Hallo, Anfang Dezember bekomme ich endlich eine Kniegelenk-Prothese. Medizinisch ist mir eigentlich soweit alles klar, aber ich habe noch Schwierigkeiten mit der Organisation nach der OP und der sofort anschließenden Reha. Hat jemand "Insider-Erfahrungen", wie man am besten die Zeit übersteht. Was benötigt man für Hilfsmittel im Haushalt, was brauch ich für die Reha? Wann konntet Ihr wieder Auto fahren?
Über Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.
Nach der Reha konnte mein Mann gut laufen. Autofahren ging auch, hatten allerdings Automatic.
Ich denke daß Du mit Deinem Haushalt klar kommst, natürlich ohne große Arbeiten wie Fensterputzen oder Plätzchen backen.  
Im Krankehaus kannst du mit Unterstützung des dortigen Sozialdienstes einen Antrag auf Reha und einen Antrag auf Haushaltshilfe stellen bis die Reha beginnt. Ebenso wird man dir dort sagen, was du für die amb.oder stat. Reha benötigst. Solltest du keine Reha bekommen, (Widerspruch einlegen) hast du eventuell Anspruch auf eine Haushaltshilfe für zwei bis drei Std. täglich. Alles Gute.
Tebinchen, ich schreibe dir im Laufe des Tages eine PN. 

agapos, bei solchen OPs kommt man danach auf eine Anschlußheilbehandlung (AHB),
und auch wenn es Usus ist, diese erst im Krankenhaus zu beantragen, würde ich das trotzdem
vorher machen. Diese AHBs werden immer genehmigt und sind Teil der Behandlung.
Man MUSS sie eigentlich machen.  
Ich hatte bei meiner 2. OP größte Schwierigkeiten, sie NICHT machen zu müssen.
 
ich hatte vor einem Jahr nach der AHB weder Schwierigkeiten im Haushalt noch beim Autofahren (Gangschaltung) ... alles langsamer halt (im Haus) aber es ging alles prima!
das Team der MC in Bad Orb hat ganze Arbeit geleistet!
Heute Abend geht es in der Sendung - Visite vom NDR - speziell um das Theme KNIE

und mögliche Komplikationen. Ich selbst habe einen langen Leidensweg hinter mir. Die

Erfahrung des Operateurs & die Qualität der AHB sind mitentscheidend für den Erfolg.
Danke einstweilen für diese Ratschläge. Ich werde mir die Sendung heut abend natürlich anschauen.
Man sagte mir im Vorgespräch, eine Reha schließe sich direkt nach dem Krankenhausaufenthalt an, d.h. ich muß vorher schon alles parat haben. E ist nicht so leicht, eine gute Klinik und Rehaklinik zu finden, es ist eh alles viel zu weit weg. Wenn man alleine ist. :roll:
Tebinchen
ich kann Dir aus eigener Erfahrung eine Klinik in Sendenhorst empfehlen,
Du kannst auch genau da,
anschließend eine Reha machen.
Mir ging es relativ schnell wieder gut,
Auto fahren war auch kein Problem.
Mach Dir nicht zu viele Gedanken,alles läuft ganz automatisch.

Dir alles Gute !!!
Ich habe zwischenzeitlich beide Kniegelenke operiert. Es ist sehr schmerzhaft danach. Aber man bekommt ausreichend Schmerzmittel. Ich konnte beide male schon im Krankenhaus an Unterarmstützen gehen. Nach der REHA konnte ich alles wieder machen, auch Auto fahren. Man muss da halt durch, Aber es wird, sogar recht schnell wenn man sich nicht hängen lässt.
Dakapo hat geschrieben: Heute Abend geht es in der Sendung - Visite vom NDR - speziell um das Theme KNIE

und mögliche Komplikationen. Ich selbst habe einen langen Leidensweg hinter mir. Die

Erfahrung des Operateurs & die Qualität der AHB sind mitentscheidend für den Erfolg.

Hallo, hatte die Sendung verpasst. Ich sollte jetzt bald eine Meniskus Op oder auch Ersatz machen lassen, war da was Nennenswertes: Wo und wie und wann
Grüsse henry
Du hast nichts versäumt, ich hätte mir mehr Aufklärung erwartet. Es gab nichts was man nicht ohnehin schon weiß. :?