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"Warum Aktien die ideale Langfristanlage sind

Ich kann nicht verstehen, warum die meisten Bundesbürger die Aktie als Spar- und Altersvorsorgeform meiden wie der Teufel das Weihwasser. Die Scheu vor Aktien ist in Deutschland so groß wie in kaum einem anderen Industrieland. Wenn über Aktien geredet und geschrieben wird, dann fast immer negativ. Es wird als Spielzeug nur für Spekulanten und Reiche verteufelt, bei dem Privatanleger nur das Nachsehen haben und Riesenverluste erleiden.

Das aber ist reiner Blödsinn. Denn Aktien eignen sich gerade für Privatanleger ganz besonders – wenn sie die wichtigsten Grundregeln beachten. Warum, das will ich auf den folgenden Seiten versuchen zu erklären. Mit guten Argumenten und harten Fakten möchte ich die tief sitzende Angst vor der Aktie abbauen helfen.

Aktien haben fünf herausragende Vorzüge, die sie eigentlich zum bevorzugten Sparinstrument aller Privatanleger machen müssten:
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was sind defensive Aktien ?

Begriffserklärung (Quelle: finanzen100.de):

"Als defensive Aktien werden Wertpapiere bezeichnet, die keine hohe Abhängigkeit zur allgemeinen Wirtschaftssituation besitzen. In Zeiten von starken konjunkturellen Entwicklungen profitieren diese Aktien daher nicht besonders. Ebenso verändert sich jedoch die Geschäftslage auch nicht gravierend, wenn sich die Wirtschaftslage eintrübt."

für mich persönlich gehören zu dieser Kategorie Aktien wie:
Altria
Church & Dwight
Nestle
Fielmann
Fresenius
und die schon uralte - doch immer noch zuverlässige Colgate-Palmolive
und auch Novartis und Novo nordisk zähle ich dazu (obwohl Schwankungen wegen Arzneimittel-Zulassungen/Nichtzulassungen).....

bei Appeltauers Zusammenstellung seiner 10 defensiv-Aktien im BCDI Zertifikat mag ich nicht alle der aufgelisteten Firmen......
(so wie ich das verstanden habe, wird das Zertifikat jedoch regelmäßig überprüft und Aktien ausgetauscht)
in dem Zusammenhang würde mich mal interessieren was so an Kosten pro Transaktion bei Langfristanlagen anfällt
Ebenso wie sieht es denn aus mit Depotgebühren.
Ich habe schon seit 20 Jahren kein Depot bei einer klassischen Bank daher überhaupt keine Ahnung was da so berechnet wird.
Habe aber gerade mal am Beispiel der Spks. Hannover gesehen was die so bei einer Order von 15.000,00Euro berechnen.
Order 15.000 Euro kostet an Transaktionsgebühr 32,50 Euro
ferner fallen üblicherweise noch fremde Spesen an
Das Depot kostet an Gebühr 0,15 % p. A. mindestens aber 2,50 Euro monatlich.
Sollte eine Limitänderung gewünscht werden, kostet 5 Euro
Sollte ein Auftrag nicht zusatande kommen, kostet 5 Euro

Die Tranaktionsgebühr und fremde Spesen fallen selbstverständlich beim Verkauf nochmal an.
Das sind dann unterm Strich mindestens 67,50 Euro oder 045 %
Also bevor man da in die Gewinnzone kommt, das kann aber dauern.
Sind diese Kosten so allgemein üblich oder gibt es noch Ausreisser nach oben?
da hast Du wieder einen der Unterschiede zwischen Tradern und Langfristanlegern angesprochen:

Daytrader traden täglich - und auch die anderen Trader traden mit rel. kurzen Zeitabständen .....
wobei der Gewinn höher ist - allerdings auch das Risiko......

wenn ich als Langfristanleger beim Aktien-Kauf Gebühren - pro Aktie - von ca. 30 Euro zahle - kann mir das schlicht und einfach egal sein, weil ich die Aktie die nächsten Jahre halte.....

sogar ich als kurz- mittel- bis Langfrist-Anleger zahle meine Gebühren gerne .....
sowohl beim Einkauf - als auch beim Verkauf ......

viel wichtiger - und für den Geldbeutel angenehmer - ist der richtige Einstiegs-Zeitpunkt ......und da hat mir der Appelauer viel geholfen..... :wink:

abgesehen davon:
viel hin und her - macht die Taschen leer.....

ich habe früher Aktien gekauft und verkauft auf Deubel komm raus ....
sogar solche Defensiv-Aktien wie Fresenius, Fielmann, Nestle usw.....
da kommt man heute NICHT mehr so leicht rein wie früher !

