@Melissa
jo.....

@swimmy 16.29
guter Beitrag....

@einundausatmen
und was ist mit den "Nicht-Christen" ?
nur weil Weihnachten gefeiert wird - feiern das andere noch lange nicht !
die Leute, die Weihnachten nicht feiern - sind die ok oder nicht ?..... :wink:

ich denke: mit oder ohne Weihnachten......entweder fühlt sich ein Mensch einsam oder nicht.....

und ich glaube, dass dieser "Weihnachts-feiern-müssen-Stress" dieses "Einsamkeitsgefühl" sogar noch verstärkt :!:
Hackepeter hat geschrieben: Hallo in die Runde...
hl. Abend alleine.
War auch in der gleichen Lage.
Habe in der RG Hannover (Gemeinsam statt einsam )  zum gemeinsamen verbringen des hl. Abend geladen.


Das finde ich sehr passend. Chapeau!
Ich habe die Einladung einer Freundin angenommen.
Wir waren in der Wachau - ein Bäumchen, vier Frauen und ein Hund.

Wir blieben nicht lange allein.
Meine Freundin betreut Flüchtlinge - in der Gegend in und um Krems sind 80 junge Männer untergebracht, die fleißig Deutsch lernen...

Ungefähr jede Stunde kam einer der Jungs.
Einer hatte Zahnweh, der zweite hatte Heimweh, der dritte brauchte eine Unterschrift, der vierte brachte einen Topf mit Gemüse, der nächste wollte nur frohe Weihnachten wünschen und sich erkundigen, ob er zum Protestantismus konvertieren sollte.
Die Pastorin ist eine so schöne Frau....

Es war sehr lustig - die Burschen sprechen alle sehr gut Deutsch und warten auf ihren Asylbescheid.

Meine Freundin war ziemlich deprimiert - alle, die sie jahrelang betreut hat, werden demnächst negative Bescheide bekommen.
Wir haben eine neue Regierung.

Morgen ist der Tag, an dem sie die Hiobsbotschaft verkünden wird .
Hallo swimmy,
danke für Deine Antwort. Wenn ich jetzt re-antworte, so beziehe ich mich auf alles, was ich hier in diesem Thread bereits geäußert habe.

swimmy hat geschrieben: (1) Weihnachten wird halt einfach zu einem hochheiligen, emotinalen Fest stilisiert! :oops: (2) Und was ist danach??? Ist derjenige dann plötzlich nicht mehr alleine,physisch und psychisch??

Bzgl. (1) sind wir derselben Meinung (2) DANACH ... besteht zwar real noch dasselbe Alleine-Sein. Physisch. Aber psychisch wird es nicht mehr so sehr als Schmerz erlebt.
Gerade, wer Menschen begleitet hat (ich = ehemals) - die die Masken haben fallen lassen ... und noch mehr, wer (das dann aber ehrenamtlich) gerade an den Feiertagen Telefonseelsorge gemacht hat (mache ich in Kürze wieder) ... weiß, wie einigen MENSCHEN an diesen besonderen Tagen emotional zumute ist. Und denen gelten und galten - gerade an diesen "trüben Tagen" ... . meine (doch hoffentlich) tröstenden Worte und meine besondere Aufmerksamkeit.

swimmy hat geschrieben: Wir Menschen sind halt so verschieden, wie sie mit diesen "Dingen" umgehen und es ist gut so!

JA! Du - und andere, die an diesen Tagen nicht "leiden". Aber mein Mit-Leid u. meine Aufmerksamkeit u. meine "Hilfe" ... werden immer denen gelten, die in unserer Gesellschaft nicht zu den Gewinnern gehören. Das war so - das ist so - und das wird immer so bleiben (bei mir).

swimmy hat geschrieben: Aber das Thema meint wahrscheinlich,physisch alleine zu sein, denn sonst würde nicht besagter Rentner oder Hackepeter den guten Willen zeigen,das "alleinesein" vertreiben zu wollen :?

Dieses "Vertreiben" ist letztendlich ein Verdrängen, ein Ausweichen - und an bestimmten Tagen (wie halt diesen) kann`s nicht verdrängt werden.

swimmy hat geschrieben: Ich habe gehört ,auf Facebook kann man Hunderte von Freunden haben :roll: ? Komisch , daß dann immer noch soooviele alleine sind.

