Es interessiert mich nicht...

Es interessiert mich nicht, wie du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst, und ob du es wagst davon zu träumen, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst, dich für die Liebe lächerlich zu machen, für deine Träume, für das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob du den Kern deines Leidens berührt hast, ob du durch die Enttäuschungen des Lebens geöffnet worden bist, oder zusammengezogen und verschlossen, aus Angst vor weiterem Schmerz.

Ich will wissen, ob du im Schmerz stehen kannst, meinem oder deinem eigenen, ohne etwas zu tun, um ihn zu verstecken, ihn zu verkleinern, oder ihn in Ordnung zu bringen.

Ich will wissen, ob du mit Freude sein kannst, meiner oder deiner eigenen,
ob du mit Wildheit tanzen und dich von Ekstase füllen lassen kannst bis in die Spitzen deiner Finger und Zehen, ohne uns zu ermahnen, vorsichtiger zu sein, realistischer zu sein, oder an die Beschränkungen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählt hast, wahr ist.
Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du dein Leben aus SEINER Gegenwart entspringen lassen kannst.

Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem, und trotzdem am Ende eines Sees stehen kannst, um zum silbernen Vollmond zu rufen, „Ja„.

Es interessiert mich nicht zu wissen, wo du lebst, und wieviel Geld du hast.
Ich will wissen, ob du nach der Nacht der Trauer und Verzweiflung aufstehen kannst, müde und zerschlagen, um dich um die Kinder zu kümmern.

Es interessiert mich nicht wissen, wer du bist, und wie es kommt, wie es kommt, dass du hier bist.
Ich will wissen, ob du in der Mitte des Feuers mit mir stehst, ohne zurückzuweichen.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
Ich will wissen, ob du alleine mit dir sein kannst, und ob du deine Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich magst.

Oriah Mountain Dreamer
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Quelle Edeltopas

Viele kleine Päckchen

Das Glück braucht man nicht in große Pakete einwickeln, um sie zu verschenken und auch nicht mit teuren, goldenen Bändern dekorieren. Das Glück, das man an vielen Tagen spüren kann, ist so, wie kleine Päckchen...

... die Nähe der Familie
... eine Umarmung
... ein Kuss, den man bekommt, wenn man es nicht erwartet
... eine Blume, die man vom Spaziergang heimbringt
... ein kleines Lob über ein neues Kleid, oder die Frisur
... ein zusammengefaltetes Zettelchen mit Kinderhand "Danke" drauf

Viele kleine Päckchen, ohne Goldpapier und teure Bänder,
aber mit unvergleichbar kostbaren Geschenken,
- die mich geliebt fühlen lassen,
- die meine Seele berühren und mein Herz ausfüllen.

unbekannt

Ich wünsche Euch ganz viele solcher Päckchen.
Ein Taxifahrer aus New York schreibt:“Ich wurde zu einer Adresse bestellt, wo ich einen Fahrgast abholen sollte. Als ich ankam hupte ich laut. Nach ein paar Minuten Wartezeit hupte ich erneut. Da es die letzte Fahrt meiner Schicht war, wollte ich bereits weg fahren, es dauerte mir zu lange.

Aber stattdessen parkte ich das Auto, ging zur Tür und klopfte. “Nur eine Minute”, antwortete eine gebrechliche, ältere Stimme. Ich konnte hören, wie etwas mühsam über den Boden gezogen wird. Nach einer langen Pause öffnete sich die Tür. Eine kleine Frau über 90 Jahre stand vor mir. Sie trug ein Kleid und einen Hut mit einem Schleier, wie jemand aus einem 40er-Jahre-Film. An ihrer Seite stand ein kleiner Koffer.

Die Wohnung sah leer aus, als hätte dort seit Jahren niemand gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern bedeckt. Es gab keine Uhren an den Wänden, alle Schränke waren leer. Es gab nicht einmal Geschirr in der Küche. In die Ecke war ein Umzugskarton gefüllt mit Fotos und Glaswaren.

