Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
vielleicht geht es Ihnen ähnlich wie hier geschildert wird.

"Was tun gegen Pandemiemüdigkeit?"

Wer sich angesichts der ständigen Bedrohung durch Covid-19 erschöpft fühlt, ist damit nicht allein. Seit Monaten bestimmt die Pandemie das Leben von Menschen auf der ganzen Welt. Viele „haben enorme Opfer gebracht, um Covid-19 einzudämmen“, sagt Dr. Hans Kluge, der amtierende WHO-Regionaldirektor für Europa. „Unter derartigen Umständen ist es leicht und nur verständlich, sich abgestumpft und demotiviert zu fühlen und mit einer entsprechenden Müdigkeit zu kämpfen.“

Leiden auch Sie unter der sogenannten Pandemiemüdigkeit? Verlieren Sie nicht den Mut. Was kann einem jeden helfen das Leben während dieser belastenden Situation zu meistern?
Hier können Sie mehr erfahren.

Vielleicht haben Sie einen wirklich guten, praktikablen Rat, der für Menschen jeden Alters leicht umsetzbar ist.
Was versteht man unter Pandemiemüdigkeit?

Pandemiemüdigkeit ist keine Krankheit, sondern beschreibt vielmehr die "natürliche Reaktion" von Menschen auf die anhaltende Unsicherheit infolge einer Pandemie und die damit einhergehenden Einschnitte in den Alltag.

Zwar geht jeder mit der Situation anders um, aber häufig ist Pandemiemüdigkeit an folgenden Anzeichen zu erkennen:

Antriebslosigkeit
Veränderte Ess- und Schlafgewohnheiten
Reizbarkeit
Überforderung bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben
Konzentrationsschwäche
Hoffnungslosigkeit

Warum sollte man Pandemiemüdigkeit ernst nehmen?

Pandemiemüdigkeit ist gefährlich – nicht nur für einen selbst, sondern auch für andere.
Sie könnte nämlich dazu führen, dass man die Schutzmaßnahmen auf die leichte Schulter nimmt.
Mit der Zeit wird man vielleicht sorglos im Umgang mit dem Virus, obwohl es sich nach wie vor ausbreitet und Menschen daran sterben.
Frustriert durch die Einschränkungen nimmt man sich möglicherweise größere Freiheiten heraus und bringt dadurch sich und andere in Gefahr.

In dieser Belastungssituation erleben viele, was die Bibel in Sprüche 24:10 beschreibt: „Wenn du in schwierigen Zeiten den Mut verlierst, wirst du wenig Kraft haben.“
Die Bibel zeigt uns, wie wir mit schwierigen Lebenslagen umgehen können – auch mit dieser Pandemie.

Welche Empfehlungen der Bibel helfen gegen Pandemiemüdigkeit?
Abstand halten, ohne sich zu isolieren
Was die Bibel sagt: 
„Ein echter Freund ... ist ein Bruder, der für Zeiten der Not geboren ist“ (Sprüche 17:17).

Warum wichtig: 
Gute Freunde tun uns gut.
1.Thessalonicher 5:11 "Deshalb macht euch weiter gegenseitig Mut und baut einander auf, so wie ihr es ja schon tut."

Anhaltende Isolation gefährdet dagegen die Gesundheit. (Sprüche 18:1).

Was man tun kann: 
Bleiben Sie in Kontakt mit Freunden – per Videochat, Telefon, E-Mail oder Textnachricht.
Lassen Sie Ihre Freunde wissen, wenn Sie einen schlechten Tag haben, und fragen Sie sie auch regelmäßig, wie es ihnen geht. Tauschen Sie sich darüber aus, was Ihnen hilft, mit der Pandemie zurechtzukommen. Machen Sie einem Freund eine Freude – das tut sowohl Ihnen gut als auch ihm.