Dieses "Sammeln" und Anhäufen von Freunden, ob nun bei FB oder in anderen virtuellen Gemeinschaften, beinhaltet reine Oberflächlichkeiten, die mit wirklicher und tiefer Freundschaft nichjts zu tun haben.
einatmenausatmen hat geschrieben: Parlaro, Du sprichst aus was ich denke

Natürlich ist es ein Tag der vorbei geht, ein Sonntag (diesmal) wie viele u trotzdem ein Besonderer.
Mit Emotionen, Gefühlen, Erinnerungen behaftet wie an keinem anderen Tag im Jahr

Kenne auch Menschen, die diesen Tag lieber alleine verbringen,sich abschotten, so tun als wenn's ein Tag wär wie jeder andere, denn dann müssen sie keine Gefühle zeigen.Müssen nicht sehen wie Menschen fröhlich sind,sich umarmen u. beschenken.Sie haben der Weihnachtszeit, aus welchem Grund auch immer abgeschworen.
Denn jeder von uns hat diesen einen Tag oder die Vorweihnachtszeit schon im Kreis von lieben Menschen verbracht, mit Tannenbaum, Geschenken , gutem Essen u. eben viel Gefühl u. Liebe u. genau das kann man bei Anderen nicht ertragen.
Viele hätten vielleicht eine Einladung, schlagen sie aber aus, eben aus diesen Gründen.


einatmenausatmen (was für ein Nick),
wir verstehen uns; haben diesbzgl. dieselbe Wellenlänge :-) :-). Und das hier blau Markierte ... hätte genau auch ich SO ... schreiben können.

LG
ab jetzt dürfen sich Menschen noch über 360 Tage im Jahr Gedanken drüber machen, wie sie dann wieder Heilig Abend verbringen möchten :)
parlaro hat geschrieben: Hallo swimmy,
danke für Deine Antwort. Wenn ich jetzt re-antworte, so beziehe ich mich auf alles, was ich hier in diesem Thread bereits geäußert habe.

swimmy hat geschrieben: (1) Weihnachten wird halt einfach zu einem hochheiligen, emotinalen Fest stilisiert! :oops: (2) Und was ist danach??? Ist derjenige dann plötzlich nicht mehr alleine,physisch und psychisch??

Bzgl. (1) sind wir derselben Meinung (2) DANACH ... besteht zwar real noch dasselbe Alleine-Sein. Physisch. Aber psychisch wird es nicht mehr so sehr als Schmerz erlebt.
Gerade, wer Menschen begleitet hat (ich = ehemals) - die die Masken haben fallen lassen ... und noch mehr, wer (das dann aber ehrenamtlich) gerade an den Feiertagen Telefonseelsorge gemacht hat (mache ich in Kürze wieder) ... weiß, wie einigen MENSCHEN an diesen besonderen Tagen emotional zumute ist. Und denen gelten und galten - gerade an diesen "trüben Tagen" ... . meine (doch hoffentlich) tröstenden Worte und meine besondere Aufmerksamkeit.

swimmy hat geschrieben: Wir Menschen sind halt so verschieden, wie sie mit diesen "Dingen" umgehen und es ist gut so!

JA! Du - und andere, die an diesen Tagen nicht "leiden". Aber mein Mit-Leid u. meine Aufmerksamkeit u. meine "Hilfe" ... werden immer denen gelten, die in unserer Gesellschaft nicht zu den Gewinnern gehören. Das war so - das ist so - und das wird immer so bleiben (bei mir).

swimmy hat geschrieben: Aber das Thema meint wahrscheinlich,physisch alleine zu sein, denn sonst würde nicht besagter Rentner oder Hackepeter den guten Willen zeigen,das "alleinesein" vertreiben zu wollen :?

Dieses "Vertreiben" ist letztendlich ein Verdrängen, ein Ausweichen - und an bestimmten Tagen (wie halt diesen) kann`s nicht verdrängt werden.

swimmy hat geschrieben: Ich habe gehört ,auf Facebook kann man Hunderte von Freunden haben :roll: ? Komisch , daß dann immer noch soooviele alleine sind.

Dieses "Sammeln" und Anhäufen von Freunden, ob nun bei FB oder in anderen virtuellen Gemeinschaften, beinhaltet reine Oberflächlichkeiten, die mit wirklicher und tiefer Freundschaft nichjts zu tun haben.


Danke palaro für Deine Ausführlichkeiten! Du bist ein guter Mensch Dich hätte ich auch in meinen verzweifelten Zeiten...auch an Weihnachten... ....als Seelentröster brauchen können,leider warst Du nicht da!! :cry:
ich denke, es ist alles gut so , wie es ist und ich mag Menschen,die nicht nur reden,sondern nach Ihrem Reden...auch handeln,voila' Ich kenne Dich nicht und Du kennst mich nicht und deshalb möchte ich auch über niemanden urteilen! Dies fällt halt vielen viiiel leichter , als einfach hin- und zuhören!
Mit Facebook war das meinerseits natürlich Ironie und für Oberflächlichkeiten bin ich mir eigentlich zu schade!;-) (siehe blauer Kasten :P )
Ich wünsche DIR ganz viel Kraft und Wärme aus dem Herzen kommend ,nicht nur aus dem Mund,
für Deine seelsorgerischen Tätigkeiten! Ich lege dies Thema nun bis zum nächsten Jahr,wie Saphira meint,beiseite :wink: :lol:
barbera hat geschrieben: Ich habe die Einladung einer Freundin angenommen.
Wir waren in der Wachau - ein Bäumchen, vier Frauen und ein Hund.

Wir blieben nicht lange allein.
Meine Freundin betreut Flüchtlinge - in der Gegend in und um Krems sind 80 junge Männer untergebracht, die fleißig Deutsch lernen...

