...singt diesen bekannten Text, der mir spontan einfällt, wenn ich so manche Texte der letzten Zeit hier lese. Mehr poste ich hier z.Zt. nicht mehr.


Alles nichts wie Scheiße, sprach der Staatssekretär
alter Leute Scheiße, riechen ordinär
und wenn sie da sitzen,
und behördlich schwitzen
kriecht ein Furz durch den Mund
ganz ohne Grund
stinkt sich gesund
und tritt dann den Dienstweg an mit Pedanterie,
das ist Demokratie

Er rieselt ins morsche Gehirn eines senilen Ministers
dieselt als Schweiß durch die Stirn
und der Minister kriegt Durst
Und leckt sich die Lippen dabei
steigt ihm der Furz bis zum Halse
er niest und er ächzt und er schnauft und er sprüht
und dann wird es auch dem Minister zu dumm
er macht eine Pause,
möcht gern nach Hause
hält sich den Bauch und dann lässt er den Furz
an der richtigen Stelle heraus.
Und jetzt ist der Furz nicht mehr nur Geschwätz
sondern ein Gesetz.

Zwar noch immer Scheiße, aber präzisiert
daher wird der Furz jetzt sauber registriert
kommt in eine Mappe,
mit einer schönen Klappe
und einer Nummer am Schurz,
trifft auch ganz kurz,
Brüder Gefurz
und kriegt einen Stempel, dem geht jeder auf den Leim
nämlich das Wort GEHEIM.

Er kommt ins Parlament,
dort wird er manchmal gerochen
aber impotent wird über ihn debattiert
dann sagt ein Redner: Hohes Haus,
dieser Furz muss raus
und das sind die richtigen Worte,
die kriegen viel Applaus

Dann wird...der Furz....dem Volk...geschenkt.

Alles nichts wie Scheiße,
sprach der Staatssekretär
Aber diese Scheiße ist jetzt im Verkehr
weil sie so bequem ist,
weil sie kein Problem ist
schlucken wir sie ganz frei
furzender Weise selber entzwei
Was uns zum Menschen macht, anstatt nur zum Vieh
das ist Demokratie
Man schlägt sich immer irgendwo!

Sag, wohin gehst du jetzt, mein Freund?
Um im Krieg mich zu schlagen!
Welchen Krieg hast du gemeint?
Weiß es nicht, warum denn fragen!
Man schlägt sich immer irgendwo,
der Krieg, der um die Erde zieht,
von dem man singt zu leicht, zu froh,
der macht nicht halt vor einem Lied.

Sag, wohin gehst du jetzt, mein Freund?
Hab" im Krieg mich geschlagen!
Welchen Krieg hast du gemeint?
Weiß es nicht, warum denn fragen!
Ich weiß nicht mehr, ob schwarz, ob braun,
ob gelb und weiß, wie ich und du,
ich seh" sie nur verzweifelt schau"n
ich hör nur noch ihr: Wozu?

Ich seh den Himmel übern Tod,
unschuldig blau von Gott geschenkt,
wär nicht der Stahl, der tödlich droht,
der sich auf meine Stirne senkt.
Ich seh ein Licht, das nie vergeht,
es ist aus Tränenglanz gemacht,
ich hör' noch immer ein Gebet,
das übertönt den Lärm der Schlacht.
Man schlägt sich immer irgendwo,
der Krieg, der um die Erde zieht,
von dem man singt zu leicht, zu froh,
der macht nicht halt vor einem Lied.

Hab' ich geschossen, weiß nicht mehr,
hab' ich getötet, das frag ich mich,
alles Erinnern ist so leer,
weiß nur noch, das war nicht mehr ich.

Ich will wieder brennen kurze Zeit,
an anderen Feuern lichterloh,
lieben die Tage ohne Streit,
und Lieder hören, hell und froh,
um zu vergessen -
daß man sich schlägt und schlägt und schlägt,
man schlägt sich immer irgendwo .......

(Adamo)
Amsterdam

In der Kais von Amsterdam
heult der Seemann sein Lied
von dem Traum, der ihm riet
hau bloss ab nach Amsterdam.
In der Kais von Amsterdam
stöhnt der Seemann im Schlaf
liegt am Ufer verbannt
wohin die flamme ihn traf.
In den Kais von Amsterdam
sterben in jeder Nacht
zehn Matrosen im Wahn
im Bier einer Gracht.
in den Kais von Amsterdam
werden Matrosen gebor"n
schweißnaß wie vor Cap Horn
wirft sie der Ozean.

In den Kais von Amsterdam
essen Matrosen zu heiß
an Tischen, sehr weiß
fette Fische im Tran
und sie zeigen Zahn um Zahn
eine triefende Lust
und der Mond wie `ne Brust
strahlt ihr Vorderschiff an
und es stinkt nach Kabeljau
bis in die Fritten hinein
und die Hände stopfen rein
damit nichts anbrennt oder fault.
Danach stehen sie lachend auf
so wie eine Welle platzt
schließen ihren Hosenlatz
und gehen rülpsend hinaus.

In den Kais von Amsterdam
sind Matrosen beim Tanz
und die reiben Wanst an Wanst
und sich an den Frau"n
und sie drehn sich wie in Trance.
So wie Sonnen verglühn
zum klagenden Gestöhn
eines Akkordeons
und sie segeln wie im Sturz
und sie lachen sich krumm
bis plötzlich mit lautem Furz
das Akkordeon verstummt.
In den Kais von Amsterdam
sind Matrosen beim Suff
und sie ertrinken im Puff
wie im Stillen Ozean
Und sie trinken auf das Wohl
aller Huren der Welt
von Hamburg bis sonstwo
auf die Damen und das Geld
auf die Schönheit einer Frau
die ihre Tugend verschenkt.
Die für ne Mark Liebestau
das ganze Meer versenkt.
und sind sie dann voll
werden sie zu den Sternen schaun
und sie pissen, wie ich heul
auf die untreuen Fraun.



