@Gundulabella, es liegt wohl daran, dass ich einen großen Unterschied zwischen Freundschaften und guten Bekannten sehe!
Dass man in einem gewissen Alter seine alten Freunde verliert, lässt sich nicht vermeiden. An Stelle dieser Freunde können gute Bekannte ein Gefühl von einer gewissen Zugehörigkeit vermitteln und dabei helfen, nicht zu vereinsamen! Das ist ein guter Weg, aber tragende Freundschaften werden daraus höchst selten entstehen!
und meine langjährigen "alten" freunde sind alle in alter heimat.
es war ja für mich ein neubeginn in münchen, und dann nochmal in starnberg.

aber, auch wenn ich zu meinem "alten" freunden nicht mehr so sehr viel oder keinen häufigen kontakt habe .....telefonieren wir, oder sehen uns, ist es, als wenn wir nicht getrennt gewesen wären.

es ist wie immer, es sind einfach menschen, mit denen ich innerlich verbunden bin, egal, wie lange wir uns nicht gesehen haben. und es ist immer ....wie gestern, als wenn der letzte kontakt gestern gewesen wäre.
ja, es gibt sie noch
ich habe das unglaubliche glück, derer drei zu haben, die freundschaften bestehen zwischen 35 und 46 jahren. es sind richtige freunde, und das ist ein unglaublich gutes gefühl, so etwas wertvolles zu besitzen 
fragola hat geschrieben: @Gundulabella, es liegt wohl daran, dass ich einen großen Unterschied zwischen Freundschaften und guten Bekannten sehe!
Dass man in einem gewissen Alter seine alten Freunde verliert, lässt sich nicht vermeiden. An Stelle dieser Freunde können gute Bekannte ein Gefühl von einer gewissen Zugehörigkeit vermitteln und dabei helfen, nicht zu vereinsamen! Das ist ein guter Weg, aber tragende Freundschaften werden daraus höchst selten entstehen!


ich verstehe sehr gut was du meinst......dennoch.....
Nun müsste ich diese Frage vermutlich in einem Forum unter 40 stellen. Ob sie da anders ausfiele?
Ich bestätigt mir hier überwiegend, dass die alten Freundschaften halten, neue sich aber schwer einstellen. Ist auch meine Erfahrung.
Liegt das an der Zeit und Gesellschaft an sich oder wirklich nur am Alter? 
Ich glaube, wirkliche Freundschaftenbeginnen in der Jugend. Danach kommen nur noch gute bis sehr gute Bekanntschaften. Wenn Freundschaften und/oder gute bzw. sehr gute Bekanntschaften z. B. nach einer Trennung vom Partner fortbestehen, dann sind sie es wert, auf jeden Fall gepflegt zu werden.
Schade, ich hatte die Hoffnung noch nicht aufgegeben...
und ich habe mir gerade überlegt:
wenn keine "richtige" Freundschaft mehr in unserem Alter möglich ist.....
ist dann auch keine "richtige" Partnerschaft und Liebe mehr möglich ?
denn beides braucht Zeit, Vertrauen und gegenseitige Akzeptanz.....

ist es deshalb so schwer, mit 50plus noch einmal eine neue Partnerschaft eingehen zu könnnen ?
(damit meine ich keine "Zweckgemeinschaft", weil man nicht alleine leben kann und/oder möchte)....
@Nochnicht50, solltest Du auch nicht, denn bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. Und sehr gute Bekannte sind auch viel wert, insbesondere wenn man auch in schweren Zeiten auf sie zählen kann.
Ja die gibt es, ich habe die Erfahrung gemacht und es ist sehr schön. Manche Freundschaften sind vergangen und das ist normal, die Interessen verändern sich. Ich habe das unglaubliche Glück zwei seelenverwandte Menschen zu meinen ganz engen Freundinnen zu zählen. Wir haben Kontakt, aber nicht ständig, spüren wenn die anderen uns brauchen, eine ist für die andere da, hört zu und tröstet. Wichtig ist einfach das wir wissen und spüren das wir aufgefangen werden wenn es nötig ist. Solche Menschen sind wichtig in unserem Leben.
Ein wahrer und echter Freund verleitet mir das Gefühl, dass wir uns verstehen, ohne viel zu palavern:
- es wird nichts auf die Waage geschmissen, dessen bedarf es erst gar nicht
- und es ist auch gleichgültig, wie oft man sich sieht
- man akzeptiert den anderen so wie er ist
- ist ehrlich und absolut offen zueinander
- darf ebenso zusprechen wir auch kritisieren
- und schafft so eine entsprechende Vertrauensbasis
- Verschwiegenheit ist selbstverständlich

Solche Menschen findet man nicht an jeder Ecke, flüchtige Freundschaften dagegen schon.

Die Problematik für eine Frau besteht meinen Erfahrungen nach weiterhin darin, eine Frau zu finden, die o.g. (sicher nicht vollständigen) Eigenschaften teilt. Somit kann ich unter insgesamt 4 Freunden nur eine einzige Frau als echte Freundin bezeichnen.

Alles andere läuft wohl eher unter dem Begriff mehr oder weniger innige "Bekanntschaften", und was diese an betrifft, tue ich mich nicht schwer.

Tja und dann gibt es noch die Seelenverwandtschaften..

Und natürlich den Seelenfreund.. :wink:
....manchmal reicht sogar nur ein Lächeln.....


weniger ist oft mehr :!: :!: :!:
unter 4 Frauen cajun ?

ich bemühe mich - seit meine Freundin vor etlichen Jahren gestorben ist - um eine neue "Frauenfreundschaft"......
vielleicht finde ich unter 100 Frauen eine, die auf meiner Wellenlänge liegt und mich versteht.....

und genauso schwierig sehe ich die Feundschaft mit einem Mann - oder eine neue Partnerschaft mit einem Mann an - die in ein neues "Verliebstsein" und sogar später in Liebe münden könnte.....

ihr tut alle so - als ob ihr noch 100 Jahre leben würdet .......ich sehe meinen letzten Lebensabschnitt ziemlich realistisch.... :?
@Gundi
das hört sich an als wenn du bald die Grätsche machst :(
Freunde sollte man nicht suchen Freundschaften ergeben sich meist zufällig ..
wer Partnerschaft sucht oder Freundschaft wird sie niemals finden..
wie ober schon geschrieben ein "Lächeln" kann verzaubern :wink:
nein - ich mache keine Krätsche....sehe nur, was um mich rum los ist.....
sehe mich eher - wie fast meist ganzes Leben lang - außer Konkurrenz..... :wink:

(ist nicht schlecht - da weniger Stress - obwohl - so ein "Beobachtunsposten" - ist auch eine Art der Feigheit)........... :oops: