Was haltet ihr von diesen schrecklich Hunde-zu-tode-quälen-festivals in China und Korea und was tut ihr um diese Grausamkeiten zu stoppen.
Da man auch in Deutschland vielleicht Hundefleisch serviert bekommt
meide ich Chinarestaurants. :wink:
Hallo,
ich habe mich aufgrund eines Hinweises einer Freundin auf dieses chinesische Hundefleischfestival bei avaaz.com angemeldet und eine Protestpetition an die chinesische Regierung unterschrieben.
Da ich selbst Hundehalterin bin, ist mir natürlich der VdH (Verband für das deutsche Hundewesen) bekannt, mein Hund ist zudem registriert über Tasso, den Hunderegistrierdienst, der sich auch gerne im Tierschutz profilieren möchte. Beide Organisationen habe ich angeschrieben, etwa zwei Monate vor dem Termin des Hundefleischfestivals, ob man als Organisation nicht am 4.Juni bei den regionalen Veranstaltungen zum Tag des Hundes auf dieses Hundefleischfestival aufmerksam machen und mittels Unterschriftenlisten dagegen protestieren könne. Von beiden Organisationen keinerlei Reaktion, noch nicht einmal die Nachricht, dass man meine Mails erhalten hat.
Ich finde das mindestens genauso erbärmlich, wie das Festival selbst.
Mir ist durchaus klar, dass man regionale Ernährungstraditionen nicht aburteilen soll, wenn man mit diesen Traditionen keine Erfahrung gemacht hat und Land und Leute nicht kennt. Wir Mittel-Europäer stehen ja durchaus auch in der Kritik: wenn wir Schweinefleisch und Rindfleisch essen, verletzen wir Regeln diverser Religionen, das gilt auch für Meeresfrüchte.
Ich stehe dem Hundefleischfestival deswegen ablehnend gegenüber, weil hier Hunde, die einen Besitzer haben, unrechtmäßig eingefangen und getötet werden, besonders wütend macht mich, dass die Tiere nicht schnell getötet werden, sondern über Stunden und Tage hinweg gequält werden, weil die dabei im Tier freigesetzten Stresshormone angeblich das Fleisch besonders zart und geschmackvoll machen sollen.
Aber es gibt nicht nur das Hundefleischfestival in einer chinesischen Provinz, wenngleich einmal im Jahr Hunde Quälen schon völlig unnötig ist. In Korea ist diese Behandlung von Hunden rund ums Jahr gang und gäbe.
Ich gebe allerdings zu bedenken: auch wir mit unserem übermäßigen Verbrauch von Fleisch, das möglichst preiswert sein soll, fördern eine Tierhaltung, die quälerisch und unangemessen ist. Nur, weil wir den Hund als Kuscheltier und Sozialpartner ansehen, berechtigt uns das nicht, Menschen auf diesem Erdball deswegen abzuurteilen, weil ihnen unser liebstes Haustier als Ernährungsbestandteil dient, während wir selbst fröhlich und munter davon profitieren, wie Nutztiere unter unwürdigen, tierquälerischen Haltungsbedingungen in unserer unmittelbaren Umgebung gemästet werden. Ich denke, hier in unserem Lande kann niemand behaupten, nichts von tierquälerischen Massentierhaltungen zu wissen - es sei den, derjenige verfügt nur über drei Gehirnzellen, zwei davon mit direkter Verbindung zum Darm.
In meinen Augen sind Menschen verlogen, die gegen Hundefleischkonsum protestieren, sich aber jeden Tag ein billiges Stück Fleisch, je größer, um so lieber, einverleiben.

Im Laufe meines Lebens bin ich zu der Ansicht gelangt, dass es auf der Erde kein gierigeres, schlimmeres und umweltverderbenderes Lebewesen gibt als den Menschen. "Menschlichkeit"- ein schlimmeres Schimpfwort kann es kaum geben.

Bevor ich jetzt verbale Prügel abbekomme, möchte ich klarstellen: Ich bin weder Vegetarierin noch Veganerin, zu meiner Ernährung gehören tierische Produkte, auch Fleisch, allerdings in Maßen und aus artgerechter Haltung.
Denn
1. man ist, was man isst!
2. was du nicht willst, das man Dir tu, das füg´ auch keinem anderen zu!