(vor allem wenn es auch noch gute Dividende gibt)
natürlich würde das die Taschen leer machen wenn man ständig mit minus verkauft.
Der alte Spruch hatte seine Gültigkeit aufgrund der hohen Transaktionsgebühren.
Wenn ich für An und Verkauf, egal ob für 2000 oder für 200000 Euro mal gerade 4 Euro
zahle dann kann mir hin und her furchtbar egal sein und ich würde nicht gerne 30 bzw. 60 Euro und mehr bezahlen, wobei sicher noch mehr indirekte Kosten zu Buche schlagen, Telefonpauschale z.B. und sonstiges an Gebühren wird ja auch gerne noch erhoben,
Mit Appeltauer hat das ganze überhaupt nichts zu tun. Soviel ist doch wohl klar, Börsenbriefe kommen und gehen. Gewinn haben alle nur mit dem Verkauf ihrer Briefe gemacht. Wieviele Gurus hab ich schon kommen und gehen sehen. Heiko Thieme fällt mir da spontan ein, hört man nichts mehr von, seine Empfehlungen hab ich noch im Ohr. Seine Fonds sind heute geschlossen.
Womit verdient Börse.de Geschäftsführer Müller sein Geld? Mit der Veröffentlichung von Büchern.
Warum sind die nicht alle schon mit ihren an der Börse verdienten Millionen auf den Bahamas?
Weil sich mit Briefen und Büchern an Gläubige mehr und auch schneller verdienen lässt als mit dem mühseligen Aktienkäufen/Verkäufen.
Ich habe auch noch ein Langzeitdepot, da ruhen teilweise Aktien seit über 20 Jahren. Der Erfolg? Mal abgesehen von den Dividenden ist das Depot 20 % im Minus. Nebenbei sind mir dann noch so einige Betrüger über den Weg gelaufen. Erinnere noch an Bodo Schnabel Gründer von "Comroad" Nachdem seine Scheinumsätze aufgeflogen sind ging der für ein paar Jahre in den Knast. Seine ehemaligen Aktionäre gingen bis heute leer aus. Er aber bastelt schon wieder an einer neuen AG.
Geld verdiene ich mit hin und her und mit sehr geringen Transaktionskosten.
Ich will bestimmt niemanden überzeugen, aber Langzeitanleger möchte ich nicht mehr sein. Hab nämlich noch Lust das verdiente selbst auszugeben und nicht nur zu vererben.
In diesem Jahr hat mir mein Finanzamt 2995 Euro an gezahlten Kapitalertragssteuern und Soli zurückerstattet. Und das alles von hin und her, was ja nichts einbringt.
Falls es interessiert
https://de.wikipedia.org/wiki/Heiko_Thieme
https://de.wikipedia.org/wiki/Comroad
natürlich würde das die Taschen leer machen wenn man ständig mit minus verkauft.

hin und her macht Taschen leer - hat mit "ständig minus verkaufen" nichts zu tun....

immer wenn ich eine Aktie verkauft und den Gewinn mitgenommen habe - muss ich wieder reingehen und kaufen....jeder Kauf ist ein Risiko - denn erst im Nachhinein weiß ich ob ich den richtigen Titel zu einem günstigen Preis eingekauft habe......

gerade ein Trader wie Du weiß das ganz genau !

auf Appeltauer lasse ich nichts kommen.....
eine Bekannte mit einem wesentlich größeren Depot als ich, hat mich auf ihn aufmerksam gemacht....
seitdem haben sich meine Einstiege und mein Depot deutlich verbessert.....
ich sehe den Unterschied, denn ich habe seit über 25 Jahren Aktien.....

