@Fallobst
bei mir ist es ähnlich .....obwohl ich schon sehr lange mit Aktien handle......

aktuell bessert mein Aktiendepot meine Rente auf......die ist gering.....
ohne meine Aktien/Dividenden könnte ich mir keinen Urlaub leisten .....und auch nicht öfters mal "Essen gehen" (Regionalgruppen/Fahrradtouren)

früher es gab eine Zeit, da hatte ich hohe Tierarztkosten und in meinem "halben Sicherheits-Bürojob" hatte ich ebenfalls wenig verdient ....
trotz dieser geringen Einnahmen aus zwei Berufen war es mir durch die Aktien möglich - für eines meiner talentierten Pferde eine zeitlang viel Geld monatlich hinzublättern !

allerdings habe ich mein (erwachsenes)-Leben lang jeden Monat etwas auf die Seite gelegt
(u.a. Prämiensparvertrag - Bausparvertrag).....dadurch hatte ich später aktiendepotmäßig ein "Stardkapital"....
das Sparen haben mir eine Eltern eingebleut ......
das war eines der wenigen Dinge, die ich von ihnen angenommen habe...... :wink:
@Daiyogen
Na erstens muss es kein Teufel sein und zweitens macht er daraus höchstens eine Tugend!
Und wenn wir gerade von Not sprechen, was sind dann negative Zinsen?
@Gundula
Ja, früher habe ich auch immer gespart. Leider hatte ich keine Ahnung von Wirtschaft, sonst hätte ich bereits früher begonnen, Aktien zu kaufen. (Damals, als es noch bis zu 7% Zinsen am Sparbuch gab und noch keine Kapitalertragsteuer.) Und mein finanzieller Polster erschien mir mehr als ausreichend.
Aber ich habe das Geld immer lieber für Reisen ausgegeben, die Wirtschaft interessierte mich nur am Rande. Immerhin habe ich durch das Reisen ein gutes Gespür für Fremdwährungen bekommen, das möchte ich jetzt nutzen. Ich habe auch schon mehrfach schöne Spekulationsgewinne mit Fremdwährungen oder Gold gemacht.

In den letzten 20 Jahren ging alles Geld immer wieder für die Kinder drauf, Wohnungswechsel, Schule usw. Tierarztkosten für die Katzen kamen auch immer wieder dazu, das kann wirklich richtig teuer werden. Noch jede Aktienposition fiel dem zum Opfer.
Dennoch konnte ich jeden finanziellen Abschwung abfangen und zumindest bin ich schuldenfrei!
Tja, ready for takeoff.
bei mir war es umgekehrt.....bin früher durch die Viecher nie zum reisen gekommen.....
ein ehemaliger - ebenfalls vielreisender Kollege - hat früher schon mit Devisen gehandelt .....
da kenne ich mich wiederum nicht aus.......
und ja - was das pro Kind kostet bis es sich selber ernähren kann (vor allem bei Studium) - das wurde mir vorgerechnet..... :wink:
Ziehen wir hier also mal ein Fazit.

Man kann sein Geld in Aktien anlegen, aber so gesehen ist nichts im Leben sicher. :wink:

Man kann sicher dabei auch Geld verlieren, aber man kann ganz sicher auch sehr viel Geld damit verdienen. Es kommt da auch auf den Zeithorizont an.
Stimmt, einem 70-Jährigen fehlt vielleicht der notwendige Zeithorizont?
Ich habe ein Bruttojahresgehalt an der Börse verloren - Realverlust, wohlgemerkt.

Als die Bankenkrise 2088 mich um mein Restgeld zittern ließ, habe ich radikal alles zusammengekratzt, und eine vermietete Wohnung in Berlin gekauft.
Seither hat sich der Wert verdreifacht.
Betongold halte ich für die einzig seriöse Anlageform, und ich würde  jedem dazu raten .

 Es gibt auch prosperierende Klein - und Mittelstädte, wo sich noch relativ günstig eine Immobilie erwerben läßt  
bei mir ist es umgekehrt:
ich denke - Immobilien machen viel Ärger im Verhältnis zum Gewinn.....

es wird bereits jetzt geraten, nur noch Immobilien für den Eigenbedarf zu kaufen, weil durch die Niedrigzinsen im Moment gebaut und gekauft wird noch und nöcher und die nächste Blase in Sicht ist....
Ich würde dafür auch möglichst keinen Kredit aufnehmen.
Nach 10 Jahren kannst Du das Objekt verkaufen, ohne den Gewinn versteuern zu müssen.
In 2 Jahren ist es bei mir soweit, und dann wird das Geld verbraten.......  
hör mir auf mit Immobilien - ich hab mein Appartement bezahlt - da wohne ich drin und gut is.....
ansonsten hat man nix als Ärger.....

für unser Elternhaus haben wir 1 1/2 Jahre gebraucht bis wir es - mit deutlichem Abschlag - verkaufen konnten.....
in diesen handerthalb Jahren sind Kosten angefallen und mein armer Bruder hatte Arbeit damit, das Haus und das drumrum instand zu halten, weil er mehr in der Nähe gewohnt hat .....

