Hallo littlecrow,

möchte dir wärmstens das Schwarzbuch "Katzen würden Mäuse kaufen" empfehlen. Echt harter Tobak! Dort kann man nachlesen, was in der Futterindustrie so alles ab geht und welch widerlichen bzw. unnatürlichen Dinge im Katzenfutter landen.

Fakt ist: Teuer ist nicht gleich besser, und auch die durch Tierärzte vertriebenen Futtermittel lassen meistens zu wünschen übrig. Die Beratung in entsprechenden Geschäften ist auch meist mager, die Verkäufer wissen nämlich nicht, welche Zutaten sich hinter welchen Bezeichnungen verstecken.

Da eine gesunde Futterumstellung Probleme bereiten kann, empfehle ich zu Anfang kleine Einheiten zu kaufen.

Die Futtermenge betreffend können bei mir sowohl Katze wie auch Hund vom Futter so viel fressen, wie sie mögen und auch wann sie wollen. Es gab nie Probleme, genauer betrachtet fraßen all meine Tiere mal mehr und mal weniger. Die eine Katze brauchte mehr, die andere weniger. Ich hatte nur einmal eine Katze aus eigenem Wurf, die ein klein wenig mollig war, aber niemals dick. Sie war im großen Wurf das schwächste Glied, musste um die Milch immer kämpfen. Immerhin, sie wird jetzt bald 17..

Dann kenne ich noch einen Kater, der rank und schlank ist, aber frisst wie ein Scheunentor! So was hab' ich zuvor noch nie gesehen! Die reinste Durchlauf-Maschinerie.. Und immer in Bewegung, bis es plötzlich "platsch" macht, weil die Müdigkeit ihn überrennt. *schmunzel* Aber er ist pumperlgsund..

Was nicht nur ich sondern auch Freunde festgestellt haben: Ein evtl. höherer Preis bei einem Futter mit guten Inhaltsstoffen gleicht sich insofern wieder aus, dass man insgesamt weniger davon braucht. Und natürlich kann es auch hier passieren, dass das eine Futter strikt abgelehnt und das andere mit Begeisterung gefressen wird. Muss man eben ein bisschen experimentieren.. Notfalls kann man auch tauschen ;-).

Einige gute Futteranbieter bieten im Internet auch kostenlose Proben an, andere alternativ für schmales Geld ein kleines Auswahl-Paket. Ich selbst bestelle fast alles Futter im Internet bei speziellen Händlern, durch Preisvergleiche und Aktionen kann man hier verdammt viel Geld sparen. Meist portofrei. Und wenn man weiß, was der kleine Tiger mag, rentieren sich vor allem die Großpackungen.

Hier kann man in der Kategorie 3 nachlesen, was unter "tierischen Nebenprodukten" zu verstehen ist und für die Herstellung von Tierfutter verwendet werden darf:
http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=URISERV:f81001 :shock:

Weiterführender link:
http://www.cat-care.de/cms/index.php/katzen-w%C3%BCrden-m%C3%A4use-kaufen

Eine sehr gute Test-Seite:
http://www.vom-taubertal.de/blog/katzenfuttertests-bei-den-taubertalpersern/

Auch gut:
http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/nassfutter.htm

Hochinteressant von der gleichen Seite eine Liste von Inhaltsstoffen sowie die Erklärung, was darunter zu verstehen ist, also was tatsächlich drin ist im Futter:
http://www.hauspuma.de/Gesundheit/Ernaehrung/inhaltsstoffe.htm
Danke für die links, eine Seite kannte ich tatsächlich noch nicht, die mit den Testergebnissen für Futter. Das Buch ist spannend, ich habe es gelesen.
Wobei es auch schon wieder eine Weile her ist daß es geschrieben wurde. In der Zwischenzeit hat sich doch viel getan, gottseidank.

Was nicht heißt daß die Qualitätsunterschiede beim Futter nicht mehr bestehen, sie sind aber nicht mehr so gravierend meine ich.

Am besten bleibt es zu barfen und damit selber zu bestimmen was ich einkaufe und füttere.