“Würden Sie meinen Koffer zum Auto tragen?”, bat sie mich. Ich legte den Koffer in den Kofferraum und kehrte dann zurück um die Frau zu unterstützen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen langsam zum Taxi.

Sie dankte mir für meine Güte. “Kein Problem”, sagte ich ihr, ”Ich versuche Sie nur genauso zu behandeln, wie ich es wollen würde, dass meine Mutter auch so behandelt wird.” “Oh, du bist so ein guter Junge, sagte sie.

Als wir im Taxi saßen, gab sie mir eine Adresse und fragte: “Können sie mich durch die Innenstadt fahren?”“Es ist nicht der kürzeste Weg”, antwortete ich schnell.“Oh, das macht nichts”, sagte sie. “Ich habe es nicht eilig. Ich bin auf dem Weg zu einer Sterbeklinik.“

Ich schaute in den Rückspiegel. Ihre Augen waren glänzend. “Ich habe keine Familie” fuhr sie fort mit einer weicher Stimme. “Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange.” Als ich das gehört habe, da musste ich einfach das Taxameter abschalten: “Welche Route soll ich nehmen?” Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir durch die Stadt.

Sie zeigte mir das Gebäude, wo sie einmal als Aufzugswärterin gearbeitet hatte. Wir fuhren durch das Viertel, wo sie und ihr Ehemann als Ehepaar lebten, an einem Möbellager, der einst ein Ballsaal gewesen war, wo sie als junges Mädchen tanzen ging.Manchmal bat sie mich langsam an einem bestimmtem Gebäude oder einer Ecke zu fahren. Sie starrte in die Dunkelheit und sagte nichts.

Als die ersten Sonnenstrahlen am Horizont erschien, sagte sie: “Ich bin müde. Es ist Zeit“ Wir fuhren stillschweigend zu der Adresse, die sie mir gegeben hatte. Es war ein niedriges Gebäude, wie ein kleines Erholungsheim mit einer Einfahrt.Zwei Pflegekräfte kamen zum Taxi. Sie waren besorgt und beobachteten jede Bewegung. Sie müssen sie erwartet haben.

Ich öffnete den Kofferraum und nahm den kleinen Koffer und stellte ihn vor die Tür. Die Frau saß bereits im Rollstuhl.“Wie viel schulde ich Ihnen?” In dem Moment bat sie die Pflegekräfte ihr ihren Geldbeutel zu reichen.“Nichts,” sagte ich. „Aber Sie müssen doch ihren Lebensunterhalt verdienen“ antwortete sie.“Es gibt auch andere Passagiere”, antwortete ich. Ohne in dem Moment nachzudenken, beugte ich mich zu ihr und gab ihr eine herzliche Umarmung. Sie drückte mich fest an sich heran.“Sie haben einer alten Frau einen kleinen Moment der Freude geschenkt,” sagte sie. “Danke.”Ich drückte ihre Hand und ging dann in Richtung Sonnenaufgang zum Taxi…

Hinter mir schloss sich eine Tür. Dieses Geräusch kam mir vor, wie das Abschließen eines Lebens. Ich holte keiner weitere Passagiere mehr und fuhr ziellos in Gedanken versunken durch die Gegend. Für den Rest des Tages konnte ich kaum sprechen. Was wäre passiert, wenn ich mich geweigert hätte, diese Fahrt zu machen oder nach dem ich gehupt habe, einfach weggefahren wäre?Rückblickend glaube ich nicht, dass ich je etwas Wichtigeres in meinem Leben getan habe.”

Diese Geschichte zeigt eindrucksvoll, dass es auch wichtig ist auf andere Menschen zuzugehen, um sich selbst ein Stück näher zu kommen. Wir glauben, dass unser Leben aus großen Dingen besteht. Dabei sind es meistens die kleinen, die wirklich wichtig sind. Wenn wir ab und zu mal unseren “Autopilot” abschalten würden und offen für Neues sind, dann können wir inspirierende Momente erleben, wie dieser Taxifahrer. Also nimm Dir die Zeit für die kleinen Aufmerksamkeiten, Zeit für Menschlichkeit und Liebe. Denn am Ende sind es genau die Momente, die wirklich zählen!
Engel sind Menschen, die das Licht durchlassen. Wo sie sind, wird alles hell und klar.
Engel sind Menschen voller Leben, die zum Leben bringen, was tot ist.
Engel sind Menschen, die ein Stück Freude aus dem Paradies mitbringen.

