einatmenausatmen hat geschrieben: Souada,war grad auch mein Gedanke, aber es ist schon was dran.Die Schlanken sind meist viel disziplinierter.
Sind nicht so die Genussmenschen, haben ein anderes Belohnungssystem.
Ich beneide das. Kenne aber auch die,die wirklich schmachten ,sich nix gönnen, dadurch zwar schlank sind ,aber auch verbissen und oft grantig.Man sieht es ihnen an.
Genauso wie den "Propperen" die Lebensfreude,die Lust, eben auch den Genuss.

Jetzt ratet mal zu welchen ich gehöre
....-;))

Red dir nix ein.

Ich war jahrzehntelang einer von den superschlanken, 70kg auf 180cm, und hab mir eine Reihe von Nettigkeiten anhören dürfen, aber nie was zu meiner Disziplin, sondern mehr "wenn du meiner wärst, tät ich dich schon füttern" oder so in der Art.

Ich konnte essen, was ich wollte, der mühsam erreichte Rekord waren 75kg vom Kantinenessen bei der Bundeswehr. Obwohl das eine relativ sportliche Zeit war. Danach gings wieder runter.

Jetzt hab ich durch jahrzehntelangen Abusus oberhalb des Gürtels endlich eine Halbkugel angesetzt, jetzt lästert die Verwandtschaft bereits in der anderen Richtung. A Mo ohne Bauch is a Krüppel, hat's früher geheißen. Jetzt, wo ich endlich Haus und Baum und Sohn und Bauch gepflanzt hab, ist es nix mehr wert.

's is' a Elend.
Okäi, im Januar kann mal schon amal pausieren. Solang's keine Quälerei wird.
Also - weil mit dem Zitieren von einatmenausatmen der Bezug zu meinem Kommentar wieder aufgetaucht ist: Das war böse Ironie meinerseits.

Alles andere wäre doch oberflächlich und diffamierend und was weiß ich noch alles!
Leichter fällt das Intervall- Fasten, wenn man alleine fastet oder einen Partner hat, der parallel die Esszeiten und Mengen einhält.
Eine Freundin bekocht ihren Mann (92J) und schafft es nicht, Intervallfasten einzuhalten.- Sie hat 105 kg, Knie, Hüften erneuert....
nettestierfrau@
Sie meint, sie hat nicht die Willenskraft dem Abendessen gemeinsam mit ihrem Mann zu widerstehen.
(Sie könnte höchstens um 19 Uhr essen - und dann erst wieder um 11 Uhr.)

Wenn ich abends Hunger habe, 'freu' ich mich, weil ich weiß, daß der passagere Hungerzustand dem Körper gut tut. Ein Glas Wasser, und mein Magen ist wieder zufrieden.
Meine Mutti hat früher immer gesagt: "Fresst nicht so viel, dann müsst ihr nicht fasten." Und da ist was dran. Wenn sie die Ernährung umgestellt hat, dann nur aus dem Grunde, weil sie die Speisekammer säubern wollte. Dann hat sie die Ernährung rausgenommen und woanders hingestellt. Nach dem Reinigungsvorgang hat sie die Speisen wieder in die Speisekammer zurückgestellt.

Ja, sie war schon eine kluge Frau.

Wer vernünftig lebt hat also keinen Grund zu fasten. Anderes gilt nur für die Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen fasten müssen. Das gilt mittlerweile auch für mich, wobei der Grund aber in meiner Unvernuft lag. Drei Tafeln Schokolade täglich waren für mich nicht gesundheitsfördernd (obwohl ich nie geraucht habe).

Also gebt bitte auf euch acht. Das ist die beste aller Fastenkuren.
Hallo leonetta,
Du hast das Glück von 16/8 auf den Punkt gebracht:

"Wenn ich abends Hunger habe, 'freu' ich mich, weil ich weiß, daß der passagere Hungerzustand dem Körper gut tut. Ein Glas Wasser, und mein Magen ist wieder zufrieden."

