Das >>Allerheiligste Fest<<

>>Ohne Bewußtsein, Wille, Blut und Kraft und daher des Schicksals unteilhaft<<..

So beschrieben unsere Ahnen die Zeit vor den Menschen. Und uns gäbe es biologisch überhaupt nicht ohne unsere Ahnen. Sie vererbten uns die Gene, die uns zu dem machen was wir heute sind und haben. Unsere Teilhabe am Leben und Schicksalslauf wurde durch sie so erst möglich. Mit ihrem Dasein, Leben und Sterben, haben sie die seidenen Grundgespinste erschaffen, die dann von den Nornen, den nordischen Schicksalsgöttinnen, zu unseren jetzigen Lebensfäden und Beziehungsgeflechten verwoben werden konnten. Jedem von uns wurde so auch ein neuer Strick gedreht, an dem wir uns vom Leben führen lassen oder uns daran aufhängen können. Die Art und Färbung unserer Beziehungsgeflechte hängt natürlich immer davon ab, welche Qualität und Färbung die seidenen Fäden unserer Ahnen hatten. Unsere Märchen erzählen uns dieses uralte Wissen. Nur sprechen sie eben kindgerecht an Stelle von Teppichen immer von schönen Kleidern.
Im Märchen Aschenputtel erhält ein verwaistes Mädchen am Grab ihrer früh verstorbenen Mutter, durch einen Vogel (Symbol für die Anders- oder Seelenwelt), 3 Nüsse gebracht in denen sie dann ihre Mond-, Sonnen- und Sternenkleider fand. Diese brauchte sie um auf drei großen Festen (Leben) tanzen gehen zu können. Dort traf sie dann auch den Prinzen, der sich unsterblich in sie verliebt (die Liebe ihres Lebens). Es gibt bis heute noch Traditionen mit der gleichen Symbolik. Wenn wir z.B. an das weiße Taufkissen und/oder Taufkleidchen der Neugeborenen oder an den sogenannten Brautschleier denken, auch sie werden oft noch von einer Generation zur nächsten weitergegeben werden. Das Taufkissen auf dem das Baby ruht, symbolisiert sicherlich das geistige Erbe unserer Ahnen, weil es mit Vogelfedern gefüllt ist. Dieses Kissen wird uns dann mit in die Wiege gelegt. Es ist damit auch eine symbolische Leihgabe der Vorfahren, die dadurch mit uns verbunden bleiben und wir sollen es später dann natürlich auch an unsere Kindes und Kindeskinder weitergeben.
Es ist nicht so, daß wir als Neugeborene nichts dagegen tun können, denn wir akzeptieren dieses Geschehen ja selbst, nämlich mit unserem ersten, eigenen Atemzug nach unserer Geburt. Dieser erste eigene Atemzug ist die Annahme des Lebens und dem damit verwobenen Schicksal. Die erste, eingeatmete Luft verläßt uns dann wieder als >>Schrei der Lebensbejahung<<. Und zugleich aber auch als >>Schrei des Vergessens<<. Dieser >>erste Schrei<< ist unsere Unterschrift und Anerkennung für den Empfang des Lebens und die damit verknüpften Lebensaufgaben ebenfalls zu erfüllen. So fordert auch das Leben seinen Preis und der heißt Schicksal oder Geschick. Diejenigen jedoch die dieses Versprechen an das Leben entgegennehmen und für uns bürgen, das sind immer unseren Ahnen..
Dieser erste Atemzug und Schrei des Vergessens, ist zugleich ein liebevoller Akt göttlicher Gnade! Durch ihn wird nämlich auch besiegelt, daß alles, was wir in früheren Leben an Gutem und Bösem erlitten oder verbrochen haben, vergessen, verziehen und vergeben ist. Wäre dem nicht so, dann wären wir entweder erst gar nicht geboren worden oder wir hätten nach dem Durchtrennen der Nabelschnur den ersten Schrei verweigert. Die soziale, wirtschaftliche, geographische und genetische Umgebung, in die wir hineingeboren wurden, unsere Eltern, Familie, Sippe und Volkszugehörigkeit, sind bereits die Belohnung oder die „Strafe“ für die Fehler oder Unterlassungen, die wir aus unseren eigenen Vorleben mitbringen. Unsere heutige Existenz einfach nur eine Zwischenbilanz oder Zwischenzeugnis für alles, was wir bisher mit unseren vielen Leben angefangen haben. Sie sagt daher auch nichts über unsere Schlußbilanz oder unser Versetzungszeugnis aus. Gerechterweise wird uns nur das, was wir bisher noch nicht gelernt, begriffen oder unerledigt und offen gelassen haben, erneut in die Wiege gelegt. Die Frage die sich jetzt eigentlich jeder stellen sollte lautet:

