....Tierquälerei oder nicht ist hier die Frage...
Erziehen lässt sich eine Katze kaum...........
Man könnte versuchen, wenn sehr viel Zeit vorhanden ist, sich mit einem Wasserschlauch bewaffnet auf die Lauer legen und bei einem "Angriff" der Katze
auf einen Vogel... Wasser marsch............aber die Katze darf den Mensch als Auslöser des Wassers nicht in Verbindung bringen. Übrigens hilft sehr gut die Katze von der Strasse fern zu halten.
Aber jedes Tier hat einen anderen Charakter und Jagttrieb.
monty1 hat geschrieben: @ soisses,
meine Foxel saugen das schon mit der Muttermilch auf :D


Hoppla, da habe ich mich verlaufen. :lol: :oops:

Noch etwas zum Thema:

wie viele Beißunfälle gibt es eigentlich bei Katzen?
Ich meine, dass Katzen Menschen beißen.?
....Wasser marsch............aber die Katze darf den Mensch als Auslöser des Wassers nicht in Verbindung bringen....
Ja, das ist ein bewährtes Mittel :lol: ...zuerst der Schreck und dann ungeplante 30 Minuten Fellpflege...das schlägt auf den Appetit :P :P
".....wie viele Beißunfälle gibt es eigentlich bei Katzen?...."

Kenne keine Statistik was die Häufigkeit betrifft, jedenfalls viel seltener als Hunde.
Allerdings, wenn Katze mal ordentlich Zubeißt, dann sind die Folgen of schlimmer als bei einem Hundebiss (ich meine hier einen Einezlbiss!!).
Hundebisse verursachen meist oberflächliche Rissquetschwunden welche relativ einfach zu desinfizieren sind.
Die Katze können ihren sehr spitzen Eckzähnen ziemlich tief Beissen und auf Grund der schlanken Zähne schliest sich die Wunde meist ohne viel zu Bluten. Die in der Wunde verbliebenen Bakterien könne sich ungehindert vermehren und zu ziemlich heftigen Entzündungen führen, insbesonders wenn dabei auch der Knochen punktiert wird.
Darum bei einem Katzenbiss mit geschlossener Bisswunde sicherheitshalber zum Arzt (Bilder dazu gibts im Internet dazu jede Menge...)
Kenne nur eine Statistik welche besagt, daß bei Hundebissen mit 10-15% und bei Katzenbissen mit 30-40%iger Wahrscheinlichkeit mit Komplikationen zu rechnen ist.
ich ärgere meine Katze manchmal .....
und wenn ich ganz gemein zu ihr bin - dann fängt sie irgendwann an zu krallen und zu beißen.....und so ein Streit - der tut manchmal richtig gut....

wir gehören ja alle zur Spezies "höhere Säugetiere" ...
ja - auch wir Menschen gehören (noch) dazu....
der einzige Unterschied von uns zu den "anderen Säugetieren" ist, dass wir ständig über uns und andere nachgedenken (müssen) - wogegen die Tiere einfach nur leben.....hmmm.....

jedes Lebewesen hat seine Grenzen.....egal ob Katze oder Mensch ......
man erträgt einiges - und dann wehrt man sich halt .... :wink:
Gundulabella hat geschrieben: wenn es - in unserer Welt hart auf hart kommt - da sind die Insekten am anpassungsfähigsten

Dein Wort in des Insekten-Gottes Ohr !
Denn zum Anpassen braucht die Natur Zeit, viel Zeit.
Und die hatte sie in den letzten Jahr -Dank der Menschen- nicht.
80 % aller Insekten in Deutschland wurden ausgerottet. In der übrigen Welt dürfte es ähnlich sein.
johanna1934

Ja geht`s noch; Du verstehst leider nichts, aber auch gar nichts von
Tieren! Der Katze -irgend etwas - auf den Rücklen zu binden; demTier ist es egal was; ein totes Tier interessiert die Katze nicht mehr - ist Tierquälerei!! Es könnte auch eine Gurke sein: Wie kann man so unempfindsam einem Lebewesen
gegenüber sein. Ein Tier wegen seinem normalen Instinkt "zu bestrafen" ist
abartig!
es wird immer auf die katze geschoben........ws ist aber mit den krähen,
elstern und anderne tieren wie marder die auch nesträuber sind......aber die
läßt man außer acht. man kann übrigens auch katzen erziehen mit großer
konsequenz
@gundullabella eine katze allein ist übrigens arm und wenn du sie von der
züchterin im alter von 3 jahren unkastriert bekommen hast so weiß ich auch
warum sie so ängstlich war, dies hat mit der umgebung nicht viel zu tun sondern einzig das verhalten der "züchterin", denn in diesem alter würde ich nie ein tier unkastriert abgeben !!! :roll:
und ich sage Dir nochmals:
dann müßten alle Hunde "arm" sein, denn Hunde sind Rudeltiere und jagen im Rudel - während die Katzen Einzel-Ansitz-Jäger sind..... :!:

und gerade Hunde werden ja oft einzeln gehalten !
dennoch gehen sie eine "Symbiose" mit ihrem Besitzer ein.....der Besitzer ist dann praktisch der "Rudelchef".....

