@Mikkaele

Eine Frage an dich:
In welche Kategorie Männer ordnest du dich selbst ein? :wink:


Mikkaele hat geschrieben: 1) Was möchte Frau?
(Bitte keine "Allgemeinplätze", in die man alles mögliche hineininterpretieren kann! Butter bei die Fische und klare Worte!)
Ich habe sehr häufig Geschlechtsgenossen kennen gelernt, die völlig verunsichert waren, was sie den nun sein sollten!?
Auch hier habe ich manchmal das Gefühl, das sie das schreiben, was von den Damen (vermeintlich...den genau weiß es ja KEINER ;-) ) gerne gelesen wird!


Nicht nur manchmal.. ;-)

Stellt sich die Frage nach den Ursachen.. Mangelndes Selbstwertempfinden? Mangelndes Selbstwertgefühl?

Akzeptanz kann ich instinktiv nur solchen Männern entgegen bringen, die es nicht nötig haben, sich an zu biedern. Andere mag ich im losen Bekanntenkreis teilweise tolerieren, mehr aber nicht.

Vertrauen kann nur dort entstehen, wo man zu der einem gegebenen Natur und seinem Wesen steht, alles andere sind Lügen, und die hasse ich grundsätzlich. So mancher zieht es auch vor, sich in einer Beziehung mehr oder weniger zu verbiegen und nennt das dann Kompromisse, für mich ebenfalls ein no-goe.



Mikkaele hat geschrieben: 2) Und wie soll Mann das mit seinem Rollenbild und Selbstverständnis hin bekommen?


Diese frage verstehe ich nicht wirklich.. :roll: Was genau meinst du damit?

Er sollte ganz einfach "ehrlich" sein, ehrlich gegenüber sich selbst (soweit die Selbsterkenntnis das her gibt) und ehrlich gegenüber mir.

Das Rollenbild betreffend erwarte ich, dass ein Mann seine männliche Natur auch lebt, denn sie ist eine wichtige Ergänzung zu der mir eigenen weiblichen.

Solltest du auf das Thema "Emanzipation" zielen, so kann ich dazu aus meiner Sicht nur bemerken, dass wir inzwischen an einem Punkt angekommen sind, an dem sich vieles "verdreht" hat und ich mich frage, wann die Männer endlich anfangen, sich zu emanzipieren. (PS: Die Politik, die da zielstrebig eifrig am Rad mit dreht und von der sich sowohl Weiblein wie auch Männlein dirigieren lassen lasse ich mal außen vor.. :evil: )



Mikkaele hat geschrieben: 3) Warum sind so viele Frauen dann doch unzufrieden, wenn sie das haben, was sie sich wünschen?


Hhhhmm.. gute Frage..

Evtl. sind sie sich selbst gegenüber nicht ehrlich genug?

Oder sie definieren "glücklich sein" nicht als etwas, das aus einem selbst heraus kommen und nicht in Abhängigkeit von anderen stehen sollte?



Mikkaele hat geschrieben: 4) Sind Frauen in der Sichtweise der Männer von dem "emanzipatorischem Druck" ihrer selbst verunsichert und wünschen sich einen anderen (also nicht dem femininen Mainstream folgend) Mann?


Also ich selbst bin und war schon immer ein Revoluzzer und mache mein eigenes Ding.. *smile*

Dem "feminen mainstream" folgende Männer konnten zu keinem Zeitpunkt zu meiner Selbstverwirklichung noch zu meiner Emanzipation bei tragen

Gegenfrage:
Meinst du "mainstream" oder handelt es sich dabei eher um eine Art Schweigespirale?


Um mich nicht zu wiederholen, wie ich Emanzipation betrachte kann man z.B. hier nach lesen:
https://www.50plus-treff.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=48974&p=1573491&hilit=emanzipation#p1573491

https://www.50plus-treff.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=50282&p=1749267&hilit=emanzipation#p1749267

https://www.50plus-treff.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=48974&p=1572460&hilit=emanzipation#p1572460

https://www.50plus-treff.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=54887&p=2134754&hilit=emanzipation#p2134754


Tja, und was möchte nun Frau, was möchte ich?

Ich habe meine Stecknadel, mein anam cara, im Heuhaufen gefunden und wir genießen es gemeinsam seit 14 Jahren. Ohne Kompromisse & ohne Lügen, keinen einzigen Streit und dennoch niemals langweilig, im Gegenteil. Vertrauen & Treue definieren wir dabei beide anders als die meisten gewohnt. Und wir bedürfen nicht der Worte: "Ich liebe dich.." um uns oder unsere Beziehung zu beweisen, wir leben es einfach jeden Tag auf's Neue! Ein gegenseitiger Blick in die Augen vermag bei uns mehr zu sagen als tausend Worte..
cajun_forever hat geschrieben: Das Rollenbild betreffend erwarte ich, dass ein Mann seine männliche Natur auch lebt, denn sie ist eine wichtige Ergänzung zu der mir eigenen weiblichen.