Allerdings zeigt mir mein Kater einen Vogel wenn ich ihm das serviere, er findet es bäh und isst nichts was vorher nicht sicher in einer Dose verschlossen war. Blödmann. :roll: Selber schuld. Ess ich das Steak eben selber auf.
nun barfen ist nicht jedermanns sache auch nicht für jede katze geeignet.........es ist nur seit
einiger zeit modern zu "barfen" und manche finden dies ja besonders gut........ :mrgreen:
Gerade bei der Ernährungsform "barf" geht es weniger um modern sondern in erster Linie um Artgerecht.

Darum was Katze in Freiheit fressen würde, Mäuse, Vögel und dergleichen.
Es stehen ja weniger geöffnete Dosen mit Katzenfutter im Wald und auf der Wiese herum gell.

Aber ja, nicht jeder Mensch möchte das und nicht jede Katze die es nicht kennt kann man darauf umstellen. Leider, kenne ich ja selber von meiner Katze. :?
meine Katzen bekommen grundsätzlich kein Trockenfutter. DAS ist nicht natürlich.

Allerdings mögen sie ein hochwertiges Dosenfutter nur bedingt. Die Mieze bekommt davon Darmprobleme und nahm dadurch rasant ab, der Kater bekam Speckröllchen.

Daraufhin habe ich wieder auf günstiges Dosenfutter umgestellt. M.E. ist es nicht das non-plus-Ultra. Auf alle Fälle gibt es einmal wöchentlich rohen Fisch kleingeschnitten und bei Bedarf gekochtes Hühnerfleisch. Auch das letztere ist kein normales Futter, weil gekocht.

Sobald ich rohes Fleisch habe, bekommen die beiden davon die abgeschnittenen Teile, wie leichter Knorpel, Zwischenhaut mit etwas Fleisch und anschließend sind die pappsatt und sehr lange zufrieden.
Urbina, man sollte bei einer Futterumstellung immer langsam vorgehen. Auch ist zu beachten, dass manches gutes Futter nur ein ""Zusatzfutter" ist, soll heißen, allein gefüttert beinhaltet es nicht alle notwenigen Nährstoffe.

Welches Futter verursachte denn die Probleme?

Unser Norwegischer Waldkater ist, was Futter anbetrifft, mehr als eigen. Barfen wäre bei ihm unmöglich, haben wir schon alles durch. Er bekommt sowohl Zusatzfutter als auch Futter mit ausgewogenen Nährstoffen. Plus Zusatzstoffe in Form von Pasten und Leckerlis. Und ja, auch gutes Trockenfutter mit astreinen Zutaten. Er trinkt entsprechend Wasser, und den Rest gleiche ich dadurch aus, dass ich das gute Dosenfutter mit Wasser vermenge, was er absolut liebt. Außerdem frisst er als Freigänger Mäuse, und ich denke auch Vögel.

"Dick" werden Katzen (oder Hunde) meiner Meinung nach, wenn nicht krankheits- oder psychisch-bedingt, nur durch falsche Ernährung. Ich bin davon überzeugt, dass sie von Geburt an instinktiv wissen, wie viel gut für sie ist. Und es ist der Mensch, der letztendlich daran etwas verändert.
nun jeder sollte nach den bedürfnissen die eigenen katzen füttern und nicht sich von
anderen etwas einreden lassen, habe schon seit über 30 jahren katzen undeiß was
meine katzen vertragen und dies bekommen sie auch, allerdings keinen rohrn fisch und
auch geflügel nur gekocht. aber da ist eine userin wenn man nicht ihrer meinung ist wird man beschimpft und dann gesperrt, sie kommt sich sehrklug vor!!!
meiner meinung ist dies ein armutszeugnis ihres charakters!!
ich werd mich zu diesem thema nicht mehr äußern!!
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

Beleidige Leberwurst nennen wir das normalerweise.
Entspann dich doch mal. :wink:

@ ilonca, du kannst hier schreiben was du willst und andere Menschen dürfen das auch.
Jeder wie er mag und wie er kann gell. 8)
hallo @pretia ich finde es weder lächerlich sondern charakterlos jemanden zu beschimpfen
nur weil er seine eigene meinung und einstellung hat, und dann auch noch sperren. ihre
meinung interesseirt mich nicht und ihre benennung als "beleidigte leberwurst" finde ich
auch unverschämt :mrgreen:
@ilonca.
Gut, wenn du also absolut keine 'Ruhe geben willst und mich auch bis hier verfolgst...

Ich habe dich nie beschimpft, schon garnicht hier im Forum
wenn doch dann zeig mir bitte wo?

