Ich glaub dir das auf´s Wort gelika. Aber das Buch in der Hand zu halten, es zu riechen, darin herum zu blättern, überall Lesezeichen reinzulegen wo mir eine Stelle gefällt usw., das würde mir doch sehr fehlen. Ich liebe Bücher, und eine Umstellung, hätte sie auch noch so viele Vorteile würde mir sehr schwer fallen.
melyby hat geschrieben: Ein Leben ohne Bücher? Für mich ein Albtraum....


Das wäre es für mich auch. Hörbücher sind mir ein Greuel und einen Kindle mag ich schon dreimal nicht. Bin absolut nicht gegen Technik - im Gegenteil, es reicht schon, wenn ich meine Tageszeitung online lese und das nur aus dem Grund, damit ich einen Gang weniger zum Papiercontainer habe.

Mitte der 50ziger Jahre war meine Tante Mitglied schon im Bertelsmann-Club. Wir bekamen zu allen möglichen Gelegenheiten Bücher und Spiele. Gesammelt habe ich Bücher schon immer, aber auch getauscht und immer wieder mal gelesen. Vor kurzem war *Aufräumaktion* angesagt und habe mindestens 150 Bücher (Taschenbücher und gebundene) für gute Zwecke einem Bücherflohmarkt vermacht. Auch Frau muss sich mal von was trennen können. Dafür ist Platz für Neues.

Nach wie vor bin ich der Meinung, dass auch gedruckte Bücher eine Zukunft haben.
Bis jetzt habe ich noch kaum etwas negatives über E-Books gelesen, für mich kann ich es mir allerdings immer noch nicht vorstellen, ich möchte das Buch einfach in der Hand halten können. Aber man soll ja bekanntlich niemals nie sagen...
melyby hat geschrieben: Ich glaub dir das auf´s Wort gelika. Aber das Buch in der Hand zu halten, es zu riechen, darin herum zu blättern, überall Lesezeichen reinzulegen wo mir eine Stelle gefällt usw., das würde mir doch sehr fehlen. Ich liebe Bücher, und eine Umstellung, hätte sie auch noch so viele Vorteile würde mir sehr schwer fallen.



@ bei mir überwiegt jetzt das praktische.. ich habe mich daran gewöhnt, ganz schnell obwohl
ich vorher auch " Eurer " Meinung war.. und Lesezeichen gibts auch... der Kindle macht
automatisch da weiter wo man aufgehört hat :wink: :wink: und man kann sogar
Anmerkungen etc. reinschreiben :wink: aber wie gesagt..Bücher wird es immer geben...
aber diese Art zu lesen gefällt mir doch sehr gut - man muss es ausprobieren :wink: :wink:
Ein Buch zwischen den Händen halten hat was "mystisches" an sich - was Uraltes - und was Neues - vom Einband an zum Inhalt - durch nichts ersetzbar eigentlich für denjenigen der auch mit Genuss lesen möchte ! Erinnerungen, Erfundenes und Wissen - verstaubte Märchen und Vieles mehr, lassen sich immer lieber in Büchern finden.
Auch für mich ist ein gedrucktes Buch unverzichtbar.
Alledings finde ich die neuen Entwicklungen auch sehr interessent.
Besonders für unterwegs, wenn man nicht allzuviel mit sich tragen möchte.
Hörbücher gefallen mir sehr gut!
Guten Abend.
Ich muß hier einfach auch mal meinen Senf dazugeben. Seit frühester Kindheit irre Leseratte, Informatiker, Buchverrückter. Ich denke, der Tod des Buches wird nicht das eBook sein, sondern die Geldgier der Verlage und Autoren. Der neueste Tom Clancy hat fast 800 Seiten, pro Seite drei bis vier Sätze in so großer Schrift, dass ich sie auch mit drei Dioptrien ohne Brille lesen kann. Ein Dumas daneben gelegt mit seinen vielleicht vierhundert Seiten hat schon von der reinen Wortanzahl mehr Inhalt als der doppelt so dicke Clancy. In letzterem bin ich mehr am Blättern als am Lesen. Das ist eine, wie ich finde, fürchterliche Entwicklung der letzten Jahre. aber zum Thema.
Ich kaufe nach wie vor beide Arten, gedrucktes als auch geschriebenes Buch. Beider Vorteile und Nachteile wurden hier ausreichend genannt, ein Argument gegen das eBook muß ich allerdings widerlegen. Ein gekauftes eBook wird online gespeichert und ist somit auf einem anderen Gerät auch verfügbar, wenn das speichernde Gerät herunter fällt.
Gegen das Buch spricht definitiv sein Gewicht. Als Beispiel: Ich fliege jede Woche nur mit Handgepäck, lese im Flieger und benötige vor Ort eine umfangreiche Bibliothek. Funktioniert nicht mit Gedrucktem - im Koffer ist jeder Zentimeter wertvoll. Vor Ort arbeite ich an der Grenze des bekannten Wissens auf meinem Gebiet und muß sehr viel nachschlagen - ohne eBook unmöglich. Andererseits möchte ich aber auch keine 700 Euro beim Lesen und Einschlafen in der Badewanne im Wasser versenken *grins*.
Ich denke, beide haben ihre Berechtigung, denn sie können sich wundervoll ergänzen...
Eigentlich könnte es mir egal sein, Hauptsache die (meine) Bücher werden gekauft.

Aber das ist es ja gerade, dass die Vermarktung inzwischen die Literatur beherrscht. Es kommt gar nicht mehr darauf an, ob ein gedrucktes Buch gut oder schlecht ist, sondern ob die Verlagsgruppe (kleine Verlage haben da Null Chance!) meint, das gedruckte Buch mit enormen Werbeaufwand zum Bestseller hochpushen zu können, um damit dann Millionen zu verdienen (siehe z. B. "Feuchtgebiete"). Das gedruckte Buch wird also mehr und mehr von Großkonzernen abhängig sein. Es werden fast nur noch die "Hausautoren" der Verlage veröffentlicht und Ghostwriting, um mit bekannten Namen zu werben, nimmt mehr und mehr zu.

Nicht ganz so schlimm ist die Situation beim eBook. Da hier das finanzielle Risiko durch den Wegfall der Druckkosten deutlich geringer ist, können auch neuere Autoren ihre Bücher am Markt anbieten. Allerdings gibt es hier sehr viele, die nur glauben, dass sie schreiben können, sodass viele der "Werke" nicht den erhofften Lesespaß bringen. Man sollte doch das Schreiben zuerst richtig erlernen und erst dann an die Öffentlichkeit gehen. Es würde doch auch niemand ernsthaft ein Hochhaus entwerfen, ohne vorher Architektur studiert zu haben!

Ich denke also, dass es auch weiterhin gedruckte Bücher geben wird, aber der Käuferkreis wird sich mehr und mehr zu einem "Liebhaberkreis" entwickeln. Und es wird immer weniger Auswahl geben, was neue Bücher angeht.

Das eBook jedoch wird seinen Siegeszug weiter fortsetzen, da es so schön praktisch ist und überallhin mitgenommen werden kann (und "platzsparend" ist es auch noch).
Haileiht hat geschrieben: Eigentlich könnte es mir egal sein, Hauptsache die (meine) Bücher werden gekauft.

Aber das ist es ja gerade, dass die Vermarktung inzwischen die Literatur beherrscht. Es kommt gar nicht mehr darauf an, ob ein gedrucktes Buch gut oder schlecht ist, sondern ob die Verlagsgruppe (kleine Verlage haben da Null Chance!) meint, das gedruckte Buch mit enormen Werbeaufwand zum Bestseller hochpushen zu können, um damit dann Millionen zu verdienen (siehe z. B. "Feuchtgebiete"). Das gedruckte Buch wird also mehr und mehr von Großkonzernen abhängig sein. Es werden fast nur noch die "Hausautoren" der Verlage veröffentlicht und Ghostwriting, um mit bekannten Namen zu werben, nimmt mehr und mehr zu.

Nicht ganz so schlimm ist die Situation beim eBook. Da hier das finanzielle Risiko durch den Wegfall der Druckkosten deutlich geringer ist, können auch neuere Autoren ihre Bücher am Markt anbieten. Allerdings gibt es hier sehr viele, die nur glauben, dass sie schreiben können, sodass viele der "Werke" nicht den erhofften Lesespaß bringen. Man sollte doch das Schreiben zuerst richtig erlernen und erst dann an die Öffentlichkeit gehen. Es würde doch auch niemand ernsthaft ein Hochhaus entwerfen, ohne vorher Architektur studiert zu haben!

Ich denke also, dass es auch weiterhin gedruckte Bücher geben wird, aber der Käuferkreis wird sich mehr und mehr zu einem "Liebhaberkreis" entwickeln. Und es wird immer weniger Auswahl geben, was neue Bücher angeht.

Das eBook jedoch wird seinen Siegeszug weiter fortsetzen, da es so schön praktisch ist und überallhin mitgenommen werden kann (und "platzsparend" ist es auch noch).


Tatsächlich?
Laufen E-Books denn ohne Strom??
*Kinnkratz
Hallo,
spät aber dazu mußte ich noch was sagen.
Ebooks sind schon toll, wohin man die überall mitnehmen kann, was da alles drin gespeichert werden kann, was man alles lesen kann.
Ich nutze beides.
Aber noch lieber mag ich Bücher, richtige Bücher.
In die man ein Lesezeichen legen kann, Posts hineinkleben kann, auf denen man etwas notiert..., falls man sie noch weiter benutzen will.
Bücher über die man mit anderen ins Gespräch kommen kann, wenn man vor einem Regal steht. Gibt es das für ebooks auch ?
Ich liebe es in Bibliotheken und Buchhandlungen zu gehen und mir die tollen Bildbände anzusehen, worin die Künstler Ihre Fotos künstlerisch dargestellt haben.
Der Gedanke daran, dass nur noch die Ebooks existieren macht mich traurig.
Wie häufig lernen sich Menschen in Buchhandlungen, Bibliotheken kennen, nehmen das ein oder andere Buch in die Hand, streichen über den Band und denken an schöne Zeiten zurück. Das Buch lebt.. man fühlt es.
Ich denke ein sowohl als auch sollte existieren. :D
cron