Warum sind so viele Hunde in Not?

Viel liegt daran, dass viel Geld damit verdient wird, leider. Es gibt unzählige Züchter im In- und Ausland, die nicht lieb nett und gut sind, sondern das Elend der Tiere herstellen und vermarkten.

Doch warum sind hier in Deutschland Hunde in Not, ohne mal die importierten zu berücksichtigen?

Nun, es ist doch toll einen Hund zu haben, dadurch bin ich Tierfreund, die Kinder haben was zum spielen und ich entspreche dem aktuellen Modertrend. Also der Frau zu Weihnachten einen niedlichen Welpen geschenkt, oder mir selber eine Freude gemacht und ein kleines Fellbündel gekauft, mal sehen was daraus wird. Ohje, es macht ja Stress, der bellt und jault ja beständig, nagt an allem rum, macht in die Wohnung auf den teuren Teppich und wächst immer noch, an der Leine zieht er wie blöd und knurrt meinen besten Kumpel an. Familienurlaub ist angesagt, alles gebucht 14 Tage Malle, Flug und Vollpension wirklich ein Schnäppchen, wohin jetzt mit der Töle? Jetzt reicht es aber, schon wieder eine Tierarztrechnung über 350 €. Jetzt kommt das Vieh aber endgültig weg, geht auf jeden anderen Hund los, stürzt auf Menschen wie verrückt, halten kann ich ihn schon lange nicht mehr und anfassen ist nicht, da bleckt er die Zähne, überall die Haare, das Auto muffelt ... widerlich, Frau ist schwanger da brauchen wir den Platz.

Ein Einzelfall? Sicherlich nicht. Tiere sind oftmals aufgrund der oberflächlichen Lebensweise unserer Gesellschaft in Not.
@Nebel
du hast es gut beschrieben ,.. so und ähnlich ist es

hier ein Link, den hat mir meine Schwester seinerzeit gegeben (wir kennen einige Canile-Besitzer von da) , ist von 2010, aber leider immer noch aktuell (ähnlich ist es auch in anderen Länder, das Tier ist ein Geschäft, eine Geldmaschine)

http://www.cicto.org/
@Nebel1957 6:49
Genau so ist es. Leider!
Solange man fast an jeder Ecke Tiere kaufen kann oder auch im Internet.
Solange Tiere nur als Sache betrachtet werden
Solange wird sich nichts ändern.
Es müssten Gesetze her, dass jeder Tierhalter nachweisen muss, dass er sich der Verantwortung bewusst ist, wenn er sich ein Tier anschafft. Leider gilt auch für viele Politiker die Einstellung
"Ist ja nur ein Tier".
der handel mit tieren müsste verboten werden!
was schlimm ist:

viele wollen einen Hund, nach Möglichkeit einen Rassehund, billig soll er auch sein, da haben "Händler" mit den Welpen-Wühltisch,auf einem Parkplatz irgendwo in Deutschland, leichtes Spiel.

Die meisten Welpen sind krank, keine Impfung, nichts - das Erwachen kommt, wie auch die Kosten. Dann ist nichts mehr mit Billig-Hund.

Auch das gibt es häufig:
Privatleute lassen ihre Hündin decken, egal von welchem Hund. Die Welpen sind ja so süß, werden in der Stadt billig verkauft. Auch da hat ein Tierarzt die Welpen und das Muttertier nie gesehen.

solange es Käufer gibt, solange können die weiter machen. Mit Tierliebe hat das nichts zu tun ...
.
Nur eine ganz kurze Anmerkung zum Nachdenken dazu:
Wohlgemerkt, ich bin auch gegen den illegalen Handel mit Tierwelpen.

Welchen Nachweis müssen Menschen erbringen, bevor sie Kinder in die Welt setzen?
Müssen sie an Schulungen etc. teilnehmen, bevor sie einander "decken?
usw. usw.
@Florencia01

ach du,
Nachweis - wäre ab und an nicht falsch ... aber wie soll das gehen?
Führerschein fürs Kinder machen, bekommen und halten oder was?

Ne, das lehne ich ab

in der Regel freuen sich die Eltern auf ihr Kind.
Sollte es Probleme geben, egal welcher Art, hier wäre es gut wenn es mehr Beratung- und Hilfsstellen geben würde. Hilfe und Beratung ohne gleich mit Gesetzen zu drohen. Kostenlos und Anonym versteht sich. Glaube, dass sowas mehr Mütter annehmen würden. Besser als untätig zu bleiben - das Kind müsste es sonst ausbaden.

Aber, selbst erlebt:

mache mal einen Spendenaufruf für Tiere und einen für Kinder.
Was meinst du wo mehr Geld eingeht?

für die Tiere ... noch Fragen? ....
mir wurde schlecht, wollte es nicht glauben, war aber so ..
.
Für Kinder gibt es entschieden mehr staatliche Unterstützung, die von unsern Steuergeldern bezahlt wird. Die Tierheime bekommen wenn überhaupt nur einen geringen Zuschuss von der Stadt. Die Hundesteuer wird auch zweckentfremdet und nicht für die Tiere ausgegeben.
Ich bin ehrlich, ich spende nur für die Tiere. Im Testament steht der Tierschutzverein und keine Kinderorganisation. Da steh ich zu.
Deiwel, das glaube ich dir sofort, das macht mich schon ewig sehr traurig.
Aber ich liebte auch meinen Hund, den ich aus einer Nothilfe holte.

Er starb viel zu früh ,weil er Herzkrank war.

Bild


Nebel, danke für deinen Kommentar,

Warum sind so viele Hunde in Not?

Viel liegt daran, dass viel Geld damit verdient wird, leider. Es gibt unzählige Züchter im In- und Ausland, die nicht lieb nett und gut sind, sondern das Elend der Tiere herstellen und vermarkten.


Mein kleiner Balu war so lieb und anhänglich, das es jeden Tag eine Freude mit ihm war.
Eigentlich hatte ich ihn geholt, damit mein Mann, damals noch im Rollstuhl, später im Wachkoma ein Leben spürte, wenn er mit den Händen über den kleinen Hundekörper strich.
Aber der Hund nahm keine Verbindung zu ihm auf und wollte nicht auf seinem Schoß sitzen.
Er kuschelte sich an mich, wenn ich mich abends auf die Couch setzte.
Er wurde mein Seelentröster, ich glaube, ich hätte ohne ihn die letzten 6 Jahre der Pflege meines Mannes nicht überstanden.
Zwei Tage nach dem Tod meines Mannes bekam ich einen Herzinfarkt und danach war er es, der mir den Sinn und die Freude am Leben zurückgab.

Ich werde ihn nie vergessen.
@Peggy_Sue
ein süßer Kerl, den muss man liebhaben ...

es stimmt, Tiere geben einem sehr viel, Hunde insbesondere. Da ist es egal ob Rasse- oder Mischling. Sie geben uns so viel, leider gibt es Menschen die es nicht erkennen, kein Herz für Tiere haben, sie regelrecht ablehnen.

Dass dein Hund nicht zu deinem Mann wollte ist so zu erklären, der Hund spürte dass du ihn nötiger brauchst. Hunde haben ein Gespür, oft können wir es erst später erkennen warum so und nicht anders. Glaube dass dein Hund dir in der Zeit der Pflege viel Kraft gegeben hat, damit du das alles bewältigen konntest. Genau so wie du es beschrieben hast.

Meine Schwester sagte mal zu mir, ich muss dich nicht fragen wie es dir geht, ich brauch nur deinen Hund anzusehen, er sagt es mir schon. Ging es mir mies, so wich das Tier nicht von meiner Seite, selbst ins Bad folgte er, ich ließ es zu, der Hund wollte über mich wachen, warum dagegen sein?

Heute hast du, wie ich, die Erinnerung an einen guten Freund, den besten Freund der sich ein Mensch wünschen kann.