Glaub mir: Engel sind Wesen von Fleisch und Blut, die auf unsichtbare Weise die Welt im Lot halten. Tief in ihnen fühlst du etwas von dem Geheimnis einer unergründlichen Güte, die durch alles hindurch zu den Menschen will. In ihnen wird eine Liebe fühlbar, die dich umarmen möchte.

Du hast ein Problem. Du kommst nicht klar. Und wie durch eine unsichtbare Antenne bekommt irgend jemand eine Eingebung, eine Art Befehl, sich an dich heranzumachen und dir zu helfen, dir den rettenden Tipp zu geben oder ein verstehendes, tröstliches Wort. "Du bist ein Engel", sagst du dann. Du sagst es zu einem Mann, einer Frau, einem Jungen, einem Mädchen. Geschlecht und Alter spielen keine Rolle. Es kommt etwas Gutes, etwas Herrliches zu dir. Das Leben wird hell, und alle Qual ist weg.

Aber Engel kommen nicht auf Bestellung. Manchmal kommen sie ganz unerwartet.
Manchmal sind sie da, und man merkt es kaum; sie zeigen dir den Weg und verschwinden wieder. Ich habe schon viele Engel getroffen. Manchmal hielten sie mitten auf der Straße an, kamen aus einer Menschenmenge heraus, reichten die Hand, lösten ein Problem, und dann verschwanden sie wieder im Gewühl der Straße. Mitten in der Menschenmenge, namenlos, ohne auf Dank zu warten.

Es gibt noch Engel in der Welt. Aber es sind zu wenige, darum herrscht noch so viel Dunkel und Elend. Gott sucht nach den Engeln unter den Menschen heute. Aber so viele Menschen sehen ihn nicht mehr, hören ihn nicht mehr. Ihre Antenne ist beschädigt oder zerbrochen. Sie empfangen nichts mehr und geben nichts mehr weiter.

Komm, du bist ein Engel!
In deiner Umgebung sind genug Menschen, für die du ein Engel sein kannst.

© Phil Bosmans
Ein Unternehmen hat seine Spitzenleute
auf ein teures Seminar geschickt.
Sie sollen lernen, auch in ungewohnten Situationen
Lösungen zu erarbeiten.
Am zweiten Tag wird einer Gruppe von Managern die Aufgabe gestellt,
die Höhe einer Fahnenstange zu messen.
Sie beschaffen sich also eine Leiter und ein Bandmaß.
Die Leiter ist aber zu kurz, also holen sie einen Tisch,
auf den sie die Leiter stellen.
Es reicht immer noch nicht.
Sie stellen einen Stuhl auf den Tisch, aber immer wieder fällt der Aufbau um.
Alle reden durcheinander, jeder hat andere Vorschläge
zur Lösung des Problems.
Eine Frau kommt vorbei, sieht sich das Treiben an.
Dann zieht sie wortlos die Fahnenstange aus dem Boden, legt sie auf die Erde,
nimmt das Bandmaß, misst die Stange vom einem Ende zum anderen, schreibt das
Ergebnis auf einen Zettel und drückt ihn zusammen mit dem Bandmaß einem der
Männer in die Hand.
Dann geht sie weiter.
Kaum ist sie um die Ecke, sagt einer der Top-Manager:
„Das war wieder typisch Frau!
Wir müssen die Höhe der Stange wissen und sie misst die Länge!
Deshalb lassen wir weibliche Mitarbeiter auch nicht in den Vorstand."


keine typische Weihnachtsgeschichte,aber fröhlich,erleuchtend und erhellend :idea: :P
Edeltopas hat geschrieben: Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