Ich habe auch noch ein Langzeitdepot, da ruhen teilweise Aktien seit über 20 Jahren. Der Erfolg? Mal abgesehen von den Dividenden ist das Depot 20 % im Minus.

da hattest du wohl zu viele Dax-Titel drin wie u.a. Commerzbank, deutsche Bank, Telekom, Eon, RWE.....
wie gesagt: ich hatte KEINE dieser Aktien in meinem Depot !

du schreibst:
Nebenbei sind mir dann noch so einige Betrüger über den Weg gelaufen. Erinnere noch an Bodo Schnabel Gründer von "Comroad" Nachdem seine Scheinumsätze aufgeflogen sind ging der für ein paar Jahre in den Knast. Seine ehemaligen Aktionäre gingen bis heute leer aus. Er aber bastelt schon wieder an einer neuen AG.

genau solche Situationen sollen verhindert werden.....(kenne den Mann nicht)

den Leuten werden große Gewinne vorgegaukelt mit angesagten Zockeraktien....

da lob ich mir diese "langweiligen" Aktien von soliden Firmen mit guter Dividende.....

Ich will bestimmt niemanden überzeugen, aber Langzeitanleger möchte ich nicht mehr sein. Hab nämlich noch Lust das verdiente selbst auszugeben und nicht nur zu vererben.
.

dennoch dient die Langfristanlage zur Anlage des Vermögens.....
allerdings muss da ein Kapital-Grundstock dasein......für die Anlage eines Basisdepots würde ich - so aus dem Bauch raus - als Mindestkapital 20.000 Euro veranschlagen (bitte nicht festnageln).....

wie ich dir bereits sagte - bin ich nicht nur Langfristanleger, der sich seine Dividende auszahlen läßt - sondern habe gleichzeitig Aktien, die ich in kürzeren oder längeren Zeiträumen wieder verkaufe.........

Warum sind die nicht alle schon mit ihren an der Börse verdienten Millionen auf den Bahamas?
weil es Leute gibt, die ihr Vermögen längerfristig anlegen wollen und mit 5 bis 7 % Rendite zufrieden sind.....

und warum bist du nicht mit deinen Trader-Millionen auf den Bahamas ?
Gundulabella,
auf Appeltauer lasse ich nichts kommen..... 


Warum machst du dich von einem Börsenbrief  so abhängig?  :roll:
Du solltest bei deinen Anpreisungen auch erwähnen, dass es mit diesem "Appeltauer" in Zukunft auch negativ laufen kann, vielleicht sogar sehr negativ. Es bringt überhaupt nichts, immer nur auf die Vergangenheit zu schauen, das weckt für Laien nur falsche Hoffnungen. Die Zukunft ist offen und alles ist möglich. :wink:

Übrigens, selbst sogenannte Experten wie Dirk Müller oder Max Otte liegen mit ihren Fonds deutlich im Minus. Es soll Anleger geben, die darüber sehr verärgert sind.

Noch eine Sache solltest du nie vergessen. Vielleicht wären deine Börsenerfolge heute noch viel größer, wenn du unbeeinflusst gehandelt hättest. Du brauchst keinen Börsenbrief. Mit gesundem Menschenverstand solltest du das erkennen. :wink:

Denk mal darüber nach. 
ich mache mich nicht von Appeltauer abhängig.....
wie ich bereits mehrfach geschrieben habe - bin ich nicht in allem derselben Meinung wie er.....

habe u.a. Allianz - das ist keine Appeltauer-Aktie, weil die "neue" Allianz (ab 2009) seine 10-Jahres-Überprüfung noch nicht erreicht hat....

ich habe heute morgen - wie immer - die Wirtschaftsnachrichten gelesen und bilde mir meine eigene Meinung......

gut an Appeltauer und seinem 14tägig erscheinenden Aktienbrief finde ich, dass er jedes Mal Vorschläge für die Anlage eines Basis-Depots macht....
das ist gerade für Leute, die nicht so sicher sind und die von den Fonds wegkommen wollen - interessant....