>>Wer hat eigentlich das Recht uns ein Schicksal in die Wiege zu legen?<<

Ganz einfach, dieses Recht haben diejenigen, die direkt oder indirekt an der Entstehung unseres Lebens beteiligt waren oder den Grundstein dafür legten und denen wir an diesem Fest dafür danken. Und das sind nun einmal unsere Ahnen und zwar die sechs Generationen vor uns, mit uns also insgesamt sieben Generationen. Diese Zahl sieben ist in fast allen westlichen Kulturen von sehr großer Bedeutung. Diesen leiblichen Vorfahren verdanken wir unseren Körper und sie bestimmen dafür mit über unser physisches und persönliches Schicksal.
Komplizierter wird es jedoch dann, wenn die verlorene oder verpaßte >>Große Liebe<<, wie ein neuer Joker oder ein As im Ärmel, mit ins Spiel des Lebens kommt. Denn dann wechseln die Seelen ihre genetischen Ahnenreihen. Wir wurden vielleicht auch genau so in das Sal (=Bluterbe der Familie). ge – schick – t. Es passiert immerhin bei jeder fünften Geburt. So kommen auch die sogenannten Gastgänger, die schwarzen Schafe und Kuckuckskinder in die Familien, Sie kommen immer über die jeweiligen Frauen in die Sippe. Denn sie vererbten uns zu 60%, was wir sind, wer wir sind und alles was wir weiter vererben werden, die Männer haben nur einen 40% Anteil daran! Dazu gehören natürlich die guten und schlechten, körperlichen Eigenschaften genauso, wie Sprache und Traditionen, Rasse und Vaterland, Ernährungs- und Verhaltensweisen und sonstige Sitten und Gebräuche. Heute nennt man das Ganze einfach nur noch genetisches Erbe, oder frühkindliche Prägung und soziales Umfeld. Trotz aller Umbrüche durch die beiden Weltkriege und der anschließenden kulturellen Verwahrlosung, blieb unser uraltes Wissen darüber, wie Menschen zu ihrem Schicksal kommen, bis heute erhalten. Selbst in der mir artfremden Bibel steht geschrieben, daß man Vater und Mutter ehren und achten soll, damit es einem wohl ergehen kann im Land der Väter (Das bedeutet doch nur, daß dann auch die Eltern ihre Väter und Mütter achten müssen. usw. Wenn jede jüngere Generation immer die ältere achten muß, daß dann eine ununterbrochene Reihe von Achtung der Vorfahren also eine Ahnenverehrung zwingend gefordert wird. Zumindest so lange, wie man im gleichen Land wie sie, gut leben will)
Selbst in der Bibel steht schon geschrieben, daß die Missetaten der Väter, die Nachkommen bis in die dritte und vierte Generation heimsuchen werden. Hier muß man sich natürlich fragen was der Unterschied zwischen Heimsuchung oder Strafe und Rache ist? Wieso tun das eigentlich nur deren Missetaten, was ist mit ihren Verdiensten??
Unser Volkmund kennt die Antwort
Gute Taten werden in den Sand geschrieben (sie gelten nur für das eigene Leben)
schlechte werden in den Fels gemeißelt. (sie belasten noch Kinder und Kindeskinder)

In der Bibel soll auch etwas stehen, was Jesus angeblich selbst gesagt haben soll:

>>Sünden wider mich oder meinen Vater sind euch vergeben,
die Sünden gegen den Geist können jedoch nicht vergeben werden,
denn die müssen immer bis auf den letzten Rest abgetragen werden!!
Mit anderen Worten, es ist das an vererbte Blut, das nichts vergißt.

