Frage: Die Schwiegertochter einer Freundin, eine kleine, zarte Frau,
erlitt durch eine natürliche Geburt
mit 38Jahren so schwere Verletzunge
(Einrisse im Geburtskanal), daß sie
seitdem jeden Geschlechtsverkehr
ablehnt.
Ich denke mir, daß eine Operation
verbunden mit einer Psychotherapie
helfen würde.?
Man kann nicht erwarten, daß ihr 40
jähriger Mann seine Sexualität beendet.

Wie könnte geholfen werden?
liebe leonetta

ich weiß nicht, wie lange die geburt zurückliegt
ich weiß nicht, wie die ärzte in der nachsorge mit der frau "umgegangen" sind
ich weiß nicht, wie der mann sich bisher "verhalten" hat (auf welchen tragfähigen füssen die ehe steht)
war es das erste kind mit 38??? dann die frage : warum zu diesem zeitpunkt?
wie waren - falls gewesen - die vorherigen geburten etc?

ich bin auch nicht so weit zu behaupten, dass der mann seine sexualität beenden muss

aber ch kann hoffen, dass er erst mal großes verständnis für seine frau hat
er brauchte das kind nicht zu bekommen(frage an ihn :hätte er das am eigenen leib erleben wollen??)....er war vielleicht(hoffentlich)zuschauer - doch ich weiß, dass du dich nach einer geburt erst mal "sortieren" musst
wenn dann auch noch entsprechende folgen übriggeblieben sind, ist es oft auch die angst der frau vor neuerlichen schmerzen u.a.m.

ob eine op wirklich notwendig ist, um diese not zu wenden kann erst mal ein gepräch mit der/dem frauenarzt/in ergeben
wenn dann angst besteht, dass das trotzdem nicht "in ordnung" kommt, ist die hürde doppelt groß

was in jedem fall angesagt ist, dass sich beide in beratende "hände" geben und die fakten mal auf den tisch legen (auch die bisher unausgesprochenen)
Danke dir, Sonnenkind!
Ich weiß nur, daß das Kind nun 8 Jahre alt ist.
Man hat ihr einen Kaiserschnitt enpfohlen, doch sie fürchtete eine mlange Narbe.
Sie sind nun ca 12 Jahre verheiratet und haben sich sehr, auch durch IVF bemüht, ein Kind zu bekommen.
Der Ehemann hätte gern noch ein Kind gezeugt, doch die Frau hat zuviel Angst.

So spät wurde die Frau Mutter, da sie vorher für Studium usw. Zeit brauchte,-
Da die Beiden bereits 12 Jahre zusammen sind, ist sicher eine große Vertrautheit vorhanden.
Es gibt auch andere Möglichkeiten um den Partner glücklich zu machen, welche sicher jedem bekannt sein dürften.
Auch kann es sein, das bei Ihr eine psychische Hemmung mitspielt, hervorgerufen durch die erste Geburt. Ein gemeinsamer ärztlicher Besuch könnte das klären.
Für den Mann ist auf alle Fälle Rücksicht, Einfühlungsvermögen und Verständnis angebracht
Also wenn der Zustand schon 8 Jahre lang besteht kommen die Beteiligten ja wohl damit zurecht... evtl haben sie ja sex ohne penetration? das geht ja auch.

Ich würd mich da nicht einmischen.

Das ist ja ein selbstgewähltes Schicksal, wenn frau entgegen dem ärztlichen Rat einen Kaiserschnitt ablehnt!

Unmittelbar nach einer entweder natürlichen Geburt oder einem Kaiserschnitt liegt bei jeder frau mal die Libido brach.. aber nicht jahrelang!
Ich hätte mich sehr gefreut, hätte ich solche Probleme gehabt, und meiner Mutter davon erzählt, und diese dann ihrer Freundin, die es ins Internet stellt.

Die Frau soll einfach zu einem Arzt gehen oder zu mehreren.
Männer wissen sich da schon zu helfen. Sie melden sich auf Erotikportalen an und gehen fremd. Die meisten Männer dort erzählen, daß ihre Frauen nicht mehr mögen oder nicht mehr können.
Ich glaube, am effektivsten wäre es,
beide zu einem Arztbesuch zu motivieren.
Das könnte die Freundin versuchen,-
mehr kann man als Außenstehender nicht tun. Das ist ein sehr sensibles Gebiet..
Richtig und gerade weil es ein sehr sensibles Gebiet ist, haben sich alle nicht involvierten Personen rauszuhalten. Wenn der Leidensdruck zu gross ist, sind die Betroffenen doch wohl alt genug, sich an richtiger Stelle einen Rat und Hilfe zu holen.
leonetta hat geschrieben: Ich glaube, am effektivsten wäre es,
beide zu einem Arztbesuch zu motivieren.
Das könnte die Freundin versuchen,-
mehr kann man als Außenstehender nicht tun. Das ist ein sehr sensibles Gebiet..