Was andere sagen

„Ich verabrede mich regelmäßig mit meinen Freunden zu einem Videochat. Manchmal sind wir nur zu zweit, aber ich finde es auch schön, sich in einer Gruppe zu treffen, um beispielsweise Spiele zu spielen oder einfach nur zu hören, was bei den anderen gerade los ist. Das ist zwar nicht das Gleiche, wie sich persönlich zu treffen, aber es tut trotzdem gut. Durch die Pandemie ist das Leben ganz schön schwer geworden, weswegen es so wichtig ist, für seine Freunde da zu sein und sich ehrlich zu sagen, wie es einem geht. Das ist nicht leicht, aber wir brauchen einander“ (Megan, Kanada).

„Wir vermissen unsere Familie und Freunde schon sehr, aber wir haben einen Weg gefunden, ihnen auch in dieser Situation unsere Liebe zu zeigen. Zusammen mit den Kindern haben wir für unsere Freunde kleine Geschenke gebastelt und Karten mit einem schönen Bibeltext geschrieben. So wissen sie, dass wir an sie denken. Das hat echt Spaß gemacht! Wenn man etwas für andere tut, denkt man gar nicht mehr an die eigenen Ängste und Sorgen“ (Emma mit ihrem Mann Nathan und ihren Kindern Eli und Hope, Vereinigte Staaten).

Das Beste aus der Situation machen

Was die Bibel sagt: „Macht das Beste aus eurer Zeit“ (Epheser 5:16).

Warum wichtig: Die Zeit sinnvoll zu nutzen hilft dabei, positiv eingestellt zu bleiben und sich nicht übermäßig Sorgen zu machen (Lukas 12:25).

Was man tun kann: Anstatt sich auf die Einschränkungen zu konzentrieren, finden Sie heraus, welche Möglichkeiten sich Ihnen jetzt bieten. Gibt es zum Beispiel Projekte oder Hobbys, für die Sie nun endlich Zeit haben? Könnten Sie mehr Zeit mit Ihrer Familie verbringen?

Was andere sagen

„Wir haben uns überlegt, wie wir unsere Zeit gut nutzen können, und haben ein paar Projekte rund ums Haus geplant: Wir haben Gemüse und Kräuter angepflanzt, gemalert und unser Zuhause verschönert“ (Evan mit seiner Frau Samantha und ihren Kindern Eli und Adam, Südafrika).

„Noch nie haben wir so viel Zeit zusammen verbracht – und wir sind schon seit 30 Jahren verheiratet. Jetzt schätzen wir die Stärken des anderen noch mehr und haben größeres Verständnis füreinander. Das hat unsere Liebe vertieft. Wenn es in Zukunft mal wieder schwierig wird, fällt es uns leichter, füreinander da zu sein“ (Ivan mit seiner Frau Eve, Italien).

Dem Alltag Struktur geben

Was die Bibel sagt: „Lasst alles ... geordnet geschehen“ (1. Korinther 14:40).

Warum wichtig: Ein fester Tagesablauf trägt zu Ausgeglichenheit und Zufriedenheit bei.

Was man tun kann: Erstellen Sie einen Zeitplan, der zu Ihren aktuellen Umständen passt. Reservieren Sie feste Zeiten für Schule, Arbeit und Haushalt – und auch für Ihr Glaubensleben. Planen Sie Dinge ein, die Ihnen guttun: Gehen Sie an die frische Luft, treiben Sie Sport und verbringen Sie Zeit mit der Familie. Überprüfen Sie Ihren Zeitplan hin und wieder und passen Sie ihn gegebenenfalls an.

Was andere sagen

„Ich halte auch während der Pandemie an meinem Zeitplan fest und stehe immer noch zur selben Zeit auf. Einige Lücken sind zwar entstanden, aber dafür treibe ich jetzt mehr Sport. Diese Routine lässt mich die Pandemie vergessen und hilft mir, mich mehr auf meine Familie und meine Freunde zu konzentrieren“ (Kgaogelo, Südafrika).

„Ich stehe morgens wie gewohnt auf, frühstücke und trinke meinen Kaffee. Dann mach ich mich fertig, so als würde ich aus dem Haus gehen. Ich mag das, denn so fühle ich mich wohl und komme gut durch den Tag“ (Carmel, Frankreich).

Sich den Jahreszeiten anpassen

Was die Bibel sagt: „Der Kluge sieht die Gefahr und weicht ihr aus“ (Sprüche 22:3).

