Ich habe heute die Termine für die beiden Operationen am "Grauen Star" (Katarakt-OP) bekommen. Hat jemand Erfahrung damit?

Wie ist es gewesen? Und was ist zu beachten?
Ein schmerzloser eingriff von kurzer dauer, ergebnis super. War vorher bei getrübter linse alles wie durch ein dreckiges fenster, so ist danach alles hell, klar und deutlich, so wie wenn das fenster wieder tiptop geputzt ist, wieder ein adlerblick.
Der operateur fragte mich während des eingriffs, ob ich was spüre und ich sagte „nein, absolut nix“.
Da meinte er, sehen sie, das ist der unterschied zwischen den zahn- und augenärzten, bei uns spüren sie wirklich nichts.
postoperative verhaltensmaßnahmen werden dir erklärt, nach verbandsabnahme fast keine einschränkungen
:roll:
Ja, klasse. Das hört sich ja gut an.

Ich hab gehört, man soll dann seine Socken nicht selbst anziehen.... nicht mit dem Kopf runter für mindestens 2 Wochen. Dann geh ich barfuß..... :lol:

Der Verband wird schon am Tag danach entfernt. Stimmt das????

Der Grund für die OP's ist, dass die Linsen mir zusätzlich zu dem Doppelbildern vom Schlaganfall noch die Konturen ordentlich verzerren und verdoppeln. Und wenn man das beheben kann, bekomme ich vielleicht dann mit einer entsprechenden Brille die Doppelbilder auch in den Griff.

Dauernd ein Auge zukneifen ist auch nicht wirklich die Lösung.... :wink: :lol:
Ja, verband kommt am nächsten tag nach dem eingriff weg.
Ja, nix schweres heben, kein chlorwasser ins aug, nicht mit dem kopf nach unten (alles meiden, was den druck im kopf erhöht). Zum socken- und schuhe anziehn fuß wo draufstellen, da kommst von alleine drauf. oberkörper neigen geht, nur ned kopf runter
Wünsch dir den gewünschten erfolg, alles gute.
:roll:
Danke, Ultreia62:

Es ist gut, noch mal von Menschen, die das schon durch haben, die nötigen Infos zu bekommen. Jeder der "mal davon gehört hat", erzählt letztlich dann doch was anders.... :wink:

In meinen Papieren steht sogar, dass ich für eine 24 Stunden - Betreuung sorgen muss, direkt nach den beiden OP's. Hat der Operareur aber schon zurück genommen. Wenn es mit der Tropfbetäubung gemacht werden kann, ist das nicht nötig. Ich hatte schon Sorge, deswegen dann die OP's nicht machen zu können.
Hatte auch die tropfen-anästhesie, wirkt super.
Wundert mich, daß hier niemand schreibt, wobei doch sicher etliche, wenn nicht viele, von 50+ das bereits hinter sich haben.
:roll:
Ich habe die Operation an beiden Augen machen lassen müssen.
Alles völlig problemlos.

Von der OP selbst merkt man gar nichts. Ich bekam sogar ein leichtes Schlafmittel und war völlig weg.
Nach der OP war etwa eine gute halbe Stunde Wartezeit angesagt, danach kam auch schon der Verband weg. Für nachts bekam ich eine Augenschale, damit ich im Schlaf nicht aus Versehen daran reibe. Am nächsten Tag Kontrolltermin.
Eine Woche später kam das andere Auge dran.

Was für mich am schlimmsten war: dass ich 6 Wochen nicht schwimmen durfte. Haare nur nach hinten waschen. Ansonsten war alles ziemlich normal.
Ich habe unmittelbar nachdem der Verband abgenommen wurde, ein "Erweckungserlebnis" gehabt. Alles war wieder scharf.

Allerdings brauche ich nun eine Lesbrille, was aber nicht schlimm ist.

Wichtig ist ein Augenarzt, der wirklich Routine hat und diese OP nicht nur gelegentlich macht.

Nach der OP und am nächsten Tag nicht selbst Auto fahren.
Ich hatte was geschrieben, aber das ist verschwunden. :(

Also nochmal:

Natürlich hat man vor jeder OP ein beunruhigendes Gefühl, aber auch bei mir hat sich im Nachhinein herausgestellt, dass es völlig unnötig war.

Bei mir ist es jetzt 2 Jahre her und ich erinnere mich noch nicht einmal an einen Verband. Ich weiß nur noch, dass ich nicht selbst Auto fahren und ein paar Tage lang das jeweils operierte Auge tropfen sollte.

Schmerzen gab's absolut keine und, weil die OP am Vormittag mit nüchternem Magen stattfand, bekam ich anschließend von den Arzthelferinnen einen großen Pott Kaffee und ein leckeres Käsebrötchen.

Die OP brachte mir fast meine früheren 'Luchsaugen' wieder und nur ab und zu greife ich auf meine alte Lesebrille zurück, wenn ich spät abends zu faul bin, mich ein wenig mehr anzustrengen.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Erfolg!
Ich habe beide Augen operiert.
Das erste Mal hatte ich das Pech, dass sich, nachdem ich schon optimal gesehen habe, eine Woche später Wassereinlagerungen auf der Netzhaut mit ganz starkem Abfall der Sehfähigkeit bekommen habe. Risiko: 1:100.
Die wegzukriegen war gar nicht einfach und langwierig. Hat ein halbes Jahr gedauert.
Ein anderer Augenarzt hat mir dann später erklärt, die Gefahr hätte man schon bei den Voruntersuchungen erkennen müssen, denn im OCT waren Mikroödeme schon vorhanden. Man darf nicht vergessen, dass ein op. Eingriff am Auge immer eine mehr oder weniger traumatisierende Wirkung auf die sensible Netzhaut hat.
Beim zweiten Auge habe ich auf einer vorsorglichen Tropfenbehandlung bestanden (das gleiche Mittel wie bei der Behandlung der Ödeme) und alles ist gut gegangen.
Empfehlung aus meiner Sicht: Den Abstand zwischen den Ops nicht zu eng wählen. Erst muss der Heilerfolg des einen Auges in trockenen Tüchern sein.
Aber der Eingriff selbst kann sehr gelassen angegangen werden. Wenn denn mit Tropfen anästhesiert wird.
Also : nur Mut!