Aktien kann ich innerhalb von Minuten kaufen oder verkaufen.....
2007 - kurz vor dem 2008er Crash - hatte ich etwas Geld zur Verfügung und hatte nochmals Aktien gekauft - teilweise auf Höchstständen - im Nachhinein gesehen....
dennoch sind die guten Firmen alle wieder gekommen und waren im Gewinn.....
nur die angeblich "unterbewerteten" Zockeraktien haben sich nicht mehr erholt.....

ps: ich hatte meine Aktien über mehrere Branchen breit gestreut....

Ich würde dafür auch möglichst keinen Kredit aufnehmen.

erzähl das den jungen Ehepaaren, die im Moment die günstigen Kredite ausnützen .....
wenn dann alle ihr Häusle gebaut haben und die Kinder aus dem Haus sind - stehen die Häuser leer....und irgendwann gibt es dann mehr Häuser als Mieter....

siehe Immobilienblase Amerika - Spanien......usw.....
Eine mindest 2000 Jahre alte Weisheit:
1/3 in bar
1/3 in Immobilien
1/3 in Wertpapiere
Besserer Vorschlag wird gern angenommen.
wobei ein Drittel Bargeld - geparkt auf Festgeldkonten oder Sparkonten - im Moment zu viel ist.....

das könnte sich allerdings in einigen Jahren wieder ändern - wenn die "Niedrigzins-Zeit" zu Ende geht....... :wink:

bis dahin könnte man aber sein Geld schon bisi arbeiten lassen - oder ?
einige haben das bereits die letzten Jahre gemacht....
Aktien, Aktienfonds oder ETF-Fonds sind nach wie vor die beste Zukunftsanlage für die Altersicherung und auch noch bestens geeignet für Anleger im besten Alter - dann vielleicht in reduziertem Maße.

Ich bin Jahrgang 1951 und hatte mir als 20-jähriger das Ziel gesteckt, einen guten Beruf zu erstreben und mit 50 - spätestens 55 den Abgang wohlsituiert ins Private zu verschaffen.Dies ist gelungen und zwar aus 3 Gründen: 1. Beruf erlangt mit guter Bezahlung, 2. dadurch "Spielgeld" erwirtschaftet und zuvor lange Jahre Belesenheit durch Zeitschriften wie "Finanztest, Capital oder damals DM-Test - heute Euro°, die den Acker bereitet haben. 3. Gewissheit - besser Vertrauen und Hoffnung aus Sicht von 1980, daß die nächsten Jahrzehnte zumindest im Westen friedlich bleiben.

Auf diese Hoffnung hin habe ich alles überflüssige Geld zunächst in Anleihen, später vermehrt in Aktien und als monatliche Anlage in Aktienfonds gesteckt. Bin auch nicht nervös geworden als es im März 2000 zur sog. "Dotcom-Blase" kam, in der weltweit alle Aktien abkackten. Habe stattdessen zum Tiefstkurs des DAX (2.300 Punkte im März 2003) alle noch freien Mittel zum Kauf von Einzelaktien verwendet, um den buchmäßigen Verlust eines Einfamilienhauses nach 2001 zu kompensieren. In der Phase vom März 2000 bis zum Tiefpunkt 2003 liefen meine Fondsparpläne mehr als glänzend, so daß ich wertmäßig Anfang 2005 mein fiktives Einfamilienhaus kompensiert hatte und Ende 2005 mit reichlich Zubrot des Aktienmarktes aus der Firma freiwillig ausscheiden konnte. Dannach ging der Dax weiter hoch. Habe sukzessive ab 2006 alle Werte höchstpreisig verkauft, so daß ich mir die 10 Jahre bis zum Erreichen der Altersrente überbrückungsmäßig leisten konnte.

Gebe zu - diese günstige Konstellation in der von mir erhofften und erlebten Phase gibt es so schnell nicht wieder - aber wer weiß - nach einem zukünftigen Crash gibt es wieder Einstiegskurse. Wer dann Mut und ein wenig Spielgeld übrig hat, der wird langfristig gewinnen können.

Übrigens: 1978 betrug mein Gesamtvermögen 5.000 Euro. Durch kluge Entscheidungen im weiteren Leben (Immobilien aus Steuergründen und latürnich Wertpapiere) verfüge ich inzwischen über ein lockeres Vermögen, das bis zu einem Viertel an eine Million heranreicht.

