16% 112 €

Klugerweise bildet er eine Rücklage (in den ersten Jahren mehr,später dann weniger), weil der Mieter einen Rechtsanspruch auf stets einwandfreie Mietsache hat :
- 200 € (= 2.400 € im Jahr und das ist bei Handwerkerpreisen nicht gerade viel)

Und er muss eine Rücklage bilden für Mietausfälle (falls er mal für Monate keinen Mieter hat)
- 100 € (auch das ist dafür nicht allzu üppig)
(eigentlich sollte er eine Rücklage für mehr als 5 Monate Mietausfall bilden. Aber hier mal voll ins
Risiko gegangen und das Ansparen von 3.500 € Mietausfall auf drei Jahre verteilt)

Und vorsichtshalber noch einmal eine kleine Rücklage für die Suche nach neuen Mietern und
Nebenkosten, die er nicht auf die Miete umlegen kann :
- 50 €

Zu raten wäre ihm auch eine Rücklage für Vandalismus und völlige Verwahrlosung der Wohnung und für Rechtsstreitigkeiten (nicht alle Mieter sind nett, sauber, gehen pfleglich mit dem überlassenen Eigentum um).

Einen Betrag dafür habe ich jetzt mal weggelassen, denn das Ergebnis ist auch so schon
erschreckend genug :

Von seiner Mieteinnahme bleiben ihm stolze 28 €.

Genaugenommen wären davon auch noch die Zinsen abzuziehen, die er selbst für den Erwerb der Wohnung aufbringen muss oder musste.
.
Wenn also schon geschimpft wird, dann in Richtung der Lobbyisten und derjenigen, die Politik zu Gunsten der Groß-Vermieterkonzerne betrieben haben, indem sie u.a. vorsätzlich Wohnraum verknappten, z.B.den sozialen Wohnungsbau gegen Null fuhren. Die das Rentenniveau senkten und weiter senken, die Arbeitsplätze vernichteten, Hartz4 erfanden, Arbeitnehmer in Niedriglohn-und Mini-Jobs drängen, Leiharbeiter-Jobs und befristete Arbeitsverträge forcieren und behaupten, wir
hätten Vollbeschäftigung in diesem Land, es gehe "uns" so gut wie nie und die von Globalplayern keine Steuern verlangen, usw. usf.

Die Adressen der betreffenden Parteien und der Abgeordneten, die für uns in den Parlamenten für unser Wohl agieren sollten, finden sich bei Google.
Hallo,

die Krankenversicherung wäre nur bei freiwilliger Versicherung in der gesetzlichen KV fällig
und auch da wie Steuer u.a. nur auf den Gewinn der Vermietung.
  Sie entfällt bei privat Versicherten und bei normal gesetzlich Versicherten wie ArbeitnehmerInnen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze und RentnerInnen.

Grüsse
Buzico 
Richtig, Krankenkasse nur bei privat Versicherten oder bei freiwillig in einer gesetzl/Ersatz-Krankenkasse Versicherten.
Es trifft also Selbständige oder Rentner, die früher einmal selbständig waren (deshalb wenig Rente beziehen), also keine Minderheit unter den privaten Vermietern.

Abgesehen davon, habe ich einige empfehlenswerte Kalkulationspunkte rausgelassen (s. Anmerkungen im Rechenbeispiel), damit kann, wer sich an den veranschlagten Krankenkassenbeiträgen oder vielleicht auch an der Steuersumme stößt, diese damit verrechnen.
Das Endergebnis wird dadurch nicht viel rosiger.
Soisses, das habe ich mir jetzt mal in Ruhe durchgelesen danke dafür. Da bin ich ja mal gespannt, falls es zu der Bunten Truppe kommt ( Jamaika ) ob da mal was greifbares zu den Mieten dabei ist. Aber viel Hoffnung habe ich nicht , diese Versager haben alle nur mit sich selber zu tun, hoffe es gibt Neuwahlen denn diese bunte Truppe ist der Sargnagel für Old Germany, okay hat jetzt nicht unbedingt mit Miete und Wohnungen zu tun , aber was bekommen die denn für Deutschland überhaupt noch auf die Reihe, viel nicht... und was kommt ist alles nur schnell zusammengestrickt und halbherzig zusammengebastelt. :wink:
@spreemicha
dass es hier nichts zu suchen hat (Mieterhöhung) hast Du anerkennenderweise erkannt, nicht aber dass es ein Forum "Politik und Zeitgeschehen" gibt, da hätte es doch gepasst, oder nicht :?: :oops:
sehe ich nicht so.
Weder, dass der TE geschrieben ("anerkannt") habe, dass sei hier nicht der richtige Platz
und auch nicht, dass dieses Forum grundsätzlich dafür nicht das richtige sei.

Der TE hat über ein Thema geschrieben, das ihn zur Zeit beschäftigt und damit um
RAT und LebensHILFE gebeten.

Beides hat er bekommen: Rat, was er tun kann; Hilfe, die Dinge, auch aus anderer Sicht zu betrachten und einordnen zu können.

