@ Fumaria1



Das eigene Elend bei der Beschäftigung mit der Astrologie besteht eben darin, dass ich kein Blindgläubiger bin, sondern wissen will, warum Etwas wirklich geschieht. Das tut es nämlich nicht, weil irgend ein Planet in einem Winkelverhältnis zu einem anderen steht, sondern weils ganz irdische Ursachen hat.

Dennoch lebe ich natürlich - genau wie jeder andere Astrologe auch - in der althergebrachten Tradition, indem ich die Transite beobachte, die sich im Verhältnis zum Geburtshoroskop am Himmel bilden, wenn irgendetwas Bemerkenswertes geschieht, wie zB die gestrige Einlieferung meiner Großnichte ins Krankenhaus mit Leber- und Nierenversagen, wo passenderweise der transitierende Mars eine Konjunktion mit dem Radixjupiter hat, und die transitierende Venus im Quadrat dazu steht – ausgelöst vom transitierenden Mond in Opposition dazu.

Mit der Erweiterung des Orbis auf 5° passt auch noch das Quadrat von Merkur und Neptun mit hinein, die gar nicht im tropischen Fisch oder im siderischen Wassermann zu stehen brauchen, um eine richtige Vermutung in dieser Richtung zu rechtfertigen, denn Hepathitis heißt ja Leberentzündung, weöche eine Vergiftung des Organismus hervorruft, weil die Leber nicht mehr leistungsfähig genug ist, um die Gifte abzubauen, sodass das Gesicht die dafür typische gelbe Farbe bekommt.

Da aber noch keine einzelne Schwalbe einen ganzen Sommer ausmacht, geht solch eine Konstellation, die alle paar Jahre stattfindet, normalerweise auch ohne diese verheerenden Folgen an den Menschen vorüber. Die Frage hierbei bleibt also: wie viele Schwalben sind dann notwendig, um einen Sommer auszumachen?

Die Tatsache, dass Jemand in der selben Jahreszeit geboren ist, führt jedenfalls nicht zum selben Temperament – genauso wenig, wie wenn Jemand zur selben Tageszeit geboren ist, wie man unschwer nachweisen kann. Also ist jede nachträgliche Ursachenzuschreibung als ein Akt der Verzweiflung darüber anzusehen, dass man mit den Mitteln der Astrologie eben darüber keine zutreffenden Aussagen machen KANN!
>>Das eigene Elend bei der Beschäftigung mit der Astrologie besteht eben darin, dass ich kein Blindgläubiger bin, sondern wissen will, warum Etwas wirklich geschieht. Das tut es nämlich nicht, weil irgend ein Planet in einem Winkelverhältnis zu einem anderen steht, sondern weils ganz irdische Ursachen hat. <<

Lach so habe ich das eigentlich noch nie gesehen, wenn ich genauer darüber nachdenke. Ich habe mir zumeist die günstigste Stunde für meine Vorhaben herausgesucht, mich also viel mehr mit Astromagie beschäftigt. Weil es wichtig ist immer den richtigen Zeitpunkt für sein Handeln zu kennen, denn alles hat seine Zeit und seinen Ort.

Das mit Deiner Großnichte hättest Du verhindern können wenn Du rechtzeitig das Sekundärprogressive Horoskop genommen hättest und darauf die Transite gelegt und gedeutet hättest.
Du weißt ja jetzt schon länger, dass immer 2 Planeten mit einem Aspekt zueinander das rettende Mittel bestimmen. Welcher Aspekt gerade ansteht das verrät der Mondknoten der entweder selbst Winkel bildet oder auf der direkten oder indirekten Halbsumme steht. Gucke einfach nach!!
Weil die Möglichkeit besteht jetzt auf einen konkreten Fall einzugehen, mir aber kein Horoskop vorliegt mache ich den umgekehrten Weg

Mariendistel (cardus marianus) gegen Leberleiden mit Verstopfung.
Pluto - Jupiter

Bärlapp (Lycopodium) bei einem Blähbauch mit einem schnell einsetzenden Völlegefühl und gelblicher Haut. Jupiter - Saturn

Löwenzahn (Taraxacum) gegen festsitzende Blähungen und dumpfen Leberschmerzen. Zerstörter
Planet - Sonne = Merkformel lautet ""einer von Euch wird mich verraten!!"".

Oder weil die Leber ja unter der Herrschaft des Jupiters steht, kommen folgende weitere Jupiter-Aspekte in Frage

Jupiter, genealogisch >>die Große Liebe des Lebens<<,Dualseele, auch der Hausfreund und Gönner,
(astrologisch Jupiter)

Tiere:
Uranusi: Asterias rubens 400


Mineralien:
Mond: Chininum
Transit. / Progression von ..
Mond: Chin. salicylicum 60
Mars: Chin. citricum 60
Chin. ferrocitricum 60
Venus: Chin. chloratum 60
Isis: Chin. arsenicicum 60
Chin. arsenicosum 400
? Chin. lacticum 60
Neptun: Chin. jodatum 60
Pluto: Chin. sulfuricum 400
Saturn: Chin. purum 60

Neptun: Stannum
Transit. / Progression.
Venus: Sta. chloratum 100
Neptun: Sta. jodatum 400
Saturn: Sta. metallicum 1000


Säuren:
zu Jupiter: gehören Acidum alphaketoglutaricum 200
und alle Karbonatverbindungen
Oxidation der Metalle


Pflanzen:

Mond: Cardamine pratensis 60
Althaea, bei HS. mit Baldur 60
China, bei HS mit Skuld 1000
Pastinaca sativa, bei HS Urda 60
Merkur: Amygdalae amarae 60

Mars: Heracleum sphondyleum 60
Hippophae rhamnoide 60
Venus: Thymus vulgaris 500
Serpyllum 60
Hamamelis 400
Paeonia 200
Nuphar luteum 200
Camphora, bei Spannungsaspekten Baldurs 400
Crataegus, bei Harmonieaspekten Baldurs 400