Ungefähr jede Stunde kam einer der Jungs.
Einer hatte Zahnweh, der zweite hatte Heimweh, der dritte brauchte eine Unterschrift, der vierte brachte einen Topf mit Gemüse, der nächste wollte nur frohe Weihnachten wünschen und sich erkundigen, ob er zum Protestantismus konvertieren sollte.
Die Pastorin ist eine so schöne Frau....

Es war sehr lustig - die Burschen sprechen alle sehr gut Deutsch und warten auf ihren Asylbescheid.

Meine Freundin war ziemlich deprimiert - alle, die sie jahrelang betreut hat, werden demnächst negative Bescheide bekommen.
Wir haben eine neue Regierung.

Morgen ist der Tag, an dem sie die Hiobsbotschaft verkünden wird .


Morgen ist der Tag, an dem sie die Hiobsbotschaft verkünden wird .

das wird schlimm werden.....
ich habe ein Buch gelesen - da kommen auch die Asylbewerber zu Wort......
wie schlimm es für sie ist - untätig warten zu müssen - nicht arbeiten zu dürfen !
und die ständige Angst vor dem "Abgeschobenwerden"......

mich wundert es deshalb nicht mehr, dass da manche auf die schiefe Bahn geraten und auch von der IS angeworben werden....

diese rel. lange Wartezeit muss verkürzt werden, denn es zermürbt Menschen, die sowieso schon fix und fertig sind - die in einem völlig fremden Land gelandet sind und teilweise völlig überzogene Erwartungen hatten (verbreitet übers Internet und auch über die Schlepper) .....
aus so einer Enttäuschung heraus kann Gewalt explodieren !
Nun ist es bald wieder soweit.
Das Thema, die Foren-Beiträge sind fast ein Jahr alt.
Nun sind sie wieder aktuell.

Wie geht man mit diesem Thema um?
Vielleicht ist man weniger christlich angehaucht und möchte sich damit nicht beschäftigen?
Vielleicht hat man auch diverse Weihnachten in unangenehmer Erinnerung mit zwangsweise gezwungenen familiären Ritualen.
Vielleicht hat man auch selber entsprechende Rituale in der eigenen Familie etabliert und nun sind alle ausgeflogen, leben hier oder dort ihr eigenes Leben und haben dich vergessen, in der Prioritätenliste nach hinten gesetzt, haben ihre eigenen Familien und du bist „nur noch“ früher haben wir.....

Da sitzt du nun allein, vielleicht verwitwet o.ä. und ... nur das Abendprogramm im TV erinnert dich... ja damals, da war noch was, da war Advent, man hat den Kindern was vorgelesen, da wurden Wunschzettel auf die Fensterbank gelegt, Pläne überlegt, Einkauflisten geschrieben, Kochrezepte gecheckt...
Und jetzt......????
Wieso liest du nicht die ganzen Beiträge, dann weißt du, wie verschieden damit umgegangen wird.

Auch als Witwe bin ich nicht auf das Fernsehprogramm angewiesen, sollte ich Heiligabend mal alleine sein (was ich gerne mag). Auch als Witwe kann ich mit diversem technischem Schnickschnack für Unterhaltung sorgen und dank meiner Kochkünste oder Feinkost Dallmayr für gute Kulinarik.

:-))))
Bin ich froh, dass ich keinen von der buckeligen Verwandschaft einladen muss , niemanden was schenken muss und mich auch nicht scheinheilig für etwas bedanken brauche, was ich sowieso nicht haben wollte :mrgreen:
Ja, du hast es gut, Schimmi.
Hoffentlich hat dein Fernseher mehr als nur das 1. und 2. Programm :lol: :lol: :lol:

Aber weißt du, du bringst dich damit gleichzeitig um ganz was Tolles, nämlich um das Umtauschen der Geschenke in den Tagen danach :roll:
Es gibt halt nicht überall die bucklige Verwandtschaft, sondern auch die mit denen man gern so einen Tag verbringt, wo man sich über kleine Geschenke freut, die man nicht umtauschen muß , weil der Andere sich Gedanken darüber gemacht hat.
Auf der Prioritätenliste ganz nach hinten gesetzt zu werden, würde mich unendlich traurig machen, würde mich auf jeden Fall selbst hinterfragen und das nicht nur zu Weihnachten.
Aaaber- jeder Jeck is anders :D
manche haben Kinder/Enkelchen - andere nicht....
manche haben viel Verwandtschaft - andere nicht....
manche sind christlich - andere nicht....

ganz egal.....jeder von uns kann an Feiertagen das machen, was ihm gefällt....

laßt uns die Feiertage so nutzen, dass sie uns gut tun......
laßt uns die Feiertage so ausfüllen, dass sie zu unserem Wohlbefinden beitragen, denn dazu sind Feiertage eigentlich da - oder ?

Fazit:
was nützt es einem, wenn man an Heilig Abend in einer Depression versinkt - nur weil es grad Heilig Abend ist ?
Ich hab noch niemand getroffen, der sich eine Depression zugelegt hat, weil sie ihm was nützt.
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