Ha, ha, diese Ironie ist nicht zu überbieten :wink:
so ist das mit der Ironie
die einen habens drauf - die anderen weniger..... :wink:

und jetzt kommt das "wir" wieder ins Spiel @Bilderberger
Du schreibst u.a.:
Sei bitte nicht enttäuscht, wenn ich Dir gestehe, dass ich Dich eigentlich nicht falsch verstehe, sondern eher überhaupt nicht

leider geht mir das genauso mit Dir - bereits seit Jahren.....

Fazit:
es gibt Schreib-Menschen die man (virtuell) einfach nicht versteht....
ist nicht schlimm - geht wahrscheinlich auch anderen so außer uns.....

also nix für ungut für das "wir".....

wenn ich jetzt christlich wäre, würde ich Dir ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest wünschen ......
weil ich das nicht bin, wünsche ich Dir schöne Feiertage - mach was daraus und genieße sie zusammen mit Deiner Partnerin..... :wink:
Der kleinste gemeinsame Nenner ist manchmal die beiderseitige Feststellung, dass es den nicht gibt. - Ist wie im wahren Leben :D

Heilig Abend alleine ...
... ist für mich eine Möglichkeit, den Heiligen Abend zu verbringen.

Weil die Heiligen Abende meiner Kindheit ein einziges nicht gelungenes und damit so tragisches Zwingen zu irgendetwas waren, was absolut nicht existierte – hatte ich mir Jahr für Jahr geschworen, dieses groteske Fest abzuschaffen. Und ich lebte dann tatsächlich ein Jahrzehnt ohne Weihnachten. Klappte hervorragend. Na, meine Freunde hatten Weihnachten zugegebenermaßen auch abgeschafft …

Und dann habe ich Weihnachten neu erfunden. Einem Kind zuliebe, für das Weihnachten das Non-plus-ultra des Jahres ist. Und seitdem bin ich mit diesem Fest versöhnt. Und natürlich habe ich einen Plan in der Schublade für den Feierfall „allein“:
Grüne Zweige und Kerzen und Schmuck (kein Baum oder höchstens einen, der es am Heiligen Abend um 16:00 Uhr noch nicht geschafft hat, in einer Wohnung unterzukommen - wo er doch nun extra für diesen Zweck angereist war), ein mehrgängiges Menü, das ich mit größter Sorgfalt für mich koche (ich koche immer stundenlang am 24.12. und trinke dazu den besten Rotwein, den ich finden kann), kein Fernsehprogramm sondern vielleicht Dickens Weihnachtsgeschichte oder die aus der Bibel (vorgelesen zum Kochen) und vielleicht der Besuch der Christmette. Sogar in einer Stadt wie Berlin wird es am 24. abends leise – und diese Stimmung von Gemeinsamkeit hat für mich etwas sehr Schönes.

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Nicht an Klingonenglöckchenklingelingeling zu denken, wird allerdings künftig eine Herausforderung sein .... :lol:
Shekinah hat geschrieben: Deine Erfahrungen umfassen lediglich deine ganz persönlichen Befindlichkeiten. Bei anderen Menschen kann das durchaus völlig ganz anders ablaufen. Deprimiert ist nicht depressiv. Und nicht jedes Loch, in das jemand hineinfällt, ist gleich so tief und so schwarz, dass es ein Depressionsloch ist. Nachvollziehen können das sehr wohl viele Menschen, die noch nie eine Depression hatten.

Frau sollte einfach nicht von sich auf andere schliessen.


das tut Frau wohl auch nicht, sie geht aber davon aus, daß sie nicht der einzige Mensch ist, der so empfindet
.......und da hat sie möglicherweise recht

du darfst ihr aber gerne das Gegenteil beweisen..........falls du das kannst :wink:
BilderBerger hat geschrieben: Jeder geht seinen eigenen Weg.
Das habe ich vergessen, auch meinem Beitrag hinzufügen.

Wenn ich die Stille des Heiligen Abends beschreibe, die ich mit 3 1/2 Mio. Menschen meiner Stadt am Heiligen Abend teile, dann bin ich ja nicht alleine. Auch wenn die 3 1/2 Mio. nicht in meinem Wohnzimmer sitzen. Und auch wenn kein einziger weiterer Mensch da sitzen würde, würde ich mich nicht alleine fühlen. Ein wenig seltsam vielleicht, weil ich soviel gekocht habe und davon bestimmt noch 3 weitere beköstigt werden könnten …was ich dann fürs nächste Mal unbedingt in Angriff nehmen würde ...
Und das ist so, weil ich so gestrickt bin. – Was ja nix Originelles sein muss.

Und ich erinnere mich auch an ein Weihnachten nach dem Tod eines wichtigen Menschen – da fühlte ich mich nicht alleine, sondern ich fühlte gar nichts. Mein Leben war wie in Watte gepackt. Ob jetzt grade Weihnachten oder Ostern stattfand, das war nicht der Punkt.

Jeder geht seinen Weg – und muss gut aufpassen, dass er den auch findet …
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