Die Liebe zu den Menschen ist das eine, die Liebe und die Treue des Hundes zu dir ist das andere. Beides gegeneinander kann man nicht aufzeigen. Denn beides ist in der Art Einzigartig und das ist gut so ..
.
Ein weiterer Grund, weshalb viele Hunde bereits seit einigen Jahren in Not geraten sind, ist das Abgleiten vieler Menschen in Hartz 4 und die damit u.a. verbundene Pficht zum Wohnungswechsel, aber auch die anfallenden Tierarztkosten.

„...Hartz IV als Abgabegrund

Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes – Landesverband Bayern, Berthold Merkel, sieht Hartz IV bereits als Hauptgrund, warum Tiere abgegeben werden.
Doch ob ein Tier aus finanziellen Gründen abgegeben wird, ist nicht immer sofort ersichtlich. Oft geben die Besitzer diesen Grund gar nicht an. Oder der Abgabegrund ist ein Umzug – was aber häufig mit der finanziellen Situation zusammenhängt, etwa weil ein Empfänger von Arbeitslosengeld II in eine kleine Wohnung umziehen muss, in der Tierhaltung nicht erlaubt ist. Bei ausgesetzten Tieren bleibt der Beweggrund ohnehin unklar...“

Quelle:
http://www.tierschutzbund.de/fileadmin/ ... t_09_4.pdf

Aber auch Scheidungswaisen findet man häufig, d.h. dass Hunde abgegeben werden, wenn sich die Lebenssituation eines Ehepaares bzw. Paares verändert und aufgrund von Berufstätigkeit keine Zeit mehr für das Tier vorhanden ist.

Zu den Hunden aus dem Ausland:

Tierheime in Deutschland sind in der Regel voll mit schwer vermittelbaren Hunden, großen Hunden, auffällig gewordenen Hunden, alten und kranken kostenintensiven Hunden.

Viele Tierheime, die am Rande der Existenz arbeiten, vermitteln heutzutage auch junge kleine bis mittelgroße Hunde aus dem Ausland, die eher nachgefragt werden, um ihre unvermittelbaren Dauerinsassen zu finanzieren und sie so vor der im Ausland üblichen Euthanasie zu bewahren. Vermittelt ein Tierheim, fließt die Schutzgebühr nämlich an das Tierheim und nicht an eine Auslandstierschutzorganisation.

Seriöse Auslandstierschutzorganisationen hingegen, die mit Pflegestellen im Inland arbeiten vereinbaren im Schutzvertrag die Rücknahme des Tieres, wenn der Halter in Not geraten ist bzw. das Tier nicht mehr halten kann. Diese Tiere werden dann in den Pflegestellen aufgenommen.

P.S.

Da ich im Tierschutz selbst aktiv war, sind mir hier auch die Tierheime bekannt, die u.a. auch Hunde aus dem Ausland vermitteln oder an Pflegestellen verweisen, in denen Hunde aus dem Ausland untergebracht sind, die sie mit ihrem Schutzvertrag vermitteln, wenn Interessenten vor Ort nicht fündig werden, weil sie als Halter nicht geeignet sind oder ihre Interessen nicht bedient werden können.

Als ich verwitwet war, musste ich mit dem alten Hund und drei alten Katzen aus eigenem Einfamilienhaus in eine Wohnung umziehen.
Mir blieb nichts anderes übrig, als mir eine Eigentumswohnung zu kaufen. Ein Vermieter hätte mich nicht genommen. Und selbst bei Wohnungseigentum entscheidet die Teilungserklärung, ob Tierhaltung erlaubt ist oder nicht. In unserer kleinen Wohneinheit von drei Parteien gab es keinen Ausschluß in der Teilungserklärung.

Nachtrag:

@Nebel, 17.06., 12:00

Zitat
„Meine zwei habe ich mit vier Monaten über den Tierschutz aus Malta zu mir genommen. Es sind zwei tolle Hunde, beide habe ich als Rettungshunde ausgebildet und sind regional im Einsaatz bei der Suche nach vermissten Personen. Leider brach vor vier Jahren bei meiner Hündin eine der befürchteten Mittelmehrkrankheiten aus. Die Inkubationszeit beträgt hierbei bis zu 7 Jahren, also bringt eine Untersuchung vom Tierarzt bei Übernahme des Hundes, keine große Sicherheit.“


