Peggy_Sue, darf ich dich noch fragen warum du die Mammographie ablehnst?
Das darft du gerne.
Ich werde bald 70 und Frauen in diesem Alter werden schon gar nicht mehr zum Screening eingeladen.
Wenn bis jetzt kein Verdacht da war ,dann kommt auch nichts mehr.
Die Warscheinlichkeit, dass ich an meiner Herzkrankheit versterbe ist also viel größer.

Aus "die Welt" kopiert :

Eingeladen werden alle zwei Jahre alle gesetzlich versicherten Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. Dieses Alter gilt als Hauptrisikospanne für Brustkrebs. Bisher entscheiden sich rund die Hälfte der eingeladenen Frauen für die Untersuchung.


Aqua ,du schreibst :

So bekommt alles seinen ethisch einwandfreien Touch und ich bin zufrieden!

So soll es auch sein und so war es auch immer bei mir.
Aber verrate hier nicht zuviel, hier lesen viele Männer mit, die noch nie mit solchen Dingen in Berührung gekommen sind, die fallen doch in Ohmacht. :wink:
Als junges Mädchen hatte ich eine Frauenärztin, danach immer Frauenärzte.
Bei meinem jetzigen Gyn läuft es genauso ab, wie Aqua es beschrieben hat - er macht allerdings auch die Mammographie gleich mit.

Bei der Untersuchung auf dem Stuhl ist immer eine der Helferinnen dabei - kann ich verstehen. Was ich allerdings nicht verstehen konnte war, dass eine der Helferinnen sich immer einen "unteren Überblick" bei mir verschaffen musste. Ich habe meinen Arzt darauf angesprochen und ihm gesagt, dass mir das unangenehm ist. Er bedankte sich für den Hinweis und teilte mir bei meinem nächsten Besuch mit, dass sich diese Helferin einen anderen Arbeitgeber suchen musste und dass noch mehr Patientinnen froh waren, dass sie nicht mehr da ist - diese Patientinnen hatten sich nicht getraut etwas zu sagen - schade, es hätte den Patientinnen viele unangenehme Momente erspart.
Sorry Peggi, wenn das so war, wie Du schreibst..... dann hast Du mit Sicherheit auch den falschen Partner!
Mit ist mit einem männlichen Frauenarzt noch nie sowas passiert.
Uschi
Na klar habe ich den falschen Partner, mit dem Richtigen wäre das Leben doch langweilig. :lol:
Ein Partner war bei meinen Untersuchungen noch nie anwesend.

Da ich jenseits der 30 in diversen Kinderwunschbehandlungen mit u.a. auch Eingriffen (In-vitro-Fertilisation im Pilot-Projekt in Erlangen) in diversen Kliniken behandelt wurde, kann ich schon gar nicht mehr zählen durch wie viele Männerhände ich gegangen bin, ohne je dergleichen erlebt zu haben.

Mein einziges verstörendes Erlebnis mit einem neuen Frauenarzt hatte ich mit Mitte 40. Derjenige wollte mich zur Mutter machen. Aber nicht wie Ihr denkt.
Er wollte mich dazu anspornen, es noch einmal mit den moderneren Methoden der In-vitro-Fertilisation (Reagenzglaszeugung), die keine operativen Eingriffe in den Körper mehr verlangen, zu versuchen.

Da ich mit Mitte 30 nach erfolglosen Versuchen mit dem Thema abgeschlossen hatte, kam ich ziemlich geschockt und verwirrt zuhause an und berichtete meiner medizinisch vorgebildeten Freundin von dem Vorfall, die der Meinung war, dass ich jetzt in Frauenhände gehöre.

Seitdem bin ich bei einer Frauenärztin, musste in der Folge in den Wechseljahren jedoch aufgrund mehrerer Myome bei gleichzeitiger Hormonbehandlung halbjährlich bei einem Ultraschall-Spezialisten den Status überprüfen lassen, der mir auch dringend davon abriet, bei meinen durch die Eingriffe erfolgten Verwachsungen mit dem Darm keine Uterus-Entfernung vornehmen zu lassen, die Darmproblematiken mit sich gebracht hätte. Diesem sehr diskreten Arzt kann ich nur dankbar sein, da ich intakt bis heute völlig beschwerdefrei lebe. Die Myome haben sich in den Wechseljahren – wie prognostiziert – zurückentwickelt.
Na, Moira, du hast ja ein großes Mitteilungsbedürftnis, uns dein "Innerstes" nahezubringen.
Gibt es hier nicht noch mehr von dieser Sorte?
Ich find´s gut, dass und was Moira über sich schreibt!

Es ist ja ein Frauenthema und da gehören diesbezügliche Veränderungen auch dazu..und ehrlich gesagt tun sich Frauen mit der Kommunikation über ´Frauenprobleme´ deutlich leichter als Männer, über Männerthemen zu reden.

Welcher Mann hier geht zu einer Andrologin, und wird die erregt, wenn sie seine Prostata untersucht????
Also sowas ist mir noch niemals passiert und wird es auch nicht.
Nach einem Unfall im Haus durfte mich mein damaliger Mann in die Klinik fahren und dann wieder verschwinden.