Isis: Foenum graecum 200
Senecio aureus 400
Senecio jacobaea 60
Ranunculus ficaria 60
Geranium Robertianum 60

Uranus: Glechoma hederacea 100
Anchusa officinalis 60

Zerst. Planet: Epigaea repens 60
Erodium cicutarium 60

Neptun: Pelargonium odoratissimum 60
Solanum villosum 60

Pluto: Potentilla tormentilla 60
Condurango 400
Adonis vernalis 400
Catechu, bei HS mit Skuld 60

Saturn: Juglans regia 200
Juglans cinerea, bei HS mit Fafnir 60
Lycopodium 2000

Mondknoten: Sanguinaria 400
Primula veris 100

Diese Aufstellung ist keine Therapie sondern eine Vorlage zum Googlen der Indikationen um die mit den Astrologischen Aussagen zu vergleichen.
BB: rechts unten seh ich gar nix...

:wink:

................


Interessantes aus der AStronomiewelt:

http://www.deutschlandfunk.de/risse-im- ... _id=411528

Es geht um das in D existierende, momentan aber nicht begehbare Horizontobservatorium.

Bild
http://www.landschaftspark-hoheward.de/ ... orium.html

393
@ Fumaria1

….Lach so habe ich das eigentlich noch nie gesehen, wenn ich genauer darüber nachdenke. ….


Wichtig ist vor Allem, dass man überhaupt öfters mal nachdenkt darüber, WARUM etwas funktioniert, und nicht nur, warum es NICHT funktioniert. Wie gesagt, ich kenne die Lehrmeinung gut genug, und habe auch genügend eigene Erfahrung, um zu wissen, dass der Mensch nicht allmächtig ist, auch wenn ers gerne wäre.

Außerdem lässt er sich kaum was sagen, wenn Jupiter dabei im Spiel ist, denn der gilt ja bekanntlich als der große Glücksbringer, und da der Erfolg dem Strebenden bekanntlich Recht gibt, sieht ihn erst Jemand dann als schädlich an, wenn ers damit übertrieben hat und krank darnieder liegt.

Hier ist die Krankheit ein Ausdruck des Körpers dafür, dass er Ruhe benötigt, um wieder gesund zu werden, sodass es der falsche Denkansatz ist, die Krankheit zu bekämpfen, weil nicht die Krankheit die Ursache des Übels ist, sondern das Verhalten, was dazu geführt hat. Solange das nicht geändert wird, führt es immer wieder zum selben Ergebnis.

Dass man lebensrettende Maßnahmen ergreift, um im akuten Fall durch Verabreichung von Heilmitteln zumindest auf materieller Ebene das Schlimmste zu verhindern, ändert ebensowenig an der Tatsache, dass damit das Problem selber noch nicht gelöst ist.

Wer jedoch weiß, wie die Kräfte im Menschen wirken, weiß auch, dass jupiterhaftes Erfolgsstreben nur aufgrund eines Getrieben-Seins erfolgt, um die Spannung auszugleichen, welche durch widersprüchliche Kräfte entsteht, und die in dem Falle durch Jupiter-Quadrate und Oppositionen mit anderen Planeten symbolisiert werden. Ob sie dem Betreffenden nun zum Unheil führen, oder zum Segen gereichen, kann man vorher nicht sagen, weil immer Beides gleichzeitig der Fall ist, denn jeder Erfolg hat auch seinen Preis.

….Ich habe mir zumeist die günstigste Stunde für meine Vorhaben herausgesucht, mich also viel mehr mit Astromagie beschäftigt. Weil es wichtig ist immer den richtigen Zeitpunkt für sein Handeln zu kennen, denn alles hat seine Zeit und seinen Ort.....


Welcher der richtigen Zeitpunkt für ein Vorhaben ist, und welcher nicht, ergibt sich erst unterwegs dorthin, dh nachdem man sich bereits offenen Auges auf den Weg gemacht hat, und die richtigen Omen (Anzeichen dafür) beachtet, statt die aktuelle Situation lediglich aufgrund der eigenen Vorstellung zu beurteilten, wie sie sein sollte - nach dem falsch verstandenen Grundsatz: „Unten auf der Erde so, wie oben in den Sternen!“, welcher richtig lauten müsste: „Oben in der geistigen Vorstellung so, wie unten auf dem Boden der realen Tatsachen!“.

So sollte sich auch Keiner auf den Weg zur magischen Praxis machen, indem er zB nach den Büchern von Douval oder Bardon vorgeht, wenn er nicht begriffen hat, was Magie wirklich bedeutet, um nicht auf halbem Weg mit Zwangsvorstellungen, die er nicht wieder los wird, in der Klappsmühle zu landen.

….Das mit Deiner Großnichte hättest Du verhindern können wenn Du rechtzeitig das Sekundärprogressive Horoskop genommen hättest und darauf die Transite gelegt und gedeutet hättest. …..

Gefahr erkannt, bedeutet leider noch lange nicht, dass damit die Gefahr bereits auch schon gebannt ist, denn bekanntlich wird der Mahner in der Wüste vom eigenen Volke am wenigsten anerkannt, und die Irrenden kommen erst dann, um nach Rat zu fragen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.

So machen Leichtsinn und Übermut, die mit dem Erfolg einhergehen, und die ebenfalls dem Jupiter zugeschrieben werden, den Betreffenden bedenkenlos, weil sie selber gar nicht weh tun, sondern nur die Folgen daraus.

@ Dalshe_

…..Es geht um das in D existierende, leider aber unzugängliche, Horizontobservatorium. ….

Das steht gleich bei mir nebenan, sodass ich jeden Tag daran vorbeifahre. Frage nur: Was willst du damit sagen? Dass sich nicht nur im Stahl einige Risse befinden, sondern auch im ganzen tropischen Weltbild, was an den Kreuzpunkten beider Bögen miteinander festgemacht wird?

