Drunt' in der Lobau....oder doch lieber in down under? Mein Lehrer hat auch immer gesagt, oben und unten gibt es nicht, es gibt nur Norden und Süden - na denn... :roll:

Über ein neues Marmeladenrezept würde ich mich jetzt mehr freuen. Vielleicht hat noch jemand ein leckeres Marmelädchen zubereitet? Meine Blutorangenmarmelade muß noch warten, da es die besten Blutorangen erst im Dezember/Januar gibt, zur Zeit bekomme ich hier noch keine.
Oben und unten gibt es nicht? Oben auf dem Berg und unten im Tal kann Marmelade gekocht werden, aber oben auf dem Berg und unten im Tal wachsen unterschiedliche Zutaten dafür.
Am Berg geht das Marmeladenkochen auch schneller denn, je niedriger der Luftdruck, desto tiefer liegt der Siedepunkt.
Ich nehme an in der Schweiz ist es genauso wie überall: am Berg ist immer oben und im Tal immer unten, wofür also extra dazu sagen :?: :D
Ich habe doch nur erklärt, dass es oben und unten eben doch gibt.

Ausserdem kommt sonst noch jemand auf die glorreiche Idee, das Tal sei oben und der Berg unten und dann haben wir den Salat, dabei wollen wir doch Marmelade.
:lol: :lol: :lol:
Danke für Deine meist immer wieder amüsanten Wortspielereien
Lemon Curd - oder auf deutsch "Zitronen-Kurt" :D

200 ml frisch gepressten Zitronensaft von drei bis vier Bio-Zitronen
abgeriebene Zitronenschale
80 g Butter
200 g Zucker
4 Eier
30 g Mehl oder Speisestärke
Butter, Zucker, Saft und Schale vermischen und im Topf kurz aufkochen lassen. Etwas abkühlen lassen und dann etwas von der Flüssigkeit mit Mehl oder Stärke verquirlen. Dann die angerührte Mehlmasse in den Saft geben und im Topf verrühren.
Die Eier verquirlen, dann vorsichtig die Zitronencreme unter die Eier rühren, langsam erhitzen und rühren, bis die Creme andickt. Nicht köcheln lassen! Noch heiß in Marmeladengläser füllen.
Ein Kalorienbömbchen, aber es schmeckt sehr lecker zu warmen Brötchen, Muffins, Scones oder Kuchen.
Jetzt Kürbismarmelade, verfeinert mit Orangen, Google hat viele Rezepte :wink:
Natürlich hat google viele Rezepte, aber wie wäre es mit eigenen, selbst getesteten und für gut befundenen Rezepten? Ansonsten könnten wir uns diesen Thread hier sparen.
Natürlich mache ich Kürbismarmelade, aber ich möchte mir hier das Abschreiben ersparen, kann ja jeder selber sich raussuchen :idea: :wink:
Bei mir sind jetzt Quitten dran.
Sie lgern bereits, duften vor sich hin und warten auf den Kochtopf.

Ich werde sie zerschnipseln, mit Schale und Kernen kochen und dann durch ein Sieb drücken.
Dann nochmals mit Zucker und Gewürzen aufkochen....

Bin neugierig - ich werde euch das Ergebnis mitteilen.
Aber nur dann, wenn die Konfitüre gelingt.

Wenn nicht, landet sie schweigend in der Biotonne.
Hawaii.72 hat geschrieben: Ich habe gestern in der "Pampa" einen verwaisten Quittenbaum/Strauch entdeckt und ca. 2 kg gepflückt. Die Marmelade, (Gelee) ist heute schon in Arbeit. Die Früchte sind sehr hart, habe sie geviertelt und in den Entsafter, das Gelee mit 2:1 Gelierzucker, Vanille und Zimt schmeckt super und die Gläser so nett durchsichtig. :P


@barbera
Gelingt dir sicher, aber Entsaften und Gelee macht weniger Arbeit :wink:
Hawaii
Danke für die Warnung vor viel Arbeit!
Es war viel Arbeit.
Dazu eine bekleckerte Küche und ein angebrannter Topf...

Aber das Ergebnis ist sehr fein geworden.
Ein dicker, goldgelber duftender Brei - fünf Gläser Frühstücksglück!

Beim nächsten mal werde ich ständig rühren.
Naja, man lernt durch Tun!
Gestern habe auch ich Quittengelee gekocht.
Ich habe wiederum eine ganz andere Art. Die gereinigten klein geschnittenen Quitten koche ich mit Wasser bedeckt ca. 1 Std., die herausgeschnitten Kerne köcheln in einem extra Topf.
Den abgetropften, gekochten Saft der Früchte vermische ich mit den durchgesiebten Saft der Kerngehäuse. Diesen Saft lasse ich offen eine ganze Weile nochmals einkochen, dann verarbeite ich es genauso weiter, wie ich auf den vorangegangenen Seite mein Marmeladenrezept beschrieben habe.
Bei Gelee braucht man ca. 1/3 mehr Agar Agar.

Aus dem Früchterest wird Quittenbrot (Rezept meiner Oma):
Die weichgekochten Quitten (deshalb trennte ich die Kerngehäuse) zerstampfe ich manuell, dazu Zucker, nicht zu viel, 1 Zitrone. Das Ganze wird auf ein mit Butterbrotpapier ausgelegtes Blech nicht zu dick gestrichen, im leicht geöffneten Backofen bei 70 Grad langsam trocknen, ggf. noch weiter an der Luft nachtrocknen lassen.
Manche wälzen die kleingeschnittenen Stückchen noch in Zucker, das ist mir zu viel.
Das ist wie Früchtebrot - lecker!
Für alle die ein paar "Weihnachtsgeschenke aus der Küche" verschenken wollen. Habe gerade folgendes Rezept ausprobiert:

Weihnachtliche-Glüh-Kirsch-Marmelade

ergibt ca. 6 kleine Einmachgläser

Zutaten:

- 2 Gläser Sauerkirschen
- 1 Beutel Glühweingewürz
- 4 cl Amaretto
- 1/4 l Kirschwein
- 1 Stange Zimt
- 500 g Gelierzucker 1:2
- 1/4 l Kirschsaft (fällt bei den Sauerkirschen aus dem Glas sowieso ab)

Kirschen, Saft, Wein und Zimtstange in einem Topf stark erhitzen, aber nicht kochen. Glühweingewürzbeutel hineinlegen und 15 Minuten ziehen lassen. Zimtstange und Glühweingewürz wieder entfernen.

Amaretto dazugeben und die Masse pürieren. Gelierzucker dazugeben und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Gelierprobe machen und sofort in heiß ausgespülte Gläser abfüllen und fest verschließen. Gläser zum Abkühlen auf den Kopf stellen.

Zum Verschenken werden die Gläser dann noch nett weihnachtlich dekoriert ... :D
tolle Rezepte, aber am liebsten ist mir dann doch immer noch die selbstgemachte Marillenmarmelade. :-) Leider war auch dieses Jahr die Marillen Ernte wieder etwas mau. Hoffentlich ist die nächstes Jahr dann besser!