Warum wichtig: 
Frische Luft und Sonnenschein tun dem Körper und der Psyche gut; in manchen Regionen kann man jedoch zu bestimmten Jahreszeiten nicht viel Zeit im Freien verbringen.

Was man tun kann: 
Wenn es auf den Winter zugeht, richten Sie Ihren Wohn- und Arbeitsbereich so ein, dass möglichst viel Sonnenlicht hineingelangt.
Planen Sie Aktivitäten im Freien, die auch bei niedrigen Temperaturen möglich sind.
Legen Sie sich am besten Winterkleidung zu, mit der Sie längere Zeit draußen bleiben können.

Je näher der Sommer kommt, desto mehr Zeit verbringen die Leute im Freien. Planen Sie Ihre Aktivitäten so, dass Sie Menschenansammlungen meiden.

Was andere sagen

„Da, wo ich wohne, regnet es oft. Ich versuche flexibel zu sein und rauszugehen, sobald die Sonne scheint. Schon ein kurzer Spaziergang oder eine kleine Radtour in der Sonne tun mir gut“ (Sameena, Frankreich).

„Im Sommer war es leichter, weil man mehr Möglichkeiten hatte, draußen etwas zu unternehmen. Jetzt, wo es kälter wird, sammle ich ein paar Ideen und schreibe mir auf, was ich im Winter auch gut drinnen machen kann“ (Tiffany, Kanada).

Pandemiebedingte Sicherheitsvorschriften weiter einhalten

Was die Bibel sagt: 
„Der Dumme ... ist unbeherrscht und allzu selbstbewusst“ (Sprüche 14:16).

Warum wichtig: 
Eine Covid-19-Infektion kann zum Tod führen, daher ist es so wichtig, nicht sorglos zu werden.

Was man tun kann: 
Bleiben Sie mit den örtlichen Sicherheitsvorschriften auf dem Laufenden und nehmen Sie sie ernst.
Behalten Sie im Blick, wie sich Ihr Verhalten auf Sie, Ihre Angehörigen und andere auswirkt.

Was andere sagen

„Ich tue meinen Teil, die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Auch wenn sich andere nicht an die Regeln halten, konzentriere ich mich darauf, was ich tun kann, um meine Familie und mich zu schützen“ (Daryn, Südafrika).

Die Verbindung zu Gott stärken

Was die Bibel sagt:
 „Kommt Gott näher und er wird euch näherkommen“ (Jakobus 4:8).

Warum wichtig: 
Es gibt keine Situation, in der Gott nicht helfen kann.
Jesaja 41:13 ""

Was man tun kann: 
Lesen Sie jeden Tag in Gottes Wort, der Bibel. Ein Bibelleseplan ist eine Hilfe dabei.

Was andere sagen

„Ich nutze die zusätzliche Zeit dafür, mehr in der Bibel zu lesen. Das stärkt meinen Glauben und mein Vertrauen in das, was Jehova Gott für die Zukunft verspricht. Und was für eine großartige Zukunft das doch ist!“ (Roberto, Italien).

„Mein Mann und ich lesen gemeinsam die Bibel. Wir haben uns vorgenommen, einige Verse auswendig zu lernen.
Das Gebet, unser Bibellesen und mit anderen über die biblische Hoffnung zu sprechen – das gibt uns die Kraft, mit unserer Situation besser zurechtzukommen“ (Alta und ihr Mann Jannie, Südafrika).

Bibelverse, die bei Pandemiemüdigkeit helfen

Jesaja 30:15: „Eure Kraft wird im Ruhebewahren und im Vertrauen liegen.“

Das heißt: Auf Gottes Rat zu vertrauen lässt uns in schwierigen Zeiten ruhig und gelassen bleiben.

Sprüche 15:15: „Für einen Niedergeschlagenen sind alle Tage schlecht, aber wer ein freudiges Herz hat, für den ist jeder Tag ein Fest.“

Das heißt: Wer sich auf Schönes konzentriert, kann auch in schwierigen Zeiten glücklich sein.

Sprüche 14:15: „Ein naiver Mensch glaubt jedes Wort, der Kluge dagegen bedenkt jeden Schritt.“

Das heißt: Nehmen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt ernst und denken Sie nicht, sie seien übertrieben.