Hier mal ein Link zum Thema, bevor wir das hier völlig aus den Augen verlieren:

http://www.astro-science.com/index.php/ ... g-ahmose-i
Du, faxi, ich kann mich über Input nicht beklagen, irgendwo muss mal auch
eine Grenze sein :D. Zumal ich deinen Link den eher unseriösen Quellen zuordnen kann. Wundert mich ein wenig, dass du so etwas verlinkst.

Und das auch noch ohne mitzuteilen, was du damit eigentlich sagen möchtest!

Zu Ägypten gibet doch jede Menge Forschung. Sogar Wiki, sofern du mehrere Sprachen nutzen kannst, bietet mehr als solche zweifelhaften Seiten.
>> Außerdem lässt er sich kaum was sagen, wenn Jupiter dabei im Spiel ist, denn der gilt ja bekanntlich als der große Glücksbringer, und da der Erfolg dem Strebenden bekanntlich Recht gibt, sieht ihn erst Jemand dann als schädlich an, wenn ers damit übertrieben hat und krank darnieder liegt. <<

Nun ja transponiert wird Jupiter ja zu Uranus, oder wie lautet es bei der Mendelsche Vererbungslehre,Der Enkel ist dem Großvater ähnlicher als seinem Vater. Uranus war der Großvater von Jupiter, daher auch das Aufbrausen und Blitzewerfen und mit allem was bei drei nicht auf den Bäumen war copulieren wollen. Sein jupiter Aspekt ist für mich das Quadrat.

>>Hier ist die Krankheit ein Ausdruck des Körpers dafür, dass er Ruhe benötigt, um wieder gesund zu werden, sodass es der falsche Denkansatz ist, die Krankheit zu bekämpfen, weil nicht die Krankheit die Ursache des Übels ist, sondern das Verhalten, was dazu geführt hat. Solange das nicht geändert wird, führt es immer wieder zum selben Ergebnis. <<

In der Tat ist die Leber der Konfliktort für sogenannte ""Verhungerungskonflikte""

>> Gefahr erkannt, bedeutet leider noch lange nicht, dass damit die Gefahr bereits auch schon gebannt ist, denn bekanntlich wird der Mahner in der Wüste vom eigenen Volke am wenigsten anerkannt, und die Irrenden kommen erst dann, um nach Rat zu fragen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. <<

In der Tat reden und raten alleine nützt zumeist nichts, da sollte man schon zu Hopa-Mitteln in hohen Potenzen greifen, denn für Bioresonanz sind diese Klienten ja auch nicht zugänglich, wenn einem denn wirklich daran liegt zu helfen.
Zum Horizontobservatorium würden mich die technischen Infos interessieren.
Also, wie und aus was es gebaut ist... und warum der geneigte Bogen in der Position hält.

*

Was Hopa-Mittel bzw. generell homöopathische Mittel angeht, so kann ich aus eigener Erfahrung raten, es zunächst mit niedriger Potenz auszuprobieren, bevor man zu der höheren greift. Einfach sich Zeit fürs Studium, ich meine das Schnuppern nehmen. Gut ist auch, man kann sich mit einem erfahrenen Heilpraktiker / Homöopathen darüber beraten. Hat man das nötige Kleingeld dafür nicht, sollte man mit gebotener Vorsicht vorgehen. Die angeblich astrologischen Begründungen, die Fumaria hier enthusiastisch anführt, wirken auf mich versimplifiziert und daher auch fragwürdig. Kein Wunder - gute Homöopathen gibt es wenig, und welche, die sich zusätzlich mit astrologischen Feinheiten auskennen, dürfen zu Exoten gehören. Den von Fumaria empfohlenen Listen fehlen sowohl die Quellenangaben, als auch Beispiele bzw. eigene Erfahrungswerte, so etwas ist grundsätzlich unseriös.

Behandlungen & Empfehlungen dieser Art (blindlinks nach Angaben aus kopiertem oder erworbenen Druckmaterial bzw. Netzrecherchen) trauen sich oft Menschen zu, die zwar wenig Ahnung haben, jedoch die Dreistigkeit besitzen, sich als Spezialisten aufzuspielen. Manchmal haben sie sogar etwas studiertet, das heißt aber noch lange nicht, dass sie die Grundlagen des Heilens ausreichend verstehen. Und das liegt nicht nur daran, dass das Studium heutzutage, auch das an den Unis, nicht das von einst ist, weil auch damals schon hat man Medizin studieren müssen, um praktizieren zu dürfen. Damals war die medizinische Praxis aber noch ganzheitlich und man nahm auch die Astrologie ernst.

Die Homöopathie ist zwar als Heilkunst noch jung, wer sie aber ausprobiert hat, der weiß dass sie wirkt. Und es spricht auch nichts dagegen, sie mit Erkenntnissen aus der Astrologie zu verbinden. Das Schwierige daran ist, dass beide Gebiete recht umfangreich sind.

Andreas Bunkahle schreibt zu astrologisch unterstützten homöopathischen Behandlungen z.B. Folgendes:

Die Vorgehensweise gestaltet sich im Groben wie folgt:
Zunächst einmal wird der Patient wie in einer homöopathischen Anamnese über seine Leiden befragt. Diese Symptome werden aufgelistet und dann anhand der Stichwortregister in den Werken "Medizinisch Astrologischen Repertoriums", "Medizin und Astrologie", "Astrologische Erfahrungsbilder" und "Homöopathie und Astrologie" auf die dahinterliegenden astrologischen Konstellationen untersucht. Man untersucht weiterhin, auf welcher Ebene der sogenannten astrologischen Ebenen-Pyramide die Ursache lokalisiert ist und sucht dann in dieser Ebene die für das Leiden möglichen astrologischen Konstellationen. Sind diese Konstellationen gefunden, so werden sie in homöopathische Arzneimittel übersetzt und es wird schließlich abermals überprüft, ob die gefundenen Arzneien auch wirklich zu der vorliegenden Problematik passen. Dies kann auch mit dem Computerprogramm Petosiris ausgewertet werden, welches die eher mühsame Handarbeit des Repertorisierens erleichtert. Die ausführliche Beschreibung dieser Techniken findet sich im Buch "Homöopathie und Astrologie", welches Ende 2016 erschienen ist.