Exakt. Gilt ebenso präzise umgekehrt für die Frau. :wink:
cajun_forever hat geschrieben: @Mikkaele

Eine Frage an dich:
In welche Kategorie Männer ordnest du dich selbst ein? :wink:


Welche Kategorien meinst du?

Das können am besten diejenigen beantworten, die mich kennen....




cajun_forever hat geschrieben: Nicht nur manchmal.. ;-)

Stellt sich die Frage nach den Ursachen.. Mangelndes Selbstwertempfinden? Mangelndes Selbstwertgefühl?

Akzeptanz kann ich instinktiv nur solchen Männern entgegen bringen, die es nicht nötig haben, sich an zu biedern. Andere mag ich im losen Bekanntenkreis teilweise tolerieren, mehr aber nicht.

Vertrauen kann nur dort entstehen, wo man zu der einem gegebenen Natur und seinem Wesen steht, alles andere sind Lügen, und die hasse ich grundsätzlich. So mancher zieht es auch vor, sich in einer Beziehung mehr oder weniger zu verbiegen und nennt das dann Kompromisse, für mich ebenfalls ein no-goe.


Ja, das ist hier die Frage!!? Wissen Frauen den was sie wollen/fühlen? Können/Wollen sie es "Mundgerecht für den Mann kommunizieren?... Und ist es nicht immer wieder etwas Anderes?



cajun_forever hat geschrieben:
Mikkaele hat geschrieben: 2) Und wie soll Mann das mit seinem Rollenbild und Selbstverständnis hin bekommen?


Diese frage verstehe ich nicht wirklich.. :roll: Was genau meinst du damit?


Rollenbild = Frau gefallen...deren Wünschen entsprechen

Selbstverständnis = Mann sein...nicht in das Wunschdenken passen (oder/und so sein wie du es dann weiter beschrieben hast!)


cajun_forever hat geschrieben: Solltest du auf das Thema "Emanzipation" zielen, so kann ich dazu aus meiner Sicht nur bemerken, dass wir inzwischen an einem Punkt angekommen sind, an dem sich vieles "verdreht" hat und ich mich frage, wann die Männer endlich anfangen, sich zu emanzipieren. (PS: Die Politik, die da zielstrebig eifrig am Rad mit dreht und von der sich sowohl Weiblein wie auch Männlein dirigieren lassen lasse ich mal außen vor.. :evil: )


Guter Ansatz....aber....wenn du dir so einige Diskussionen/Aussagen hier und auch in den Medien anschaust/anhörst, dann sind viele Männer doch nur "Spielball" einer femininen Rasissmusdiskussion" (Ja, das ist vielfach Rassismus dem Mann gegenüber und man(n) bekommt zudem das Gefühl auch eine Rache für die vergangenen Jahrhunderte).
Sicherlich waren/sind wir nicht perfekt und müssen noch dazu lernen, aber mittlerweile ist das hier so eine negativ ausgerichtete Schräge, dass ich immer wieder erschrecke, wie nachtragend und ungerecht die Frauen sind (wohl gemerkt...nicht alle, aber gefühlt 80%).....obwohl da ja vehement gegen argumentiert wird ..."Frauen sind nicht so!"... Stimmt! So wie Männer sind sie in diesem Fall nicht, aber auf ihre eigene Art und Weise dennoch genau so!
Man mag sich doch einfach mal die "Stand-up Comedy" beispielhaft anschauen. Da sind bei den Frauen zu mehr als 70% die Männer die getroffenen. Auch die "männlichen" Kollegen in diesem Bereich nehmen den Mann als Zielscheibe und trauen sich kaum mehr als einen weichgespülten Witz übe Frauen zu machen, weil sie sonst die geschlossene Häme sowohl der femininen Seite, als auch einem großen Teil der restlichen Bevölkerung ausgesetzt sieht (also den Mitläufern....war da nicht mal was???.....aber da schieße ich wohl etwas über das Ziel hinaus ;-).

Oder aber wenn sich Frauen zum nachmittäglichem Plausch treffen....wie oft wurde und wird der eigene Mann vor den anderen Frauen nieder gemacht!?.(da spreche ich aus eigener Erfahrung ;-) )und dann werden kollektiv alle Männer der anwesenden Frauen einer solch negativen Bewertung unterzogen...ganz zu schweigen von den Männern, mit denen man ein Date hatte und die aus dem ein oder anderen Grund nicht gefielen!?
Klar gibt es die no-go-Kandidaten, die sich wie ein Neandertaler benehmen und die verdienen es dann auch.

