Hallo liebe Reiselustige!
Ich bin relativ neu hier auf dieser Plattform und unter „Stopps41“ zu finden.
Für 2021 habe ich einen etwas ungewöhnlichen aber relativ „Corona-freundlichen“ Reisevorschlag anzubieten. Ich plane dieses Vorhaben für mich allein, bin aber nicht abgeneigt, eine Partnerin mitzunehmen.
Zuerst Erprobung auf Flussfahrt (Main und Kanal) und dann die Donau abwärts bis zum Schwarzen Meer.
Ich besitze ein kleines Segelboot (Lis-Jollenkreuzer; zu finden bei: Lis Gade (Bootsbau) auf der Web-Seite > Boote > Lis Jollenkreuzer (es ist das ältere und kleinere Modell dieser Werft).
Vor zwei Jahren bin ich im Herbst damit schon zur Probe (Schleusen!) schon den Neckar abwärts von Esslingen bis fast nach Heidelberg gefahren. Dieses Jahr war Pause angesagt.
Im kommenden Frühjahr möchte ich zuerst den Main aufwärts etwa ab Aschaffenburg bis Bamberg und dann den Rhein-Main-Donau-Kanal bis zur Donau fahren. Den Mast und die Segel lasse ich dabei weg und benütze nur den 4 PS Außenborder (7 km „Marsch-geschwindigkeit bei stehendem Gewässer) und den Elektro-Außenborder (gleiche Geschwindigkeit). Dazu muss ich vorher noch zwei geeignete Batterien und Solarelemente besorgen, einbauen und erproben.
Ein Schlafplatz ist in der kleinen Kajüte (für zwei etwas eng). Übernachtung demnach an Land in einem kleinen Zelt auf dem jeweiligen Clubgelände oder in einem Gasthaus.
(Campingkocher, Wasserkanister und kleine Toilette sind dabei).
Die Kosten sind gering: Essen und Trinken, Liegengebühren, Sprit.
Wenn das Wetter zu schlecht ist, denke ich an eine Unterbrechung an Land (Hotel/Pension) oder gar kurze Heimfahrt.
Auf diesen Abschnitten kann ich Tagesgäste oder Mehrtagesgäste zum „Schnuppern“ mitnehmen.
Danach wird es ernst.
Ich hoffe, dass die Paddelboot-Fahrer in 2021 zum wiederholten Mal ihre Tour ab dem 26.06. ab Ingolstadt wieder durchführen und mich als „Außenseiter“ akzeptieren. Durch diese Organisation träfe ich auf eine intakte Infrastruktur (Landeplätze, Versorgung, usw.)
Infos unter: < tour-international-danubien.org.>
p.s. mein Boot ist noch nicht „getauft“. Ich schwanke noch zwischen zwei ungewöhnlichen Namen: „ULTREIA“ (Pilgergruß auf dem Jakobsweg in Frankreich und Spanien) oder
„PSALM 23“.
Weiterhin bin ich am Überlegen, ob ab der Donau im Segel steht:
„als Pilger unterwegs zu den Spuren des Paulus - Navigator: Jesus“
Jetzt bin ich gespannt auf Reaktionen, Kommentare und Zuschriften.
Viele Grüße
Günter Mayer
@stopps
Sicher eine schöne Reise die Du planst. Ich bin damals aufgrund des Tiefgangs des Bootes nur bis Bad Ems gekommen.
Ein Hinweis sei mir erlaubt. Deine hier beschriebenen Reisevorbereitungen sind richtig, machen aber hier unerfahrenen "Bootsfrauen" eher Angst als dass sie Freude auf das geplante Bootsabenteuer machen.
Und dann der fehlende Komfort auf diesem Typ Segelboot bzw. das Flußwandern mit 4PS Außenborder, das Schleusen zusammen mit Berufsschiffen, ... Oh.
Ich wünsche Dir natürlich die richtige etwas erfahrene Begleitung mit viel Abenteuerlust.
Hallo Günter

da hast du dir ja einen schönen Törn vorgenommen. Ich frage mich nur wie willst du mit dem 4 PS Außenborder wieder zurück kommen. :(

Gruß Hubert
Hallo Hubert!
Ich will nicht zurück.
Wenn ich am Ziel bin, ganz gleich, wo das ist, könnte ich ein Schild in der Landessprache aufstellen:
"Zu verkaufen! Dieses Schiff kostet in Deutschland neu 12.000 €; gebraucht so wie es ist, ist es mit allem Zubehör etwa 3.500 € wert. Gib mir 900 €, damit ich nach Hause fliegen kann".
Zu Vergleich: eine Woche auf einem Hausboot in Frankreich oder Irland kostet ca 1.000 €.
Ich denke,dann hat es sein Geld verdient.
Günter
Verkauf eine gute praktikable Idee. Haben wir mal bei einer Sahara Durchquerung mit unserem Unimog gemacht. Ist dort Standard.
Ach so: 2ten Außenboarder mitnehmen. Sind aus verschiedensten Gründen sehr ausfallgefährdet.
Sorry, meinte natürlich Würzburg als letztmöglicher Liegeplatz für das damalige Boot. Liegeplatz an der alten Mainbrücke. Tolle Erinnerung.