Die Rückfahrt. Die war nicht sehr lustig, es kam starker Wind auf und mit dem Segeln war nichts mehr. Der Bootsführer mußte wegen des starken Windes in der Nähe des Ufers zurück fahren. Ab und zu schwappte auch schon mal eine leichte Welle aufs Boot. Eine Passagierin wurde seekrank, hing an der Reeling und fütterte die Fische. Ohne weitere Schäden erreichten wir wieder unseren Hafen in Funchal.
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Besichtigung des Ortes Camara de Lobos. Der Ort hatte mich neugierig gemacht. Er war nur etwa 10 km von Funchal entfernt und der Nachmittag ließ mir noch etwas Zeit für eine nicht zu große Unternehmung, also fuhr ich mit dem Linienbus dort hin zurück. um den Ort näher kennen zu lernen. Das malerische, ehemalige Fischerdorf hat heute etwa 17.000 Einwohner und hat Stadtrechte.
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Ein schöner Aussichtspunkt. Ich entdeckte ihn auf einem Spaziergang. Von hier hatte man einen schönen Blick auf Teile der Stadt Funchal.
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Aus gegebenem Anlass. Was jetzt auf Madeira passiert ist, ist schon schlimm. Der verunglückte Bus mit so vielen Toten und das kurz vor den Feiertagen. Man kann nur froh sein, wenn bei solchen Fahrten kein technisches oder menschliches Versagen eintritt.
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@nochkeinbischenweise
ich bin auch erschüttert,war ich doch mit 50 Landfrauen dort unterwegs und habe so manchesmal Stossgebete zum Himmel geschickt.
Das sind ja alles erfahrene Fahrer und wissen wie sie ihre Insel zu befahren haben.
Hier lagen evtl.techn.Mängel vor.
ich hoffe nur,das die Insel weiter viele Naturliebhaber faszinieren wird.
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Jeanne46 Danke für Deinen Beitrag und die interessanten Bilder, die einen Einblick geben was diese Fahrer leisten müssen. .

Ein Ausflug zu dem oberhalb von Funchal gelegenem Ort Monte.
Der kleine Ort hat so einiges zu bieten. Mit der Seilbahn ging es am Morgen zu dem Ort Monte. Monte liegt auf einer Höhe von 600 bis 8oo Meter über Funchal. Im 19. Jh. war Monte ein Luftkurort für Wohlhabende. Wahrzeichen dieses Ortes ist die barocke Wallfahrtskirche Nossa Senhore do Monte, in der der letzte Kaiser Österreichs Karl von Habsburg beigesetzt wurde. Im Osten der Stadt Funchal ist die Talstation der Seilbahn. Von den Gondeln der Bahn hat man einen sehr guten Überblick über Funchal.
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Von der Seilbahn zu einem Traditionellen Gefährt. Es sind natürlich die Korbschlitten (Tobogans) welche früher hier in den Bergen als Transportmittel ihren Dienst taten. Weder Eis noch Schnee bringen sie zum Laufen, sie rutschen auf Asphalt den Berg hinunter und werden von 2 Mann begleitet damit sie sicher ankommen. Von der Endstation werden die Leute wieder mit dem Auto zum Ausgangspunkt gebracht.
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Besichtigung der Wallfahrtskirche. Die barocke Wallfahrtskirche Nossa Senhore do Monte befindet sich in unmittelbarer Nähe des Starts der Korbschlitten. Ein mit Flusssteinen gepflasterter, stufenartig abgesetzter Weg führt zu dieser Kirche hinauf. Die katholische Wallfahrtskirche wurde ab 1741 errichtet. Ein Erdbeben zerstörte 1748 den fertiggestellten Neubau. Deshalb konnte sie erst am 20. Dezember 1818 eingeweiht werden. In der Kirche ist der 2004 seliggesprochene Kaiser und König Karl von Österreich-Ungarn bestattet.
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Was verbindet Kaiser und König Karl von Österreich-Ungarn mit Madeira.
Mit dem Ende des verlorenen ersten Weltkrieges war auch das Ende der österreichischen Monarchie besiegelt. Nach der Entmachtung führte der Weg Kaiser Karls über die Schweiz nach Ungarn. Nach einer kurzen Internierung in der Abtei Tihany am Balaton wurde Karl am 1. November mit seiner Frau Zita an Bord des britischen Donauschiffes Glowworm bis zum Schwarzen Meer und dann auf dem britischen Kreuzer Cardiff über Gibraltar auf die portugiesische Insel Madeira gebracht, wo sie am 19. November 1921 ankamen. Dorthin hatte ihn die Entente verbannt, um ihm Auftritte in seinem ehemaligen Herrschaftsbereich unmöglich zu machen. Karls und Zitas Kinder kamen erst am 2. Februar 1922 bei ihren Eltern an.
Karl wohnte mit seiner Familie zunächst im Hotel Victoria in Funchal, für das aber bald nicht genügend Geld vorhanden war. Man bezog ein Herrenhaus in Monte, wo sich Karl am 9. März 1922 eine Erkältung zuzog. Erst am 21. März wurde ein Arzt gerufen, der dann eine schwere Lungenentzündung feststellte, woran er am 1. April 1922 im Alter von 34 Jahren verstarb.
Nach der Seligsprechung Kaiser Karls !. Im Jahre 2004, wurde auf dem Platz vor der Kirche Nossa Senhore do Monte 2005 eine Bronzestatue die Kaiser Karl 1. zeigt aufgestellt.
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In der Geschichte fehlt der Grund für die Deportation durch die Engländer.
Karl weigerte sich nach dem verlorenen Krieg auf seine Tronansprüche zu verzichten und lies sich entgegen den Verträgen zum König von Ungarn ausrufen.
Die Inneneinrichtung der Kirche.

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Nach dem Besuch der Kirche geht es in den in unmittelbarer Nähe gelegenen tropischen Garten. Er entstand auf einem Grundstück südlich der Kirche von Monte, welches sich der englische Konsul Charles Murray im 18. Jh. kaufte. Er gestaltete das Grundstück in einen Landsitz um und nannte es „Quinta de Prazer“ , was soviel wie Landgut der Freuden heißt.
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Über Stufen kann man 2 Stockwerke tiefer gelangen. Auch auf diesen Ebenen befindet sich die gleiche Ausstellung. Das Eingangsgebäude befindet sich an einem Steilhang und man kann von jedem Stockwerk auf ebener Fläche in den Park gelangen.
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1897 gab es einen Besitzerwechsel. Das Quinta de Prazer gelangte in den Besitz von Alfredo Guilherme Rodrigues. Dieser errichtete dort ein luxuriöses Wohnhaus welches später in ein Hotel umgewandelt wurde. Es war das bekannte Monte Pallas Hotel. Nach dem Tode Rodrigues' gelangte das Hotel in den Besitz eines Kreditinstituts, welches es 1987 an den Unternehmer Jose Barardo weiterverkaufte. Dieser reichte den Garten (Park) an eine Stiftung die er selbst gründete weiter.
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