Da finde sich der Mann mal zurecht....ganz zu schweigen von den Rollen, es der Geliebtebten, der Femme fatale, der Geheimnisvollen, der hormonell beeinflussten, der Freundin, der Mutter, der Distanzierten, der bevormundenden, der launischen......Partnerin recht zu machen.

Nun ja, das klingt für einige wohl so, als ob ich Frauen nicht mögen würde, aber ich komme mit Frauen sehr gut zurecht und sie anscheinend auch mit mir....aber dies endgültig zu bewerten überlasse ich dann doch den Frauen, die mich kennen gelernt haben und das besser beurteilen können.



Mikkaele hat geschrieben: 3) Warum sind so viele Frauen dann doch unzufrieden, wenn sie das haben, was sie sich wünschen?


Hhhhmm.. gute Frage..

Evtl. sind sie sich selbst gegenüber nicht ehrlich genug?

Oder sie definieren "glücklich sein" nicht als etwas, das aus einem selbst heraus kommen und nicht in Abhängigkeit von anderen stehen sollte?[/quote]

Siehe oben.....



Mikkaele hat geschrieben: 4) Sind Frauen in der Sichtweise der Männer von dem "emanzipatorischem Druck" ihrer selbst verunsichert und wünschen sich einen anderen (also nicht dem femininen Mainstream folgend) Mann?


Also ich selbst bin und war schon immer ein Revoluzzer und mache mein eigenes Ding.. *smile*

Dem "feminen mainstream" folgende Männer konnten zu keinem Zeitpunkt zu meiner Selbstverwirklichung noch zu meiner Emanzipation bei tragen

Gegenfrage:
Meinst du "mainstream" oder handelt es sich dabei eher um eine Art Schweigespirale?[/quote]

Sieh oben....da bleibt vielleicht nur noch schweigen?! ;-)


cajun_forever hat geschrieben: Tja, und was möchte nun Frau, was möchte ich?

Ich habe meine Stecknadel, mein anam cara, im Heuhaufen gefunden und wir genießen es gemeinsam seit 14 Jahren. Ohne Kompromisse & ohne Lügen, keinen einzigen Streit und dennoch niemals langweilig, im Gegenteil. Vertrauen & Treue definieren wir dabei beide anders als die meisten gewohnt. Und wir bedürfen nicht der Worte: "Ich liebe dich.." um uns oder unsere Beziehung zu beweisen, wir leben es einfach jeden Tag auf's Neue! Ein gegenseitiger Blick in die Augen vermag bei uns mehr zu sagen als tausend Worte..


Ich habe "Das Buch der keltischen Weisheiten" (schon wieder etwas, was man(n) wissen und sich danach verhalten sollte??) nicht gelesen und du müsstest mir den zutreffenden Teil dann erläutern (es sei den er bedeutet "Stecknadel im Heuhaufen!?? :twisted: )...bin ein Mann :wink: :roll:

Das ihr euer "Glück" gefunden habt, finde ich sehr schön und so sollte es auch sein!

Kleiner Nachtrag: bin die nächsten Tage hier nur am lesen (wenn Zeit ist). Die Antwort kommt dann etwas später.
Für mich stellt sich diese Frage überhaupt nicht: Macho - Softie oder Frauenversteher.
Auch ich habe ja mehrere Facetten.
Mal bin ich sanft, anlehnungsbedürftig und anschmiegsam.
Mal übermütig, herausfordernd und temperamentvoll.
Mal möchte ich es kuschelig, ein anderes Mal das kämpferische Scharmützel.
Wie schön, wenn die Rolle nicht statisch fest liegt.
Wenn Spielraum vorhanden ist, für Phantasie und Abwechslung.
Ein Mann, der das versteht, der ist ein Frauenversteher !
Und unwiderstehlich.
das ist eine gute Antwort auf dieses Thema !

wir sind als Menschen dermaßen vielschichtig, dass wir Leute um uns herum brauchen, die den einen - oder anderen - Bereich von uns beleuchten/widerspiegeln/akzeptieren......

der eine Partner bringt den einen Teil unserer Persönlichkeit zum Vorschein - ein anderer Partner vielleicht einen ganz anderen Teil von uns.....

gut so !
Danke, Gundula.
Und im Idealfall lockt mein Partner a l l e meine Facetten aus mir hervor.
Ebenso, wie er mir seine starke Schulter bieten kann, darf auch ER sich bei mir anlehnen, wenn er sich einmal schwach und verletzlich fühlt.
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