Sexunlust nach Herzinfarkt wer kann helfen
Mann oder Frau?
Felix
Bei einem Mann,er hat einfach keine Lust mehr und
Angst
Ich kenne das Gefühl,wenn ich meine Seelchen nicht hätte,die mich wieder aufgebautt haben,wer weiss ???
aus eigener Erfahrung hilft Geduld, einfuehlsamer Partner und ein guter Kardiologe der ihm klar macht- sex ist nicht gefaehrlich
@ corina123....
Sex Unlust ist leider nicht nur Thema nach einem Herzinfarkt...und nicht geschlechtsspezifisch.
Ein schwerwiegendes Thema, wenn es eine Partnerschaft ergreift.
Und wie ich es erlebte: auch sehr viel Unverständnis von Menschen für welche
dies nie zum persönlichen Thema wurde.
Ich war noch keine 35 Jahre als mir das “wiederfuhr“...hier war "Diabetes bei ihm der erste Ausläufer ...der Herzinfarkt kam später hinzu/ kurz vor seinem 46 Geburtstag“
Gut finde ich das du sehr offen an diese Sache herangehst gehst.
Ich hoffe das du dieses auch genauso bei deinem Mann ansprechen kannst.
Aber erwarte keine Weltwunder.
Wenn er sich sperrt, aus welchen Gründen auch immer...die Einsicht zu bekommen, daß du deshalb nicht mit Sex abschließen kannst, möchtest oder willst - dann hast du einen schwierigen Weg vor dir.
Ist er bereit das Thema/ Problem mit dir gemeinsam offen lösen zu können...dann
“herzlichen Glückwunsch“ und ich wünsche euch wirklich alles Gute und viel Erfolg.
Ich selbst konnte mit sehr wenigen darüber sprechen die verständnisvoll reagierten.
Das Gegenteil war häufiger der Fall.
Meine Ehe hat es nicht überlebt...wobei nicht nur dieses Thema der Grund der letztendlichen Trennung/ Scheidung war, sondern auch andere.
Als Frau betroffen zu sein (wo "Mann“ nicht mehr kann oder möchte) wiegt es meiner Meinung nach bedeutend schwerer,
weil hier die scheinheilige Moral oft über alles gestellt wird.
Ist es anders herum und die Frau kann oder möchte nicht mehr....dann wird gesellschaftlich ehr nach oder drüber hinweg gesehen, wenn er sich dann irgendwann anderweitig Abhilfe verschafft. ( wobei das nicht mein gesuchter Weg war... - ich meine rein die gesellschaftlich vorwiegend erlebte Sichtweise)
Viele Wege führen nach Rom...welchen ihr für euch findet oder du für dich... das kannst nur du selbst herausfinden.
Ein Weg von mehreren, wäre auch in Richtung Psychotherapie oder nach “Sexualtherapeuten“ zu schauen.
Sex ist wichtig auch für die körperliche und seelische Gesundheit...
Natürlich sind wir Menschen verschieden...die einen legen mehr wert darauf, andere weniger und wieder andere gar keinen.
Ich war zu jung um damit abzuschließen...und eine “gemeinsame Lösung“ war trotz all meiner Ehrlichkeit, Offenheit....in “einigen Jahren“ nicht herbeizuführen.
Nur du alleine kannst für dich wissen, was für dich wichtig ist - wie stark ihr in der Liebe verbunden seid und wo deine Grenzen sind...was bist du bereit zu tun für eine weitere gemeinsame Zukunft oder wo schlägt es um und schadet dir ?!?
Eine Garantie gibt es für nichts im Leben.
Was du erlebst...wünsche ich niemanden.
Ich habe es selbst durch....dennoch ist es häufiger Thema - als manch/e glaubt.
Was wirkliche Bauchschmerzen sind, kann ein anderer nur wirklich nachvollziehen, wenn er sie selber erlebt hat.
Das ist auch in sexueller Hinsicht so, wenn das passiert wovon du schreibst.
Ich drücke dir die Daumen ;-)
Vielleicht hlft zunächst ein offenes ehrliches Gespräch mit seinem Kadiologen,und/oder einem Sexualtherapeuten um ihm eine eventuell unbegründete Angst zu nehmen.
Wünsche euch viel Glück
Alle Beiträge sind auf höchsten Niveau. Hier erkennt man, was ein Forum zu leisten vermag. Ich befinde mich auf der ärztlichen Seite, da sind die Informationen über den Patienten nicht ausreichend. Die Ratschläge sind dadurch nicht seriös.
Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis: Die Medikamente. Manche verursachen als Nebenwirkung diese Probleme mit. Folgen Sie den mitfühlenden Hinweisen.
Felix
Wenn jemand einen Herzinfarkt (lebend) überstanden hat, und doch sicher ein traumatisches Erlebnis, ist es dann nicht verständlich, daß er dann (erstmal?) andere Sorgen hat als ... Sex?