Lediglich gesagt (per pn und das geht eigentlich nur DICH etwas an und nicht alle Menschen die hier mitlesen, aber du willst es ja so) daß ich Züchter von Katzen hasse.
Ich hasse Katzenzüchter weil ich im Tierschutz sehr aktiv bin und mich das Elend der schon vorhandenen Katzen machmal kaum schlafen läßt. Neue Katzen dazu zu züchten weil sie niedlich klein und schön sind und Rassekatzen, dafür habe ich kein Verständniss.

Und ich habe dich gesperrt weil du keine Ruhe gegeben hast.

Ich möchte NICHT mir dir kommunizieren.

Warum verstehst du das nicht und nimmst es einfach hin.
Hier sind so viele Leute mit denen du dich austauschen kannst, laß mich doch einfach in Ruhe.

Du kannst hier schreiben was du willst!!!
Aber ich auch.
Und jeder der mitliest darf sich selber eine Meinung zu deinem meckern über mich machen.

Und jeder kann sich auch über das eigentliche Thema!!! hier austauschen.
Ich freue mich über User die Fachwissen mitbringen und hier ihre Meinung einbringen.

Und nun laß gut sein, es reicht jetzt.
@Pretia

Ich hasse Katzenzüchter weil ich im Tierschutz sehr aktiv bin und mich das Elend der schon vorhandenen Katzen machmal kaum schlafen läßt. Neue Katzen dazu zu züchten weil sie niedlich klein und schön sind und Rassekatzen, dafür habe ich kein Verständniss.

Kann ich so nicht stehen lassen, zumal ohne diese Züchter die Norwegische Waldkatze mit einiger Sicherheit ausgestorben wäre. Eine Rasse, die mit absolut nichts zu vergleichen ist!

Und allein die Tatsache, dass sich jemand für eine Rassekatze entscheidet, bedeutet nicht, dass derjenige nichts für den Tierschutz tut! Was hab ich schon Katzen bei mir aufgenommen..

Ein Beispiel: Eine eigene Katze, gerettet von einem Bauernhof, eine angefütterte, halb verhungerte Katze, die mir nach ein paar Tagen einen Wurf von 7 Jungen präsentierte, eines tot, ein weiteres brachten wir leider nicht durch (alle gut vermittelt). Dazu einen eigenen Schäferhund, vom Tierheim geholt, dass er reinrassig war, stellte sich nach Jahren nur durch einen Zufall heraus. Gleichzeitig einem Dobermann Asyl geboten, und noch eine asiatische Springmaus (oder wie die hieß..), die eine Weile gut genug war für den Biologie-Untericht und dann lästig wurde. Alle zusammen in einer Zweizimmer-Wohnung!

Mich über Monate um einen aggressiven, großen Mischlungshund im Tierheim gekümmert, als Kampfhund gewalttätig abgerichtet, der angeblich nicht vermittelbar war und der eingeschläfert werden sollte. Niemand traute sich mit ihm spazieren zu gehen. Alles auf eigene Gefahr, musste ich unterschreiben.. Stundenlang hatte mich dieser Hund durch die Pampa gezogen, in einem Affentempo, ich ließ ihn machen, denn das war für mich kein Wunder. Später Bestechung mit Leckerlis, versucht, einfache Kommandos bei zu bringen, ohne Chance. Als er dann jedoch begann, Vertrauen auf zu bauen, insgesamt ruhiger wurde, stellte sich heraus, dass er alle Kommandos bereits beherrschte. Ergebnis meiner Mühe: Vermittlung an einen Jäger, der ganz begeistert war von diesem Hund.

Und und und..

So, und nun ist ein Norwegischer Waldkater unser Wegbegleiter! Diese Rasse hat mich schon vor über 30 Jahren fasziniert, so what?

Katzen vermehren sich vor allem so stark, weil die Leute zu geizig sind, die ihren sterilisieren zu lassen. Katzen und Hunde werden aus Kostengründen aus zweifelhaften Zuchten gekauft. Und wird das Tier lästig, oder zu teuer, dann wird es ausgesetzt, bestenfalls ins Tierheim gebracht.
Katzen werden nicht sterilisiert sondern kastriert.
Das mit der Sterilisation ist seit Jahrzehnten nicht mehr aktuell.

Und ansonsten ging es um ilonca als Züchterin von BKH die sicher nicht vom aussterben bedroht sind.

