Ich mache mir Gedanken über eine Hilfe im Haushalt.
Wie lange schaffen wir beide es noch alleine?
Ich habe gestern beim Betten beziehen gedacht, wie machen es nur die Alleinstehenden mit der schweren Matratze ? Sie alleine hoch wuchten und absaugen mit einer Hand.

Ich beneide nicht die Frauen, die sich eine große Matratze gekauft haben so zw. 120 und 160 cm.

Dann die Fenster ,noch bekomme ich das hin, aber in 10 Jahren ?

Ich steige nicht mehr gerne auf die Leiter obwohl ich schon seit 10 Jahren eine Sicherheitsleiter habe.
Staubwischen hasse ich, auch wenn bei uns nicht so viel rumsteht.
Wer unordentlich ist und viel herumliegen lässt, wird es schwer haben alles sauber zu halten.

Wir haben eine Wohnung aber diejenigen,die ein Haus sauberhalten müssen, darüber mag ich lieber nicht nachdenken. :?
Warum zögerst Du?

Ich habe seit ein paar Monaten eine Hilfe, alle 14 Tage für 2 Stunden.
Wunderbar :D
Gönne dir eine Hilfe :wink:
Meine Tochter, 46 J., teilw. berufstätig, hat schon seit 10 Jahren eine "Bodenkosmetikerin" und ich habe alle langen Stores aus der Wohnung entfernt und nur noch kurze Bistro-Gardinen.
Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, eine Haushaltshilfe über deine/eure Krankenkasse bewilligt zu bekommen. Ich denke, wenn z. B. eine Schwerbehinderung vorliegt, wird der MDK vorbei kommen und das klären.
Einfach mal den Antrag stellen. Bei Ablehnung Widerspruch einlegen.
Bei den neuen Pfegegruppen ist das vielleicht jetzt eher möglich.
Meine Freundin wartet auf ihre Rente, hat Zeit und sie kommt jetzt seit Sommer 2 x in der Woche.
Ich möchte sie nicht missen.
Ich verstehe das Problem nicht. Es gibt doch professionelle Hausbetreuer|innen, so nennt sich die Frau die alle 2 Wochen für ein paar Stunden zu mir kommt (früher war es die "Putzfrau") und meine Wohnung in Schuss hält. Fenster putzen, Boden & Türen wischen, Betten überziehen, ggfls. bügeln, Bad & WC sauber machen und alles was zu tun ist. Nebenbei ist es auch der Teil eines Arbeitsplatzes der dadurch geschaffen wird und ich muss mich mit diesen Dingen nicht selbst beschäftigen.
Ich habe auch seit ca. 1 Jahr eine Putzfee, auch alle 14 Tage für zwei Stunden. Das ist eine enorme Erleichterung und steigert die Lebensqualität.
Die Gedanken, eine Haushaltshilfe bei mir im Haus zu beschäftigen,
kommen immer öfters.
Aber solange ich die Arbeiten selbst erledigen kann, bin ich zu
geizig dafür.
da ich noch fast Vollzeit berufstätig bin, leiste ich mir seit dem Sommer auch eine "Putzfee". So kann ich meine Freizeit für angenehme Dinge nutzen :)
Allerdings habe ich lange für diesen Entschluss gebraucht.
Sie putzt wenn ich nicht zuhause bin und so ist es natürlich auch Vertrauenssache.
Am besten sind da Empfehlungen von Freunden oder Nachbarn.
Ich bin behindert, aber nicht im Kopf, ich überlege wie ich trotzt Gehbehinderung im Haushalt etwas helfen kann.
Ich kann beim Kochen helfen und gehe auch einkaufen.
Morgens hole ich Brötchen und mache das Frühstück bevor ich meinen Schatz wecke.
Gerade habe ich meine Oberhemden aus der Wäscherei geholt und die Bettwäsche zum Mangeln weggebracht.

(Ich möchte jetzt ein Lob) :lol:
Bild

Boden feucht wischen kann ich auch, dank eines Systems, bei dem ich mich nicht bücken muss.
Ich habe keine Haushaltshilfe und brauche sie nicht.
Ich habe abgespeckt.
Also nicht körperlich, sondern haushaltstechnisch.

Ich wohne in einer 60 m² 2-Zimmer-Single-Wohnung und das "bisschen Haushalt" schaffe ich problemlos.
Ohne Spülmaschine, ohne Mikrowelle, ich koche für mich fast täglich, frisch, selbst gemacht.
Ich mache sonst keinen Dreck (nur in der Küche ein bissi).
Und ich habe keine Putztage, bzw. Grundreinigungstage, sondern ich mache fast täglich etwas, wonach mir gerade ist, bzw. was fällig ist.
Die Fenster putze ich partial. Nicht alle gleichzeitig. Warum auch, ich hetze mich nicht.
Idealer Zustand für mich.
Rosenblatt hat geschrieben: Die Gedanken, eine Haushaltshilfe bei mir im Haus zu beschäftigen,
kommen immer öfters.
Aber solange ich die Arbeiten selbst erledigen kann, bin ich zu
geizig dafür.