Diese Vorgehensweise ermöglicht erstmalig die Fach- und Kunstgerechte Verknüpfung der Künste der Astrologie und Homöopathie miteinander ohne die eine oder die andere Kunst durch die andere zu vergewaltigen. Man sollte Homöopathie nämlich nicht nur vom astrologischen Standpunkt aus betreiben, wie es Wolfgang Döbereiner tat, sondern diese auch homöopathischen Grundsätzen unterwerfen. Insbesondere die Beschäftigung mit der Essenz oder der Idee eines Mittels als zentralen Angelpunkt im Auge zu behalten, was astrologisch ausgedrückt die Konstellationen des Mittels wären, scheint mir astromedizinisch mehr als notwendig. Den Weg in diese modernere Form der Homöopathie haben da insbesondere die sogenannte Boller Schule bzw. Boller Richtung und die griechische Schule nach Vithoulkas geebnet. Zur Meisterung der Künste ist das Studium beider Richtungen unerläßlich.



Ein reguläres Studium eines Faches dauert in der Regel so um die fünf Jahre. Also mit etwa 10 Jahren Grundlagenstudium (Homöopathie+AStrologie) darf man erst ernsthaft anfangen zu beraten und zu behandeln. Im Idealfall, würde ich sagen. Wobei in den ersten Jahren man sich real in dem Fach noch übt, kennt jeder der studiert hat. Gute Spezialisten gibt es beim entsprechenden Talent dann ab etwa 20 Jahre aufwärts. Dass die Jahre alleine es noch nicht ausmachen, ist klar.
@filofaxi Du schreibst
>>Unten auf der Erde so, wie oben in den Sternen!“, welcher richtig lauten müsste: „Oben in der geistigen Vorstellung so, wie unten auf dem Boden der realen Tatsachen!“.<<


Nun ja, so einseitig kann man die Analogiegesetze natürlich auch interpretieren. Denn danach entspricht das Innen auch dem was außen ist, usw. usw.
Das ist besonders dann wichtig, wenn es Z. B. um den Mondknoten in der Astrologie geht.
Die Erfahrung zeugt, dass daher wohl auch jeder immer das bekommt, was er braucht und eben nicht das, was er eigentlich möchte. *lach*

>>So sollte sich auch Keiner auf den Weg zur magischen Praxis machen, indem er z.B nach den Büchern von Douval oder Bardon vorgeht, wenn er nicht begriffen hat, was Magie wirklich bedeutet, um nicht auf halbem Weg mit Zwangsvorstellungen, die er nicht wieder los wird, in der Klappsmühle zu landen. <<

Nun ja Bardon hat ja nur christlich-orthodoxes Klosterwissen verramscht. Douval hingegen hatte eine gute Bibliothek aber selbst keine Ambitionen zum Magier, denn es sind zu viele Fehler in seinen Exerzitien.
Da sind zb. Julius Evola oder Crowleys schon andere Kaliber.
Und ohne Risiko eben auch kein Gewinn, das gilt im Geistigen ebenso wie im Materiellen, wo jemand auch auf Achttausender steigen will, nur weil es meint es zu können. Es gibt eben zu allem Enrsprechungeb.
>> Die angeblich astrologischen Begründungen, die Fumaria hier enthusiastisch anführt, wirken auf mich versimplifiziert und daher auch fragwürdig.<<

Also genau Deinem Niveau angepasst und die Fragwürdigkeit kannst Du ja selbst googlen einfach. Homöopathie und den entsprechenden Mittelnamen eingeben.
Kenner geben ein: Materia Medica und dann den Mittelnamen...
Noch simpler geht es jetzt aber nicht mehr.


>> Kein Wunder - gute Homöopathen gibt es wenig, und welche, die sich zusätzlich mit astrologischen Feinheiten auskennen, dürfen zu Exoten gehören. Den von Fumaria empfohlenen Listen fehlen sowohl die Quellenangaben, als auch Beispiele bzw. eigene Erfahrungswerte, so etwas ist grundsätzlich unseriös. <<

Diese Listen sind so alt, dass sie noch unter Word 2 und Win 3.11 auf meinem Thinkpad abgespeichert waren, damals habe ich sie für mich gesammelt und weiß daher auch nicht mehr woher ich sie habe, aber sie funktionieren seit über 30 Jahren hervorragend.
Unseriös ist für mich eher Deine grundsätzliche Dummschreiberei und Deine Unterstellungen..
Und dann auch noch den Vielschreiber Bunkahle als Autorität auf diesem Gebiet anzupreisen ist schon stark.
Diese Listen ... funktionieren seit über 30 Jahren hervorragend (Fumaria).


Glaube ich dir.


___________________________


Habe mich inzwischen ein wenig mit dem von faxi angeführten Beispiel beschäftigt. Also, so etwas gefällt mir, auch wenn ich lieber gleich die Grafik dazu haben mag, um es schnell selbst einzuschätzen.


Allgemein zur Astrologie in der Heilarbeit

Astrologie wird über einen längeren Zeitraum nicht in der Heilarbeit angewandt, also nicht ernsthaft und systematisch genug. Speziell im Westen lassen sich kaum Menschen finden, die in einer Tradition arbeiten. Selbst wenn man welche kontaktiert, die astrologische Erkenntnisse in ihre Praxis zu integrieren suchen, stellt man im Gespräch fest, dass da keine fundierten Kenntnisse vorliegen. Daher kann man die astrologische Zusatzkompetenz (sei es beim Zahnarzt oder einem anderen Spezialisten) grundsätzlich ignorieren und einfach darauf schauen, ob die Person in ihrem Fach gut ist.
@Dalsh Du schreibst
>> Astrologie wird über einen längeren Zeitraum nicht in der Heilarbeit angewandt, also nicht ernsthaft und systematisch genug. Speziell im Westen lassen sich kaum Menschen finden, die in einer Tradition arbeiten. Selbst wenn man welche kontaktiert, die astrologische Erkenntnisse in ihre Praxis zu integrieren suchen, stellt man im Gespräch fest, dass da keine fundierten Kenntnisse vorliegen. <<


Die gute alte Konstitutions-Lehre stammt in ihren Anfängen schon von Hildegart von Bingen oder sogar von noch früher her.
Und man hat früher "wissenschaftlich" immer mit Astrologie gearbeitet, ohne ihre Nomenklatur und Weltvorstellungen ging fast gar nichts.