Ist das nicht ein wenig egoistisch von Dir gedacht, corina? Hmm ...
DanielleJune hat geschrieben: @ corina123....
Sex Unlust ist leider nicht nur Thema nach einem Herzinfarkt...und nicht geschlechtsspezifisch.
Ein schwerwiegendes Thema, wenn es eine Partnerschaft ergreift.
Und wie ich es erlebte: auch sehr viel Unverständnis von Menschen für welche
dies nie zum persönlichen Thema wurde.
Ich war noch keine 35 Jahre als mir das “wiederfuhr“...hier war "Diabetes bei ihm der erste Ausläufer ...der Herzinfarkt kam später hinzu/ kurz vor seinem 46 Geburtstag“
Gut finde ich das du sehr offen an diese Sache herangehst gehst.
Ich hoffe das du dieses auch genauso bei deinem Mann ansprechen kannst.
Aber erwarte keine Weltwunder.
Wenn er sich sperrt, aus welchen Gründen auch immer...die Einsicht zu bekommen, daß du deshalb nicht mit Sex abschließen kannst, möchtest oder willst - dann hast du einen schwierigen Weg vor dir.
Ist er bereit das Thema/ Problem mit dir gemeinsam offen lösen zu können...dann
“herzlichen Glückwunsch“ und ich wünsche euch wirklich alles Gute und viel Erfolg.
Ich selbst konnte mit sehr wenigen darüber sprechen die verständnisvoll reagierten.
Das Gegenteil war häufiger der Fall.
Meine Ehe hat es nicht überlebt...wobei nicht nur dieses Thema der Grund der letztendlichen Trennung/ Scheidung war, sondern auch andere.
Als Frau betroffen zu sein (wo "Mann“ nicht mehr kann oder möchte) wiegt es meiner Meinung nach bedeutend schwerer,
weil hier die scheinheilige Moral oft über alles gestellt wird.
Ist es anders herum und die Frau kann oder möchte nicht mehr....dann wird gesellschaftlich ehr nach oder drüber hinweg gesehen, wenn er sich dann irgendwann anderweitig Abhilfe verschafft. ( wobei das nicht mein gesuchter Weg war... - ich meine rein die gesellschaftlich vorwiegend erlebte Sichtweise)
Viele Wege führen nach Rom...welchen ihr für euch findet oder du für dich... das kannst nur du selbst herausfinden.
Ein Weg von mehreren, wäre auch in Richtung Psychotherapie oder nach “Sexualtherapeuten“ zu schauen.
Sex ist wichtig auch für die körperliche und seelische Gesundheit...
Natürlich sind wir Menschen verschieden...die einen legen mehr wert darauf, andere weniger und wieder andere gar keinen.
Ich war zu jung um damit abzuschließen...und eine “gemeinsame Lösung“ war trotz all meiner Ehrlichkeit, Offenheit....in “einigen Jahren“ nicht herbeizuführen.
Nur du alleine kannst für dich wissen, was für dich wichtig ist - wie stark ihr in der Liebe verbunden seid und wo deine Grenzen sind...was bist du bereit zu tun für eine weitere gemeinsame Zukunft oder wo schlägt es um und schadet dir ?!?
Eine Garantie gibt es für nichts im Leben.
Was du erlebst...wünsche ich niemanden.
Ich habe es selbst durch....dennoch ist es häufiger Thema - als manch/e glaubt.
Was wirkliche Bauchschmerzen sind, kann ein anderer nur wirklich nachvollziehen, wenn er sie selber erlebt hat.
Das ist auch in sexueller Hinsicht so, wenn das passiert wovon du schreibst.
Ich drücke dir die Daumen ;-)


DanielleJune

Danke für deine Worte.
Ich bin also demnach kein Einzelfall...
@ Die Gesellschafterin

Nein - ein Einzelfall bist du ganz sicher nicht.
Ich halte es normalerweise so....über dieses
Thema mit meinem jetzigen Herzblatt ausführlich sprechen zu können, da er diese Erfahrung umgekehrt selbst gemacht hat.
Von daher ist dieses Thema und die Kommunikation dazu mit dem gegebenen gegenseitigen Verständnis gegeben.
Auch wie wir damit umzugehen im “jetzt“
oder in dem Fall...den wir ebenfalls beide nie wieder haben möchten.
Mit Frauen spreche ich über dieses Thema, wenn ich z.B. merke das sie “selbst betroffen“ sind....selbst dieses zum Thema machen und etwas wissen wollen.
Da ...wie erwähnt, meine Erfahrung von “viel Unverständnis“ auch eine große Rolle spielt.
Das ist auch ein Grund, warum ich “weniger“
in sogenannten “Sex Thrades“ mitwirke.
Für mich ist dieses Thema “ ernsthaft und zu wichtig“, als es zwischen Blödeleien...Giftereien oder Moral- Zerschmettern untergehen zu lassen.
Mit Männern ist vorwiegend besser darüber zu sprechen.
Allerdings schließt sich das durch meine neue Partnerschaft aus, da es mir an nichts ( mehr) fehlt - in jeglicher Hinsicht.
Schlafende Hunde möchte ich nicht wecken.
Ich weiß was ich will und was “nie wieder“.
Dein “Polyamore Leben“ kann ich sehr gut nachvollziehen....
Danke auch für deine Mitteilung hier.
parlaro hat geschrieben: Wenn jemand einen Herzinfarkt (lebend) überstanden hat, und doch sicher ein traumatisches Erlebnis, ist es dann nicht verständlich, daß er dann (erstmal?) andere Sorgen hat als ... Sex?

Ist das nicht ein wenig egoistisch von Dir gedacht, corina? Hmm ...




Ich denke, interessant wäre auch zu wissen, von welche Zeitspanne es sich hier handelt. Früher mussten die Patienten nach einem Infarkt wochenlang stramm im Bett liegen, aber heute werden sie schnell mobilisiert und auch lebenspraktisch betreut. Der Arzt kann ziemlich genau auf die Minute sagen, ab wann Sex unbedenklich sei.

Ansonsten muss ich an die Migräne bei Frauen denken…
Meine Großtante sagte immer, wer nicht will der hat schon.