Ein sehr leckeres Rezept für Linzertorte

300 Gramm Mehl Typ 405 (Typ 550 soll besser sein)
125 Gramm gemahlene Haselnüsse
125 Gramm gemahlene Mandeln
250 Gramm Butterflocken (zimmerwarm)
200 Gramm Puderzucker (Brauner Rohrzucker soll aromatischer sein)
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
1 Päckchen Backpulver
2 Eigelb
1 Prise Nelkenpulver (1Messerspitze)
1 TL Zimt
2 TL Kakaopulver
1Prise Salz
4EL Kirschwasser (schmeckt mir persöhnlich besser)
1/2 abgeriebene Bio-Zirone (zuvor heisssss abwaschen)
1Glas Johannisbeermarmelade (Schwarze Johannisbeermarmelade,Himbeermarmelade,Pflaumenmus ) kann man auch nehmen,Jedoch andere Geschmacksrichtung
zum bestreichen : 1 Eigelb mit 1 EL Sahne oder Milch verquirlen und den Teig vor dem Backen bepinseln
Wer mag kann den Rand mit Wasser oder Eigelb voooor dem Backen bepinseln und dann Mandelblättchen bestreuen.

P.s Mann sollte die Linzertorte ein paar Tage ruhen lassen,damit diese durchzieht und somit besser schmeckt. Am bsten 1-2 Wochen in eine grosse Blechdose oder in Alufolie
Gutes Gelingen :-)
Also Linzertorte mache ich immer nach dem Rezept meiner Großmutter (bestimmt anno 1910), mit geschälten geriebenen Mandeln und den Eidottern von harten Eiern. Die Torte muss dann auch noch einige Tage liegen. Kakao kommt keiner rein. Und als Marmelade nehme ich Preiselbeermarmelade unter das Gitter. Die Torte ist nicht trocken, sondern sehr mürb.

Bei Interesse tippe ich das Rezept ab.
Dein Rezept würde mich interessieren @maybe... :D
Das Rezept hat sie mit Maschine und Bemerkungen von hand geschrieben. Es ist ganz verblasst.

Mürbteig aus 170 g Mehl, 140 g Butter, 140 g feingestoßener Zucker (sie schrieb Staubzucker dazu), 140 g geschälte, geriebene Mandeln, 4 Dotter von hartgekochten Eiern passiert, etwas Nelkenpulver und Zimt.

Es empfiehlt sich 1,5 Mal die Menge.

Teig kühl rasten lassen, 2/3 des Teiges in eine Form drücken, den Rand etwas erhöht, mit Preiselbeermarmelade bestreichen. Aus dem restlichen Teig ein Gitter machen (also lange nudelige Teile, die man in Gitterform über den Teig legt, das Gitter muss nicht zu dicht sein). Die Torte backen (Temperatur steht nicht dabei, wie halt ein Mürbeteig).

Die Torte vor Verzehr 8 bis 10 Tage mit Alufolie bedeckt rasten lassen (an einem nicht zu warmen Ort).
Nun ja… so direkt Torte ist das ja wohl nicht…
Zu Weihnachten backe ich massenhaft „Spitzbuben“ ( mürbe Plätzchen mit div. Marmeladenfüllung)
Und die schmecken genau so gut 
Das verstehe ich jetzt nicht, wieso ist das keine Torte?
Linzer Torte heißt nunmal TORTE. Da beißt keine Maus den Faden ab :D


Danke, maybe...

Also das mit den hart gekochten Eidotter habe ich noch nie gelesen. Interessant.
Ich mache Linzer Torte nach einem Rezept meiner Mutter. Kindheitserinnerung.
Und der Teig schmeckt einfach herrlich! :wink:

250g Mehl, Type 405
250g geriebene Mandeln (ungeschält)
250g Zucker
1 ganzes Ei
1 EL Zimt
2 EL Kirschwasser
1 EL Kakao
Himbeermarmelade

An Weihnachten habe ich mal wieder Linzer Törtchen gebacken - in einer Muffinsform.
Die werden dann mit ausgestochenen Sternchen dekoriert.