Findest Du nicht, dass Du zu Dir etwas weniger geizig und dafür großzügiger sein sein solltest :?:

@Figges
Ich kann auch alles selbst in meinem Single-Haushalt machen, nur meine "gute Fee" steigert auch durch ihre Tätigkeit meine eigene Lebensqualität, indem ich in diese Zeit für mich nutzen kann. Außerdem ist die froh darüber, als selbständige Unternehmerin Aufträge zu haben und damit Geld verdienen zu können.
Vor ca. 25 Jahren sprach mein Mann ein Machtwort
"Es reicht jetzt suchen wir uns eine Putzfrau. Je nach Auftragslage sitzen wir bis zu 18 Stunden und auch manchmal die Nacht durch am PC und arbeiten, das können wir uns leisten"
Im Laufe der Jahre hatten wir dann einige, die immer offiziell auf Rechnung arbeiteten. (Wir haben nie Schwarzarbeit gemacht und auch keine vergeben)
Meine jetzige Haushaltshilfe ist auch Seniorenbetreuerin, Putzen wie bei mir bietet sie heute nicht mehr an, aber da ich vor ca. 6 Jahren eine ihrer ersten Kunden war, macht sie das noch für mich, alle 14 Tage 3 Stunden und bei Bedarf Sondertermine (Fenster putzen, Großeinkauf etc.)
Sollte ich mal pflegebedürftig werden, kann sie auch mit der Krankenkasse abrechnen.
Zum Glück kann ich es mir finanziell leisten, ich gönne mir diesen Luxus auch wenn ich heute nicht mehr arbeite.
agapos hat geschrieben: Vielleicht gibt es auch die Möglichkeit, eine Haushaltshilfe über deine/eure Krankenkasse bewilligt zu bekommen. Ich denke, wenn z. B. eine Schwerbehinderung vorliegt, wird der MDK vorbei kommen und das klären.
Einfach mal den Antrag stellen. Bei Ablehnung Widerspruch einlegen.
Bei den neuen Pfegegruppen ist das vielleicht jetzt eher möglich.
Meine Freundin wartet auf ihre Rente, hat Zeit und sie kommt jetzt seit Sommer 2 x in der Woche.
Ich möchte sie nicht missen.


@agapos, das ist ein guter Vorschlag den Du hier machst und ich will kurz meine Erfahrungen damit schildern, die sicher kein Einzelfall sind:

Nach meinem Unfall Anfang März hat mir meine Krankenkasse sofort die Formulare geschickt und 'grünes Licht' signalisiert. Ich telefonierte alle einschlägigen Betriebe ab und als keines davon vor November freie Kapazitäten hatte, bat ich die Hausarztpraxis um Hilfe. Die waren sehr zuversichtlich, machten dann aber dieselbe Erfahrung wie ich.

Zum Glück habe ich meine Putzfee alle 2 Wochen für zwei Stunden und zum Einkaufen meine Kinder und Enkel dicht dabei. Damit bin ich über die Runden gekommen.
Ich nähe meine Kleider nicht selbst, weil das Andere besser können.
Ich überlasse das Anfertigen meiner Schuhe den Menschen, die das gut können.

Ich putze meine Wohnung nicht selbst, weil Susanna das viel besser kann als ich und noch dazu viel flinker ist.
Sie ist ein Profi, ich schätze sie dafür sehr und bezahle sie gut.

...und weil sie eine sehr keline Frau ist, schaut sie ungern nach oben.
Alles, was in den oberen Mauerecken noch zu enntdecken ist, entferne ich selbst.

Susanna ist fast ein Familienmitglied - wir schätzen uns gegenseitig und haben uns im Lauf der Jahre immer mehr liebgewonnen.
@medianne, gut dass deine Kinder in der Nähe sind.
Meine Erfahrung:
Im letzten Jahr hatte ich eine Op Habe im Krankenhaus Anträge auf Haushaltshilfe und Reha gestellt. Die Reha wurde eine Woche später abgelehnt. Für die Haushaltshilfe fehlte der Krankenkasse ein Formular vom Krankenhauses. Nach mehrmaligen Telefonaten bei der Krankekasse und im Krankenhaus efuhr ich eine Woche später, dass die Angestellte der Krankenkasse das fehlende Formular nicht eingescant hatte!!!
Man entschuldigte sich bei mir. Ich sollte mir also dann eine Haushaltshilfe suchen für drei Wochen. Da überkam mich ein gewaltiger Frust und ich bat die Krankenkasse ( ok ein wenig lautstark), mir den Pflegedienst zu suchen. 5 Minuten später hatte ich die Genehmigung, die Firma und am näcsten Tag kam eine sehr nette Haushaltshilfe für drei Wochen.

Ich weiß, man muss einen langen Atem haben, aber manchmal zahlt es sich auch aus.