Hallo,

heute war ich mit meinem Hund am Feld spazieren. Als ich zurückgehen wollte, sah ich ein Paar mit zwei nicht angeleinten Hunden uns entgegenkommen. Da ich weiß, dass meiner sich mit vielen Rüden nicht verträgt, dachte ich mir, ich weiche aus. Also ging in einen Feldweg, der nach links führte langsam weiter, nur in der Hoffnung, dass die Herankommenden ihren Weg gerade weitergehen würden. Ich ging und ging und ging. Sie hatten es wirklich nicht eilig. Doch dann erschienen sie, und sie nahmen den gleichen Weg, wie ich auch. Ich dachte mir, auch gut, ich könnte jetzt diesen Weg nach rechts nehmen und eben hier zurückgehen, doch da war ihr großer nicht angeleinter Hund auch schon da. Was blieb mir anderes übrig? Ich leinte meinen ab (mit Leine sind Hunde aggressiver), und beide beschnupperten sich. Bis endlich die Halter kamen. Beide Hunde hörten nicht auf uns, da wollte der Mann seinen Hund wegziehen, und schon ging die Rauferei los. Es war eh nur halb so schlimm und keiner wurde verletzt, aber ich frage mich, wenn man schon sieht, dass jemand auch noch extra zurückgeht und ausweicht, kann man da seine Hunde nicht wenigstens an die Leine nehmen? Das Ausweichenwollen wird ja einen Grund haben.
Nein, Hermine, manche können das wohl nicht. Vor ca.3 Jahren wollte ein Nachbarmädchen mit meinem jungen Golden Retriever spazierengehen. Zum Glück wurde das Mädchen von ihrer Mutter begleitet. Ihnen kam leider auch ein Mann mit zwei Hunden entgegen und das Mädchen hat seiner Mutter gesagt, dass der Mann und seine Hunde ihr nicht geheuer seien und sie wollte abwarten, in welche Richtung der Mann ginge und sie würde dann eine adere vorschlagen.

Das Mädchen und ihre Mutter hatten leider keine Chance. Der Mann, dem lange zuvor Leinezwang für seine Hunde verordnet worden war, ging auf sie zu mit 2 großen Hunden. die jeweils an einer ca. Meter Flexileine waren. Weder mein Hund, noch das Mädchen oder ihre Mutter hatten eine Chance, sich gegen solche Menschen durchzusetzen.

Die Hunde dieses Menschen (Golden Retriever und Labrador sind als absolut gutmütig bekannt) haben dann meinen Hund zusammengebissen und er mußte eine fast 2-stündige Notoperation über sich ergehen lassen .

Ich bin froh, dass mein Hund zwar etwas vorsichtiger geworden ist, aber seine Offenheit und Freundlichkeit allen gegenüber nicht verloren hat.
Pfefferspray einstecken und auch benutzen! Immernoch besser als das der eigene Hund verletzt wird.
Außerdem Fotos machen und solche Typen anzeigen.
Ich glaube fast es ist eine deutsche Mentalität. Ich zahle ja Hundsteuer da kann mein Hund frei rumlaufen und tun und lassen was er möchte.
Ich gehe viel und gerne mit meinem Hund in Frankreich spazieren in der Regel laufen alle Hunde frei wenn aber jemand sieht das ein Hund angeleint ist werden automatisch die anderen Hunde auch angeleint. Gegenteiliges habe ich noch nicht erlebt
Regio Gruppe Schwerin
Ein Leben ohne Freunde ist wie eine weite Reise ohne Gasthäuser (Demokrit)
vielleicht ging es dem Hundehalter wie mir.

Ich habe mir eine Runde für mich und meine Hunde ausgedacht, Zeit und Spass bedacht.

Und genau vor uns lief .....
Aber ich wollte auch diese Runde gehen.

Ich gehe keinem Hund und ihrem Halter aus dem Weg, wieso auch???

