""Ein schönes Wochende wünsche ich und viele gute und bereichernde Kommentare. :wink:""

Peggy Sue, leider sind bei meiner Änderung die Smileys verloren gegangen beim Wiedereinfügen.

Aber hier: :D :) :)

Dir und allen wünsche ich natürlich auch ein schönes Sommerwochenende :!: Dürfte eh langsam zur Neige gehen der Hochsommer.
Hallo Peggy_Sue,

natürlich kann ich nur für mich selbst reden: Ich freue mich über jeden User, der offen herkommt und sich an Gesprächen beteiligt und es ist gut zu erkennen, dass hier Mehrere sind. :D

Dass dieser Thread nicht auf der Startseite angezeigt wird, gefällt mir insofern, als nicht so viele vorbeischauen und fragen, >ob man keine anderen Probleme habe<. Als wäre Reden und Denken an sich ein Problem … vielleicht für Manchen schon … :lol:

Nein, in ernsthaften Gesprächen gehört Ironie überhaupt nicht zu meinem Wesen, meine Fragen sind als Fragen gestellt.

In der Tat mag ich jedoch nicht, wenn sich Menschen im Recht wähnen, einen >Dialog< zu „begutachten“, in dem sie gerade gar nicht vorkommen. Aber eingeladen ist Jeder, sich mit Inhalten zu beteiligen und somit ja auch zu bereichern. Damit ist ja jedes Thema sofort offen für eine Gruppe und das klappt in >Celas< Thread doch wirklich klasse :D und das noch ohne festes Thema.

Eventuelle >Streithammel< legt auch eine Gruppe am besten mit Ignorieren still, denn sobald die Bühne entzogen ist oder sie zum Inhalt aufgefordert werden, macht das Streiten keinen Sinn mehr.

Deshalb komm doch ruhig dazu. Pick Dir ein Detail raus. Von mir aus nimm alle Aspekte. Halt so, wie Du bist und wie Du Dich freundlich einbringen möchtest. Sieht doch so aus, als können man gut über Kommunikation kommunizieren. Für’s Einander verstehen ist es auf jeden Fall geeignet.
Hallo Cela,
ja, mit Bildung (-sabschlüssen) hat das wirklich nichts zu tun. Die Wertigkeit liegt im gegenseitigen Wahrnehmen und Austausch. Das funktioniert nicht in Hierarchien "höher-niedriger", die halte ich immer noch für nicht maßgebend, das funktioniert nur, weil man auf gleicher Ebene steht und versteht. :D
Das ist sehr gut ausformuliert. Bildung/Wertigkeit.
Wo kommt die Wertigkeit her, wer oder was entscheidet über die Wertigkeit, aber auch welcher Art Bildung nötig oder verzichtbar ist?

Oder ist der Wert des Dialoges als solches gemeint?
Dann ist er aber auch abhängig von einer wechselseitigen Reflexion. Argumentieren wir bereits empathisch oder entsteht sie vielfach nicht erst aus dem Dialog heraus.

Unsere Wahrnehmung ist von so einigen Fakten abhängig, z.B. auch von einer „Herzensbildung“. Jedoch ist auch die achtsamste und wohlwollende Wahrnehmung nicht gefeit vor dem Irrtum oder eines Missverständnisses.

Was mir beim Mitlesen in diesem Thread auffällt ist, hier wird darauf verzichtet seine Meinung zum Gewinner zu machen.
Das Zulassen auch völlig anderer Betrachtungsperspektiven ist ein wichtiger Teil eines Austausches, gefällt mir.
Verschiedene Meinungen, ja auch Wahrnehmungen wie auf einer Perlenschnur die Perlen aufzunehmen und zu belassen ist fein.

Wünsche allen hier Kommentierenden weiterhin ein gutes Stück Gelassenheit, denn die hat allemal eine nachvollziehbare Wertigkeit.
Hallo Maci,

die Wertigkeit sieht vermutlich Jeder durch eigene Augen, daher subjektiv. Im Austausch sein mit Anderen braucht ausnahmslos Jeder, um selbst zu reflektieren und wenn man im Gespräch mit Anderen ist, tut dieser es ebenso - also ist es ja genau die >wechselseitige Reflexion<, die Du noch einmal hier in den Vordergrund rückst. Deshalb sollte man m.E. auch sehr behutsam und „pfleglich“ mit dem/den Gegenüber umgehen. Wird nicht dadurch die (gleiche) Wertigkeit bewusst?

Vielleicht nicht Jedem – ist das nicht genau, warum man manchmal aus Gesprächen unangenehm „berührt“ herausgeht? Eben WEIL keine Wertigkeit /Herzensbildung zu spüren ist. (Im Berufsfeld, beim Arzt, Amtsgängen etc. z. B. selbstverständlich akzeptiert) Aber privat – auch hier?

