Ja, ich bin zurück von dieser sehr, sehr vielseitigen und geschichtlich interessanten Reise. Die Gegensätze von Althergebrachtem und Modernem, vor allem aber die Geschwindigkeit mit der China sich ins 21. Jhdt. katapultiert ist fast beängstigend. Inwzischen hat aber auch die Regierung verstanden, daß sie die wenigen kulturhistorischen Schätze, die die Kulturrevolution übrig gelassen hat, bewahren und pflegen müssen. Man kann sich kaum vorstellen, wie dieses 2.500 km lange (mit allen Nebenmauern 10.000 km) lange Bauwerk über rd. 2000 Jahre immer wieder verlängert, ergänzt und erneuert wurde, denn die geographichen Gegebenheiten sind nicht gerade arbeits- uind lebensfreundlich. Die Wüste Gobi ist schon deswegen faszinierend, weil sie so unterschiedlich in ihrer Struktur ist. Ich habe die Alashan also die Sandwüste mit Dünen bis zu 800 m Höhe kennengelernt. Auch hier ist das Zeitalter der Technik eingekehrt und nur noch wenige Nomaden leben in Yurten, aber die Elektrizität muss noch draussen bleiben. Man behilft sich mit Gas, Benzin, Oel etc. Die Stille, die Weite und die wunderbaren Formationen der Dünen sind wohl das was mich am meisten beeindruckt hat.