Daraus hat sich in der Neuzeit ein astrologisches Diagnosesystem entwickelt das auf sogenannten Dispositionen beruht.

Die Bedeutung der einzelnen Dispositionsgruppen

Dispositionen 1 – 8.
Prägung durch eine bei den Vorfahren vorherrschende Infektionskrankheit, wobei mögliche andere genetische Prägungen kaum eine Rolle spielen.

Dispositionen 9 - 16.
Prägung durch Carcinomerkrankungen oder ähnlich destruierende Krankheiten bei den Vorfahren der jetzigen Familie, wobei andere sonst noch mögliche Krankheiten kaum eine Rolle spielen.

Dispositionen 17 – 24.
Hyper - ergische Dispositionen (Überlebenskämpfe, Karrieregeilheit, nach Oben kommen wollen), die durch das Zusammenwirken von drei verschiedenen Erbkomponenten bestimmt sind. (Dem Bluterbe des Vaters, dem der Mutter, und dem des eigenen Karmas.)

Dispositionen 25 – 32.
Hyp - ergische Dispositionen (Resignation, Depression, innerer Ausstieg), die durch das Zusammenwirken der drei bereits erwähnten Erbkomponenten bestimmt werden.

Dispositionen 33 – 40.
Destruktive Dispositionen (ständige, Gewalt, unterdrückte Wut, Zwiste und Hader in der Familie), die durch die drei Erbkomponenten bestimmt sind.

Die Darstellung der Grunddispositonen beruht auf der Erkenntnis, daß erst die Kombination von mindestens vier Planeten in den angezeigten spezifischen, astrologischen Elementen eine genetische Prägung bestimmt.
(Feuer und Luft stehen wahrscheinlich die Blutlinie der Mutter, Wasser und Erde für die des Vaters)
Manche Astrologen sehen diese Zuordnung möglicherweise aber auch anders. Dabei müssen die entsprechenden Planeten untereinander nicht einmal in Winkelbeziehungen zueinander stehen. Kritische Winkelbeziehungen untereinander oder mit anderen Elementen des Horoskops, bestimmen nur den allgemeinen, körperlichen oder seelischen Zustand. Transite oder Progressionen zeigen ebenfalls nur den momentanen Grundzustand an, der mit der Geburt vorgegebenen wurde.

Jede Grunddisposition ist nochmals in zwei Gruppen und diese in jeweils drei Untergruppen aufgeteilt, die in Verbindung mit der Grundprägung das Erscheinungsbild differenzieren. Dabei ist zunächst die erste Gruppe ( A ) zu berücksichtigen und erst, wenn dort keine Entsprechung zu finden ist, wird die zweite Gruppe ( B ) herangezogen. Wenn eine Untergruppe der Abteilung A und eine Untergruppe B in gleicher pathogenetischer Reihenfolge stehen, kann das pathogenetische Geschehen auch auf die nächsten Generationen überspringen (epigenetisch), sofern beide Gruppen im Radix gezeichnet sind. Die Gruppe A steht daher wahrscheinlich für die Planetenstände in den Tierkreiszeichen und die Gruppe B für den Stand in den individuellen Häusern.
Erstaunlich ist die Feststellung, daß die Planetenknoten fast immer in Häusern in den gleichen Elementen stehen, wie die dazugehörigen Planeten. Jede Gruppe der einzelnen Dispositionen ist durch zwei Planeten gekennzeichnet. Die Grunddispositionen können durch drei verschiedene Kombinationen bestimmt sein:

1. Alle vier bestimmenden Planeten stehen in den angegebenen Elementen.

2. Zwei der bestimmenden Planeten stehen in den angegebenen Elementen, die anderen zwei jedoch in verwandten Elementen. Erde kann durch Wasser und umgekehrt ersetzt werden
Feuer kann durch Luft und umgekehrt ersetzt werden.
Dieser Austausch der Elemente ist jedoch dann nicht möglich, wenn dadurch 3 oder 4 Planeten im gleichen Element stehen würden und damit das Gefälle aufgehoben würde.

3. Von den 4 bestimmenden Planeten stehen 3 in den angegebenen Elementen und mindestens eine Untergruppe ist betroffen.

Für die beiden Planeten in den jeweiligen Untergruppen gelten dann aber auch die gleichen Austauschregeln wie sie unter Punkt unter zwei angeführt werden.

Register der Dispositionen:

Mond: = Vater, (Sohn) Neptun: = Ahnfrau der Sippe
Feuer: 5, 13, 19, 32, 34, 37, 39. Feuer: 5, 10, 11, 12, 24, 31, 32.
Luft: 1, 16, 18, 20, 22, 31. Luft: 19, 20.
Wasser: 4, 6, 7, 28, 33. Wasser: 1, 6, 8, 33, 36, 40.
Erde: 9, 14, 25 Erde: 4, 16, 17, 30, 34, 38.

Merkur: =alle Kinder aus der Sippe Pluto: = väterliche Blutlinie
Feuer: 28. 30, 38 Feuer: 3, 7, 15, 18, 24, 28, 36.
Luft: 18, 31, 37. Luft: 23, 26, 27, 35.
Wasser: 2, 3, 5. Wasser: 14.
Erde: 9, 10, 17, 21, 33, 34, 40. Erde: 2, 10, 33, 38, 39.