>Jedoch ist auch die achtsamste und wohlwollende Wahrnehmung nicht gefeit vor dem Irrtum oder eines Missverständnisses.<

Ja, das sehe ich auch so. Man vermutet doch zigfach am Tag, sich verständigt zu haben, um dann ab und zu festzustellen, man wähnte es nur sicher. (Sich alles noch einmal rückversichern, wäre doch unerträglich viel Reden)

Wir hatten das hier mal kurz mit auf „Schuld/ Vorwurf“, „Recht/ Richtigkeit“ zu klären anstelle genau dann noch mal eben auf die (neue) Lösung zu klären. Das ist ja dann auch schon der neue Impuls von Dir mit den >Gewinnern/ Verlierern<.

Auch dazu interessant, mehrere Meinungen zu lesen …
Guten Abend Cinnober und natürlich auch guten Abend @all…

ich möchte einmal voranschicken, dass mein Comment „ab und zu sind auch kurze Gedankenblitze nicht so schlecht, Unterhaltungen im Fluss zu halten“
im Prinzip nichts anderes war als Gedanken, deren kurze Zusammenfassung ich damit ausdrücken wollte. Es war keine Bewertung vorheriger Kommentare, jedenfalls von mir nicht so gedacht.

Und da ich diesen Thread schon eine Weile mitverfolge, habe ich mich lesenderweise gut aufgehoben gefühlt.

Und somit bringe ich auch noch einen weiteren Aspekt der Gesprächskultur hier ein, selbsterlebt letztes Wochenende:

In einer Runde von 8 Personen wurde ich von einem Mitreisenden derart in ein Gespräch verstrickt, das zunehmend Doziergehabe annahm. Anfängliche Freude über dieses Gespräch wurde erstickt durch die Tatsache, dass jeder Versuch meinerseits, selber aktiv daran teilnehmen zu können, durch Wortgewaltigkeit übertönt wurde. Gut, dann interessieren meine Gedanken zum Thema vermutlich nicht, womit ich ja auch leben kann. Fortsetzen muss ich das Gespräch dann aber auch nicht. Falsch gedacht, denn jeder Versuch meinerseits, mich an den anderen Gesprächen zu beteiligen, wurde von einem fortwährenden Wortschwall meines Gegenübers in meine Richtung , ich würde jetzt einfach mal sagen „überredet“.

Im Nachhinein denke ich, ich hätte tatsächlich so unhöflich sein sollen und sagen nein danke, ich möchte mich nicht weiter mit dir unterhalten. Da ich das auch auf Rücksicht auf meine Freundin nicht getan habe, merkte ich aber zunehmend eine Aggressivität in mir aufsteigen, derart vereinnahmt zu werden.
Ich muss noch anmerken, dass es einer weiteren Mitreisenden am nächsten Abend ebenso ergangen ist.

Es ist wohl so, dass ich dies im Hinterkopf hatte, als ich den von dir angesprochenen Kommentar geschrieben habe.

Ich kann daher Cela nur zustimmen, dass jeder User geschriebene Worte unterschiedlich wahrnimmt und ich hoffe, meine obigen Worte haben zur Klärung beigetragen.  :-)
Hallo Saphira,
ja, meine Fragen hast Du geklärt. Dein Beispiel habe ich auch gelesen. :D
Sind auch noch interessante Beiträge dazu gekommen, auf die man reagieren kann … und wieder warten kann, ob noch Reaktionen erfolgen …
Au ja, die "Dozenten", die den letzten Nerv rauben können, kenne ich auch. (-;
Bis zu einem gewissen Grad sind das sehr unterhaltsame Menschen, aber eben auch anstrengend, weil sie energieraubend sind und die Synapsen irgendwann die Segel streichen beim Zuhören. Beim Lesen in Netzforen kann das auch passieren. Da bleibt mitunter nur ein ermattetes Abwinken.

Manche sind das Dozieren von Berufs wegen gewöhnt, weswegen das Feeling fürs Gegenüber möglicherweise abhanden kommt. Im Privatleben hab ich so einen Fall. Wird etwas über die Neuzeit erörtert, bekomme ich, wenn ich nicht rechtzeitig reingrätsche, einen detaillierten geschichtlichen Abriss präsentiert, der bis zu den Merowingern zurückreicht, so als Beispiel. ((-:
So ist das mit den Hirnen, die ihr Fachwissen abspulen.
Wie denn :?:
Hier schläft alles :?:
Mit Euch ist auch nix mehr los :!:
Wer kann nur um diese Zeit schlafen :!: :?:
Wer jetzt schläft - kann nur tot sein :!:
Oder :?:

:lol: :lol: :lol:
@parlaro ... wenn hier nicht mal Einer ordentlich gefeiert hat ... :lol: :lol:
… sieht gerade nicht so aus, als möchte noch Jemand dringend seinen Beitrag dazusetzen … kann man ja eh machen, wenn und wann man will ...