Die Puppe

Natürlich habe ich mir, wie jedes Jahr, vorgenommen, nicht mehr auf den letzten Drücker in die überfüllte Stadt zu fahren, um für meine Familie die Weihnachtsgeschenke zu kaufen.
Aber wie jedes Jahr blieb es auch heuer beim Vorsatz und nun, vier Tage vor Heiligabend, zwängte ich mich durch die mit Glühwein- und Lebkuchen-Duft erfüllte Innenstadt, in der sich die Kaufgeplagten im Nieselregen drängten. Stress lass nach, die eher schwärzlichen Schneereste des Niederschlages der Vorwoche waren auch nicht dazu getan, meine Weihnachtsstimmung zu heben.

Manchmal wünschte ich, Weihnachten einfach verschlafen zu können,
aber die familiären Pflichten lassen jährlich grüßen.
Warum ich dann im größten Kaufhaus des Ortes in die Spielwarenabteilung gegangen bin, weiß ich nicht mehr. Zumal unsere Kinder aus dem Spielzeug-Alter längst herausgewachsen sind. Und doch war ich schnell umfangen von dem erwartungsvollen und freudigen Leuchten, das sich in vielen Kinderaugen in der weihnachtlich dekorierten Spielzeugwelt spiegelte.

Nur ein vielleicht sechsjähriger Junge, der eine neue Puppe gedankenverloren betrachtete, machte einen offensichtlich sehr traurigen Eindruck. Ich fragte mich, für wen er wohl diese Puppe aussuchte. In diesem Moment drehte sich der kleine Junge zu einer älteren Dame um und fragte: „Oma, bist du sicher, dass ich nicht genug Geld habe?“ Die ältere Dame erwiderte: „Mein lieber Sebastian, du weißt doch ganz genau, dass dein Geld nicht ausreicht, um diese teure Puppe zu kaufen. Such dir etwas Billigeres aus.“
Danach bat sie ihn, in der Spielzeugabteilung zu warten, bis sie ihre restlichen Einkäufe erledigt hätte. Sebastian hatte noch immer die Puppe gegen seine Brust gepresst. Ich ging zu ihm und fragte ihn, für wen er denn die hübsche Puppe ausgesucht hätte. „Es ist die Puppe, die sich meine Schwester zu Weihnachten gewünscht hat. Sie war überzeugt, dass der Weihnachtsmann ihr diese Puppe bringen würde.“ Ich versicherte ihm, dass der Weihnachtsmann bestimmt weiß, was sich seine Schwester zu Weihnachten wünscht. Und dass er sich darüber keine großen Sorgen machen sollte. Doch Sebastian antwortete ziemlich hoffnungslos: „Der Weihnachtsmann kann ihr die Puppe nicht dorthin bringen, wo sie sich befindet. Ich muss die Puppe meiner Mutter geben und sie kann sie mitnehmen, wenn sie geht.“ Seine Augen waren Tränen erfüllt, als er das sagte. „Meine Schwester ist schon im Himmel. Mein Vater sagt, dass meine Mutter auch bald in den Himmel kommt. Deswegen dachte ich mir, dass sie die Puppe für meine Schwester mitnehmen kann.“