Jesaja 33:24: „Kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank.‘“

Das heißt: Gott verspricht, einmal alle Krankheiten zu beseitigen.
Auch jede Art von Pandemie

Dies könnte Ihnen ebenso nützlich sein, wie es bereits für viele Menschen ein Gewinn in ihrem Leben ist.
Herzlichst Ihre ManonundInes
Ich glaub, mich tritt ein Pferd! :roll:
Vögeln hilft auch- egal zu welcher Uhrzeit, das ist trotz Söder in Bayern noch nicht verboten, halt nur leicht eingeschränkt (nur mit einer Person) erlaubt... aber besser wie nix :lol:
Wammer schon von Vögeln reden .... schnäbeln wär auch nicht schlecht. :lol:
Liebe Manon, liebe Ines,

euer Werkzeugkoffer klingt nach einer 7 Jahre dauernden Krise….
ManonundInes hat geschrieben: Was die Bibel sagt: 
„Ein echter Freund ... ist ein Bruder, der für Zeiten der Not geboren ist“ (Sprüche 17:17).

Du solltest Deine Postings im Forum "Religion und Glauben" platzieren.
Dort findest Du Gleichgesinnte.
danke
das Beste für mich, um aus der Pandemie-Müdigkeit rauszukommen, ist Bibel-Predigten zu lesen.... :D
Da sterbe ich lieber gleich.
Halt, aber nicht ohne vorher von vollmundigen Lippen
einen durchdachten Zweizeiler hier niederzutippen.
Wenn den Zeugen Jehovas derzeit Hausbesuche verboten sind.........haben sie viel Zeit zum Schreiben
Frei nach dem Motto: Ihre letzen Worten waren...
egal, wie ihr es nennt, vögeln, schnäbeln oder paaren...

verschafft euch noch etwas Lust
und denkt nicht nur an XXL-Frust

was für den einen das Schnitzel, ist für andere Wein oder Bier
schreibt 2zeiler und Sexzeiler, wir bleiben noch lange im Hier
@ 13:10 und 13:26

Watt is dat dann für'n Scheiß?

Mußte jetzt einfach mal raus!
Körperliche und psychische Gesundheit in Krisen... es gab immer Krisen... meistens haben sie irgendwann angefangen und irgendwann wieder aufgehört... "Das Rad dreht sich" - Bibel o.ä. hab ich hier zwar nicht rumliegen, dafür aber ein paar nette Telefonate, abwechslungsreiche Arbeit (en), schöne Filme, spannende Bücher, lecker Kochen und hier ab und zu ins Forum reinsehen und schaun, wie's euch so geht :-) ... "Müde" bin ich ganz und gar nicht, was die Vorsichtsmaßnahmen betrifft - vertraue hier sehr auf mein Bauchgefühl, welches mich unmissverständlich zum "wachsam bleiben" rät. Mache mir auch keine Illusionen - wird sich wahrscheinlich noch länger hinziehen. Dennoch freu ich mich drüber, dass die Tage wieder länger werden und die Sonne irgendwann auch mal wieder auf den Balkon scheinen wird.
ManonundInes hat geschrieben: Was versteht man unter Pandemiemüdigkeit?

Pandemiemüdigkeit ist keine Krankheit, sondern beschreibt vielmehr die "natürliche Reaktion" von Menschen auf die anhaltende Unsicherheit infolge einer Pandemie und die damit einhergehenden Einschnitte in den Alltag.

Zwar geht jeder mit der Situation anders um, aber häufig ist Pandemiemüdigkeit an folgenden Anzeichen zu erkennen:

Antriebslosigkeit
Veränderte Ess- und Schlafgewohnheiten
Reizbarkeit
Überforderung bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben
Konzentrationsschwäche
Hoffnungslosigkeit

Warum sollte man Pandemiemüdigkeit ernst nehmen?