Dann möchte ich gern noch einmal die Beiträge mit dem ungleichen Gesprächsanteilen nach vorne holen und meine Gedanken dazugeben.

Bei Fachwissen ist Ausgeglichenheit natürlich schwierig, Spezialgebiete interessieren oder interessieren nicht. Selbst höre ich auch gern zu, wenn ich von einem Thema kaum Ahnung habe, vielleicht, weil ich mich auch schon immer für Neues interessiert habe. Oft sind ja diese Menschen wirklich unterhaltsam, dass man sich mit dem Thema im eigenen Umfang weiter befasst. Und in der Tat kann man sich ja entziehen, wenn man dem Gegenüber sagt, dass man dessen intensives Interesse sieht, sich selbst aber nicht vertiefen möchte (und am besten auch einen Gegenvorschlag macht, worüber man selbst gern reden möchte).
@Cela,

Du kannst mir vielleicht mal die Titel setzen, ich habe den Scobel nicht gesehen, daher ist es schwierig, Dir zu diesem Aspekt zu folgen, vielleicht ist er in der Mediathek. :D

Ja, auch das „das Verständnis oder Verstehen“ ist ja unterschiedlich. Entweder das Bemühen, den Gedanken zu folgen, oft werden auch einfach das Zusamensein/ die Befindlichkeiten entweder genossen oder gegenteilig in Hierarchie abgearbeitet/ dem Anderen zugemutet.

Natürlich geht es auch in einer Demokratie um Machtverteilung, Beteiligung, Verhandeln und Teilung der Ressourcen … ich weiß noch nicht genau, was Du meinst, würde es aber gern verstehen.

Und natürlich kann man Vieles in andere Strukturen transferieren wie in Auseinandersetzung zwischen einzelnen Menschen. Das Beispiel von >Saphira< fand ich ziemlich gelungen für diese Unausgewogenheit. Nicht zum Zug kommen oder gehört werden, ungleiche Teilung.

Die Frage ist aber auch immer (unabhängig des Beispiels), warum Menschen nicht eingreifen und diese Ausgewogenheit oder Wertigkeit für sich wieder herstellen. Auf die ungleiche Teilung hinweisen mit dem Wunsch, Gespräche ausgewogen führen zu wollen und den eigenen Beitrag dann auch einbringen. Ich denke, jede Kritik am Anderen sollte auch immer gleichzeitig mit einem konstruktiven Lösungsvorschlag oder Gesprächsvorschlag einhergehen.

Zur gleichen Sichtweise oder zum gleichen Verständnis muss es aber deshalb ja nicht führen.
Guten Morgen zusammen,
Cinnober, den Inhalt des Links unten habe ich aktuell gemeint, es war aber die kränkelnde Demokrate vergangene Woche das Thema in 3sat, falls es Dich darüber hinaus interessiert.

Muss gleich zum Tierarzt, habe Kummer mit einem meiner Kater und werde deshalb wohl eher keine große Lust zum Nachdenken haben die Tage. :wink:
Also bis bald wieder zu besseren Zeiten! :)

https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=68351
Hallo Cela,

ja, das ist wirklich bedauerlich mit dem kranken Kater (hatte selbst einen) und in der Sorge darum hat man ernsthafte Gedanken genug. :(

Danke für den Link, hier aufgreifen möchte ich ihn nicht, damit befasse ich mich ja schon an anderer Stelle. Und die anderen Themen, welche auch immer, können auch warten. Ich schaue dann mal irgendwann wieder vorbei.

Alles Gute für den Kater! :D
Hallo zusammen - bin immer noch mit der Suche beschäftigt ...

a.) was kann man machen, wenn die eigene Wertvorstellung von der eines Gegenüber abweicht, wie
lässt sie sich so überbrücken, dass nach Möglichkeit in der Mitte der Brücke ein Treffen möglich
ist, ohne die Statik derselben zu überfordern?

b.) Ist Wunden lecken auch eine Art der Reflektion, oder vernebelnder Selbstzweck mit gewissen
Heilungschancen?

c.) Wie man in den Wald hineinruft, so... , was aber, wenn man in der Wüste steht und trotzdem
etwas zu sagen hätte?

Schwere Kost, jedenfalls für mich.
cron