Ohne Probleme legen wir noch eine Schippe drauf: Die Freude auf die "Acht" nach der "16", dieser Genuss an dem kommenden Essen, es wird eine Kostbarkeit! Dann der Stolz auf mein "Ich" am Morgen, es ist der Ich-Illusion, der Werklerin im Unterbewusstsein, nicht auf den Leim gegangen. Der Mensch hat es gut, er hat durch ausgeprägtes Frontalhirn Vernunft. Dafür ist sie da, sie schützt mich vor Gefahren.

Felix
Danke Felix für deinen positiven Kommentar!
Die geistige Einstellung geht bei mir so weit, daß ich beim Einkaufen bewußt denke: das Süße, Fette schadet mir,- ich gehe vorbei.
Das wäre für meinen Körper wie ein Gift!

Und: Intervall- Fasten dient der Gesundheit,(Zellerneuerung, Autophagie),- die Gewichtregulierung ist ein guter Nebeneffekt.
Ernährungsumstellung im Januar? Aber ja doch!!!

Nachdem ich es im Herbst offenbar verpasst habe, mir die entsprechenden „evolutionsbedingten Fettreserven“ für die kalte Winterzeit anzufuttern, wird es jetzt allerhöchste Zeit, die Ernährung auf hochkalorische Lebensmittel mit entsprechender Nährstoffdichte umzustellen.
Das war auch einer meiner „guten Vorsätze“ für das Jahr 2021. Tierische Fette sind übrigens ein großartiger Geschmacksträger….

Intervall-Fasten mag ja durchaus aus medizinischer Sicht sinnvoll und die Wirksamkeit auch zell-molekularbiologisch nachgewiesen sein.

Für mich käme es derzeit aber kaum in Frage, meinen durch die Corona-bedingten Maßnahmen massiv geänderten Alltag/Lebensstil durch eine weitere selbstinitiierte einschneidende Einschränkung wie konsequentes Intervallfasten (16:8) noch mehr zu beeinflussen.

Für mich hat das auch etwas mit mentaler Zufriedenheit zu tun – es ist eh‘ schon nicht immer ganz so einfach, motiviert zu bleiben und „sein Ding zu machen“….


P.S.:
Um hier nicht missverstanden zu werden: Ich habe lediglich meine Meinung zur „Ernährungsumstellung im Januar“ unter Corona-Bedingungen geäußert, nicht zum Intervallfasten allgemein.
Diäten sind oft auch reine Modesache.

Ich hab mich vor längerer Zeit an eine moderate Trennkost gehalten, und die Erfolge waren sehr gut.
Getrennt habe ich vor allem Kohlehydrate und Fett.
Keine Kuchen, kein Schoki, nichts Gebackenes ...

Unglaublich, wie fit man sich damit fühlt.
Diese Diät ist sehr gesund, aber leider aus der Mode.
Herrlich, dieser Threadverlauf! :-)

Und wie nimmt man ab, wenn man adipös ist und kein Sättigungsgefühl mehr besitzt? Ein Sättigungsgefühl, das auch trotz umfangreichen Empfehlungen nicht mehr kommt, selbst bei dreiwöchigem Fasten?

Wenn einem schon in jungen Jahren der berühmte Jo-Jo-Effekt zur Last wurde ?

Wenn selbsternannte *Weightwacher* mit bis vielleicht zu 10 Kilo Übergewicht mit super Rat-Schlägen aushelfen wollen? (Man beachte das Wort "Schläge")


Ich weiß heute, wie es geht! Aber nicht jeder glaubt es mir!
:D

Und mit die wichtigste Erkenntnis für mich wurde, dass ein Konzept nicht für alle gleichermaßen gültig sein muß!
Wäre gut, wenn sich einige darüber klar werden würden... :roll:

Chri51, mit 32 Kilo Verlust in ca. 6 Jahren! Also kein Jo-Jo-Fasten...

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Ach ja, mir gings in erster Linie um die Gewichtsproblematik!
Fasten an sich ist immer gut und die an sich ideale, weil althergebrachte Fastenzeit ist eben nach dem Karneval!

Früher, also es noch keine Kühlgeräte und Supermärkte gab, waren die letzten
Herbstreserven weg gefuttert und ein ganz natürlicher Effekt kam zu stande.

Fasten macht auch Schlanke und Dünne gesünder, vor allem verschwinden entzündliche Prozesse, der Blutdruck wird gesenkt ect.