Pandemiemüdigkeit ist gefährlich – nicht nur für einen selbst, sondern auch für andere.
Sie könnte nämlich dazu führen, dass man die Schutzmaßnahmen auf die leichte Schulter nimmt.
Mit der Zeit wird man vielleicht sorglos im Umgang mit dem Virus, obwohl es sich nach wie vor ausbreitet und Menschen daran sterben.
Frustriert durch die Einschränkungen nimmt man sich möglicherweise größere Freiheiten heraus und bringt dadurch sich und andere in Gefahr.

In dieser Belastungssituation erleben viele, was die Bibel in Sprüche 24:10 beschreibt: „Wenn du in schwierigen Zeiten den Mut verlierst, wirst du wenig Kraft haben.“
Die Bibel zeigt uns, wie wir mit schwierigen Lebenslagen umgehen können – auch mit dieser Pandemie.

Welche Empfehlungen der Bibel helfen gegen Pandemiemüdigkeit?
Abstand halten, ohne sich zu isolieren
Was die Bibel sagt: 
„Ein echter Freund ... ist ein Bruder, der für Zeiten der Not geboren ist“ (Sprüche 17:17).

Warum wichtig: 
Gute Freunde tun uns gut.
1.Thessalonicher 5:11 "Deshalb macht euch weiter gegenseitig Mut und baut einander auf, so wie ihr es ja schon tut."

Anhaltende Isolation gefährdet dagegen die Gesundheit. (Sprüche 18:1).

Was man tun kann: 
Bleiben Sie in Kontakt mit Freunden – per Videochat, Telefon, E-Mail oder Textnachricht.
Lassen Sie Ihre Freunde wissen, wenn Sie einen schlechten Tag haben, und fragen Sie sie auch regelmäßig, wie es ihnen geht. Tauschen Sie sich darüber aus, was Ihnen hilft, mit der Pandemie zurechtzukommen. Machen Sie einem Freund eine Freude – das tut sowohl Ihnen gut als auch ihm.

Was andere sagen

„Ich verabrede mich regelmäßig mit meinen Freunden zu einem Videochat. Manchmal sind wir nur zu zweit, aber ich finde es auch schön, sich in einer Gruppe zu treffen, um beispielsweise Spiele zu spielen oder einfach nur zu hören, was bei den anderen gerade los ist. Das ist zwar nicht das Gleiche, wie sich persönlich zu treffen, aber es tut trotzdem gut. Durch die Pandemie ist das Leben ganz schön schwer geworden, weswegen es so wichtig ist, für seine Freunde da zu sein und sich ehrlich zu sagen, wie es einem geht. Das ist nicht leicht, aber wir brauchen einander“ (Megan, Kanada).

„Wir vermissen unsere Familie und Freunde schon sehr, aber wir haben einen Weg gefunden, ihnen auch in dieser Situation unsere Liebe zu zeigen. Zusammen mit den Kindern haben wir für unsere Freunde kleine Geschenke gebastelt und Karten mit einem schönen Bibeltext geschrieben. So wissen sie, dass wir an sie denken. Das hat echt Spaß gemacht! Wenn man etwas für andere tut, denkt man gar nicht mehr an die eigenen Ängste und Sorgen“ (Emma mit ihrem Mann Nathan und ihren Kindern Eli und Hope, Vereinigte Staaten).

Das Beste aus der Situation machen

Was die Bibel sagt: „Macht das Beste aus eurer Zeit“ (Epheser 5:16).

Warum wichtig: Die Zeit sinnvoll zu nutzen hilft dabei, positiv eingestellt zu bleiben und sich nicht übermäßig Sorgen zu machen (Lukas 12:25).

Was man tun kann: Anstatt sich auf die Einschränkungen zu konzentrieren, finden Sie heraus, welche Möglichkeiten sich Ihnen jetzt bieten. Gibt es zum Beispiel Projekte oder Hobbys, für die Sie nun endlich Zeit haben? Könnten Sie mehr Zeit mit Ihrer Familie verbringen?

Was andere sagen

„Wir haben uns überlegt, wie wir unsere Zeit gut nutzen können, und haben ein paar Projekte rund ums Haus geplant: Wir haben Gemüse und Kräuter angepflanzt, gemalert und unser Zuhause verschönert“ (Evan mit seiner Frau Samantha und ihren Kindern Eli und Adam, Südafrika).