darüberhinaus hilft er bei einem besseren Kauf-Einstieg.....
meine beiden schlechtesten 2 Einkäufe waren, als er mit "ATH Allzeithoch - keine Käufe" bewertete - und ich habe - auf Empfehlung Anderer - und entgegen meinem Bauchgefühl - doch gekauft....
ps:
mit Otte hast Du recht
und das habe ich in den letzten Jahren mehrfach geschrieben:

Otte war früher gut mit seinen Empfehlungen....
und er war einer der wenigen, der den Crash 2008 vorausgesagt hat...."der Crash kommt"....

dann hat er angefangen mit seinem Value-Kram......

das sollen unterbewertete Aktien sein, die viel Potential haben.....
diese Value-Empfehlungen von ihm damals waren die einzigen Aktien, die bei mir nach dem Crash NICHT mehr gekommen sind......
ganz anders dagegen Fresenius, Fielmann, Cts eventim.....alles Appeltauer-Champions....

auch Microsoft, Novartis und Rational sind danach wieder gekommen.....
die Franzosen Sanofi und LVMH sind ebenfalls wiedergekommen - jedoch Verkauf, weil zu viel Dividenden-Abzug und zu wenig gleichäßige Aufwärtstendenz......
das waren jetzt alles KEINE Appeltauer Champions....

also:
selber denken - sich selber schlau machen und dennoch auf "Hilfen" zurückgreifen, wenn man merkt, dass die einem nützlich sein können........ :wink:
Danke erstmal für die Empfehlung für den Appeltauer-Brief. Ich habe ihn seit April abonniert, aber mit der Möglichkeit zum Halbjahr zu kündigen.
Mit seinen Empfehlungen lief bis in den Juli eigentlich alles ganz gut, aber grad in der letzten Woche hat es mein ganzes Depot unter Null gebracht! Lauter Börsen-Brief-Empfehlungen!
Nun bin ich zwar nicht am Zittern, aber ich frag mal die AktienKenner hier: Was meint ihr (unabhängig von irgendwelchen externen Verkaufsempfehlungen): Wann ist der Zeitpunkt gekommen, um sich von einer Aktie zu trennen, um weitere Verluste zu vermeiden?
Schönen Gruß vom Givago
das kann niemand sagen - vor allem wenn man die einzelnen Aktien eines Anlegers nicht kennt .....

seit einiger Zeit haben wir ein hin und her - ohne dass eine deutliche - längerandauernde - Aufwärtstendenz zu sehen ist ....

d.h. - die Weltwirtschaft dümpelt - gute und schlechte Wirtschafts-Nachrichten halten sich die Waage ......gleichzeitig ist ein enormer Druck da, in Aktien zu investieren, weil es schlicht und einfach so gut wie keine Alternative zu Aktien gibt - wegen der Niedrigzinspolitik ....

zwischen diesen beiden Polen schwankt die Börse seit einiger Zeit hin und her....

meine Defensivaktien, die ich im Januar gekauft habe - haben sich alle gut geschlagen - auch wenn es danach - im März - teilweise nochmal richtig runter ging.....

für mich sind Rücksetzer immer sehr interessant - da sehe ich - welche Aktien "stark" sind :
gerade am Freitag und Montag konnte ich beobachten, dass Fresenius und Fielmann während des Rücksetzers sogar gestiegen ! sind .....Nestle und Givaudan waren nur leicht im Minus ....

Altria hatte zuvor seinen Rücksetzer - steigt ebenfalls schon wieder.....und mit meinen im Januar gekauften "Gewinnmitnehm-Aktien" Inditex und Wireard bin ich auch zufrieden....
bei Novo-nordisk hätte ich letztes Jahr nochmals einen Gewinn mitnehmen müssen - jetzt sitze ich die Flaute aus.....
Church kämpt aktuell mit seiner "Nachdividende-Zeit" und mit Gewinnmitnahmen - längerfristig ist ein Split allerdings gut für die Aufwärtstendenz einer Aktie, weil der geringere Preis neue Käufer anlockt.......