mein Kätzchen hat sich total an mich angeschlossen.....unglaublich wie sie inzwischen auf mich reagiert....das hätte ich von einer Katze nicht gedacht !
ich bin ja die Kater meiner Großmutter gewöhnt, die hatten Katzenklappe und Freilauf ...und sogar die haben sich morgens bei meiner Großmutter "zurück" gemeldet (und versucht ins Bett zu krabbeln)....
mein Vater hat mir von seiner Katze erzählt, die ihn als Kind morgens zur Schule begleitet hat und mittags wieder abgeholt !

ps:
ja - ich glaube, dass mein Kätzchen von der Züchterin sehr "hart" erzogen wurde......
ist ja kein Wunder - in einem Reihenhaus gezüchtet mit so vielen anderen Katzen und dazu noch zwei Hunden..... !
seit sie bei mir ist, wird sie immer selbstbewußter und ja - langsam muss ich ihr Grenzen setzen....
der Kratzbaum wird nicht mehr lange überleben und der Baumstamm auf meinem Balkon leidet auch schon.....:-)))
kastriert habe ich sie, kurz nachdem ich sie bekommen habe....

auf jeden Fall machen wir 3 mal am Tag Leckerlie-Fangtraining auf dem Balkon.....da sind wir beide ganz wild drauf......:-)))
[quote]es wird immer auf die katze geschoben........ws ist aber mit den krähen, elstern und anderne tieren wie marder die auch nesträuber sind......aber die läßt man außer acht[/quote]

Da ist er wieder der Blick aus Katzenbesitzerinnenaugen, der alles mit "Natur"
entschuldigt, dem der Spaß ihrer Lieblinge wichtiger ist und großzügig über die
Qualen der Vögel hinwegsieht und stets mit "andere Tiere tun das aber auch" argumentiert.

Es ist eben nicht das gleiche, ob Tiere (wildlebende Katzen eingeschlossen)Vögel u.a. Tiere töten, zum eigenen Überleben und für ihre Jungen
oder ob satte Freigänger-Katzen des Spiels wegen dies tun oder mit der halbtoten Beute ihren Besitzern imponieren wollen.

Wir haben dramatisch weniger Vögel, einige Arten sind völlig verschwunden.
Da sollte man sich schon Gedanken machen.
Deswegen wiederhole ich noch einmal: Wenn Katzen nicht domestiziert werden können, dann sind sie keine Haustiere, werden es nach jahrtausendlangen Anpassungsversuchen auch nicht und gehören deshalb ihrer Jagdnatur nach, wie jedes Wildtier, in eben ihre natürliche Umgebung.
zum Thema Haustier:
die Menschen halten seit Jahrtausenden Haustiere.....
erst Hunde und Katzen - später Pferde....

das Problem an der Sache:
jedes Haustier ist - seinen Bedürfnissen und Lebensgewohnheiten (und der Verdauung) nach - immer noch ein Wildtier !
wenn wir als Menschen ein Haustier halten, dann können wir zwar - versuchen die Natur zu "simulieren" für unser Haustier - mehr aber auch nicht !

ich habe 40 Jahre lang mit Pferden gelebt und gearbeitet - habe versucht, sie so naturnah wie möglich zu halten.....dennoch hatte ich Koliken (und Kolik-op) ...
Pferde sind Tiere, die fast ununterbrochen grasen - nur unterbrochen von kurzen Ruhezeiten - der Magen ist demenstprechend klein und der Darm groß.....

wir halten Pferde in Ställen und füttern sie 3mal am Tag.....und auch wenn wir sie stundenweise auf den Paddocks/kleinen Weideflächen rumstehen lassen - ist das nicht dasselbe, wie wenn sie in der Natur auf großen Flächen grasend Kilometer um Kilometer hinter sich bringen....

und so ist das mit den anderen Haustieren auch......wir können nur versuchen die Natur - wenigstens einigermaßen - zu simulieren .....so gut es halt geht .....
und genau das muss uns bewußt sein und bleiben !

