Ja, ich kenne Klarträume und hatte auch schon welche.
LG
Und wie sollen jetzt Klarträume als Besonderheit für die Unterscheidung von innerer Wirklichkeit und Realität bedeutsam sein?
Felix
41acul hat geschrieben: Und wie sollen jetzt Klarträume als Besonderheit für die Unterscheidung von innerer Wirklichkeit und Realität bedeutsam sein?
Felix


Es gibt keine Unterscheidung denn die innere Wirklichkeit ist zugleich die Realität, es gibt lediglich ein Gefühl, dass man beim luziden Träumen irgendwie weiß, dass es ein Traum ist, trotz der Realität.
Wie sagte der Indianerhäuptling: "ich weiß nicht ob ich ein Schmetterling bin der wenn er schläft davon träumt ein Indianer zu sein, oder ob ich doch nur ein Indianer bin, der immer nur davon träumt auch ein Schmetterling zu sein".
Krishnamurti unterscheidet zwischen Realität und Wahrheit. Realität ist individuell, Wahrheit ist allgemein gültig.
....und wie kann Wahrheit allgemein gültig sein, Acul II ?
Die Wahrheit ist die Meinung dessen, der nicht lügt.

Die Wirklichkeit ist Alles, was von Leuten vorsätzlich bewirkt worden ist, also ihr Werk (Wirken kommt von Weben oder Werken).

Und die Realität ist die materielle Stofflichkeit (res = die Dinge, Realität ist also die Dinghaftigkeit)

Ob man das, was man sich geistig vorgestellt hat, auch erfolgreich in der Materie oder im sozialen Raum in die Tat umgesetzt (verwirklicht) hat, oder nicht, weiß man erst hinterher, wenn man es mit den Folgen seines Wirkens zu tun bekommt.

Ein Indiz dafür, dass man gerade träumt, ist es, wenn scheinbar Dinge passieren, die im Wachzustand unmöglich sind, wie zB dass man ohne eine Flughilfe irgendwohin fliegt, oder dass Tote plötzlich wieder lebendig sind, etc.

Wer die soziale Wirklichkeit und die Realität gleichermaßen ignoriert, um sie mit seinen Träumen und Vorstellungen gleichzusetzen, muss damit rechnen, sich irgendwann in der Klappse wiederzufinden, dann da gibt’s noch mehr von seinesgleichen, die den Kontakt zur Realität und auch zu ihren Mitmenschen verloren haben.