Venus: = Bruder Atlantis: = ausgestorbene Sippen
Feuer: 6, 8, 10, 11, 23, 26, 39. Feuer: 7, 22, 34.
Luft: 16, 37. Luft: 11, 19, 25.
Wasser: 3, 12, 15, 17, 27, 36. Wasser: 1, 5.
Erde: 2, 25, 30, 40. Erde: 4

Mars: = Schwester Saturn: = Großmutter
Feuer: -- Feuer: 6, 9, 12, 13, 21, 23, 29, 30, 36
Luft: 25, 35. Luft: 24, 27, 32.
Wasser: 27. Wasser: 7, 8, 14, 15, 28, 40.
Erde: 29. Erde: 16, 35, 39.

Jupiter: = die Anverwandten (Schwäger ) Isis: =mütterliche Blutlinie,
Feuer: 18, 19, 31. Feuer: 6, 9, 15, 37.
Luft: 11, 22, 24 Luft; 1, 26, 32.
Wasser: 12, 17, 20. Wasser: 4
Erde 13, 14, 29, 35. Erde: 13, 21.

Uranus: = freier, unabhängiger Großvater Sonne = Mutter, (Tochter)
Feuer: 3, 21, 22, 26, 29, 38.
Luft: 23.
Wasser: 2, 20. Mondknoten =Verbindungen
Erde: --

Hierher gehört auch nachfolgendes Umkehrschema, dessen Verwendung später erklärt wird.
Mond - Pluto Pluto - Mond
Merkur - Neptun Neptun - Merkur
Mars - Atlantis Atlantis - Mars
Jupiter - Uranus Uranus - Jupiter
Venus - Isis Isis - Venus
Saturn - Erdpunkt Erdpunkt - Saturn
Mondknoten - Sonne Sonne - Mondknoten

Analysebogen:


für ………………………………………………………………..............................................……………………………..


Geburtsdaten:…………………………………………………………………………......................................................


Mond 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Merkur 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Venus 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Mars 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Jupiter 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Uranus 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Neptun 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Pluto 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Atlantis 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Saturn 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40

Isis 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40




Disposition: Gruppe A: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3. Untergruppe: O

Gruppe B: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3.Untergruppe: O



Disposition: Gruppe A: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3. Untergruppe: O

Gruppe B: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3.Untergruppe: O



Disposition: Gruppe A: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3. Untergruppe: O

Gruppe B: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3.Untergruppe: O



Disposition: Gruppe A: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3. Untergruppe: O

Gruppe B: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3.Untergruppe: O



Disposition: Gruppe A: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3. Untergruppe: O

Gruppe B: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3.Untergruppe: O



Disposition: Gruppe A: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3. Untergruppe: O

Gruppe B: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3.Untergruppe: O



uppe B: O 1. Untergruppe: O 2. Untergruppe: O 3.Untergruppe: O
Blindlings schreibt man übrigens mit "g" :wink:.

Und in Rezepten von Hildegard in den sämtlichen Ratgebern lässt sich immer wieder was vom Mond lesen. Ist zwar auch Astrologie, jedoch nicht im Sinne ganzer Horoskopbetrachtung und Suche nach der Krankheit auslösender Konstellation/en und Korrektur eben dieser Störung/en.

Und um homöopathische Behandlungen geht es dort auch nicht.

Das Wissen und Können der Hildegard ist dadurch aber keineswegs weniger wertvoll. Wäre wünschenswert, wir hätten solche Naturheiler in jeder Großstadt und sogar in jeder Landgemeinde.

Irgendwo bei Freiburg gibt es eine Klinik in der man nach H.v.B. Tradition behandelt wird. Aber noch nicht soo lange und wahrscheinlich nur privat.

Also ein Aderlass bringt nur beim abnehmenden Mond (im 3.Viertel) was, habe ich in einem Hildegard-Büchlein gelesen.

Was den oben angeführten (anonymen) Anamnesebogen angeht, so brauchen wir dafür ein Horoskop, um die Auswertung am Beispiel zu betrachten.

Ich persönlich bin mit der Analyse eines akuten/ herausragenden/ einschneidenden Ereignisses aus dem Leben des Horoskopinhabers, ähnlich dem wie faxi es angeführt hat, voll und ganz zufrieden zu stellen. Allerdings mit Abbild der Radix und nicht nur in Textform, damit ich mir selbst mein Urteil bilden kann.

Ob es dabei um Jupiter, Pluto, Uranus, Saturn, Mars oder Venus geht, ist mir Wurscht. Es können auch Lilith, Mondknoten oder Chiron sein. Mit Lilith allerdings gibt es unterschiedliche Berechnungen. Das Ereignis wird uns aber verdeutlichen, ob man die richtige betrachtet.

Mit Isis und Atlantis kann ich nichts anfangen. Die letzte ist rein hypothetisch, so meine letzte Info aus dem Netzt. Weil ohne sichere astronomische Grundlage Astrologie nücht gilt, werde ich auf angenommene Konstellationen ganz sicher verzichten (können).
@ Fumaria1

….Nun ja, so einseitig kann man die Analogiegesetze natürlich auch interpretieren. Denn danach entspricht das Innen auch dem was außen ist, usw. usw. ….

Die Sichtweise eines Menschen ist natürlich kohärent, denn er kann eine Sache nicht auf seine Weise sehen, und gleichzeitig auf die eines Anderen, ohne sich zumindest gedanklich in seine Situation zu versetzen, und dann ist es auch nur die eigene Vorstellung davon, wie es für den Betreffenden sein KÖNNTE, mit der man es zu tun hat, sodass der Spruch: „Wenn du Jemanden verstehen willst, musst du erst mal in seinen Schuhen gelaufen sein!“ ebenfalls die Unmöglichkeit ignoriert, dass eine vollständige Identifikation mit einem Anderen nicht möglich ist.

Es lebt also nicht Jeder geistig in einer anderen Welt, sondern nur in einem anderen Bereich von der Welt, in der wir alle leben. Aber es muss auch ein Arzt nicht selber unter der Krankheit gelitten haben, unter der sein Patient leidet, sondern es reicht, wenn er sie richtig diagnostizieren und seinen Patienten richtig behandeln kann, um ein guter Arzt zu sein.

….Das ist besonders dann wichtig, wenn es Z. B. um den Mondknoten in der Astrologie geht.....


Wichtig wofür? Mit dem Mondknoten lassen Astrologen die Mondumlaufbahn um die Erde beginnen - so, wie sie die Sonnenknoten als Beginn der Erdumlaufbahn um die Sonne annehmen, anstatt der Wintersonnenwende, die – nach dem Modell der Zeichenherrscher – darauf hinweist, dass dass vergangene Jahr mit dem vom Saturn des Abends beherrschten letzten Monats geendet hat, das neue Jahr mit dem vom Saturn des Morgens beherrschten Monat beginnt.

Andere hingegen favorisieren die sichtbare Neumondstellung, um den neuen Mondmonat zu kennzeichnen, oder aber die Konjunktion der Sonne mit einem Fixstern, wie Spica in der Jungfrau, um ein neues Jahr beginnen zu lassen.

Wenn nun dem ersten Tag im Monat bzw. dem ersten Monat im Jahr eine bestimmte Bedeutung beigemessen wurde, funktioniert die in einem anderen System, wo im ersten Monat ganz andere Umstände anzutreffen sind, natürlich nicht mehr.

….Die Erfahrung zeugt, dass daher wohl auch jeder immer das bekommt, was er braucht und eben nicht das, was er eigentlich möchte. *lach*....


Die Erfahrung zeigt, dass der, der sich im Irrtum befindet, aus eigenem Willen so lange darauf beharren kann, dass dies nicht der Fall sei, bis er stirbt, indem er alle Fakten, die dagegen sprechen, einfach ignoriert.

Dass Jeder das bekommt, was er braucht, beruht auch auf Wunschdenken, und nicht auf der Realität, denn der Mensch ist nun mal nicht allmächtig, um sich einfach selber nehmen zu können, was er begeht, und auch nicht das, was er wirklich braucht, um zB wieder gesund zu werden, denn sonst würde ja Niemand an einer Krankheit sterben.

….Nun ja Bardon hat ja nur christlich-orthodoxes Klosterwissen verramscht. Douval hingegen hatte eine gute Bibliothek aber selbst keine Ambitionen zum Magier, denn es sind zu viele Fehler in seinen Exerzitien.
Da sind zb. Julius Evola oder Crowleys schon andere Kaliber.....


Wie man seine Aufmerksamkeit auf Dinge fixiert, bis man meint, sie seien tatsächlich real, und sie auch wieder davon löst, lehrt jede Schule der Magie – auch eine christliche. Die Frage hingegen, was man damit macht, hängt von der moralischen Integrität des Magiers ab, der sein Fertigkeit, nicht nur die eigene, sondern auch auch die Aufmerksamkeit Anderer manipulieren zu können, wahlweise zu deren Schaden oder Nutzen anwenden kann.

Daher steht bei jeder seriösen Schulung am Anfang die moralische Unterweisung, was bei machtpolitisch motivierten Begründern einer Schule, wie der von Allister Crawley, nicht der Fall ist. Deshalb ist dringend davon abzuraten, sich hier mit dem Teufel einzulassen - auch wenn die eigene moralische Unbedenklichkeit natürlich erst mal die zweifelsfreie Rücksichtslosigkeit bestärkt, die sehr von Nutzen ist, um mit seinen magischen Handlungen schnell erfolgreich zu sein.

….Und ohne Risiko eben auch kein Gewinn, das gilt im Geistigen ebenso wie im Materiellen, wo jemand auch auf Achttausender steigen will, nur weil es meint es zu können. Es gibt eben zu allem Enrsprechungeb. ….


Das, was man regelgerecht an Wissen erwirbt, entspricht keinem Glücksspiel, sondern harter Arbeit, die vielleicht nicht schnell zum Erfolg führt, aber dafür um so sicherer. Der Glücksspieler hingegen, der am Auslöseknopf einer Bombe rumspielt, um eigene Erfahrungen zu sammeln, aus denen er dann selber bestimmen kann, was er daraus lernt, und was nicht, muss damit rechnen, dass sie ihm dann auch folgerichtig irgendwann mal um die Ohren fliegt.

Das ist dann umso schlimmer, wenn auch noch Andere dabei zu Schaden kommen, denn es lebt ja Keiner allein auf der Welt, auch wenns Einem manchmal so vorkommen mag.

Das Heilen, was man – genauso, wie das Säen und Ernten – nach dem Mondphasen des Gezeitenkalenders betreibt, ohne dabei begründen zu können, welche umständebedingten Kräfte da nachweisbar tatsächlich wirken, ist dabei völlig unsinnig, und dient nur dazu, sich für irgendeinen Zeitpunkt zu entscheiden, wenn keiner von Zweien als der Geeignetere gelten kann.

Je komplizierter das Ritual ist, desto mehr gerät die Wirklichkeit aus dem Blickfeld, weil das liebgewonnene Mittel irgendwann immer mehr zum Selbstzweck wird, mit dem der eitle Magier nicht nur Andere, sondern auch sich selber erfolgreich über seine Unwissenheit hinwegtäuscht, um nicht zugeben zu müssen, dass er es eben NICHT weiß, was dort wirklich passiert, wenn Jemand krank oder wieder gesund wird.

Der wichtigste Teil der eigenen Machtlosigkeit besteht nämlich nicht in der Willensschwäche, sondern in der Unwissenheit, wie Buddha auch schon richtig feststellte, und die kann man nur beheben, indem man sich der Realität öffnet, wie sie wirklich ist, und nicht nur, wie sie sein SOLLTE.


@ Dalshe_

…...Zumal ich deinen Link den eher unseriösen Quellen zuordnen kann. Wundert mich ein wenig, dass du so etwas verlinkst. …..


Mich interessiert keine Verehrung von anerkannten Kapazitäten, sondern nur der Denkansatz, der Antworten zu meinen Fragen beinhaltet - selbst wenn die Quelle vielleicht Einigen als unseriös gilt.

…..Habe mich inzwischen ein wenig mit dem von faxi angeführten Beispiel beschäftigt. Also, so etwas gefällt mir, auch wenn ich lieber gleich die Grafik dazu haben mag, um es schnell selbst einzuschätzen. …...

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung!

In diesem Falle wird der interessante Versuch unternommen, geschichtliche Ereignisse aus ihrer mythenhaften Grauzone zu lösen, indem der Autor von verschlüsselten Hinweise darauf ausgeht, dass die Ereignisse tatsächlich stattgefunden haben, und auch astrologisch in die Chronologie passt, die er an Kometenumläufen festmacht.

Da wäre natürlich eine tabellarische Darstellung eher geeignet, um diesen Rhythmus noch besser nachvollziehbar machen zu können.

Zu deiner Frage, die weder was mit Astrologie oder Astronomie, noch mit irgendwelchen religiös verehrten Weltbildern zu tun hat:

…...Zum Horizontobservatorium würden mich die technischen Infos interessieren.
Also, wie und aus was es gebaut ist... und warum der geneigte Bogen in der Position hält. …...


Die Konstruktion des Denkmals, die aus zwei stählernen Halbkreisen besteht, welche sich an einem Punkt berühren, und sich dort auch gegenseitig abstützen, soll die Hälfte der Ekliptik und die Hälfte des Himmelsäquators darstellen, während die andere Hälfte quasi unterirdisch verläuft, und daher nicht sichtbar ist.

Die Horizontlinie wird dann als der dritte Bogen angenommen, der die Ekliptik schneidet, und im Osten die Erdraumfelder beginnen lässt - so, wie man es von einem Ort auf der Erde aus sieht.

Hierbei wandert nicht das Erdraumfeld (das Haus) durch sich selber, sondern es sind die 12 Abschnitte auf der Ekliptik, welche am Horizont aufsteigen, und die man eigenwilligerweise neu vermisst, indem man ihnen jeweils einen Zeitbogen von 2 Stunden anstatt eines 30° Abschnittes zuweist, sodass sie eine unterschiedliche Größe erlangen.

Da der Untergrund aus einem aufgehäuften Berg von ausgebrannter Kohlen-Schlacke besteht, die nachhaltig begrünt wurde und nun als Naherholungsgebiet genutzt wird, waren aufwändige Betonkonstruktionen erforderlich, um die nötige Stabilität zu gewährleisten.

Scheinbar hat's dann aber doch Bewegungen im Boden gegeben, die hier im Ruhrgebiet auch durch den Einsturz von nicht verfüllten Bergwerksstollen ausgelöst werden, sodass die Schweißnaht am „Frühlingspunkt“ Risse bekommen hat - auch ohne dass in diesem Falle die Kreiselbewegung in der Rotation der Erdachse die Ursache dafür war.

Dieser Vorfall passt natürlich auch im übertragenen Sinne gut zu der Frage nach der Instabilität des Frühlingspunktes, bei dem man das neue Jahr beginnen lässt, sodass man eigentlich alle 72 Jahre die Sternbilder dahinter neu vermessen müsste, um die Himmelskörper immer noch da verorten zu können, wo sie ihre althergebrachten Bedeutungen beibehalten können.

Ansonsten wäre ich dafür, dass man solche Dinge vielleicht im Astrologie-Stammtisch thematisiert, und nicht unter der Rubrik: „Astrologie und Religion“.

Auch für das Thema: „Astrologie und Homöopathie“ wäre ein gesonderter Thread angebracht, damit Derjenige, der sich dafür interessiert, nicht ständig von anderen Themen abgelenkt wird.
@filofaxi Du schreibst
>> Es lebt also nicht Jeder geistig in einer anderen Welt, sondern nur in einem anderen Bereich von der Welt, in der wir alle leben. <<


Nun so magst Du es sehen wollen, ich weiß jedoch, dass sich bei jedem von uns die Welt immer nur im eigenen Kopf abspielt.

>> Dass Jeder das bekommt, was er braucht, beruht auch auf Wunschdenken, und nicht auf der Realität, denn der Mensch ist nun mal nicht allmächtig, um sich einfach selber nehmen zu können, was er begeht, und auch nicht das, was er wirklich braucht, um zB wieder gesund zu werden, denn sonst würde ja Niemand an einer Krankheit sterben. <<

Wie ich sehe verstehst Du den Sinn von "sogenannten" Krankheiten auch nicht.
Es geht immer um Information oder um Energie. Wer hat dem wird davon noch mehr gegeben....

>>Daher steht bei jeder seriösen Schulung am Anfang die moralische Unterweisung, was bei machtpolitisch motivierten Begründern einer Schule, wie der von Allister Crawley, nicht der Fall ist. Deshalb ist dringend davon abzuraten, sich hier mit dem Teufel einzulassen - auch wenn die eigene moralische Unbedenklichkeit natürlich erst mal die zweifelsfreie Rücksichtslosigkeit bestärkt, die sehr von Nutzen ist, um mit seinen magischen Handlungen schnell erfolgreich zu sein.<<

Es gibt einen Teufel???
Moralische Unterweisung, wo gibt es die denn bei den ganzen Studenten an unseren Unis??

>> Der wichtigste Teil der eigenen Machtlosigkeit besteht nämlich nicht in der Willensschwäche, sondern in der Unwissenheit, wie Buddha auch schon richtig feststellte, und die kann man nur beheben, indem man sich der Realität öffnet, wie sie wirklich ist, und nicht nur, wie sie sein SOLLTE. <<

Du und Deine seltsam weltfremde Realität.
Open Your Mind es spielt sich doch alles nur im Kopf ab, um uns herum ist nur eine selbst gestaltete Wirklichkeit.