Musik & Text Jacques Brel 1964
ich bin so gern allein
Du glaubst, ich kann's nicht sein
Doch ich will hin und wieder
Mal keinen Menschen seh'n

Ich zieh die Schuhe aus
Hier bin ich doch zu Haus
Ich geb' den Blumen Wasser
Und denke nur an mich

Ich bin so gern allein
Ich klebe Fotos ein
Mach' Licht in allen Raumen
Und laß mich richtig geh'n

Ich geh die Treppe rauf
ich räume gründlich auf
Ich führe Selbstgespräche
Es geht auch ohne Dich
Ich bin so gern allein
ich könnt' es immer sein
Ich knall' dann mit den Türen
Ich sing' und pfeif' auf Dich

Ich stelle Möbel um
Lauf ungeschminkt herum
Ich mach es mir gemütlich
Und dann denk ich an Dich
An Dich
An Dich
An Dich


..................von wem?
Natürlich von dieser Dame
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Musikerin

dich schliesse ich heute in meinem Nachtgebet mit ein! :wink:
Das ist aber nett, Rangi, danke! Bild
Die ist wirklich eine tolle Frau (find ich)

Gute Texte, eine Stimme, die mir Gänsehaut macht

Milva - Zusammenleben
Du fragst warum ich so zufrieden
mit Dir zusammenleben kann

Ich mag Dich weil Du klug und zärtlich bist
und doch das ist es nicht allein
Du zeigst mir immer, dass es möglich ist
ganz Frau und trotzdem frei zu sein

Beichtvater, Lehrer oder kleines Kind
das alles kannst Du für mich sein

ich mag Dich weil Du klug und zärtlich bist
und doch das ist es nicht allein
Du zeigst mir immer, dass es möglich ist
ganz Frau und trotzdem frei zu sein

Wer wird als Frau denn schon geboren
man wird zur Frau doch erst gemacht

ich mag Dich weil Du klug und zärtlich bist
und doch das ist es nicht allein
Du zeigst mir immer, dass es möglich ist
ganz Frau und trotzdem frei zu sein

http://www.youtube.com/watch?v=Gmn8_qm2m4s
Ich mag Dich, weil Du klug und zärtlich bist
und doch das ist es nicht allein.
Du zeigst mir immer, dass es möglich ist
ganz Frau und trotzdem frei zu sein.


Das ist es doch!

Kurz und knapp in zwei Sätzen auf einen Nenner gebracht :wink:
Es gibt Menschen die kann man einfach nur……………………..und du gehörst dazu.
Ich schenke dir ein, mein Lächeln. Schön dich ein weinig zu kennen………….zu glauben.
Dir meine liebsten Wünsche Musikerin!

Nachtrag:
Maria Anna auch dich zähle ich zu dieser Kategorie (wenn ich das mal so bezeichnen darf).
Auch dir für das kommende und die nächste 50 Jahre die liebste Wünsche.
Schön euch hier bei 50Plus etwas kennen gelernt zu haben
Rangi, nun machst du mich aber doch verlegen......

Vorsorglich wünsche ich dir auch schon mal ein friedliches Weihnachtsfest und alles liebe für dich.

Musi
Maria_Anna,

das Lied von Milva ist auch mein absolutes Lieblingslied. Vor ca. 20 Jahren hat es mir immer geholfen, einen Kloß im Hals zu lösen. Die Tränen liefen sofort. Es gab noch ein 2. Lied und das war von Herman van Veen - Ich hab ein zärtliches Gefühl.

Liebe Grüße
Musi
Rangi

und des in aller Öffentlichkeit :oops:

Ich wünsch euch beiden, Rangi und Musi auch Frohe Weihnachten:

WEIHNACHTEN
Weihnachten ist immer dann,
wenn man die Tränen in den Augen
eines Kindes abwischt.

WEIHNACHTEN
Weihnachten ist immer dann,
wenn man Vorurteile ablegt
und aufeinander zugeht.

WEIHNACHTEN
Weihnachten ist immer dann,
wenn ein Streit beendet wird und
wenn man seine Hände wieder öffnet.

WEIHNACHTEN
Weihnachten ist immer dann,
wenn man die Not besiegt
und sie zum Verebben zwingt.

WEIHNACHTEN
Weihnachten ist alle Tage auf Erden,
denn Weihnachten ist die Liebe.

Dann wünsch Ich euch alle Tage WEIHNACHTEN

maria_anna
Musikerin hat geschrieben: Maria_Anna,

das Lied von Milva ist auch mein absolutes Lieblingslied. Vor ca. 20 Jahren hat es mir immer geholfen, einen Kloß im Hals zu lösen. Die Tränen liefen sofort. Es gab noch ein 2. Lied und das war von Herman van Veen - Ich hab ein zärtliches Gefühl.

Liebe Grüße
Musi


Kennst du das wohl auch, dass du verschiedene Lieder und Songs mit verschiedenen Lebenssituationen verbindest ?

Ich werd mal keine Memoiren schreiben.
Ich sammle die Lieder/Songs meiner Lebensstationen.

Liebe Grüße auch zurück
maria_anna
Lebenssituationen, Lieder, Musik
Für mich ist das eine Einheit. Es gibt Lieder, Klänge, die kann ich heute nicht mehr ertragen kann. Sie bewirken nichts mehr .
Ich habe sie durchlebt.
Aber dann gibt es Stücke die reißen mich, wie vor 40 Jahren wieder vom Sessel. Da merke ich, dass die Glut noch nicht verloschen ist.