Fazit: Nur durch Arbeit wird man nicht reich - man muß Mut und Visionen haben, darüber hinaus Durchhaltevermögen und ein wenig Kleingeld erübrigen
das sehe ich ebenso.....
dennoch habe ich immer wieder Fehlentscheidungen getroffen - doch die haben mich nicht ins Unglück gestürzt.......vor allem - nachdem ich begriffen hatte, dass man seine Aktien breit streuen muss - über mehrere Länder und mehrere Branchen hinweg.....

2000/2001 hatte ich nur geringe Verluste - eben wegen dem breiten Streuen und dann, weil ich nie viele Tec-Aktien hatte....

das Problem ist, dass viele Leute in unserem Alter keine Lust haben auf ein Aktiendepot, weil sie dieses Depot im Auge behalten müssen, weil es halt schwankt - und genau dieses Schwanken macht ihnen Angst.....
sie wollen einfach ihr Geld anlegen und dann nicht mehr hinschauen müssen - basta....

obwohl ich selber KEIN Fondsmensch bin, wäre da so ein Defensivfonds wie der BCDI vielleicht die bessere Lösung..... :?:
Blindfox hat geschrieben: Aktien, Aktienfonds oder ETF-Fonds sind nach wie vor die beste Zukunftsanlage für die Altersicherung und auch noch bestens geeignet für Anleger im besten Alter - dann vielleicht in reduziertem Maße.

Ich bin Jahrgang 1951 und hatte mir als 20-jähriger das Ziel gesteckt, einen guten Beruf zu erstreben und mit 50 - spätestens 55 den Abgang wohlsituiert ins Private zu verschaffen.Dies ist gelungen und zwar aus 3 Gründen: 1. Beruf erlangt mit guter Bezahlung, 2. dadurch "Spielgeld" erwirtschaftet und zuvor lange Jahre Belesenheit durch Zeitschriften wie "Finanztest, Capital oder damals DM-Test - heute Euro°, die den Acker bereitet haben. 3. Gewissheit - besser Vertrauen und Hoffnung aus Sicht von 1980, daß die nächsten Jahrzehnte zumindest im Westen friedlich bleiben.

Auf diese Hoffnung hin habe ich alles überflüssige Geld zunächst in Anleihen, später vermehrt in Aktien und als monatliche Anlage in Aktienfonds gesteckt. Bin auch nicht nervös geworden als es im März 2000 zur sog. "Dotcom-Blase" kam, in der weltweit alle Aktien abkackten. Habe stattdessen zum Tiefstkurs des DAX (2.300 Punkte im März 2003) alle noch freien Mittel zum Kauf von Einzelaktien verwendet, um den buchmäßigen Verlust eines Einfamilienhauses nach 2001 zu kompensieren. In der Phase vom März 2000 bis zum Tiefpunkt 2003 liefen meine Fondsparpläne mehr als glänzend, so daß ich wertmäßig Anfang 2005 mein fiktives Einfamilienhaus kompensiert hatte und Ende 2005 mit reichlich Zubrot des Aktienmarktes aus der Firma freiwillig ausscheiden konnte. Dannach ging der Dax weiter hoch. Habe sukzessive ab 2006 alle Werte höchstpreisig verkauft, so daß ich mir die 10 Jahre bis zum Erreichen der Altersrente überbrückungsmäßig leisten konnte.

Gebe zu - diese günstige Konstellation in der von mir erhofften und erlebten Phase gibt es so schnell nicht wieder - aber wer weiß - nach einem zukünftigen Crash gibt es wieder Einstiegskurse. Wer dann Mut und ein wenig Spielgeld übrig hat, der wird langfristig gewinnen können.

Übrigens: 1978 betrug mein Gesamtvermögen 5.000 Euro. Durch kluge Entscheidungen im weiteren Leben (Immobilien aus Steuergründen und latürnich Wertpapiere) verfüge ich inzwischen über ein lockeres Vermögen, das bis zu einem Viertel an eine Million heranreicht.

Fazit: Nur durch Arbeit wird man nicht reich - man muß Mut und Visionen haben, darüber hinaus Durchhaltevermögen und ein wenig Kleingeld erübrigen


Moin - Jo ich bin seit meiner Volljährigkeit Anfang der 80er mit einem größeren 5stelligen Spielgeldbetrag in dividendenstarken, namhaften Titeln über die Welt verteilt investiert. Ohne das ich Faulpelz irgendwas gemacht hab - Kurse AUF und AB ach herrje :wink: - nun der Gegenwert der Papiere incl. Ausschüttungen, sagen wir mal in Summe ver "zig.." facht. Das schafft keine Bank. Und solche sog. Börsengurus wollen nur ihre Lektüre verkaufen und damit eh immer nur unser Bestes ... :cry: Ich bleib faul und mach also hier weiter(hin) nix ausser "bezahltem" Urlaub, das Depot werde ich dann wohl vererben... Und jetzt geht's raus in den nassen Wald.
Schönen Tag euch allen :D