Ohne Frage ist das Heilgeschäft auch ein Marktplatz, auf dem Geld verdient wird.
In diesem Punkt geben sich Schul- und Alternativmedizin nix.

Teuer wird eine Heilmethode, wenn sie

a) alternativlos ist (Monopol)
oder
b) chic ist.

Variante b) hat natürlich viel mit dem mentalen Aspekt zu tun.
Für Variante a) hat man die Krankenkasse erfunden.
Jawoll jawoll nämli - deshalb habe ich auf Anhieb Variante c gewählt. Erfolgreich so am Rande erwähnt.
adimus hat geschrieben: 'Hokuspokus' wie du das nennst, ist zwar dann doch etwas überspitzt gesagt

Überspitzt, richtig.

Aber ich meinte es nicht abwertend, sondern als umschreibenden Sammelbegriff für Methoden mit verblüffender und gleichwohl rätselhafter Wirkung.
Ansonsten d'accord.
Diese ewigen Diskussionen - es kann nicht helfen, alles Betrug ....
Ich bin ein Mensch, der nix nachredet, sondern neugierig ist es einfach ausprobiert - Bildberger, wenn mich das Thema so beschäftigen würde, würde ich es doch wissen wollen.

Hatte länger höheren Blutdruck - lt. Internist sollte ich Medikamente nehmen, die ich natürlich nicht vertragen habe.
Meine Homöopathin hat mir einen Tee mit ca. 15 Kräutern empfohlen - ich hab ihn probiert und bin dabei geblieben.
Hab ihn 3 Monate jeden Tag getrunken, dann war der Blutdruck schön. Wenn er zeitweise situationsbedingt höher wird, trink ich ihn ein paar Tage wieder und es passt dann wieder auf viele Monate.
BilderBerger hat geschrieben: ...Methoden mit verblüffender und gleichwohl rätselhafter Wirkung....


Wirklich nett formuliert. Aber so ist es eigentlich eine an sich korrekte Beschreibung des gegenwärtigen Standes.
Die verblüffende Wirkung ist da - aber das Warun ist gegenwärtig noch ungeklärt.

Wenn es zutrifft das homöopathische Präparate in der Tat spezifische Medikamenteneffekte ausüben oder Reaktionen auslösen, welche über diejenigen von Placebos hinausgehen, kann durchaus davon ausgegangen werden, dass die heutige Wissenschaft mit grosser Wahrscheinlichkeit beträchtliche Wissenslücken aufweist.

Das erinnert dann wieder an die weiter oben erwähnte Hummel, die es nicht kümmerte, dass sie aus wissenschaftlicher Sicht eigentlich flugunfähig hätte sein sollen. Das sichtbare Erlebnis und die Ergebnisse deren Flugkünste waren da schon etwas überzeugender als die wissenschaftlichen Erkenntnisse. Seit gerade mal 1996 dürfen Hummeln ihre Flugshows nun sogar mit wissenschaftlich bestätigtem Segen abziehen…
Möglicherweise liegen da ja schon so einige Ergebniss in den Schublädchen der Wissenschaft, dürfen aber nicht hervorgeholt werden. Könnte ja geschäftsschädigende Auswirkung nach sich ziehen, wenn was durchdringt.
Wäre das nicht wunderbar! Es wäre die beste Nachricht seit vielen, vielen Jahren: Homöopathie wirkt! Keine Nebenwirkungen, was für eine Erlösung für den Arzt, kein Abwägen mehr zwischen Nutzen und Gefahr.
Doch leider, April, April, es gibt keinerlei seriöse Studie über einen Wirkungsnachweis seit 200 Jahren. Gibt es tatsächlich Menschen, die glauben, die Schulmedizin - ständig ausgetauschtes medizinisches Wissen über den ganzen Erdball - würde solch einen Sensation unterdrücken. Denn das wäre es in der Tat, Wirkung ohne Nebenwirkung, ein Wunder. Und die ganze Welt macht bei der Vertuschung mit? Auch ein Wunder. Da schrammen wir aber gefährlich nahe an Verschwörungstheorien.
Das habe ich ja noch total vergessen. Ärzte und Apotheker können sich überhaupt nicht leiden. Apotheker würden nur Schachteln verkaufen, lästern die einen. Und die Apotheker ärgern sich, weil sie genau das machen müssen, was die Ärzte aufs Rezept schreiben. Zur Krankheit selbst dürfen sie nix sagen.
Felix
,
Du vergißt die deutsche Pharmaindustrie, die niemals einen Konkurrenten zulassen würde.

Wie viele, wirklich sehr hilfreiche Mittel aus der Homöopathie, haben sie schon vom Markt gefegt ?

Mit dem Effekt, dass man im Ausland bestellen muss..........immerhin, das funktioniert ja noch.
Was seinerzeit mit dem Hanf möglich war, ist doch jederzeit mit jedem anderen Gut ebenfalls möglich. Alles was nicht in den eigenen Geldbeutel fliesst muss unterbunden werden, da wird schon dafür gesorgt. Ok ich habe nicht selber geforscht, ich habe lediglich die Forschungsberichte geschrieben und die Kurven dazu gezeichnet und das erst noch in einer nicht weltbewegenden Forschung, aber ich weiss, wie sie durchgeführt wurde und wie entschieden wurde, was raus darf und was nicht. Ich habe zwar blaue Augen, bin auber alles andere als blauäugig. Geld regiert die Welt. Ach hätte ich doch nie in der Medizin gearbeitet, ich könnte dann so leichtgläubig die blauen Äuglein verschliessen...
@monty1,
ich stimme Dir voll zu. In der Pharmaindustrie wird mit ganz harten Bandagen gearbeitet. Das allgemeine Wohl steht da nicht an erster Selle. Es ist ein ständiger Kampf der Schulmedizin, die vorgelegten Anträge für Medikamentenzulassungen zu prüfen. Doch diese Prüfungen finden parallel international statt. Die Ergebnisse sind kein Geheimnis, sie werden veröffentlicht. Am strengsten ist wohl die USA.
Das wollte ich mit meinem Beitrag sagen, diese weltweite Kontrolle, die ist extrem wichtig für die Patienten. Trotzdem, unfehlbar ist sie nicht. Läuft etwas falsch, wird es aber umgehend korrigiert und die Zulassung für ein Medikament wird wieder entzogen.
Ein neuer Rekord ist zu vermelden. Wir haben die Behandlungskosten von 500.000,00 Euro pro Behandlungsjahr für einen Patienten erreicht. Es ist ein neues Medikament bei Störungen der Blutgerinnung. Es ist jetzt zugelassen, extrem niedrige Nebenwirkungen. Und wer hat es erfunden? Lege Dich nicht mit Shekinah an, die Schweizer, Roche. Deshalb freut sich jede Krankenkasse über einen Fan für Homöopathie, das macht keine finanziellen Konflikte.
Gruß
Felix
Um wieder zum ursprünglichen Thema dieses Threads - nämlich der Frage 'Homöopathie in Kombination zur Schulmedizin?' – zurückzukommen, anbei für Interessierte einige weiterführende Informationen und fachärztliche Einschätzungen zur integrativen Krebstherapie:

''„Viele Patienten mit Krebserkrankungen entscheiden sich für eine begleitende klassische homöopathische Therapie“, berichtet der Wissenschaftsblog „Informationen zur Homöopathie“. Was unter einer homöopathischen Krebstherapie zu verstehen ist, das beschreibt der Facharzt Dr. med. Robert Ködel in seinem Fachbuch „Homöopathie in der Krebstherapie“ (Hippokrates, 2009). Nach Einschätzung von Ködel entscheiden sich Patienten besonders dann für eine begleitende homöopathische Behandlung, wenn es zu einem Rezidiv (Rückfall, Wiederauftreten) kommt, die Erkrankung trotz konventioneller Therapie weiter fortschreitet oder als „austherapiert“ gilt.''