„Noch nie haben wir so viel Zeit zusammen verbracht – und wir sind schon seit 30 Jahren verheiratet. Jetzt schätzen wir die Stärken des anderen noch mehr und haben größeres Verständnis füreinander. Das hat unsere Liebe vertieft. Wenn es in Zukunft mal wieder schwierig wird, fällt es uns leichter, füreinander da zu sein“ (Ivan mit seiner Frau Eve, Italien).

Dem Alltag Struktur geben

Was die Bibel sagt: „Lasst alles ... geordnet geschehen“ (1. Korinther 14:40).

Warum wichtig: Ein fester Tagesablauf trägt zu Ausgeglichenheit und Zufriedenheit bei.

Was man tun kann: Erstellen Sie einen Zeitplan, der zu Ihren aktuellen Umständen passt. Reservieren Sie feste Zeiten für Schule, Arbeit und Haushalt – und auch für Ihr Glaubensleben. Planen Sie Dinge ein, die Ihnen guttun: Gehen Sie an die frische Luft, treiben Sie Sport und verbringen Sie Zeit mit der Familie. Überprüfen Sie Ihren Zeitplan hin und wieder und passen Sie ihn gegebenenfalls an.

Was andere sagen

„Ich halte auch während der Pandemie an meinem Zeitplan fest und stehe immer noch zur selben Zeit auf. Einige Lücken sind zwar entstanden, aber dafür treibe ich jetzt mehr Sport. Diese Routine lässt mich die Pandemie vergessen und hilft mir, mich mehr auf meine Familie und meine Freunde zu konzentrieren“ (Kgaogelo, Südafrika).

„Ich stehe morgens wie gewohnt auf, frühstücke und trinke meinen Kaffee. Dann mach ich mich fertig, so als würde ich aus dem Haus gehen. Ich mag das, denn so fühle ich mich wohl und komme gut durch den Tag“ (Carmel, Frankreich).

Sich den Jahreszeiten anpassen

Was die Bibel sagt: „Der Kluge sieht die Gefahr und weicht ihr aus“ (Sprüche 22:3).

Warum wichtig: 
Frische Luft und Sonnenschein tun dem Körper und der Psyche gut; in manchen Regionen kann man jedoch zu bestimmten Jahreszeiten nicht viel Zeit im Freien verbringen.

Was man tun kann: 
Wenn es auf den Winter zugeht, richten Sie Ihren Wohn- und Arbeitsbereich so ein, dass möglichst viel Sonnenlicht hineingelangt.
Planen Sie Aktivitäten im Freien, die auch bei niedrigen Temperaturen möglich sind.
Legen Sie sich am besten Winterkleidung zu, mit der Sie längere Zeit draußen bleiben können.

Je näher der Sommer kommt, desto mehr Zeit verbringen die Leute im Freien. Planen Sie Ihre Aktivitäten so, dass Sie Menschenansammlungen meiden.

Was andere sagen

„Da, wo ich wohne, regnet es oft. Ich versuche flexibel zu sein und rauszugehen, sobald die Sonne scheint. Schon ein kurzer Spaziergang oder eine kleine Radtour in der Sonne tun mir gut“ (Sameena, Frankreich).

„Im Sommer war es leichter, weil man mehr Möglichkeiten hatte, draußen etwas zu unternehmen. Jetzt, wo es kälter wird, sammle ich ein paar Ideen und schreibe mir auf, was ich im Winter auch gut drinnen machen kann“ (Tiffany, Kanada).

Pandemiebedingte Sicherheitsvorschriften weiter einhalten

Was die Bibel sagt: 
„Der Dumme ... ist unbeherrscht und allzu selbstbewusst“ (Sprüche 14:16).

Warum wichtig: 
Eine Covid-19-Infektion kann zum Tod führen, daher ist es so wichtig, nicht sorglos zu werden.

Was man tun kann: 
Bleiben Sie mit den örtlichen Sicherheitsvorschriften auf dem Laufenden und nehmen Sie sie ernst.
Behalten Sie im Blick, wie sich Ihr Verhalten auf Sie, Ihre Angehörigen und andere auswirkt.