Als ich dem Jungen zuhörte, habe ich meinen lächerlichen Weihnachtsstress gänzlich vergessen.
Sebastian fuhr fort: „Ich sagte meinem Vater, er soll meiner Mutter ausrichten, dass sie noch warten soll, um in den Himmel zu gehen, bis ich vom heutigen Einkauf zurück bin.“ Dann zeigte mir der Junge ein Foto von sich, auf dem er ein unbekümmertes, fröhliches Gesicht hatte. „Ich möchte, dass meine Mutter dieses Bild mitnimmt, damit sie mich nicht vergisst. Ich liebe meine Mutter sehr und ich möchte, dass sie bei uns bleibt. Doch mein Vater sagt, dass sie zu meiner kleinen Schwester gehen muss.“ Wieder schaute er gedankenverloren die Puppe an.
Ich sagte zu dem Jungen, er solle doch sein Geld nochmals nachzählen. Es könnte sein, dass er doch genügend hätte, um die Puppe zu kaufen. Ich half ihm mit dem Zählen und steckte seinem Geld einen 20 Euro-Schein bei, ohne dass er dies bemerkte. Nachdem alles sorgfältig gezählt war, war Sebastian selig. „Danke, lieber Gott, dass du mir genug Geld gegeben hast!“ Danach schaute er mich an und meinte: „Ich habe nämlich gestern ganz fest gebetet, dass ich genug Geld für diese Puppe für meine Schwester zusammenbekomme. Und ich hoffe, dass es noch für eine weiße Rose für meine Mutter reicht. Meine Mutter liebt weiße Rosen.“
Einige Minuten später kam seine Oma zurück und ich verabschiedete mich von Sebastian. Ich erledigte meine Einkäufe mit einer ganz anderen Einstellung als noch an diesem tristen Vormittag.

Ich konnte den kleinen Jungen nicht vergessen.
Auf der Heimfahrt erinnerte ich mich an einen Zeitungsartikel, den ich vorgestern gelesen hatte. Er handelte von einem Autounfall auf unserer Umgehungsstraße.
Blitzeis, wie es in dieser Jahreszeit gelegentlich einsetzt.
Ein Fahrzeug mit einer jungen Frau und einem kleinen Mädchen wurde frontal gerammt. Das kleine Mädchen ist noch am Unfallort gestorben und die Mutter wurde mit kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Die Frau lag seither im Koma. War das die Familie des kleinen Sebastian?

Gestern las ich dann in der Zeitung, dass die Autolenkerin, die letzte Woche diesen schweren Unfall hatte, ebenfalls ihren Verletzungen erlag. Ich konnte nicht umhin: Ich kaufte einen großen Strauß weißer Rosen und ging zur Kirche, in der die Frau in einem Seitenaltar aufgebahrt war. Ich war alleine in der schon für das höchste Christenfest geschmückten Kirche. Die Gesichtszüge der Frau waren ganz entspannt, in ihrer Hand hielt sie eine weiße Rose, die Puppe und das Foto des kleinen Sebastian.

Still und in Demut legte ich meinen Rosenstrauß zu den anderen Blumengebinden und als ich nach Hause ging, dachte ich darüber nach, wie groß die Liebe des kleinen Jungen für seine Schwester und seine Mutter ist.

In einer Sekunde kann sich das Leben so gewaltig ändern, dass nichts mehr ist, wie es einmal war.

Seit diesen Erlebnissen nehme ich Weihnachten wieder sehr bewusst wahr, ein kleiner Junge hat mir dabei geholfen.

unbekannt



Danke liebe Edeltopas, eineGeschichte , die mir sehr nahe geht und die sich jeden Tag aufs Neue wiederholen kann! So vertehe ich die "Liebe"!

Dir ein beseeltes, gesegnetes Fest der Liebe!

swimmy :wink:
etwas zum Schmunzeln in dieser ernsten Zeit :roll: :)

Eine große Schale mit Äpfeln stand auf der Theke in der Cafeteria einer katholischen Schule. Eine Nonne hatte ein Schild angebracht: „Bitte nimm nur einen Apfel und denk daran: Gott schaut zu.“ Auf der anderen Seite der Theke stand ein Teller mit frisch gebackenen Muffins. Auch hier fand sich bald ein Schild. Allerdings nicht von der Nonne geschrieben, sondern eindeutig von einem Kind. „Nimm so viele, wie du willst, Gott passt gerade auf die Äpfel auf.“

David aus Erlangen)
Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.

Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.

"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.

"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."

"Ja aber…", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich…, ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."

Die Traurigkeit seufzte tief.

"Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."

Die Traurigkeit schluckte schwer.

"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: ‘Papperlapapp, das Leben ist heiter.’ und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: ‘Gelobt sei, was hart macht.’ und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: ‘Man muss sich nur zusammenreißen.’ und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: ‘Nur Schwächlinge weinen.’ und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet…"

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin:

"Aber…, aber – wer bist eigentlich du?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung."