Bild
ValentinAK hat geschrieben: Das verstehe ich jetzt nicht, wieso ist das keine Torte?





Hm… nun verstehe ich nicht, warum du das nicht verstehst…
Schließlich ist ein Tortendiagramm zwar auch rund, trotzdem keine Torte, odrrr?

In diesem Fall wurde Linzer Kuchen besser passen, aber vor ca 200 Jahren nannte man ziemlich alles Torte was rund war. Und so wird stets weitergereicht.  
Dabei bietet eine wahre Torte sehr viel mehr als nur  Rundungen, nicht wahr. Die darf sogar eine andere Form haben, denn auf die Aufbau und Zutaten kommt es besonders an.
Kopiert aus der Website des Tourismusverbandes Linz:  


Linzer Torte Die "Linzer Torte" gilt als die älteste nach einer Stadt benannte Torte. Bereits seit 1653 wird sie namentlich erwähnt. Wer ihr jedoch den Namen gegeben oder sie erfunden hat, wird immer ein Rätsel bleiben. Das älteste Rezept stammt aus dem über 350 Jahre alten Kochbuch: „Buech von allerley Eingemachten Sachen, also Zuggerwerckh, Gewürtz, Khütten und sonsten allerhandt Obst wie auch andere guett und nützlich Ding etc.“


 Insgesamt enthält das Kochbuch bereits zu diesem frühen Zeitpunkt vier verschiedene Rezepte zur Linzer Torte / zum Linzer Teig, was neuerlich ein Beweis für die allgemeine Beliebtheit und die weite Verbreitung dieses Backwerks in der Barockzeit ist! Von den jüngeren Rezepten unterscheiden sie sich vor allem dadurch, dass der Teig stets mit Butterschmalz bereitet wird, in den dann noch ein Butterziegel eingearbeitet wird. Außerdem wird die Torte als „Schüsseltorte“ zubereitet, d. h. man hat sie in einer (silbernen) Schüssel - ähnlich den heutigen Pasteten - mit Fruchtfülle und einem Gitter darüber gebacken. Gewürze werden nur einmal verlangt und das in Form eines „gut gewürzten Gitters“. Mandeln gehören zu jedem Rezept. 




Es ist halt ein Eigenname, ein Begriff, wobei sich meiner Kenntnis entzieht und ich auch echt keine Zeit damit verbringen will, es herauszubringen, ob der Begriff "Torte" irgendwie geschützt ist

oder im Rahmen der EU nur für auf bestimmte Art zubereitete Kuchen verwendet werden darf

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:  



Im Leberkäse ist auch keine Leber drin  
Die Bezeichnung Torte hat sie vermutlich von ihrer ursprünglich flachen, runden Form. Gibt's auch als Blechkuchen, dann sind es Linzer Schnitten.

Rührkuchen, wie Marmorkuchen, hieß früher schon so, oder in Österreich Marmorguglhupf (den dann aus einer speziellen Gugelhupfform).

@Melissa. In Österreich heißt der Leberkäse deshalb Fleischkäse.
:)
Dann geh ich jetzt mal einen Baum fällen und back mir einen Baumkuchen...
maybe... hat geschrieben: Die Bezeichnung Torte hat sie vermutlich von ihrer ursprünglich flachen, runden Form. Gibt's auch als Blechkuchen, dann sind es Linzer Schnitten.

Rührkuchen, wie Marmorkuchen, hieß früher schon so, oder in Österreich Marmorguglhupf (den dann aus einer speziellen Gugelhupfform).

@Melissa. In Österreich heißt der Leberkäse deshalb Fleischkäse.

Im Badischen Ländle auch :D
Irrtum, in Österreich heißt es auch Leberkäse, Käse-Leberkäse, Leberkäs-Semmel... :wink:
Ich kenne den Leberkäse zumindest aus meiner Heimat Tirol nur als Fleischkäse @Hawai. Für die Touristen mutierte er manchmal zum Leberkäse. So wie früher niemand Weinschorle sagte, sondern nur Gspritzter
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