Was andere sagen

„Ich tue meinen Teil, die Ausbreitung des Virus zu stoppen. Auch wenn sich andere nicht an die Regeln halten, konzentriere ich mich darauf, was ich tun kann, um meine Familie und mich zu schützen“ (Daryn, Südafrika).

Die Verbindung zu Gott stärken

Was die Bibel sagt:
 „Kommt Gott näher und er wird euch näherkommen“ (Jakobus 4:8).

Warum wichtig: 
Es gibt keine Situation, in der Gott nicht helfen kann.
Jesaja 41:13 ""

Was man tun kann: 
Lesen Sie jeden Tag in Gottes Wort, der Bibel. Ein Bibelleseplan ist eine Hilfe dabei.

Was andere sagen

„Ich nutze die zusätzliche Zeit dafür, mehr in der Bibel zu lesen. Das stärkt meinen Glauben und mein Vertrauen in das, was Jehova Gott für die Zukunft verspricht. Und was für eine großartige Zukunft das doch ist!“ (Roberto, Italien).

„Mein Mann und ich lesen gemeinsam die Bibel. Wir haben uns vorgenommen, einige Verse auswendig zu lernen.
Das Gebet, unser Bibellesen und mit anderen über die biblische Hoffnung zu sprechen – das gibt uns die Kraft, mit unserer Situation besser zurechtzukommen“ (Alta und ihr Mann Jannie, Südafrika).

Bibelverse, die bei Pandemiemüdigkeit helfen

Jesaja 30:15: „Eure Kraft wird im Ruhebewahren und im Vertrauen liegen.“

Das heißt: Auf Gottes Rat zu vertrauen lässt uns in schwierigen Zeiten ruhig und gelassen bleiben.

Sprüche 15:15: „Für einen Niedergeschlagenen sind alle Tage schlecht, aber wer ein freudiges Herz hat, für den ist jeder Tag ein Fest.“

Das heißt: Wer sich auf Schönes konzentriert, kann auch in schwierigen Zeiten glücklich sein.

Sprüche 14:15: „Ein naiver Mensch glaubt jedes Wort, der Kluge dagegen bedenkt jeden Schritt.“

Das heißt: Nehmen Vorsichtsmaßnahmen unbedingt ernst und denken Sie nicht, sie seien übertrieben.

Jesaja 33:24: „Kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank.‘“

Das heißt: Gott verspricht, einmal alle Krankheiten zu beseitigen.
Auch jede Art von Pandemie

Dies könnte Ihnen ebenso nützlich sein, wie es bereits für viele Menschen ein Gewinn in ihrem Leben ist.
Herzlichst Ihre ManonundInes



Liebe MononundInes,

vielen Dank für die aufschlussreichen Erläuterungen. Ich hoffe, dass die Ausführungen möglichst vielen Chatterinnen und Chattern helfen, besser mit der Pandemie zurechtzukommen, so dass sie sich nicht, wie die liebe bedauernswerte rheinnixe, länger so fühlen müssen, als ob sie ein Pferd getreten hätte.
Sicherlich gibt es auch noch andere Rezepte, mit der Krise fertig zu werden. Jeder Mensch muss dafür seinen eigenen Weg finden und bereit sein, ihn zu gehen, mag er auch ggf. beschwerlich zu beschreiten sein. Der eine Mensch sucht dafür die Begleitung von Gott, in der Hoffnung, von ihm den rechten Weg gewiesen zu bekommen. Ein anderer hört nur auf sich selbst - und kann damit ebenfalls Licht am Tunnel erkennen.
Andere machen sich über Wegebeschreibungen bzw. Lösungshinweise, wie die Ihren, hier lustig und würden Ihnen - und mir - am liebsten das Absterben der Finger wünschen, um hier im Forum nichts mehr eintippen zu können.
Diese frevelhaften Menschen gilt es - leider - auszuhalten, aber vielleicht wird diese Menschen das Virus früher oder später dahinraffen. Vertrauen wir auf das Schicksal.

Es grüßt Sie,
liebe Manonundich,
und alle anderen Chatterinnen und Chatter, die uns Hoffnung mit auf dem Weg geben,
OldChatterhand