Sommer und Spätsommer sind weder "Fisch noch Fleisch" an der Börse.....
manchmal gibts eine kleine Sommer-Rallye - interessant wirds jedoch - wenn wieder vermehrt Wirtschaftsberichte reinkommen und diese "Geldhahn-Spielchen" nicht mehr im Vordergrund stehen........

im Moment wartet alles auf die FED Entscheidung - danach kommt die Wahl in USA.....

ps:
wenn du gute Defensiv-Dividenden Aktien eingekauft hast - guck aktuell einfach nicht hin......
meine Einzelshandels-Branche Aktien dümpeln im Moment seitwärts-abwärts.....
da hoffe ich auf ein gutes Weihnachtsgeschäft....
ps:
wem dieses "hinundher" der Börse auf dem Magen liegt - einfach den Aktiennamen oder die WKN-Nr. eingeben und dann den 5- oder 10-Jahres-Chart aufrufen.......

schaut Euch jede einzelne Aktie an, die ihr gekauft habt ....

vor allem beim 10 Jahres-Chart sieht man, wo eine Aktie 2007 stand - wie weit sie 2008/2009 runterging - und wie sie sich die Jahre danach entwickelt hat....

hat eine Aktie jahrelang nur starke Schwankungen rauf und runter - ohne eine erkennbar gleichmäßige Aufwärtstdendenz - kann man sich überlegen, sich von dieser Aktie zu trennen.....

wobei man sagen muss:
Defensivaktien und gute Dividendenaktien haben zwar weniger Schwankungen - jedoch auch keine so starke/steile Aufwärtstendenz - ganz anders dagegen die Wachstumsaktien - bei denen man die Gewinne ab und zu mitnehmen muss.....(und es gibt auch Mischformen - Wachstum UND gute Dividende - das sind mir die liebsten)...... :wink:

also überlegen:
was habe ich für Aktien - und was will ich mit welchen Aktien tun ?
Givago,
Danke erstmal für die Empfehlung für den Appeltauer-Brief. Ich habe ihn seit April abonniert, aber mit der Möglichkeit zum Halbjahr zu kündigen. Mit seinen Empfehlungen lief bis in den Juli eigentlich alles ganz gut, aber grad in der letzten Woche hat es mein ganzes Depot unter Null gebracht! Lauter Börsen-Brief-Empfehlungen!

Ich habe in den letzten Wochen immer mal wieder etwas zu diesen Börsenbriefen geschrieben. Vielleicht liest du es dir mal durch. Ich kann dir nur dazu raten, die Finger davon zu lassen. :wink:        


Wann ist der Zeitpunkt gekommen, um sich von einer Aktie zu trennen, um weitere Verluste zu vermeiden? 

Eine alte Börsenregel:
Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen. :!:

Diese alte Regel gilt heute immer noch. Leider machen viele Leute genau das Gegenteil. Sie lassen die Verluste viel zu groß werden. Das sollte man unbedingt vermeiden.
Hat man bei einer Aktie einen Verlust von 50 Prozent zugelassen, dann muss diese Aktie um 100 Prozent steigen und ist dann nach Kosten immer noch im Minus. :wink:

