.... der LEIDER den Nerv unserer Zeit trifft. :x :roll:

https://www.beziehungsweise-magazin.de/ ... ich-dreht/

Liebe Grüsse von
Waldfee60
Erzähl doch mal kurz mit deinen eigenen Worten, was den Nerv der Zeit trifft. Mich nervt es im Moment, erst einen Link öffnen zu müssen! *smile*
Ich hätte auch gerne ein neues Forenthema - gelesen -
hier auf dieser Plattform
- ohne dabei - zu einer anderen Plattform zu wechseln.
Aber die Threaderöffnerin - wird uns das Thema sicherlich noch mit eigenen Worten nahebringen.
Hättet ihr den 1. Satz gelesen......


Unser Autor zog Bilanz zum neuen Jahr. Für ihn steht fest, dass er keine Lust mehr auf Menschen in seinem Umfeld hat, die die ganze Zeit nur ein Thema kennen: sich selbst!

Das ist das Thema: Egos.
Ich stelle ganz einfach den ersten Absatz ein - das Thema ist interessant!
Damit jeder gleich weiß, worum es hier geht:

„Ich, icher, am ichsten“ ist nicht bloß ein verbreiteter Spruch, den man zu gern auf das narzisstische Zeitalter (und damit meistens die anderen) bezieht, sondern manchmal auch bittere Realität, vor allem dann, wenn mein Gegenüber meint wichtiger, besser und klüger zu sein. Also wenn sein Wort scheinbar mehr zählt als meines, wenn meine Rolle also nur aufs Zuhören beschränkt ist und ich das Gefühl vermittelt bekomme, dass meine Meinung nicht interessant genug ist, um aus seinem einsamen Monolog einen gemeinsamen Dialog zu machen.

An der Aussage ist was dran.
Warum nicht das ICH an erster Stelle ?

Selbstaufopferung ist ja nun mal nicht jedermanns Sache, oder ?
monty1 hat geschrieben: Warum nicht das ICH an erster Stelle ?

Selbstaufopferung ist ja nun mal nicht jedermanns Sache, oder ?


Dazwischen liegt die "goldene Mitte". :D
Könnte natürlich auch sein, dass da jemand frustiert ist, weil er nicht selber sein Ich Ich Ich beim Gegenüber in die Taschen labern kann. Kommt halt draufan, auf welcher Seite des Spiegels jemand steht...
Aus "Ich habe, bin, kenne, glaube, denke, etc" kann sich doch ein guter Austausch entwickeln.
Man kann doch dauraus erkennen wo der andere zu dem Thema steht, ob, das und wie er sich einbringen will/kann.
Huckleberry hat geschrieben:
monty1 hat geschrieben: Warum nicht das ICH an erster Stelle ?

Selbstaufopferung ist ja nun mal nicht jedermanns Sache, oder ?


Dazwischen liegt die "goldene Mitte". :D


Echt schwierig, immer in der Mitte zu balancieren. :D
Deshalb ist ja auch das Trampeln am Rand so beliebt.
Wir haben keine andere Welt für dich.
sich außerhalb der Gesellschaft stellen ist auch ein Egotrip.

Wenn dir ein Mensch wichtig ist, must du ihn dort abholen, wo er steht.
Erkundige dich nach seinen Vorlieben und Beziehungen, wecke sein Interesse für dich, setze eigene Akzente und warte nicht, bis er dir sein Thema aufzwingt.

Sonst bis Du auch nur eine von den Plaudertaschen, die hier in Bezug genommen werden.
Kurios.....Aufgrund eines Erlebnisses genau dieser Art, kreisen meine Gedanken gerade sehr intensiv um dieses Thema.

Jetzt möchte ich mal einen Satz aus dem Beitrag hinter dem Link heraus greifen:

" Vielleicht zahle ich in dem Moment Lehrgeld, lerne aber dazu und kann beim nächsten Mal für eine andere Gesprächsatmosphäre sorgen. "

und die Frage stellen, wie könnte es genau aussehen, dieses Ändern der Gesprächsatmosphäre?

Bei meinem "Erlebnis" gestern kam zweimal der Satz: " Jetzt haben wir die ganze Zeit von mir geredet, jetzt erzähl doch mal....."

Ja, was soll ich sagen, mein Anteil am Gespräch, also das, was ich von mir/über mich erzählen konnte, machte maximal 20% aus.
Tja so isses leider:
"Wer seine Themen nicht artikulieren kann, hat keine."

Gilt auch für Trittbrettfahrer, die vorausgegangene Beiträge Abnicken, hochjubeln und "ICH AUCH!!" brüllen.
oder im Rudel sich über missliebige Meinungen ausschütten.

Und wer sich öffnet, muss damit rechnen, verletzt zu werden.
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