Meine Hunde werden angeleint, bekommen den Befehl "Hintermir" und dann kann ich an allen vorbei.

Meine Hunde kommen auch im Urlaub mit mir mit.
Meine Enkelmädchen wollen auf den Spielplatz, wollen dort hin wo was für sie los ist.

Wenn ich da meine Hunde nicht im Griff habe, wenn sie nicht am Platz bleiben, wie soll ich da im Tierpark sicher für meine Enkelmädchen da sein??

Ich kann doch nicht jedesmal bei Fremdhundsichtung  weglaufen. 
@marionlein:
Bin auch Hundebesitzer, gehe regelmäßig zur Schutzhundausbildung und glaube meinen Hund ganz gut im Griff zu haben. Auch mein Hund wurde schon mehrfach von frei laufenden Hunden angegriffen und zum Teil erheblich verletzt, bis zur OP.
Trotzdem vergesse ich nie, dass mein Hund ein Tier und nicht in jeder Situation berechenbar ist.
Deshalb haben meiner Ansicht nach Hunde auf einem Kinderspielplatz überhaupt nichts verloren. Hier musst Du Dich halt entscheiden: Enkel oder Hund.
Auch an der Mitnahme eines Hundes in einen Tierpark hätte ich gewisse Zweifel. Es geht ja nicht darum, dass der Hund etwas anstellt, aber die Tiere im Zoo, nicht an den Umgang mit Hunden gewöhnt, könnten agressiv und unkontrolliert reagieren und sich dabei verletzen, was eine Versicherung mit Sicherheit nicht abdeckt.
So sind die Unterschiede.

Ich lehne diese Schutzhundeausbildung ab, da jeder "Depp" (schuldigung) seinem Hund die Beißhemmung abtrainieren kann.
Schreibe nur" Tischarbeit ".
(Schutzhundeausbildung ist keine Begleithundeausbildung, ganz und gar nicht) 

Meine Zwei sind Besuchs-und Therapiehunde, geprüft , um genau in Spielplatz- und Tierparksituationen stabil und ruhig ihre Arbeit machen zu können. 

Habe ich vergessen, Hunde sind in Tierparks, erlaubt!!!!

 
Da wo ich wohne sind unheimlich viele Hunde unterwegs, angeleint und unangeleint, neben dem Fahrrad her laufend ect..etc..
Bisher gab es keine Vorkommnisse, das einzige, was mich aufregt, sind die frei laufenden Rüden, wenn die Wendy läufig ist..die sind dann nicht mehr abrufbar
@marionlein 16:27

Leider es stimmt nicht ganz. In Deutschland gibt es keine einheitliche Regelung. Zum Beispiel in Frankfurt, Köln oder Stuttgart sind Hunde NICHT erlaubt. Bei uns in Bochum sind Hunde in Tierpark erlaubt, aber mit eine kurze Leine ( wird auch genau geguckt).
aber ich frage mich, wenn man schon sieht, dass jemand auch noch extra zurückgeht und ausweicht, kann man da seine Hunde nicht wenigstens an die Leine nehmen? Das Ausweichenwollen wird ja einen Grund haben.

Hermine, woher sollen denn die anderen Hundebesitzer wissen, dass du ausweichst? Es könnte doch auch deine ganz normale Route sein.
Ich frage mich bei einer solchen Diskussion, wie es meine Tochter; neugebackene Mutter mit Hund, machen soll. Kind und Hund müssen mit. - Sie stöhnt noch etwas und hat beim ersten Versuch den Kindspapi auch mitgenommen. Der aber wird wohl keinen Mutterschaftsurlaub haben...

In Bern ist zudem der Tierpark ein Bestandteil des Naherholungsgebietes, ohne Ein- bzw. Ausgang und da sind entsprechend viele Hunde unterwegs. Wir kennen Signaltafeln für Leinenzwang. Im Tierpark hat es einen Kinderspielplatz, da will die Enkelin später sicher auch spielen.

