Vor einer Therapie steht heutzutage eine ganz genaue Typisierung des Krebses hinsichtlich Stadium und Aggresivität. Dazu wird im Vorfeld schon getestet, auf welche Art der Behandlung der Krebs anspricht. So kommt es, dass in vielen Fällen brusterhaltend therapiert werden kann. Bei manchen Frauen reicht dann auch eine Bestrahlung und/oder eine Anti-Hormon-Therapie. In anderen Fällen wird der Krebsherd durch eine Chemotherapie soweit verkleinert, dass eine brusterhaltende Operation möglich ist.
Wichtig für meine erfolgreiche Therapie war meiner Meinung auch das Vertrauen in die Ärzte, dass sie die richtige Therapie für mich herausgesucht haben. Dann brauche ich auch nicht nach Wundermitteln zu suchen....
hallo, das hast Du richtig erkannt und geschrieben. Ich hatte auch volles Vertrauen zu den Ärzten als bei mir Lungen-Krebs festgestellt wurde. Bin vor 7 Jahren operiert worden und lebe noch.
Vor allem ist der eigene Wille wichtig.
Wundermitteln gegen Krebs sind noch nicht gefunden worden aber wer weis...
Viele Krebsarten sind durch den Fortschritt in der Medizin schon heilbar, da braucht es keine Wunder und Früherkennung gibt immer noch die beste Chance. :idea:
Und wie nennt man das wenn Krebs zu spät entdeckt ist? :mrgreen:
Schicksal oder Pech, sonst noch Fragen :?: :?
Kira295 hat geschrieben: Meine Tochter 39 Jahre alt u Mutter von 3 jährigem  Zwillingen  ist an Brustkrebs erkrankt. Nach dem ersten Schock und den Untersuchungen  u der Op hat sich ergeben,dass sie keine metastasen hat und die lympfknoten nicht befallen sind. . Nun steht die Chemotherapie  an . Sie hat sehr viel Angst davor u mir tut  das Herz weh,dass ich ihr das nicht abnehmen kann. Ich,  und  die ganze Familie ist für Sie  und  die Kleinen da.
Hat jemand Erfahrung  mit der Chemotherapie  und uns vielleicht die Angst ein bisschen  nehmen. 


Kira295 hat geschrieben: Und nun tut es mir so weh,dass sie dafür mit dieser Krankheit "bestraft" wird. Ich würde es ihr so gerne abnehmen...
Aber ich werde tun was ich kann.


Hallo Kira...Das glaube ich dir gerne, dass du als Mum deiner Tochter diese gemeine Krankheit abnehmen würdest, wenn du könntest...
Meine Schwester(59) wurde auch Brustkrebs diagnostiziert, ich begleite sie seit Mai`15 durch ihre Chemo, erst hatte sie alle 3 Wochen eine danach 12 mal wöchentlich eine Chemo...
Ich suchte als Betroffene eine Selbsthilfegruppe im KH auf, die mir in dieser Zeit sehr viel Halt gab, Fragen beantworteten wurden, ja und auch Tips gab es...diesen Schritt habe ich nicht bereut, weil die Gruppe regelmäßig von einer Onkologin ergänzt wurde.

Das 1. was ich für mich einnahm, war,den Ärzten Vertrauen zu schenken...
2. ALLES was ich je im Umfeld gehört und oder gelesen habe, anacta zu legen
3. NICHTS zu glauben, was Andere durchgemacht haben.
4. Keine Informationen aus dem I-Net, über Krebs, Chemo und deren Nebenwirkungen glauben zu schenken...
5. Kein Mitleid aufkommen zu lassen, dennoch wird die Kranke sehr viel Mitgefühl brauchen...

Werte Kira, Das aller wichtigste ist, dass ANGST (Angst fressen Seele auf) ein schlechter Wegbegleiter ist und die Angst, kannst du deiner Tochter nicht nehmen...Doch kannst du zu ihr stehen, weil sie sehr viel Kraft brauchen wird...
Gib ihr Zeit, sich mit der Krankheit auseinandersetzen zu können. Nimm ihr NICHTS ab, was sie nicht abgeben möchte...

Nun kann ich dir, deiner Tochter und deinen Enkeln nur noch alles Gute viel Kraft und Durchhaltevermögen wünschen...alles Liebe für euch...
_SPHINX_ hat geschrieben: Und wie nennt man das wenn Krebs zu spät entdeckt ist? :mrgreen:

......Schön ,dass Du dich amüsierst....
Kira295 hat geschrieben: Und nun tut es mir so weh,dass sie dafür mit dieser Krankheit "bestraft" wird. Ich würde es ihr so gerne abnehmen...
Aber ich werde tun was ich kann.


Mir fiel auch dieses Wort "bestraft" auf, worauf AMBE schon eingegangen ist, habe es dann vergessen, was ich dazu schreiben wollte, da AMBE schon alles dazu gesagt hat...
Danke Rabea, wir lernen mit jeder Woche . Sie ist heute aus dem Krankenhaus gekommen  u hat den Port gelegt bekommen und eine Wächterlympe ( .?) wurde  entnommen. Sie hat noch ein Gespräch mit den Ärzten und im Dezember wird minder Behandlung begonnen.
Informaterial hat sie auch bekommen u nun wird sich alles zeigen. Ihre hochschwangere Schwester und meine Schwester und ich werden sie mit den Kindern entlasten u so werden wir doch alles bewältigen. 
Wenn ich spüre, dass sie damit umgehen kann, wird es mir besser gehen. 
Ich danke dir. 
@ _SPHINX_ ich bin ein Verfechter des "fremd schämen" bei dir mache ich heute eine Ausnahme... mir stehen Tränen vor Wut in meinen Augen...
@Kira295
man soll es nicht zu ernst nehmen was hier alles geschrieben wird, Krebs ist ernst genug.
rabea1960 hat geschrieben: @ _SPHINX_ ich bin ein Verfechter des "fremd schämen" bei dir mache ich heute eine Ausnahme... mir stehen Tränen vor Wut in meinen Augen...



darf ich fragen warum? :(
.?.?.?
SPHINX, manchmal hat Nur einfach nur recht.