Genau das haben mein Verstorbener Mann und ich damals gemacht. Gemeinsam einen Arzt aufgesucht. Nach einem Gespräch und einer Untersuchung bei der mein Mann dabei sein und Fragen stellen durfte sagte er mir dann dass er es nun besser verstehe wieso es mich schmerzt. Bei der schweren Geburt war er ja dabei - aber was für Verletzungen es gab die so lange schmerzten..... das wurde er sich bei diesem Arztbesuch bewusst.

Der Arzt gab neben Ratschläge wir wir vorgehen sollen gleich eine neues Termin mit. So konnten wir bei weiteren Arztbesuch berichten wie seine Ratschläge beim umsetzen wirkten und er konnte daraus Rückschlüsse ziehen und geziehlt helfen. Er erklärte uns damals : leider kommen viele nicht um Hilfe zu bitten. Dabei kann man oft noch nach Jahren helfen. Mit Geduld und manchmal auch mit medizinischem Eingriff bringt man dies fast immer ( auch nach Jahren ) wieder hin dass es nicht mehr schmerzt. Es ist ein Teufelkreis von Verletzung ( evt schlecht verheilte Narbe ) Schmerz - Angst und die daraus entstandene Verkrampfung = wiederum Schmerz .... Womöglich Schuldzuweisung = Angst..... nein misch Dich nicht mit Ratschläge ein sondern sag höchstens sie sollen das als Paar gemeinsam mit dem Arzt / Arztin anschauen und besprechen. Denn jeder falsche Rat ( und falsch kann er sein weil du ja die genaue Ursache nicht kennst ) verschlimmert das ganze nur.
Hoerndinoed@:

Vielen Dank für deinen Beitrag und
deine Offenheit !!!

Genau so habe ich gehofft,
daß Frauen aus ihren Erfahrungen
berichten,- wie sie das große Problem
gelöst haben.

Ich werde der Freundin ausrichten,
daß Hoffnung besteht!!!
Ja, genau das würde ich mir auch wünschen, dass Frauen so reagieren.

auch wenn ich gleich eins um die Ohren bekomme :
wenn sich hier jemand mit einem anonymen Fall öffnen, weil ihn vielleicht die Freundin zum 100 000 mal "bedrängt" - das Herz ausschüttet, man mit seinem eigenen "Latein" langsam am Ende ist....
manchmal braucht es einfach das Verlassen des eigenen Blickwinkels durch Aussenstehende, um sich selber und eine Situation besser ansehen zu können

was ist dann soooooo verwerflich daran es hier zu posten????
es gab kein Bild, keine Namen, keine Adresse !!!

bei manchen Betroffenen "muss" der Leidensdruck leider oft sehr groß werden, bevor sie "offizielle" Hilfe versuchen zu bekommen
das kann mit Angst, Scham , Schuld uvm. besetzt sein(deshalb kann man/frau vielleicht nicht so einfach zum Arzt gehen) - und solange ich das nicht weiß, nehme ich die reine Frage und versuche mich in die Situation der Betroffenen hineinzuversetzen
die müssen nicht sein, wie ich und ich nicht wie die - doch ich kann empathisch sein

klar wissen Männer sich meist zu "helfen" ... man kann es manchmal auch Flucht nennen ;-))
Schwierigkeiten sind dazu da in einer Partnerschaft gemeinsam bearbeitet zu werden - wenn die Lösung dann heißen sollte , dass er sich anders "helfen" soll, ist dass die private individuelle Entscheidung der Beteiligten

das es auch anders gehen kann hat ja der Beitrag von Hoerdinoed gezeigt - danke dir dafür

das macht für mich die Lebendigkeit in der konstruktiven Diskussion eines Forums aus
lg
Warum solltest du etwas um die Ohren bekommen?

Du hast eine Meinung dazu, Andere eine andere.......

Auch das ist Bestandteil einer konstruktiven Diskussion innerhalb eines Forums...gegenteilige Meinungen und die Toleranz beides so stehen zu lassen.
Leonetta ,schick mir doch bitte man eine kurze Nachricht ich möchte dir zu dem Thema etwas persönliches schreiben .kann dich nicht anschreiben bin kein prem .
Im Übrigen:

Großteils bringen Tiere, die einen vierfüßigen Gang haben, wie Hund, Katze, Bär....usw. ihre Jungen leichter zur Welt:
Das Junge liegt tiefer, als der Geburtskanal und kann nicht ‚herausfallen‘.

Erst durch den aufrechten Gang der Vorfahren des Menschen
verengte sich der Geburtskanal im Lauf von Jahrtausenden,-
da die Schwangeren ansonsten ihre Babys verloren hätten.