Nachdem man herausgefunden hat, dass man Menschen nicht wegsperren soll, macht man es nun mit den Hunden. Je weniger Kinder Umgang mit Tieren gewohnt sind, desto gefährlicher wird es. Zeigfinger voran Richtung Hundeschnauze ist ein Unding, das die Eltern des Kindes unterbinden sollten.
als ich noch in münchen wohnte, ging ich mit den kleinen baci in ein terrain, wo auch andere hunde waren und zusammen spielten, es klappte auch gut,
alle liefen frei herum.
dann war ein rhodesien rigdback, verhältnismässig gross, samt frauchen ....der war dann auf einmal immer hinter dem baci her .......und auf einmal hatte er ihn zack ...im nacken .....ich habe ihm eine geknallt und er liess den baci los .....von da an hatte baci angst vor dem rigdeback, und ich bat frauchen, doch etwas mit auf ihren aufzupassen .....

die antwort war ....müssen sie unter sich selber ausmachen ......also, es lagen vielleicht so 40 kg dazwischen .....und die mehrfache grösse.

dann ging ich nicht mehr dorthin. und drehte meine runden in der nähe, hundi angeleint.

rigdeback kam um die ecke ....stürmte auf uns los.....ohne frauchen, die kam wer weiss wie weit hinterher und war am telen ....ich hab gerufen nichts .......

nun habe ich keine angst vor grossen hunden, hatten wir immer selber welche .....aber ich hatte so eine wut auf die frau ....dass ich den rhodensienhund am halsband genommen und geschüttelt habe ....er zog dann los .....dann sah frauchen das auch .....ich hab dann über die strasse gerufen ....das nächste mal kriegt er pfefferspray, wenn sie nicht aufpassen ......dann schrie sie über die strasse ....dann poliere ich dir die fresse .....

er war sehr erbaulich wie auf dem fischmarkt ......wie 2 fischweiber

ich weiss auch nicht, ob ichs mit pfefferspray gemacht hätte, der hund kann letztendlich nichts für seine blöde mama, aber meiner musste beschützt werden ........ich weiss, dass in münchen viel passiert mit freilaufenden hunden, da werden viele kleine hunde gebissen ......weil einfach viele besitzer von grossen hunden ihre lose herumlaufenlassen und nicht aufpassen, und die hunde nicht hören, wenn sie gerufen werden
Donna,
in München ist es echt nicht sooo schlimm, grad die grösseren bis grossen Hunde sind in der Regel sehr gut erzogen. Meist besser wie die kleinen.

In Berlin ist es etwas anders, das liegt auch am Milliöh der Hundehalter.

Aber paar Dumpfbacken gibt es überall!

Und wenn den meinigen ein fremder Hund zu nahe kommt ( ohne dass dessen Halter/in interveniert) und unwirsch wird..viele Hunde haben ein Problem mit zwei Hunden gleichzeitg..dann trete ich dem Hund kurz mit einem Kick vor´s Brustbein.

Das hat mir eine Hundetrainerin beigebracht. So deutlich, dass der Hund kurz jault..wenn er nicht jault, war´s zu schwach. Wenn der Halter/ die Halterin das dann bemerkt, den Kick..sind die unheimlich schnell zur Stelle..

passiert maximal 1x im Jahr, echt, bei sehr hoher Hundedichte
ich finde es in münchen teilweise schlimm mit den hunden, ich kenne einige, die gebissen wurden, und wie ......u,a, eine ehem, nachbarin, mit kleinem hund, der wurde von einem schäferhund fast zerfleddert .......und noch mehrere
Mein Gott, wie beschaulich gehts in meinem 500-Seelendorf zu!
Fast alle Hunde sind angeleint.
Und der Rodesian, der neben der Besitzerin frei läuft, ist so gut erzogen, dass es eine Wonne ist.