für jeden von uns, der ein Haustier hält, ist es außerdem wichtig, dass wir den "Draht" zu Tieren nicht verlieren (egal welche Spezies) !
@Soisses
eine Alternative dazu wäre ein Katzengitter....
es ist fast unsichtbar und kann deshalb an Balkonen und Terrassen angebracht werden - ohne Beanstandung....

ps:
heute mittag war ich auf meinem Balkon und habe eine Hundebesitzerin beobachtet, wie sie ihren Hund auf unserem hauseigenen "Hundekack-Vorplatz" hat kacken lassen....

deshalb sage ich nach wie vor:
gerade in den Ballungsgebieten und Vorstädten gibt es nicht nur zu viele Menschen - sondern auch zu viele Menschen mit zu vielen Haustieren !
@soisses
"Spaß ihrer Lieblinge wichtiger ist...... satte Freigänger-Katzen des Spiels wegen dies tun......mit der halbtoten Beute ihren Besitzern imponieren wollen."

Vielleicht machst Du dich mal durch Fachliteratur (damit mein ich keine Katzenbildbücher etc.) schlau , was es mit diesem "Spiel und Spaß und imponieren" bei Katzen auf sich hat.
Nur soviel: wenn ein Objekt von Größe und Gräusch her den Jagdinstinkt der Katze triggert, läuft bei der Katze das "Beutemachen-Programm" ab. Davon wird sie nur abgehalten wenn es eine stärkeren Reiz - wie Angst, Vorsicht, schlechte Erfahrung etc. - gibt.
Will Katze nur "spielen" (bzw Trainieren) benötigt sie nichts lebendiges, da jagt sie auch mal hinter Blätter her und "erbeutet" diese.
Imponieren wollen sie niemanden, das Beute Anschleppen und Ablegen ist eher eine "soziale Geste" gegenüber anderen Gruppenmitgliedern zu denen offensichtlich auch Menschen gehören können (Mutterinstinkt ist es kaum da dies ja auch Kater machen obwohl die sich sogut wie nie um den Nachwuchs kümmern).
Alles in allem sind diese Vorwürfe großteils Vermenschlichung der Katze und damit ist niemanden gedient.
@soisses
"....Wir haben dramatisch weniger Vögel, einige Arten sind völlig verschwunden.
Da sollte man sich schon Gedanken machen....."

Ja Bitte, mach dir mal Gedanken darüber.
Aber komme bitte nicht mit Geschichten über ausgerottet Vogelarten auf irgendwelchen einsamen Südseeinseln und so....
Diese "Nebelkerzen" kann ich schon nicht mehr hören und lesen.
Wir leben jetzt und in Mitteleuropa. Und hier wurde noch keine Vogelart alleine durch Katzen ausgerottet, nicht einmal der - tatsächlich teilweise dramatische -Rückgang mancher Arten lässt sich der Katze zuordnen.
Hier in Europa kennen Vögel seit Jahrhunderten Katzen (im Gegesatz zu unbewohneten Südseeinseln wo welche freigesetzt wurden) und haben sich längst angepasst. Aber ist ja am bequemsten die Schuld wo anders zu suchen. Vielleicht mal über Aspekte wie:
Insektizid und Pestizieinsatz nachdenken (welche Vögel direkt oder ihre Futterquelle zerstört)...
die schönen durchgestylten Gärten mit perfekten Rasen und Pool und 3 oder 4 Alibi-Gehölzer um Naturverbundenheit zu zeigen - ist ja ein ideales Revier für Vögel (ironie)
die Vogelhäuschen schön in Griffhöhe und mitten im Garten mit freier Sicht von der warmen Wohnung aus
.....
.....
Domestizierung:
Wozu? Das Einzige was die Katze für den Menschen macht/machen soll, ist die Jagd auf Nager u.a. Schädlinge. Was hätte der Mensch den der Katze da noch beibringen können??? Bei der Größe und Masse einer Katze und ihrem Verhalten dem Menschen gegenüber, bestand gar kein Grund einer Domestizierung. Aber wenn man Domestizierung auf Gehorsamkeit und Unterwerfung reduziert, ist die Katze natürlich ein Problem (für mich allerdings nur ein winziges....)
@kater

"Nomen est omen" ;-)) Kater wie Namensvetter, hören einfach nicht zu.
Den Vierbeinern kann man das nachsehen.
Aber ansonsten :
lesen hilft wirklich. Und weiter hilft auch noch das Verstehen dessen, was man gelesen hat :

- meine Beiträge (insbes. den letzten)
- Presse- und Fernsehbeiträge zum Artensterben (Vögel, Insekten) IN Deutschland
- Veröffentlichungen von Experten und Naturschutzverbänden
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