na ja - ich lebe in meiner Eigentumswohnung und zahle das Hausgeld gerne, denn ich muss mich um keine Reparaturen kümmern - keinen Schnee räumen usw......

vielleicht hätte ich Spass an einem Haus, wenn ich ein Bastler wäre......
ein Haus kann jedoch auch ein Fass ohne Boden sein (habs beim Elternhaus mitbekommen).......
Givago hat geschrieben: Es ist ganz klar und nicht mehr verhandelbar, dass ich zum 1.4.
aus meinem Haus raus bin.


Stimmt so nicht.

Du hast 14 Tage Zeit um den Kauf rückgängig zu machen :!: :!:

Es kommt immer auf das Haus drauf an. Du schreibst, du kannst das Darlehen ablösen, tu es und bleib drin wohnen.
Mit deinem Haus wohnst du in einer dir bekannt strukturierten Gegend. Im Falle von Eigentumswohnungen, nie in eine große Anlage ziehen. Da sind die Kosten vorprogrammiert, die du immer mit zahlen musst. Hausgeld entspricht teilweise der Höhe einer Miete.
Es gibt u.U. Bewohner, die keine Eigentümer sind, und die als Mieter wechseln, Krach, Gerüche etc. neee mein Ding ist das nicht!
nelebaba hat geschrieben: Welchen Steuervorteil (durch Zins- und Tilgungszahlungen) hat man denn in Deutschland bei einem selbst genutzten Haus?


gar keinen
Man soll aber auch immer an das Alter denken.
Irgendwann kann man deswegen das Haus nicht mehr unterhalten, das sehe ich ja an mir inzwischen selbst.
Ich hatte mich damals auch für Häuser interessiert, aber meine Frau wollte es damals auf keinen Fall. Daher hatten wir uns für eine Eigentumswohnung entschieden die in einer Wohnanlage mit über 100 Wohnungen ist.
Allerdings ist hier eine gute Instandhaltungsrücklage gegeben die auch über die späteren Jahre recht stabil ist was ich als Beiratsmitglied gut beurteilen kann.
Wir hatten vorher in einer anderen ETW zur Miete gewohnt, wo es nur 9 Wohnungen gab und feststellen müssen das die ETG nur mit dem Mitteln am Krampfen war.
Eine Eigentumswohnung ist jedenfalls die beste Altersvorsorge, man hat immer einen Kostenrahmen mit dem Hausgeld und auch was über wenn die Rente wegen Frühverrentung nicht gerade so groß ist.
Im meinen Fall als inzwischen verwitweter kann ich jedenfalls in einer ETW Kosteneffizienter leben als in einem Einzelhaus mit Garten, wo ich zukünftig nicht weis was auf mich zukommen könnte.
Und die Wohnung ist inzwischen abbezahlt.
also - jetzt muss ich doch mal sagen - nachdem ich alle Beiträge gelesen habe:
@Givago hat in seinem Thread, den er hier aufgemacht hat - wirklich gute Ratschläge bekommen von Euch....
mir gefällt es - dass man sich gegenseitig hilft....
Ich bin immer wieder erstaunt, wenn Antworten als Direktive gegeben werden - "tue dies - mach das nicht".

Es kommt doch einzig und allein nur darauf an, was Du möchtest, wie Du Deine Zukunft angehen willst. Mehr Geld aus dem Verkauf machen - Belastungen vermeiden - Sicherheit fürs Alter - ideale Wohnung etc. etc.

Dazu kann man Beispiele geben und schildern, was man selbst oder sein direktes Umfeld für Erfahrungen hat. WENN man solche hat. Aber doch keine strikten Anweisungen und bloße Meinungen.

Wir möchten gerne im Alter in einer Wohngemeinschaft leben und haben deshalb die verschiedenen Möglichkeiten durchgerechnet :
Eigenes Haus verkaufen - von dem Erlös sich an einem Projekt finanziell beteiligen (Kauf einer ETW + Finanzierung von Gemeinschaftsanteilen) oder doch nur mieten, vom Verkaufserlös sich ein gutes Leben machen oder das Geld anlegen
oder eigenes Haus vermieten und von der Mieteinnahme die künftige eigene Miete finanzieren.

Es sind nur wenige Zahlen, die man rechnen und gegenüber stellen muss... und man sieht klar.
Und wenn man dann noch seine persönlichen Wünsche ans Leben, an Mitbewohner/Nachbarn,
mal zusammenstellt,
hat man Gewissheit, was gut für einen ist und kann eine stimmige Entscheidung treffen.
...wenn Du möchtest, gebe ich Dir gerne per PN unser Rechenbeispiel zum Verkauf ./. Kauf/Miete

Unser Fazit (für uns!):
Plan A: Haus verkaufen, Wohngemeinschaft gründen mit eigener kleiner Eigentumswohnung, Rest als Rücklage und sich einige Wünsche erfüllen.

Plan B, wenn Wohngemeinschaft nicht möglich: kleine ETW kaufen, evtl. in einem Service-Haus.

Zur Miete wohnen: nicht akzeptabel und wirtschaftlicher Unsinn.
Soviel kann man auch mit der besten Finanzanlage nicht herausholen, dass man nicht erhebliches Geld vernichten würde.
Aber doch keine strikten Anweisungen und bloße Meinungen.

gerade das habe ich hier NICHT gelesen .....
fast alles wurde mit persönlichen Erfahrungen hinterlegt ...... :?
Vielen Dank für eure Antworten und Ratschläge. Sehr interessant fand ich den Beitrag von Manschir,
der auf die Nebenkosten von Eigentumswohnungen und deren sonstige Risiken hingewiesen hat.
Ich hatte ja schon dargestellt, dass für mich der Hausverkauf die einzig sinnvolle Möglichkeit der Verkleinerung war. Vermietung von Zimmern usw. wäre wegen fehlender Sanitär-Möglichkeiten und der Eigenheiten des Grundrisses nicht gut gewesen.
Nun musste ich froh sein, einen Käufer für den Preis gefunden zu haben, und diesem Verkäufer musste ich mit dem Auszugstermin entgegen kommen. Aber das hat sich nun so ziemlich alles ganz gut lösen lassen: Ich habe nach Kauf- und Mietwohnungen Ausschau gehalten und mir diese Maxime aufgestellt:
Wenn ich keine Kaufwohnung finde, die mich zu 90% zufrieden stellt, nehme ich eine Mietwohnung, auch wenn sie mich nicht zu 90% zufrieden stellt, denn von einer Mietwohnung aus kann ich weiter nach einem Kaufobjekt suchen. Eine erst gekaufte Wohnung bald wieder zu verkaufen, ist wenig sinnvoll wegen der ganzen Kaufkosten (Makler, Notar, Grunderwerbsteuer). Und ich habe nun eine Mietwohnung gefunden, die mir außerordentlich gut gefällt. Jetzt werde ich erstmal umziehen und nicht sofort nach der nächsten (Kauf)Wohnung Ausschau halten. Uff...
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