16/8 über ca. 6 Wochen zwischen Aschermittwoch und Karfreitag ist immerhin eine gute Sache.
Chri51@ 32kg: Eine besondere Leistung!
Wegen deiner Frage 'Sättigkeitsgefühl nicht erreicht...'
Das Sättigungsgefühl 'darf gar nicht' erreicht werden.
Das Defizit muß durch den 'Geist' beherrscht werden.
Ich ertrage es gerne, -trink nur Wasser,- weil ich weiß, daß es mir guttut.
Wenn man immer satt wird, kann man nicht abnehmen.
Hallo @Leonetta (10.01.2021, 7:49)

Ich finde, wenn man seine Mahlzeiten langsam und mit viel Bedacht verzehrt, kann man durchaus „bis zum Sättigungsgefühl“ essen. Da ist das Sättigungsgefühl schon ein recht verlässliches Signal.

Dass man eher zuviel isst (gewissermaßen in sich „hineinstopft“) und das Sättigungsgefühl zu spät anschlägt, kenne ich noch sehr gut aus meinem Berufsleben.

Da wurde in der Mittagspause fast immer noch über fachliche Probleme diskutiert oder sich auf das nächste Meeting vorbereitet und nebenbei und „un-bewusst“ (auch im wörtlichen Sinn) gegessen. Dabei wurden oft erstaunliche Mengen vertilgt…

Gesättigt kam ich mir trotzdem nach der Mittagspause selten vor – das Sättigungsgefühl mit der entsprechenden „Schläfrigkeit“ kam dann erst später. Aber dagegen gab es ja Kaffee…

Für mich jedenfalls hat sich langsames und bewusstes Essen (auch bis zum Sättigungsgefühl) ganz gut bewährt. Nach dem Erreichen des Sättigungsgefühls ist dann aber im Normalfall auch Schluss mit der Esserei, von gelegentlichen Ausnahmen abgesehen.
Aber das sind wirklich nur Ausnahmen.
Patriarch@ Du bist schlank: Ich habe aber kleine Kinder kennengelernt, die regelmäßig eine ganze Pizza (wie für einen Erwachsenen) bekamen.
Sie waren gewohnt, die große Menge zu essen....
Das Sättigkeitsgefühl stellte sich bei altersgemäßer, geringer Ernährung nicht ein.
Sie wurden übergewichtig.
Ich denke, je natürlicher die Ernährung, desto gesünder. Ich koche sehr gerne auch aus dem Grund selber, weil in Fertiggerichten so viele künstliche Dinge drin sind und Zucker und Fette und was auch immer billig ist und dem Körper schadet.

Und ich sehe es auch so, je "unbewusster" gegessen wird, also so nebenbei während der Fernseher läuft oder die Kollegschaft einem dienstliche Gespräche aufdrängelt, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass das Sättigungsgefühl "übersehen" wird.

Heute ist mein dritter Tag "Schweinebratendiät"... hab heute aber auch noch nichts vernünftiges gegessen und mich schnell mal vorher noch auf's Fahrrad geschwungen... d.h. größere Kalorienmengen sind bei mir jederzeit erlaubt, sofern ich sie durch Bewegung ausgleichen kann :-)... so, ... und jetzt knurrt mein Magen :-)...
das mit dem Hungergefühl ist so eine Sache.....
früher mußte ich abnehmen, weil ich junge Pferde zu reiten hatte.....

obwohl ich abends noch jede Menge Wasser getrunken habe, konnte ich nachts nicht schlafen, weil mir der Magen so geknurrt hat - das hat schon weh getan...

eine Freundin hatte dieses Problem nicht - sie hat Mahlzeiten oft einfach vergessen.....

auch da sind die Menschen verschieden ..... :wink:
Junge Pferde sollten einen doch so auf Trab halten, dass man dabei automatisch abnimmt ;-) ... hätte ich gedacht..oder zumindest nicht zunimmt?

Ja, einen festen Zeitplan hab ich auch nicht... sehe nur sporadisch auf die Uhr...spätestens, wenn sich mein kleiner oder großer Hunger meldet... :-)