3/3
Ich habe beide Augen operiert, im Abstand von 14 Tagen, völlig problemlos und absolut schmerzfrei. Allerdings in einer Privatklinik, weil das absolut stressfrei war ich konnte vormittags kommen, hatte mein eigenes Zimmer und keine Wartezeit .Die Kosten für den ärztlichen Teil hat die Versicherung übernommen und der Rest war sehr moderat. Ich bekam Tropfen zur Nachbehandlung, nach einer Woche war Kontrolluntersuchung bei meinem Augenarzt. Den Verband durfte ich selber am nächsten Tag abnehmen .Die Vorsichtsmaßnahmen waren wie schon oben beschrieben .Der Erfolg war super, ich konnte endlich wieder klar sehen! Meine Erfahrung: überhaupt kein Problem, aber ein wunderbares Resultat!
Danke, medianne:

Das hört sich alles insgesamt sehr gut und auch beruhigend an. Wobei ich nicht sagen kann, dass ich unnötig aufgeregt wäre..... 8)

Für mich ist es halt immer wichtig, vorher die wichtigsten Infos zu sammeln, um dann als "die Ruhe selbst" da rein zu gehen..... :D

Was dieses Mal wichtig ist, weil Narkose und Ruhigstellung nicht geht, wegen der fehlenden 24 - Betreuung.


Und Danke auch Filippa1:

Dein Post kam, als ich den an medianne gerade abschicken wollte. Da antworte ich Dir gleich mit.

3 Wochen liegen zwischen den beiden Terminen. Mit engmaschigen Kontrollen. Ich denke, das reicht, um sicher zu sein. Der Operateur hat sich gestern beide Augen noch mal sehr genau angesehen. Und von daher sollte ich auf der sicheren Seite sein.

Aber es ist gut, zu wissen, zu welchen Nebenwirkungen es kommen kann. Ich bin ja danach alleine hier, und könnte dann entsprechend handeln. Auch dafür sammle ich hier die Infos..... 8) .... gehe aber schwer davon aus, dass alles glatt geht.

Und ganz ehrlich??? Ich freu mich richtig auf das gute Sehen danach. Momentan ist es schon sehr anstrengend, mit den Doppelbildern von Schlaganfall, dieser schon sehr starken Alterskurzsichtigkeit und den jetzt auch noch doppelten und unscharfen Konturen durch den Grauen Star.
Auch Dir Dank, darlingcompanion:

Das wird gut..... und ist anscheinend noch einfacher, als in meiner Vorstellung..... :D
Meine erste OP war im Januar. Nach der OP bin ich mit dem Bus nach Hause gefahren - war kein Problem.
Die Kontrolluntersuchung fand am nächsten Tag statt mit Entfernung des Verbandes.
Mit dem Autofahren habe ich mich an die Ratschläge gehalten und 14 Tage darauf verzichtet, obwohl ich keine Beeinträchtigungen verspürt habe.
Augentropfen habe ich auf Anweisung 5 Wochen lang genommen, um einer Infektion vorzubeugen.

Nach der zweiten OP bin ich schon am dritten Tag wieder mit dem Auto gefahren.

Die Sehbehinderungen, die mich gerade beim Autofahren und vor allem Nachts schon eine Weile gestört hatten (obwohl der Augenarzt meinte, ich hätte noch Zeit), gehören der Vergangenheit an.

Es ist inzwischen ein Routineeingriff, der tausendfach erfolgt und die Lebensqualität erheblich verbessert.

Man wird übrigens noch gefragt, welche Art Linse man eingesetzt bekommen möchte. Es gibt solche, die einer Gleitsichtbrille ähneln - die Kosten hierfür sind selber zu tragen. Da es mir auf die Fernsicht ankam, habe ich mich für die Kassenvariante entschieden und bin vollauf zufrieden.
Mal ganz allgemein gefragt.
Bei mehreren Magen- und Darmspiegelungen und letztes Jahr bei einer kleineren, ambulanten OP in einer Klinik, wo ich ein paar Stunden danach auch heim konnte,

durfte ich nur gehen, wenn mich eine Begleitperson direkt abgeholt hat, vor den Augen der Schwestern sozusagen und versicherte, daß sie bei mir bliebe,

oder bei den Spiegelungen der Taxifahrer in die Praxis kam, ich ihm übergeben wurde, lach, und er mich bis zur Haustür fahren musste.

Kein einziges mal hätte ich alleine nach Hause gedurft.

Ähnlich war es bei meinem verstorbenem Mann, der mehrere Augen-OPs hatte.

Bei mir hat nach der OP in der Klinik abends sogar der Arzt selbst angerufen.
Ich bekam vor 3 Jahren die Augen im Abstand von einer Woche operiert, Angst davor ist total unbegründet. Ich kam aus dem OP-Raum, das Mittagessen stand vor mir und danach bin ich mit dem Bus heimgefahren. Obwohl die Fernsicht korrigiert wurde, sehe ich auch beim Lesen besser, aber eine Bildschirmbrille brauche ich, das ist so ein mittlerer Abstand zwischen Lesen und Ferne.