Eine seriöse Tierschutzorganisation lässt vor Vermittlung der Tiere einen großen Bluttest in einem speziellen Labor erstellen (ELISA = Enzyme-Linked ImmunoSorbent Assay), ein Antikörper-Suchverfahren, das auf einer enzymatischen Farbreaktion basiert), das hat nichts mit einer Untersuchung vom Tierarzt zu tun. Das Verfahren ist wohl unsicher im Hinblick auf eine Infizierung, u.a. bedingt durch Kreuzreaktionen. Eine ausgebrochene Erkrankung kann aber meines Wissens dabei ausgeschlossen werden. Eine Empfehlung, den Test ein halbes Jahr später noch einmal zu wiederholen, wird von seriösen Organisationen ausgesprochen.

Nicht jedes Land und jede Region ist überhaupt oder gleich stark Risikogebiet.

100%ige Sicherheit, ob eine Infizierung mit Leishmanien stattgefunden hat, würde nur eine Knochenmarkspunktion ergeben, die man dem Tier erspart.

Nachtrag:

Unseren 11jährigen Hund hatten wir z.B. aus Athen von unserer Tierschutzfreundin. Er war Besitzerhund, nach Autounfall vom Tierschutz vor Ort operiert und vom Halter nicht mehr zurückgenommen (unbrauchbar gewordener Jagdhund).

Athen ist Risikogebiet. Ein erster Bluttest (Mittelmeertest) mit negativem Ergebnis fand bei Aufnahme in den Tierschutz statt, ein zweiter negativer vor Übergabe an meinen Mann und mich nach einem Jahr Tierschutz vor Abreise.

Ob der Hund in den 11 Jahren mit Leishmanien infiziert wurde, kann man dennoch nicht ausschließen. Er wurde 18 ½ Jahre alt und ist niemals an Leishmaniose erkrankt.

Für den Hund habe ich sämtliche ärztlichen Unterlagen mitbekommen inklusive Röntgenbildern vor der OP und nach der OP.

Man geht heute davon aus, dass Hunde in den Risikogebieten des Mittelmeerraumes sich durchaus eine Immunität gegenüber Leishmaniose-Erkrankung erworben haben, während Hunde aus unseren Regionen (z.B. vonTouristen mitgeführt) sehr viel stärker gefährdet sind.

Natürlich gibt es in den Regionen dort auch Tiere die erkranken, wenn auch im Verhältnis gesehen nur wenige.
schön, euch hier zu lesen!!!

manchmal denke ich, ich bin mit meiner tierliebe alleine auf der welt!

ich bin hundeliebhaber, weil ich mit diesen liebenswerten geschöpfen aufgewachsen bin und fast noch nie ohne hund lebte. ich war katzen gegenüber reserviert, aber habe diese auch ganz anders kennengelernt, wie ihnen oft unterstellt wird. es sind tiere, die gar nicht so weit vom hund entfernt sind. sie sind anders, aber keinesfalls so, wie einzig manche katzenliebhaber behaupten. die katzen mögen gleichfalls die nähe des menschen und wenn man ihnen diese nähe gibt, dann blühen sie auf, werden verschmust und vermissen den menschen, sobald er das haus verlässt. sogenannte katzenliebhaber behaupten das gegenteil! es ist ja soooooo bequem für diese, ihre katze lange alleine zu lassen, dieses sogar über tage! "meiner katze macht das nix!" wird dann immer gesagt! BLÖDSINN! hier ist der mensch erkennbar, der einzig etwas felliges für sich anschafft und es sich dann ganz einfach macht!

ich will damit sagen, tierliebe und tierliebe ist zweierlei und jemand, der einzig nur hunde liebt, der ist für mich kein tierliebhaber! genauso wenig die, die einen hund an der rasse ausmachen!

tiere sind so wunderbar ... egal, ob es der dumme igel im garten ist, der kläffende hund vom nachbarn, die taube auf der fensterbank ...
sorry, für meinen vorherigen kommentar! das thema heisst "hunde in not"! also, wie könnten wir gemeinschaftlich helfen? wir von 50plus! wer hat eine idee? eine klitzekleine ...