@ Fumaria 1!
Jetzt weiß ich nicht, ob ich dich bedauern soll, oder bewundern soll, weil du keine Träume mehr hast?
Alle Träume sind bei dir schon in Erfüllung gegangen?
Ich tendiere eigentlich zum Bedauern, denn ich finde, wenn jemand noch Träume hat, ist das Leben interessanter, oder?
Als Vergleich finde ich es traurig, wenn sich jemand alle Wünsche im Leben erfüllen kann, was hat er dann noch, woran er sich erfreut?
Ohne Träume ist das Leben nur halb so schön, dass ist aber nur meine Meinung! :)
Mariecharlotte hat geschrieben: @ Fumaria 1!
Jetzt weiß ich nicht, ob ich dich bedauern soll, oder bewundern soll, weil du keine Träume mehr hast?
Alle Träume sind bei dir schon in Erfüllung gegangen?
Ich tendiere eigentlich zum Bedauern, denn ich finde, wenn jemand noch Träume hat, ist das Leben interessanter, oder?
Als Vergleich finde ich es traurig, wenn sich jemand alle Wünsche im Leben erfüllen kann, was hat er dann noch, woran er sich erfreut?
Ohne Träume ist das Leben nur halb so schön, dass ist aber nur meine Meinung! :)


Wunschlos glücklich zu sein, war bis jetzt mein letzter Wunsch und der ist in Erfüllung gegangen. Ich bin jeden Tag wunschlos glücklich und wenn mir was gefällt mache ich es oder kaufe es mir.
Mein allerletzter Wunsch wäre dann vielleicht, friedvoll und schmerzfrei sterben zu können
@Mariecharlotte ich sehe es ähnlich wie du, für mich sind meine Träume ein Antrieb weiterzumachen.
Ich habe ein altes Haus gekauft, im dem ich jetzt rumwerkele, wahrscheinlich werde ich nie fertig aber das spielt gar keine Rolle, es war mein Traum und jetzt setze ich Schritt für Schritt meine Vorstellungen um.

Das erreichen eines Traums ist ein unglaubliches Gefühl, schon alleine deswegen hat es sich gelohnt.

Aber in einem muss ich Fumaria recht geben im Alter nehmen die Träume ab,früher hatte ich mehr.
Liegt vielleicht wirklich daran das man zufriedener ist und auch, dass sich eine gewisse gelassene Genügsamkeit eingestellt hat.
Kar hab ich Träume, und ich hoffe, sie bleiben Träume.

Keine Realität kann die Welt der Träume auch nur nur annähernd erreichen.
Ich versuche, die beiden Welten nicht zu vermischen - beide sind mir kostbar.
Jede für sich.
Ich frage mich grade, ab welchem Moment man so zufrieden ist, keine Träume mehr leben zu wollen?

In verschiedenen Bereichen bin ich zufrieden mit dem Erreichten. In anderen Bereichen habe ich halt noch Träume…

Ich gebe mich möglichst nicht mit unerfüllbaren Träumen ab. Meine Träume schweben nur eine Handbreit über der Wirklichkeit. Dafür kann ich mich noch gut ins Zeug legen – und es gibt nichts Schöneres, als diese Ziele zu erreichen und zu sehen, was tatsächlich noch an Potenzialen in mir steckt. – Für alles darüber hinaus ist mir meine Lebenszeit zu kostbar. :)



naja gut... ein bisschen Probieren darf sein, ne? ;)


und somit für mich heute Ende Gelände ;)
Klar hab ich Träume, aber kaum Wunschträume - dazu ist mein Romantikgen zu sehr überdehnt worden. Besser, ich erfülle mir Dinge, bevor sie zum Wunsch werden.

Ich träume haarsträubende Geschichten - und sobald ich mich ihrer erinnern oder sie gar aufschreibeen möchte, zerrinnen sie, und ich kann mir selber beim Vergessen zuschauen.
Eine faszinierende Art der Müllentsorgung.
@ BilderBerger!
Dann sind deine Träume wahrscheinlich sogar dafür gut ,das Erlebte im Traum zu verarbeiten und so sorgen sie vielleicht für dein seelisches Gleichgewicht, denn ich habe einmal gelesen, dass man manches, was man tagsüber erlebt hat , in seinen Träumen in der Nacht verarbeitet, obwohl das manchmal nicht so gut zu erkennen ist, ob das bei jedem so ist, weiß ich leider nicht, aber ich wünsche es jedem!
Wahrscheinlich sollte man da einmal ganz klar zwischen Tag- und Nachtträumen unterscheiden.!

Der klassische Tagtraum ist der Lottosechser mit 10 Mille Gewinn.
Was würde ich machen, wenn....
Dann kommt der Tagtraum vom Prinzen auf dem weißen Pferd.
Was würde ich sagen, damit er nicht sofort umdreht und wegreitet.....

Und dann gibt es die Nachtträume - manchmal sind sie so schön, dass man nicht wach werden will.
Man dreht sich um und will die Fortsetzung, obwohl der Wecker bereits nach Aufstehen schreit...
Und man steht auf mit einem seltsamen Gefühl der Harmonie, die einen den ganzen Tag begleitet - grundlos.

Ja, die Seele ist ein weites Land.
Und die Träume der Nacht, an die man sich auch erinnern kann , sind ein Beutegut der Langschläfer, die sich hingeben wollen und auch die Zeit dafür hben.
stimmt, Nachtträume können wunderschön sein,
und oft erfahre ich auch sehr viel über mich selbst

ich versuche dann immer nochmal in den Traum zurückzukehren
manchmal gelingt's
.............."Traumtauchen" nenne ich das :D

Tagträumen tu ich nicht
......entweder etwas ist realisierbar, dann mach ich's
wenn nicht, dann träum ich auch nicht davon
BilderBerger hat geschrieben: Ich träume haarsträubende Geschichten - und sobald ich mich ihrer erinnern oder sie gar aufschreibeen möchte, zerrinnen sie, und ich kann mir selber beim Vergessen zuschauen.
Eine faszinierende Art der Müllentsorgung.


Auch Müll ist nach der Aufbereitung verwertbar.

Wenn dir auch die Trauminhalte zerrinnen, das eine oder andere bleibt doch noch eine Weile erhalten. Und genau das dürfte gerade ein wichtiger Hinweis sein.
Und wenn alles verloren ist, wirst du dich immer noch an die im Traum erlebten und nach dem Aufwachen spürbaren Gefühle erinnern.
Auch diese sind als Symbole aufschlussreich, wenn man sich damit auseinandersetzt und sie hinterfragt, was das mit der derzeitigen Situation zu tun hat, wofür es gut ist, das geträumt zu haben usw.