Welchen Verlust man nun zulassen sollte, das ist sehr individuell. Es sollte allerdings nicht weit über 15 Prozent hinaus gehen.
Hallo Bolany!
Nach welchen Kriterien gehst du vor oder bist du vorgegangen bei Anlageentscheidungen, wenn du mögliche Börsendienste so klar ablehnst? Ich habe einfach zu wenig Ahnung, um mir aus Tausenden von Aktien oder anderen Anlagen die rauszufiltern, die ein Investment wirklich wert sind. Da kamen mir dann Listen wie die von Appeltauer schon gelegen.
Natürlich finde auch ich solche Marktschreier wie z.B. Gevestor lächerlich. Warum sollte ich, wenn ich da so sicher bin, anderen Leuten 2000 Prozent Vermögenszuwachs in kürzester Zeit versprechen, statt selbst zu invetsieren und mich zurückzulehnen? Ganz so marktschreierisch ist der Börsenverlag nicht, das finde ich immerhin beruhigend.
Appeltauer ist wohl v.a. ein Trendfolger und das ist so dumm nicht, wenn man nicht überhaupt alle Infos aus der Vergangenheit nutzlos findet. Dann aber bleibt nur noch das reine Prinzip Zufall bei der Auswahl der Papiere. Findest du das vernünftig? - Wenn du andere Vorschläge hast, schreib sie bitte, sie interessieren mich als Börsen-Greenhorn sehr!
Schöne Grüße vom
Givago
Nach welchen Kriterien gehe ich vor?
Nun, zuerst einmal hängen die Anlageentscheidungen davon ab, wieviel Kapital überhaupt zur Verfügung steht. Bei einem angenommenen Anlagebetrag von sagen wir 5.000 Euro sind die Möglichkeiten doch sehr eingeschränkt. Hier könnte man einen gemischten Fonds erwerben, der sowohl Aktien als auch Renten beinhaltet. Bei diesen relativ kleinen Beträgen sind die Nebenkosten nicht unwichtig. Hier bezahlt man in der Regel beim Kauf einen Ausgabeaufschlag zwischen 1- und 5 Prozent. Danach sind noch Nebenkosten einzuplanen, die sich aufs Jahr bezogen zwischen 1- und 2 Prozent bewegen. Also sehr wichtig, unbedingt auf die Kosten achten!!!
 
Weiterer Punkt ist der Anlagehorizont. Wie lange kann ich auf das eingesetzte Kapital verzichten. Aktien- und Rentenfonds sollte man nur dann kaufen, wenn man sie länger als 5 Jahre halten will. Die Kosten müssen ja erst wieder hereingeholt werden. Wesentlich kostengünstiger sind da die sogenannte ETF´s, die aber auch wieder gewisse Risiken haben. Ich persönlich nutze diese ETF´s nur sehr kurzfristig, um auf aktuelle Marktbedingungen entsprechend zu reagieren. Es gibt im Internet einige Seiten, die die Funktionsweise dieser ETF´s ganz gut erklären.  

Ab einem Anlagebetrag von mehr als 15.000 oder 20.000 Euro sieht es von den Möglichkeiten her schon wesentlich besser aus. Hier kann und sollte man sein Depot unbedingt diversifizieren, das heißt, ich verteile das Risiko auf verschiedene Anlageklassen. Hier bieten sich dann die wie oben beschrieben Aktien-und Rentenfonds an. Hierbei ist auch wichtig, kein Klumpenrisiko entstehen zu lassen, also nicht nur Fonds kaufen, die aus deutschen Werten zusammengesetzt sind!   

Weitere Möglichkeiten sind Immobilienfonds, Rohstofffonds, Unternehmensanleihen und auch Einzelaktien.
Ich kann natürlich auch nur Einzelaktien kaufen, aber damit ist der Privatanleger in der Regel überfordert. Hier muss ich mich ständig informieren und es beansprucht sehr viel Zeit.
Wer will sich schon ständig mit solchen Dingen beschäftigen. Ich will es auf jeden Fall nicht und nutze dazu das Online-Banking. Damit kann man so einige Sachen sehr bequem automatisieren und hat Zeit für die wesentlichen Dinge des Lebens. 8)

Ich hoffe, ich konnte dir hier ein paar Anregungen geben.  

  
Danke Bolany!
Allerdings habe ich gerade mit Fonds schlechte Erfahrungen gemacht: Ich habe sie nach den Bewertungskriterien ausgewählt, die man bei Comdirect sehen kann, immer ohne Ausgabeaufschlag gekauft und (freundlich gesagt) sie dümpeln so vor sich hin. Mit ETFs ging es ähnlich. Die hatte ich nach den Vorschlägen des Herrn Kommer ausgewählt, von dem man nun schon länger nix mehr hört.
Das erfreulichste an den ETFs sind wirklich die geringen Nebenkosten und die Überschaubarkeit.
So bin bin ich doch nach und nach zu den Aktien gekommen und kümmere mich schon pro Woche min. 2 bis 3 mal um diese Schäfchen, und da hilft mir die jeweilige Bewertung durch den Appeltauer-Brief.
Schönen RestSonntag!
Givago
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