(unbekannt)
Sunnygirl001 hat geschrieben: Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.

Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter.

Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen.

Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?"

Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war.

"Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.

"Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch.

"Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."

"Ja aber…", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?"

"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?"

"Ich…, ich bin traurig", sagte die graue Gestalt.

Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."

Die Traurigkeit seufzte tief.

"Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."

Die Traurigkeit schluckte schwer.

"Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: ‘Papperlapapp, das Leben ist heiter.’ und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: ‘Gelobt sei, was hart macht.’ und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: ‘Man muss sich nur zusammenreißen.’ und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: ‘Nur Schwächlinge weinen.’ und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen."

"Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet…"

Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."

Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.

"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt."

Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin:

"Aber…, aber – wer bist eigentlich du?"

"Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung."

(unbekannt)



Sehr schöne Geschichte von Inge Wuthe,
ich hoffe ich trete Dir nicht zu nahe.

Ich würde der Hoffnung auch gerne begegnen,
oder bin ich es vielleicht, wer weiß.
 
Gedanken einer Kerze

Jetzt hast Du mich entzündet und schaust in mein Licht.
Du freust dich an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich Dir spende.
Und ich freue mich, dass ich für dich brennen darf.
Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht irgendwo in einem alten Karton
sinnlos, nutzlos.
 Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne.
Aber je länger ich brenne, desto kürzer werde ich.
Ich weiß, es gibt immer beide Möglichkeiten für mich:
Entweder bleibe ich im Karton - unangerührt, vergessen, im Dunkeln
oder aber ich brenne, werde kürzer, gebe alles her, was ich habe,
zugunsten des Lichtes und der Wärme.
Somit führe ich mein eigenes Ende herbei.
Und doch, ich finde es schöner und sinnvoller, etwas herzugeben zu dürfen,
als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen....
Schau, so ist es auch mit Dir!
Entweder Du zieht dich zurück, bleibst für dich
- und es bleibt kalt und leer-,
oder Du geht auf die Menschen zu und schenkst ihnen von deiner Wärme und Liebe,
dann erhält dein Leben Sinn.
Aber dafür müsst du etwas in dir selbst hergeben,
etwas von deiner Freude, von deiner Herzlichkeit, von deinem Lachen,
vielleicht auch von deiner Traurigkeit.
Ich meine, nur wer sich verschenkt, wird reicher.
Nur wer andere froh macht, wird selbst froh.
Je mehr du für andere brennst, um so heller wird es in dir selbst.
Ich glaube, bei vielen Menschen ist es nur deswegen düster,
weil sie sich scheuen, anderen ein Licht zu sein.
Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr wert als alle Dunkelheit der Welt.
Also, lasst dir ein wenig Mut machen von mir,
einer winzigen, kleinen Kerze.   

Ersteller/in dieser Zeilen leider nicht gefunden. 
@ swimmy
Danke Dir, Bild
ich wünsche Dir und Allen Lesenden und Schreibenden ein besinnliches Fest.

Ich wünsche dir,
dass dir das Licht,
das zu Weihnachten dein Herz erhellt,
nach den Feiertagen
nicht wieder verloren geht,
sondern, dass es deine Seele
und all deine Wege
durchwärmt und erleuchtet
durch das kommende Jahr

Christa Spilling Nöker


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Quelle Edeltopas

Die Kirchenmaus (Weihnachtsgeschichte )
Woher kommt der Wind, Nikodemus?
Rabbi, ich weiss es nicht, auch nicht, wohin er geht.

Stell Dich selbst in den Weg des Windes, Nikodemus.

Du wirst die Erregung kennenlernen, von etwas weitertragen
zu werden, dass grösser ist als du selbst.
Du bist stolz auf deine Position, deine Sicherheit,
aber du wirst in der stehenden Luft umkommen.

Stell Dich in den Weg des Windes, Nikodemus.