Es ging nicht um ein abstraktes, zur Diskussion gestelltes Thema, sondern um die unerquickliche Situation eines Einzelnen.
Also, alles "roger".
So isses
Von dem dauerhaften Wohnen auf Campingplätzen hatte ich aus anderen Beiträgen und auch aus anderen Foren schon abenteuerliche Dinge mitbekommen vor allen was das Leben im Winter dort anbetrifft.
Da dürfen zum beheizen der Unterkunft nur 11kg Propangasflaschen verwendet werden die einige Tage nur halten und eine Füllung kostet so um die 20-€.
Auch mit der Erschließung mangelt es oft, für die Stromversorgung steht oft nur eine 16Ampere Sicherung zur Verfügung und wenn die Wasserleitung einfriert sitzt man auf den trockenen.

Da kann ein noch so schönes Mobilheim also schnell zum Alptraum werden.
Und vor allen liebe Mobilheimträumer, denkt mal an euer Alter und was in 10 Jahren und später aus euch werden kann. Da wird sich bestimmt so mancher wieder auf eine beheize Wohnung zurück sehnen wo alles funktioniert und man sich außer die üblichen Unkosten um nichts kümmern muss.

Und wenn wirklich jemand darunter ist dessen knappe Rente zur Hälfte und mehr von der Wohnungsmiete verschlungen wird, dann gibt es uU. Mietbeihilfen oder Aufstockung auf Antrag bei Vater Staat.
Man muss sich nur mal informieren was einen wirklich zusteht.
spreemicha hat geschrieben: Mir reicht echt 45 qm aus zum Leben , mehr brauche ich eigentlich nicht.

Und wie groß ist deine jetzige Wohnung?
Dann suche dir doch eine kleinere.
Bewerbe dich bei Wohnungsgenossenschaften und lasse dich auf die Warteliste setzen.
Würde doch gehen.
@Strippe Du schreibst

>> Von dem dauerhaften Wohnen auf Campingplätzen hatte ich aus anderen Beiträgen und auch aus anderen Foren schon abenteuerliche Dinge mitbekommen vor allen was das Leben im Winter dort anbetrifft.<<

Ich lebe ganzjährig in einem Mobilheim und ärgere mich es nicht schon viel früher gemacht zu haben.

>>Da dürfen zum beheizen der Unterkunft nur 11kg Propangasflaschen verwendet werden die einige Tage nur halten und eine Füllung kostet so um die 20-€.<<

War sagt denn das, das ist von Platz zu Platz unterschiedlich, es gibt auch die 32 kg Gasflaschen und einen Wechselservis, je nach Platz . Ich habe eine Zentrale Gasversorgung und brauche mich um nichts zu kümmern. Andere heizen sogar mit einem Pelletofen.

>>Auch mit der Erschließung mangelt es oft, für die Stromversorgung steht oft nur eine 16Ampere Sicherung zur Verfügung und wenn die Wasserleitung einfriert sitzt man auf den trockenen.<<

Warum soll denn die Wasserleitung in der heutigen Zeit noch einfrieren, da gibt es hervorragende und sehr preiswerte Lösungen auch die Stromleistung ist bestens, sie reicht sogar für einen zusätzliche Klimaanlage, wenn ich die brauchen würde..

>>Da kann ein noch so schönes Mobilheim also schnell zum Alptraum werden.<<

Das kann eine Wohnung auch, wenn Chaoten oder Musiker über oder neben einem Wohnen oder wenn man ein Häuschen im Grünen hat und der Nachbar den ganzen Tag lautstark Holz sägt oder an Autos herumbastelt.

>>Und vor allen liebe Mobilheimträumer, denkt mal an euer Alter und was in 10 Jahren und später aus euch werden kann. Da wird sich bestimmt so mancher wieder auf eine beheize Wohnung zurück sehnen wo alles funktioniert und man sich außer die üblichen Unkosten um nichts kümmern muss.<<

An meine Alter denke ich nicht, denn ich bin bereits alt! Und bei mir funktioniert alles so wie in einer Mietswohnung und alle Nebenkosten laufen über meine eigenen Zähler, und ich bin Herr im eigenen Haus, dafür wohne ich zusätzlich auch noch in der Natur und habe ein Stück umzäuntes Grünland zur freien Verfügung und kann grillen oder draußen sitzen, wann immer ich will und zum Badesee sind es nur ein paar Meter. Und wenn ich mal alt bin und nicht mehr kann, ist so ein Mobilheim innerhalb kürzester Zeit für gutes Geld wieder verkauft, weil sie gesucht sind und eben dazu noch billiges, komfortables Wohnen bieten und man unter netten und hilfsbereiten Menschen leben kann.
Und das Wichtigste für mich ist, dass Hundehaltung erlaubt ist, die Nachbarn züchten Wachteln und Papageien und fast alle haben Hunde oder Katzen. Sollte mit mir was sein, kümmern sich die Nachbarn um meine Tiere so wie ich es auch bei ihnen tue.