Von Humanen Papillomaviren (HPV) ist bereits lange bekannt, dass sie Gebärmutterhalskrebs verursachen können: Aber auch im Mundraum beobachten Ärzte die Zunahme von Tumoren, die von sexuell übertragbaren Viren ausgelöst werden.
"HPV löst wahrscheinlich jeden zweiten Krebs im Mundrachen und jeden vierten Tumor der Mundhöhle aus.
. Vergleichsstudien unter Patienten mit einem HPV-assoziierten Tumor im Mundraum und Krebskranken ohne die Virusinfektion hätten ergeben: HPV-Betroffene gaben sowohl eine höhere Zahl von Sexualpartnern als auch eine höhere Rate oraler Sexpraktiken an.

Quelle: Studien - HNO Klinikum Giessen
Die Eigenschaft der Humane Papillomviren (HPV), auch im Mund-/Rachenraum einen Beitrag zur Entwicklung von Krebs bzw. Krebsvorstufen leisten zu können, ist eigentlich schon einige Jahre bekannt, ebenso wie der Zusammenhang mit der Anwendungshäufigkeit oraler Sexualpraktiken.

Schon seit Jahren werden ja Impfungen für Mädchen empfohlen, allerdings waren bis vor zwei Jahren oder so nur knapp 50 Prozent der 17 jährigen Mädchen geimpft (das entspricht dann in etwa auch der indirekten Schutzwirkung für den Partner bzw. Partnerin).

Jetzt wird ja meines Wissens auch eine Schutzimpfung für Jungen angeboten. Das Problem wird also offensiv angegangen.

Genaue Zahlen habe ich im Moment auch nicht parat, aber ich glaube gelesen zu haben, dass jährlich um die 800 Fälle von Krebserkrankungen im Mund-/Rachenraum, die man auf eine Infektion mit Humane Papillomviren zurückführen kann, erfasst worden sind. Wenn man überschlägt, von wie vielen Menschen derartige Praktiken wie oft im Jahr angewandt werden, kann man sich eine Art „Restrisiko“ ausrechnen.

Inwieweit das diesbezügliche Sexualverhalten nun angepasst werden sollte oder eben auch nicht, bleibt wohl der individuellen „Risikobewertung“ jedes/r Einzelnen vorbehalten.
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Sehr interessant, wie bitte soll man den "überschlagen", wie viele Menschen derartige Praktiken wie oft im Jahr anwenden? Hat denn die Videoüberwachung jetzt schon Einzug in die Schlafzimmer gehalten? Nur gut, dass es da Ausweichmöglichkeiten nach ausserhalb der Schlafzimmer gibt.
O je, das beste Ausweichmanöver wäre wohl: treu bleiben :roll:
Es bedarf in erster Linie einer Bewusstseinsschaffung für diesen sexuell leicht übertragbaren Virus in der breiten Bevölkerung. Die Menschen müssen darüber aufgeklärt werden, dass immer wiederkehrende Infektionen das Tumorrisiko erhöhen.
Die Bevölkerung muss nicht nur über eventuell resultierende Krebserkrankungen aufgeklärt werden, sondern Vorsorgemaßnahmen müssen erläutert und zugänglich gemacht und auf die Möglichkeit der Impfung muss ebenfalls hingewiesen werden.

Education & Prevention !
Aber bitte ohne Panikmache wie allgemein üblich.
Da die Menschen beim Sex in der Regel das Gehirn ausschalten, hat das alles wohl wenig Sinn?
Selbst Tripper und Syphillis treten wieder vermehrt auf.
Oh wie schrecklich, da entfällt ja einiges was Freude bereitet.

Danke für deinen Beitrag und den Gedanken Anstoß
monty1 hat geschrieben: Selbst Tripper und Syphillis treten wieder vermehrt auf.


Trapp, trapp, der Trapper.
Tripp, tripp, der Indianer.

Karl-May-Leser wissen mehr:
Der May wird noch kommen, die Indianer reißen aus. :wink: