@ huckleberry, ich kann Dir zustimmen.

Solange ich nur an dieses EINE Leben denke, wird der Glaube
aufkommen können, die Organtransplantation sei für den Menschen
eine Möglichkeit, sein Leben zu verlängern und in einem
angemessenen Grad, könne Lebensqualität wieder zurückgewonnen
werden.

Sollte es für den Menschen allerdings wieder ein Leben nach dem Leben
geben, kann es sein, dass ihm abermals organische Probleme
" in die Wiege" gelegt werden.
Denn alles was wir in unseren Leben an Schwierigkeiten erleben müssen,
hat auch eine Ursache in gelebten, früheren - und Wirkungen in unseren
nächsten Leben.

Was nütze es dem Menschen , wenn er die ganze Welt gewinnt
und nähme doch Schaden an seiner Seele.

Kosmopolit1
@Kosmopolit1

Dein Blickwinkel erfolgt aus einer Warte, deren Beantwortung hier den Rahmen sprengen würde. Nur eine kleine Anmerkung dazu. Ich war selbst schon in der Situation, „offiziell“ zu den Toten gerechnet zu werden. Ich kenne den berühmten Tunnel. Das Licht am Ende des Tunnels ist kein entgegenkommender Güterzug. Diese Begegnung wird von Erlebenden meist als persönlichste und heiligste Begegnung beschrieben, die man sich denken kann. Fragen sind übrigens dort nicht verboten. Mein Kontakt mit diesem Licht besteht bis zum heutigen Tag. Ich möchte freundlichst anmerken, dass ein Trugschluss im Raume schwebt, wenn sämtliche Schwierigkeiten in unserem Leben ausschließlich durch festgeschriebene Glaubenssätze erklärt werden sollen. Das meine ich ganz allgemein und nicht persönlich. Doch zurück zum Thema.

Gegen freiwillige Organspenden habe ich keine Einwände. An anderer Stelle wurde auf den „Liebesdienst“ als Motiv des Spenders hingewiesen. Auch dieser Punkt darf nicht einfach vom Tisch gewischt werden. Eine Organspende kann dem Empfänger durchaus das irdische Leben verlängern und verlorene Lebensqualität wieder aufleben lassen.

Wenn aber der kleinste Zweifel im Hinblick auf den geltenden Verfahrensablauf besteht, darf niemand selbstherrlich darüber hinweg sehen, indem z.B. einfach behauptet wird, ein „Hirntoter“ bräuchte keine adäquate Schmerzbetäubung, weil er keine Schmerzen mehr spüren könne. Wer dazu noch bedenkenlos auf die „unnützen“ Kosten verweist, hat gute Aussichten auf eine nachgeordnete Karriere unter der Führung von „Darth Vader“. Das Rekrutierungsbüro auf dem Todesstern kann sich vor Bewerbungen kaum retten. Auf den Welten des Imperator herrscht derzeit Vollbeschäftigung. :wink:
Ich überlege mir gerade, mir auf meinen Oberköprer zu tatowieren: Nein ich will nicht reanimiert werden, nein ich will keine Organe spenden, nein ich will keine Organe emfpangen. Ob das wohl rechtzeitig gefunden wird?
@shekina - das kommt drauf an - in welcher Sprache es geschrieben steht, damit es die behandelnden Ärzte auch richtig entziffern können. ;-)
[quote="Huckleberry"][color=#008000]@Kosmopolit1


Gegen freiwillige Organspenden habe ich keine Einwände. An anderer Stelle wurde auf den „Liebesdienst“ als Motiv des Spenders hingewiesen. Auch dieser Punkt darf nicht einfach vom Tisch gewischt werden. Eine Organspende kann dem Empfänger durchaus das irdische Leben verlängern und verlorene Lebensqualität wieder aufleben lassen.
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Das eine freiwillige Organspende, um das Leben eines Menschen zu retten
ein Akt der Nächstenliebe ist, möchte ich nicht anzweifeln.
Somit wird dem Menschen nochmal die Möglichkeit gegeben, dass irdische
Leben zu verlängern und auch verlorene Lebensqualität für einen bestimmten
Zeitraum zurück zugewinnen.
Anzweifeln kann ich nur die Organtransplantation selbst. Es ist ein
unnatürlicher med. Eingriff. Ein Prozess, dessen Wirkungen,
Konsequenzen, in der Stundes des Sterbens für den Organspender
und für sein nachfolgendes Leben wir mit unserem noch
so beschränkten Fähigkeiten, nicht abzuschätzen wissen.
So begeben wir uns in unserer Unwissenheit auf ein Terrain,
" auf dem Engel nicht wagen würden hinzutreten".

Kosmopolit1
kosmopolit1 hat geschrieben: So begeben wir uns in unserer Unwissenheit auf ein Terrain,
" auf dem Engel nicht wagen würden hinzutreten".


Deine Anmerkung ist zutreffend (aus meiner Sicht). Es ist wie bei einem schwimmenden Eisberg. Das Augenmerk richtet sich auf die erkennbare Spitze. Die wesentlichen Anteile sind unterhalb des Sichtfeldes. Die Wasserlinie ist quasi eine Grenzlinie. Taucher, die jenseits dieser Grenze unterwegs waren, sind unerwünscht und lästige Mahner in einer verblendeten Welt.

Die von Dir angesprochene Unwissenheit des Menschen ist einer anderen Sorte "Engel" in allen Lebensbereichen sehr dienlich und wird aktiv durch gedankliche Inspiration gelenkt und ausgebaut. In Wahrheit gehen die Möglichkeiten direkter und indirekter Manipulation sogar weit darüber hinaus. Von innen wirkende "Bewusstseinsparasiten" sind nur ein kleiner, aber wirksamer Teilaspekt aus der "Waffenkammer des Feindes". Das Sortiment ist vielschichtig und brandgefährlich. Die letzten überlieferten Worte Jesu Christi sind ein deutlicher Hinweis darauf: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." 8)

Die technologischen Möglichkeiten unserer Zeit wären einen ergänzenden Blick wert. Natürlich darf angenommen werden, ich hätte nicht mehr alle Latten am Zaun. Wer aber mehr als einen Blick in das "Lichtreich" werfen durfte, wird evtl. wissen, dass das "Jenseits" eben nicht automatisch identisch ist mit der ursprünglichen Heimat. Das "Jenseits" ist nicht die Ewigkeit und ebenso vergänglich wie auch diese Welt vergänglich ist.

Ich bitte um Nachsicht, falls meine Zeilen Stirnrunzeln hervorgerufen haben. Ich schreibe aus eigener, erlebter Wirklichkeit heraus und erhebe keinerlei Anspruch auf Glaubenszwang. :wink:
zitat"Die technologischen Möglichkeiten unserer Zeit...." müssen diese möglichst immer ausgereizt werden??wieviel Anmassung erlauben wir uns vielleicht dadurch??
und nehme einmal Goethes Zitat aus dem Zauberlehrling:
".....Herr und Meister, hör mich rufen! –
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
Werd ich nun nicht los...."

und wage eine kühne Verbindung: MUSS alles ausgeschöpft werden, was evtl. menschenmöglich ist?? zu was "erhebt" sich heute in einigen Bereichen die Medizin???
wenn die Würde des Menschen unantastbar ist....wo ist dann die Grenze??
siehe Grundgesetz:
Artikel 1
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(2) Das deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.


bei einer Schwangerschaft galten die ersten drei Monate lange als "Bewährungsprobe" .. Viele Embryos werden in dieser Zeit abgestoßen, weil sie aufgrund einer Fehlbildung keine Überlebenschance haben.....
dies war lange "natürlich" - heute gilt das als "bange" Zeit und ist oft angstbesetzt - traut man der Natur /Schöpfung sooo wenig zu??
(ich habe selbst mein zweites Kind in dieser Zeit verloren...)

und wenn ich dies umsetze und "übersetze" : wo ist die Grenze bei der Akzeptanz von persönlichen Schicksalen, die ich evtl. nicht "wahrhaben" will und die mich änstigen - vielleicht sogar panisch machen
Angst und Panik machen letztendlich manipulierbar - die objektiven Beurteilungen bleiben dabei oft auf der Strecke... oder nicht?
ICH kann damit leben, wenn mir das Leben eine Grenze setzt und möchte ein würdiges Ende - nicht eine Verlängerung durch Organspende um jeden Preis

ja, dass mögen einige anders sehen und jetzt laut aufschreien und anders entscheiden
doch für mich ist es die tiefe DEMUT vor dem Leben - es gibt mir nichts, was ich nicht auch tragen und ertragen kann und hilft mir, wenn ich bereit bin zu tragen

somit sei mir erlaubt Organspenden und "tote" Tode sehr individuell zu betrachten - danke
[quote="sonnenkind51"]zitat"Die technologischen Möglichkeiten unserer Zeit...." müssen diese möglichst immer ausgereizt werden??wieviel Anmassung erlauben wir uns vielleicht dadurch??
und nehme einmal Goethes Zitat aus dem Zauberlehrling:
".....Herr und Meister, hör mich rufen! –
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
Werd ich nun nicht los...."

und wage eine kühne Verbindung: MUSS alles ausgeschöpft werden, was evtl. menschenmöglich ist?? zu was "erhebt" sich heute in einigen Bereichen die Medizin???

bei einer Schwangerschaft galten die ersten drei Monate lange als "Bewährungsprobe"

Darüber habe ich heute auch lange nachgedacht.. in den Nachrichten gab es die Meldung über das erste gesund ausgetragene Baby einer transplantierten Gebärmutter..
Das gibt mir richtig heftig zu denken..
der Mediziner meinte: wir experimentieren weiter.. sinngemäß von mir wiedergegeben..

Ich für mich habe ein ziemlich trostloses Gefühl in Anbetracht all dessen

Nichtsdestotrotz versuche ich meinen "guten Glauben" zu bewahren und ihn im "Kleinen" weiterzugeben!

LG
Frieda
Lebt der Lebende ?
DasBoese hat geschrieben: Lebt der Lebende ?



Gute Frage!!!
Was bedeutet eigentlich Leben
und was Tod?

Nur Pulsschlag und Hirnströme oder....?

Wie nah sind uns manche Tote, doch
Wie tot sind uns manche, die leben.
https://www.songtexte.com/songtext/wolf ... a263a.html
DasBoese hat geschrieben: Lebt der Lebende ?


die Frage ist natürlich ironisch und manchmal frage ich mich dies natürlich auch :oops:

mich fordert der Nick heraus und läßt mich philosophieren....hmhmhm

Aber nach meiner Erfahrung ist der "Tote" , so wie wir in sehen,nur "außen" tot! "dasBoese" kann sich dann umkehren :|
ich antworte jetzt nur kurz und bündig auf das gestellte Thema und seine Frage!

Habt alle ein lebendiges neues Jahr und macht was draus!

"Das Gute dieser Satz steht fest,
ist stets das Böse,was man läßt"

v. meinem geliebten Wilh.-Busch :lol:
Link: https://initiative-kao.de/hirntote-sind ... n-hirntod/

Ein sehr interessanter Bericht einer Angehörigen, deren Mann für hirntot erklärt wurde und der heute noch lebt...
@fuchs..

danke für den interessanten Beitrag
lg

Dann sollte das Video auch für einige interessant sein:
https://initiative-kao.de/video-der-toedliche-apnoetest/
Ich weiß nicht was vor meiner Geburt war
Ergo
wenn ich sterbe gehe ich zurück, wo ich her kam
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