Wenn jemand meint er muß eine Rassekatze haben, bitte.
Ich finde es überflüssig.
Außerdem sitzen die Tierheime voll, auch mit ungewollten Rassekatzen.

Was sich oft Zucht nennt ist Vermehrung für möglichst viel Geld, Geldmacherei.
Und das auf Kosten der Tiere.
Das lehne ich ab.
Ist zwar OT, wie das Geplänkel der Vorschreiberinnen, aber ich hasse militante Tierschützer!!!
Eigentlich wollte ich mich hier heraushalten, möchte aber dennoch hier meine eigene Sicht aus jahrzehntelanger Eingebundenheit in den Tierschutz kundtun.

Auch ich habe mich schon verbal, wenn auch nur öffentlich in kurzem Disput mit der Züchterin „in die Wolle“ bekommen. In erster Linie ging es aber um die Katzenernährung und neuere Erkenntnisse, mit denen ich mich auch auseinandergesetzt habe, aber auch um radikale Ansichten (ohne Berücksichtigung der Historie und der wirtschaftlichen Umstände) im Hinblick auf den Umgang mit u.a. Hunden in mir vertrautem Ausland.

Ich gehöre jedoch nicht zu denjenigen, die seriöse Züchter verdammen. Und das bezieht sich nicht nur auf Katzen, sondern auch auf Hunde. Rasse-Tiere haben zudem ihren eigenen Tierschutz, in dem verwaiste Tiere vermittelt werden. Und es ist nicht selten, dass engagierte Tierschützer Rassetiere und Mixe bzw. EKHs unter einem Dach beherbergen.

Was jedoch jeder Tierschützer verurteilt, sind Vermehrer, bei Hunden die Importe aus dem Osten, die unter unwürdigen Zuständen gehalten und zu jung ohne ausreichende Immunisierung durch den Transport häufig beim Käufer tödlich erkranken und zudem zu jung von der Mutter genommen auch unzureichend sozialisiert sind. Dem muss ein Ende bereitet werden und nicht der Tatsache, dass man mit der Zucht rassetypische Merkmale in Wesen und Optik erhält. Das sind diejenigen, die einen wirtschaftlichen Nutzen aus der Zucht bzw. Vermehrung erzielen. Ein Züchter hat in der Regel erhebliche Ausgaben, die in Relation zu den Einnahmen gestellt werden müssen.

Man wird auch keinen potentiellen Halter dazu bewegen können, sich irgendeines Tieres anzunehmen, wenn er von Tierhaltung eine konkrete Vorstellung hat. Das ist besonders in der Vermittlung von Hunden erkennbar, die zudem eine größere Gefahr als Katzen bedeuten. Man wird z.B. keinen großen auffällig gewordenen oder alten kranken Hund an eine Familie mit Kleinkindern los werden bzw. der Tierschutz wird ein solches Tier einer solchen Familie gar nicht vermitteln. Bei Katzen wären es u.a. auch schlecht sozialisierte (mit Artgenossen, aber vor allem auch mit Menschen) und ältere Tiere.

Der Tierschutz schießt sich auch aus meiner Sicht „ins eigene Knie“, wenn er sich bedingt durch den „Tunnelblick“, den man umgeben von ständigem Elend erhält, zu radikal und einseitig verhält.

Es gibt auch im Tierschutz solche und solche und erhebliche Streitereien untereinander, die das Nervenkostüm über die Maßen strapazieren und viel Kraft rauben.

Mein bzw. unser eigener Hund, Ende 2012 verstorben, war auch ein vom Tierschutz übernommener älterer Rassehund. Einen jungen Pointer hätten wir aufgrund seiner Ausrichtung als lauffreudiger Gebrauchshund uns allerdings auch nicht angetan. Ich weiß nicht, wie oft ich aufgrund des alten übernommenen Hundes angesprochen wurde, dass man das nicht gekonnt hätte, weil die Restlebensdauer so gering sei und man sich mit Übernahme bereits auf das Ende des Tieres einstelle müsse. Auch damit kann nicht jeder umgehen, und auch das ist zu respektieren, nämlich die Tatsache, dass man sich nicht Tieren annehmen kann, ohne den Mensch zu berücksichtigen.
Bravo @Moira, sehr gut geschrieben und exakt auf den Punkt gebracht!