Mein Körper - meine Sache.

Mit Gynäkologen hatte ich noch keine Probleme, habe sie steht als einfühlsam und freundich die entsprechende Distanz wahrend empfunden.
Eine Frauenärztin machte mal den Spruch: "Stellen sie sich nicht so an." Das war mein erster und letzter Besuch bei ihr.

Übrigens, habe da auch noch was: Der einzige Mann, der ohne Frauen nicht leben kann... ist der Frauenarzt!
Rotkappe hat geschrieben: Na, Moira, du hast ja ein großes Mitteilungsbedürftnis, uns dein "Innerstes" nahezubringen.


Nun, mit dem Thema Sterilitätsbehandlung gehe ich sehr offen um, da mir die Gesellschaft das quasi aufgezwungen hat. Selbst hier auf der Plattform wurde mir vor ein paar Tagen aufgrund meiner Kinderlosigkeit Egoismus unterstellt.

Tatsache ist, dass ein hoher Prozentsatz der Kinderlosen nicht gewollt kinderlos ist. In der älteren Generation wurde diese Tatsache unter den wenig progressiven Menschen gerne verschwiegen.

Ich hingegen war der Meinung, dass diejenigen, die Elternschaft als Selbstverständlichkeit ansahen, wissen sollten, dass auch das keine Selbstverständlichkeit ist und dass es Menschen gibt, die ihre Gesundheit riskieren, um Eltern zu werden! Durch Überdosierung mit Hormonen im Rahmen der In-vitro-Fertilisation - d.h. in einem Behandlungszyklus wurde nicht nur eine, sondern viele Eizellen (bei mir einmal 15 gleichzeitig) hormonell stimuliert - haben sich bei mir Myome gebildet. Und nicht nur das, sondern durch die Eingriffe, u.a. sechs Laparaskopien, ist mein Bauch (innerlich) ein einziges verwachsenes Chaos.
Heutzutage sind aufgrund moderner Technik durch vaginale Methodik diese Eingriffe nicht mehr erforderlich.

Für die Jüngeren ist es heute eine Selbstverständlichkeit, sich freizügig zur Thematik zu äußern, wie während meines Umzugs der mir zuvor unbekannte Mittvierziger aus dem Bekanntenkreis, der durch In-vitro-Fertilisation Zwillingsmädchen gezeugt hatte, von denen eines mit Herzfehler geboren während der Herz-OP im Alter von einem Jahr verstarb. Zwischen uns hat sich eine rege Diskussion ergeben.

Deine eigene Verklemmtheit musst Du nicht auf andere übertragen!

P.S.
Du hattest auf der Plattform groß angekündigt, dass Du mich nicht mehr lesen wirst, obwohl ich mich Dir gegenüber nie in beleidigender Form geäußert habe! Darum bitte ich Dich! Ansonstern reihst Du Dich in den Kreis der alt eingesessenen Mobber hier ein!
Ach Moira, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern :mrgreen:

Aber du hast recht. Ich war einfach neugierig, was du dem geneigten Leser so zu berichten hast.
Und beim Überfliegen - immer in der Hoffnung, es könnte etwas zum Thema beitragen (man verzeihe mir meinen naiven Glauben) - deiner Beiträge bleibe ich ab und zu an einigen Stellen kleben.

Es war kein Mobben meinerseits, sondern höchstens ein kleiner Piekser.
Entschuldige, wenn ich fälschlicherweise gedacht habe, du könntest wenigstens einmal mit einem kleinen Schuss Humor darauf reagieren.
Das beste Beispiel für Humor ist die Reaktion von Peggy von 13:10 auf den Beitrag über ihr.
Rotkappe, Humor sieht anders aus.

Zudem gibt es verschiedene Formen von Humor.

Die Männer, mit denen ich lebte und lebe gehören eher als die Deutschen Nationen an, die für ihren Humor und ihre Lebenslust bekannt sind. Aber, wie gesagt, Humor ist unterschiedlich.

Ich finde an diesem Thread nichts Spaßiges, sondern eher im Ausgangsbeitrag billigen Schenkelklopferhumor auf Kosten Anderer. Das ist mir zu primitiv!

Hier ging es um Stellungnahme, Erfahrungsberichte zum Ausgangsthema.

Und meine Behandlungen waren alles andere als lustig, sondern sehr belastend, auch für die Beziehung. Deshalb wünschte sich mein Mann, dass ich mit den Behandlungen aufhöre.
Zitat Moira: ....u.a. auch Eingriffen (In-vitro-Fertilisation im Pilot-Projekt in Erlangen)

Ich bin gerade doch etwas erstaunt. Du? In Deutschland? Beim Arzt? Hältst doch sonst nix von uns Deutschen und speziell von den Männern. Vielleicht wären Behandlungen in Griechenland erfolgreicher gewesen?
Könnt ihr nicht einfach mal beim Thema bleiben? :?

Einmal nur, einfach einmal nur beim Thema bleiben.... :roll: