Als Gartenbesitzer freut man sich, wenn im Winter das Vogelfutter angenommen und im Frühjahr zu beobachten ist, wie Nestmaterial gesammelt wird. Da sitzt ein Rotkehlchen auf der Terrassenlampe, eine Amsel trällert vom Schuppendach, die Meisen aller Arten suchen nach Insekten. Der kleine Zaunkönig huscht unter den Sträuchern durch .... Wie lange? Bis die Katzen kommen.... Kein Katzenbesitzer beachtet die Jungvogelzeit, dass die kleinen Stubentiger nur abends/nachts, wenn die Vogelwelt schläft, rausgelassen werden dürfen.
Ein trauriges Bild, wenn getöte Singvögel auf dem Rasen liegen, oder eben nur noch das Federkleid..... Der NABU beklagt, daß sehr viele Singvögel den Katzen zum Opfer fallen, alle wissen es, aber keiner unternimmt etwas.
Wow, du traust dich was, Katzen sind doch die Beschützer der Kornkammern.
Doch viele Mnschen vergessen, dass wir nicht mehr im "Alten Ägypten" leben.
Ich mag Katzen, aber hasse es, wenn sie Vögel töten, das tun sie aber, wenn Menschen, besonders in der Brut- und Setzzeit nicht auf sie achten, das heißt,
sie im Haus halten...
meine hat eher Angst vor Vögeln.....
unser Balkon ist im 4. Stock ....
seitdem die Amseleltern Angriffe auf sie gestartet haben, weil sie dachten, meine Katze hätte das Nest ausgeraubt - dabei waren es die Elstern.....
seitdem beobachtet sie die Völgel nur - und wenn sie Amseln sieht, flüchtet sie... :lol:
@Gundu
Das soll es auch geben.
Bei mir brütet nix mehr weil so eine ....Katze jedes Jahr die Jungen geholt hat.
Aber meine Wohnsituation ist auch anders.
Ich mag Tiere sehr, auch Katzen, aber wenn Menschen behaupten,
Katzen jagen keine Vögel, dann ist es schlicht gelogen.
Ausnahmen bestätigen immer die Regel :wink:
ja - Katzen jagen wenn sie jagen können......
(wobei meine zwischen Bienen und Nachtfaltern/Faltern/Maikäfern/Junikäfern unterscheiden kann - und weil sie nicht blöd ist, bleibt sie von meinen Bienenweidepflanzen weg - und wenn es da noch so summt und brummt)

das Problem ist, dass es Wohngebiete gibt mit sehr vielen Menschen, von denen viele Haustiere halten.......
ich würde z.B. gerne unten in unserer Wohnhaus-Anlage meine überzähligen Bienenweidepflanzen reinsetzen....
leider sind inzwischen die Hundescheißhaufen so dicht beeinander - dass es praktisch keine 20 bis 30 cm mehr ohne Hundeknöddel gibt....

es gibt einfach zu viele Menschen mit zu vielen Haustieren auf engstem Raum.....
und morgens müssen die Hunde raus und schnell um die Ecke, weil die Leute auf die Arbeit müssen....
Nicht nur in den reinen Wohngebieten, auch in den mit EF-Häusern bebauten Siedlungen gibt es sehr viele Haustiere, die sich größtenteils ja in den Gärten aufhalten. Hunde sind manchmal für Igel gefährlich, Katzen zu 99% für Vögel.
Allein die beiden Katzen meiner Nachbarn fangen in der Woche mindestens 5 Vögel in meinem Garten. Ich musste alle Futterstellen dichtmachen.
Für die Nachbarn ist das Natur... Was ist daran Natur?

Ich habe ja auch Katzen (alles ehem. Straßentiere) und die haben damals auch Vögel gefangen, wenn sie draußen waren. Irgendwann konnte ich damit nicht mehr leben und habe ein 30m² Außengehege mit Zugang zum Wohnbereich gebaut. Weiterhin ist da noch die Loggia und die Terrasse wird auch noch vernetzt (in Arbeit). Das muss reichen.
Sicherlich ist es für die Tiere schöner, durch die Gärten zu streifen und sich auszuleben aber - um welchen Preis... Die Vögel haben auch ein Recht, zu leben!!!
Es werden nicht weniger Katzen aber immer weniger Vögel!!!!
Und jetzt noch das große Amselsterben (durch ne fiese Mücke aus Asien). Da zählt jedes einzelne Tier.
Die Nachbarskatzen wissen aber schon, dass bei mir Vorsicht geboten ist, besonders, wenn die Olle beim Gartenbewässern ist :D
ich sehe das genauso.....
die Haustier-Dichte in den Städten und in den Randgebieten der Städte ist enorm....

eine Katze braucht einen kilometerlangen Freilauf in der Natur....
mit Wiesen und Bächen - so wie es bei meiner Großmutter und ihrer Katze der Fall war.....

oder die Katze hat KEINE Katzenklappe und wird im Haus gehalten .....
und ja - bei mir hat sie wenigstens den großen Balkon....

viele Hundebesitzer müssen auf die Arbeit und lassen ihre Hunde schnell kacken - vorzugsweise auf unser Wohngelände in der Nachbarschaft.....
und so wie es unten bei uns aussieht benützt niemand die "Tüte"......

und wenn alles vollgekackt ist - da haben die Amseln auch nichts mehr um Würmer zu kratzen !
man soll nicht für alles die katzen verantwortlich machen, nesträuber sind
auch viele andere tiere wie elstern, marder usw. auch sollen futterplätze so
plaziert werden damit sie nicht von den katzen erreicht werden können.
es gibt viele ursachen warum der bestand der vögel so zurückgegangen ist,
ebenso auch bei den insekten und dies ist das hauptfutter.
ich hatte einmal eine kätzin die hat mir nestlinge gebracht, aber nachdem ich
gelobt habe hat sie mir die kleinen völig unverletzt vor die füße gelegt, ich habe
sie aufgepäppelt und so hat sie vielen jungtieren das leben gerettet. also wenn,
dann erwischen sie nur älter oder kranke tiere oder wie gesagt nestlinge.
meine hatten nur kontrollierten ausgang und die vögel haben dies sehr wohl
gewußt :)
Ilonca ,
ich bin auch ein großer Katzenfan aber man muss einfach mal realistisch sein.

Elstern, Marder usw. gehören ebenso wie die Singvögel in unseren Gärten zur Natur. Da heißt es, fressen und gefressen werden.
Hauskatzen fressen/töten in der Natur nur, sie dienen keinem Tier aus der Natur als Nahrung. Insofern dezimieren sie nur, gehören also nicht in diesen Kreislauf. Das kann man nicht abstreiten.

Und es stimmt nicht, dass Katzen nur alte und kranke Vögel fangen!!!'Das habe ich mir früher auch immer eingeredet (schöngeredet).
Sie fangen auch junge Vögel, alles, was sie nur kriegen können auch Eidechsen, Frösche, Blindschleichen, Libellen, Schmetterlinge usw. Und sie fangen diese Tiere auch nicht, weil sie hungrig sind oder ihre Jungen aufziehen müssen... sie spielen mit ihnen oftmals nur, bis ihre Opfer tot sind.

Du schreibst:
ich hatte einmal eine kätzin die hat mir nestlinge gebracht, aber nachdem ich gelobt habe hat sie mir die kleinen völig unverletzt vor die füße gelegt, ich habe sie aufgepäppelt und so hat sie vielen jungtieren das leben gerettet.
Katze als Vogelretter??? Nicht Dein Ernst :roll: Meinst Du, die Vogeleltern hätten das nicht auch geschafft?


Und da ich das alles so sehe, sind meine Lieblinge halt Hauskatzen mit Außenspielplatz..
hallo @weidenzweig, ich rede ir nichts schön und bin absolut realistisch
in bezgug auf vögel bzw deren jagdinstinkt. auch hatte ich früher zu meinen
katzen auch vögel in der wohnung und es kam zu keinen problemen, es ist
diesbezüglich alles zu beachten und ich erzähle kein märchen wenn ich
schreibe meine katze hat mir nestlinge gebracht und ich habe sie dann auf-
gepäppelt bzw auch auf die aquarium abdeckung gestellt damit sie wärme
hatten und habe auch das richtige futter bei der hand gehabt.also was soll
deine behauptung ich würde märchen erzählen........ :mrgreen:
habe sehr oft gesehen wie krähen die nester geplündert haben, also dies
sollte man auch beachten. auch glaube ich nicht, daß katzen in deinem garten wöchentlich 5 vögel getötet haben, aber wenn man ein freigehege einrichten
kann ist es natürlich optimal, bei mir wurde der große balkon geschlossen.
Der grösste Feind der Artenvielfalt ist die sog. konventionelle Landwirtschaft,

inzwischen ist die Artenvielfalt in den Städten höher als auf dem Lande. Weil weder in den Gärten, noch im den Freiflächen von Wohnanlagen, noch in öffentlichen Parks alles regelmässig vergiftet wird.

In Hof von meiner Wohnanlage (mit altem und neuem Baumbestand) tummelt sich alles: Eichelhäher, Spechte, Singvögel, Katzen, Igel, Mäuse, Ratten, Marder...

Bienen, Hornissen, Wespen, verschiedenste weitere Insekten.. sogar paar Arten von Schmetterlingen.
Hallo Ilonca,
bitte lies einfach mal richtig, was ich geschrieben habe, dann wirst du erkennen, dass ich keinesfalls angezweifelt habe, dass du die Vögel gerettet hast. Ich fand es lediglich etwas kurios, die Katze als Lebensretter zu bezeichnen. Aber, vergiss es einfach....

Und - das mit den 5 Vögeln (es ist eine Durchschnittszahl) stimmt leider. Ich habe hier in meinem Umfeld ca. 7 Katzen, die mehr oder weniger regelmäßig meinen Garten "besuchen". Das ist einfach zuviel. Bei einer Nachbarin waren sie auch immer. Die hat jetzt einen Hund.
Vielleicht sollte ich mir auch ein kleines Hündchen zulegen :wink:
Ich denke darüber nach.

Mein neuer Vogelfutterplatz ist jetzt eingezäunt. Schade eigentlich.
Katzen die nicht beaufsichtigt werden, besonders in der Brut- und Setzzeit
töten Vögel.
Wer das nicht wahrnimmt, verschließt die Augen...
weidenzweig hat geschrieben: Elstern, Marder usw. gehören ebenso wie die Singvögel in unseren Gärten zur Natur. Da heißt es, fressen und gefressen werden.

Wem dienen denn Elstern und Marder als Nahrung ?
Würde mich echt interessieren, wer Jagd auf die macht in unseren Gärten, ausser natürlich wieder die Katzen, aber die können ja nicht gemeint sein, sie gehören ja nicht zur Natur.