Glänzende Blätter werden vor dir tanzen.
Du wirst dich an Orten befinden, die zu sehen du dir nie träumen liessest.
Du wirst an Orte genötigt werden, die du gefürchtet hast, und:
Dies wie eine Heimkehr empfinden.
Du wirst eine Kraft haben, die du nie zuvor hattest, Nikodemus
Du wirst ein neuer Mensch sein.

Stell dich selbst in den Weg des Windes.

Myra Scovel
Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln
hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren
Schultern trug.

Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos
war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen
Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die andere Schüssel
jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: die alte Frau brachte immer nur
anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel
war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel
mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass
sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden
war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach
die Schüssel zu der alten Frau: "Ich schäme mich so wegen meines
Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft."

Die alte Frau lächelte. "Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite
des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel
nicht?" "Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil
ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn
wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen
Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso
wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser
Haus beehren."

Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind
die Macken und Sprünge, die unser Leben so interessant und
lohnenswert machen.
An diesem traurigen Sonntag bewegt mich die Frage, wo denn die Damen Lioness,DGO,Sonnensturm und Sonnenkind geblieben sind.Ich vermisse ihre Beiträge mit den beachtlichen geistigen Ressourcen und der sprühenden Leichtfüßigkeit der Artikulation.Stattdessen sehe ich besonders bei Philosophie und Glauben den schwerfälligen Gang, über alles zu stolpern und nirgendwo anzukommen.Diese Verzweiflung generiert pure Langeweile.Da sehen wir den Weltverbesserer mit dem Schaum des Fanatikers vor dem Mund, der unerbittlich immer dasselbe schäumt.Er ist quasi das menschliche Äquivalent zu einem Panzerschrank.Wir erblicken jene, die mit der Naivität frisch ordinierter Missionare ihre Botschaften mit gläubigem Augenaufschlag verkünden und sich wundern , dass andere nicht glauben. Einige wiederum tragen ihre Ergüsse so gewichtig vor sich her, als kämen sie gerade voller Erleuchtung vom Berg Sinai herunter.Leider wandelt ihr Monolog die Kürze des Dekalogs in quälende Länge um. Das Lied vom traurigen Sonntag!!!  
wallenstein hat geschrieben: An diesem traurigen Sonntag bewegt mich die Frage, wo denn die Damen Lioness,DGO,Sonnensturm und Sonnenkind geblieben sind.Ich vermisse ihre Beiträge mit den beachtlichen geistigen Ressourcen und der sprühenden Leichtfüßigkeit der Artikulation.Stattdessen sehe ich besonders bei Philosophie und Glauben den schwerfälligen Gang, über alles zu stolpern und nirgendwo anzukommen.Diese Verzweiflung generiert pure Langeweile.Da sehen wir den Weltverbesserer mit dem Schaum des Fanatikers vor dem Mund, der unerbittlich immer dasselbe schäumt.Er ist quasi das menschliche Äquivalent zu einem Panzerschrank.Wir erblicken jene, die mit der Naivität frisch ordinierter Missionare ihre Botschaften mit gläubigem Augenaufschlag verkünden und sich wundern , dass andere nicht glauben. Einige wiederum tragen ihre Ergüsse so gewichtig vor sich her, als kämen sie gerade voller Erleuchtung vom Berg Sinai herunter.Leider wandelt ihr Monolog die Kürze des Dekalogs in quälende Länge um. Das Lied vom traurigen Sonntag!!!  


Oh Wallenstein! Welch trübe Gedanken an einem so schönen, sonnigen Sonntag Nachmittag. Wo die drei Damen abgeblieben sind, kann ich auch nicht beantworten. Es ist ein ständiges kommen und gehen. Ist schon ruhiger geworden ohne DGO...Alles hat seine Zeit. Jetzt gerade "saure Gurken-Zeit"
Möchtest Du Unterhaltung? Das gibt es neben an, bei Partnerschaft & Liebe. Sonst habe ich auch keinen besseren Vorschlag. Ausser, einen guten Rat hätte ich doch noch: Gehe eine Runde mit Soki spazieren und stelle Dich in den Wind.
Gruss
Rosetta