''Nach Einschätzung von Univ.-Prof. Dr. Michael Frass können Patienten in allen Tumorstadien von einer begleitenden homöopathischen Behandlung profitieren. „Ich empfehle einen frühzeitigen Einsatz der Homöopathie, möglichst gleich nach Diagnosestellung. Aber selbstverständlich lässt sich auch bei fortgeschrittener Erkrankung und im Endstadium viel erreichen. Beispielsweise kann Patienten der Todeskampf erleichtert oder die Angst vor dem Sterben genommen werden“, so der Facharzt für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin gegenüber SpringerMedizin.at.''

Quelle: https://www.homoeopathie-online.info/ko ... von-krebs/
Meine persönliche Erfahrungen,mich begleitend bei einer Krebsbehandlung für Naturheilkunde und Homöopathie zu entscheiden, sind mehr als positiv.

Meine Blutwerte und mein Allgemeinbefinden haben sich dadurch deutlich gebessert.

Problematisch war, dass zum Beispiel der behandelnde Onkologe diese positiven Veränderungen zwar durch Blutuntersuchungen schwarz auf weiß vor Augen hatte, aber ganz massiv versucht hat, mich davon abzubringen. Nicht, wie man vielleicht meinen könnte, aufgrund eventueller Wechselwirkungen, sondern, weil er nicht davon hält....... :roll:

Ich habe mir in einer naturheilkundlich versierten Krebsklinik einen zusätzlichen Behandlungsplan erstellen lassen und wenn es Dinge gab, wie zum Beispiel hochdosiertes Selen, die es nur auf Rezept gibt, Unterstützung bei einem antroprosophischen Arzt erhalten.
@adimus,

''Nach Einschätzung von Univ.-Prof. Dr. Michael Frass können Patienten in allen Tumorstadien von einer begleitenden homöopathischen Behandlung profitieren. „Ich empfehle einen frühzeitigen Einsatz der Homöopathie, möglichst gleich nach Diagnosestellung. Aber selbstverständlich lässt sich auch bei fortgeschrittener Erkrankung und im Endstadium viel erreichen. Beispielsweise kann Patienten der Todeskampf erleichtert oder die Angst vor dem Sterben genommen werden“, so der Facharzt für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin gegenüber SpringerMedizin.at.''

In den richtigen Händen kann es tatsächlich eine große Hilfe sein. Ich bin vollkommen einverstanden.

Felix
41acul hat geschrieben:
In den richtigen Händen kann es tatsächlich eine große Hilfe sein. Ich bin vollkommen einverstanden.

Felix


Ehrlich gesagt ein falsches Buch in den falschen Händen kann mehr Unheil anrichten als die ganze Homöopathie. Und man sollte vielleicht auch die Gesunden ab und zu mal repertorisieren damit sie mehr vom Leben haben.
zitat"Es ist ein ständiger Kampf der Schulmedizin, die vorgelegten Anträge für Medikamentenzulassungen zu prüfen. Doch diese Prüfungen finden parallel international statt. Die Ergebnisse sind kein Geheimnis, sie werden veröffentlicht. Am strengsten ist wohl die USA."

wenn das alles so okay wäre, gäbe es solche meldungen nicht:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2016/01/18/scharfe-kritik-an-schnellen-zulassungen-der-fda
https://www.n-tv.de/wissen/EU-Behoerde-raet-von-52-Medikamenten-ab-article14384651.html
https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/fragwuerdige-krebsmittel-100.html

zitat"In den richtigen Händen kann es tatsächlich eine große Hilfe sein. Ich bin vollkommen einverstanden."

ich wünsche mir eher, dass das polemische schwarz/weiß denken und argumentieren aufhören würde
und nicht nur die gewinnmaximierung (auf kosten von egal wem) als erster punkt auf der agenda stehen... was auch die kosten in die höhe treibt....
wenn doch alle immer den eigenen tunnelblick von herzen gern erweitern könnten - gern auch erst nach dem zweiten blick .... :cry:

manchmal sind arte dokus da sehr informativ :lol:
https://info.arte.tv/de/film-die-who-im-griff-der-lobbyisten
https://programm.ard.de/TV/arte/die-who---im-griff-der-lobbyisten-/eid_2872498016546
https://www.youtube.com/watch?v=dYlia_fQOLk