Das ist auch genau das, was wir mit in die Wiege gelegt bekommen. Wir müssen die sogenannten „Sünden wider den heiligen Geist“ die unsere Vorfahren begangen haben, wie Heimsuchungen durch Verwandte, erdulden oder abtragen helfen. Unsere eigenen Ahnen verpflichten uns dazu, als Dankesgabe oder Ausgleich, für das Geschenk eines Körpers, ein Leben lang daran mitzuarbeiten, daß ihre eigenen Sünden gegen den >>Geist der Sippe<< abgetragen und keine unbezahlten Rechnungen oder neue Schulden an die nachkommenden Generationen weitergegeben werden. Es sind die Ahnen, aus unserer jetzigen Blutlinie, die als Schicksalsmächte unsere künftigen Lebensaufgaben mit in die Wiege legen. Sie wachen über ihre Erfüllung und sie helfen uns dabei ein ganzes Leben lang, diese Aufgaben zu meistern und dadurch für sich selbst, die eigene Familie und Sippe und ihren Nachkommen, künftig mit jeder neuen Generation ein besseres, freieres und selbstbestimmteres Leben zu ermöglichen. Alle sogenannten Schicksalsschläge, unsere guten oder schlechten Erfahrungen im Leben, sind allein auf das Eingreifen der Ahnen zurückzuführen, die schon bei unserer Geburt Pate standen. Sie überließen uns als Leihgabe für unser Leben, viele von der Familie in Generationen angesammelte Talente und Fähigkeiten, damit wir für die vor uns liegenden Lebensaufgaben bestens gerüstet sind.
So werden von ihnen nicht nur unser Aussehen und unsere Begabungen, sondern auch unser ganzer Leben- und Schicksalslauf durch sie mitgestaltet. Bei jeder Geburt eines Kindes sind immer mindestens 13 seiner Ahnen als Paten, mit vielen Geschenken, anwesend und sie kümmern sich dann ein Leben lang intensiv um den Neugeborenen (Das Märchen vom >>Dornröschen<< erzählt wie es ist) Sie tun das, um sicher zu stellen, daß als Gegenleistung ihre eigenen „Missetaten“ abgetragen werden und zum anderen dafür, daß Wiederholungen und/oder neue Unterlassungen vermieden. Werden, damit unsere eigenen Kinder und Kindeskinder ohne schicksalsschwere Lebensaufgaben geboren werden können. So verteilen sich oft die Lasten ganzer Ahnenreihen auf die wenigen Lebenden in der Familie. Mancher hat oft so schwer daran zu schleppen, daß er schier verzweifeln mag.
Goethe sagt dazu:
>>Was Du ererbt, einst von deinen Ahnen, erwirb es, um es zu besitzen<<.
Und immer wenn man im Leben am verzweifeln ist und meint es ginge nicht mehr weiter, dann kommt immer von irgendwo aus dem inneren Dunkel auch ein >>Lichtlein<< her, es der gute Geist unserer Familie
Er kommt um uns Mut zu machen, tapfer zu sein und nicht zu verzagen. Denn alle Hoffnungen, gerade der künftigen Generationen hängen davon ab, wie wir uns verhalten, ob wir tapfer oder am verzagen sind. Der Volksmund nannte aus diesem Grund unsere Ahnen schon immer ganz unverblümt „Schutzengel“. Früher wußte man im Volk auch noch das alle persönlichen Schutzengel von dem sogenannten >>spiritus familiaris<<, dem Familien- oder Sippengeist, zu unserem Schicksal passend, zugeteilt oder bestimmt werden. Bei uns im Norden wurde der Familien- oder Sippengeist auch Fulgia (= Folge) genannt. Ein Hausgeist wird hingegen als >>genius loci<< bezeichnet. Man kennt sie im Volk bis heute noch als >>Gartenzwerge<<. Bereits unsere Ahnen unterschieden die eigene Bestimmung im Leben zwischen Schicksal und Geschick. Und inmitten des wogenden auf und ab des Lebens der Generationen, dem ewigen Kreislauf von >>Stirb und Werde<< werden die geistigen Gipfel der menschlichen Entwicklung und des Ahnenwissens immer weniger besiedelt. Viel sind heute schon unbesetzt und leer. Generation um Generation rast auf der Autobahn zur Hölle, dem >> american way of life<<, immer schneller in den lebenserstickenden Sumpf aus Geldgier und blindem Konsumrausch hinab. Uralte Stammbäume oder Blutlinien sterben aus, weil die Jugend nur noch für sich selbst da sein will und deshalb kein Wasser des Lebens mehr aus der Anderswelt herunterkommt. Frauen und Männer von heute sind geistig schon so tief gesunken, daß ihnen Geld, Job und ihre Ungebundenheit mehr bedeuten als Familie, Sippe und eigene Kinder. Die harte Arbeit der letzten 7 Generationen einer Familie, wird jetzt von einer einzigen Generation voller Stumpfsinniger vergeudet, verdummt und durchgebracht.
Kinderlose und Familienfreie wissen eben nicht mehr, daß sie dafür, in ihrem nächsten Leben, von ihren Ahnen in die Wüsten der Kriegs-, Hunger- oder Armutsgürtel der dritten Welt geschickt werden. Dort können sie sich dann bei einer fremden Gastfamilie als Sklaven verdingen, wenn sie überhaupt noch jemand haben will. Deswegen ist auch dort das Bevölkerungswachstum explosionsartig und das Ernährungsproblem so katastrophal. Wer in seinem Leben keine eigenen Kinder zeugt und großzieht, der hat damit für sich selbst und seine Ahnen für lange Zeit das angeborene Recht verspielt, hier in Deutschland und/oder in der Geborgenheit der eigenen Sippe wiedergeboren zu werden. Man kann sich dieses Wiedergeburtsrecht jedoch dadurch sichern, indem man ein eigenes Stück Land besitzt und damit auch vererben kann. Das ist immer noch besser, als wenn man nichts anzubieten hätte.
Unser sogenanntes Schicksal ist damit weit über unsere persönliche Existenz hinaus an die Macht unserer Ahnen gebunden. Sie können uns aus der Anderwelt heraus für immer aus ihrer Sippe verstoßen, indem keine Nachkommenschaft mehr gezeugt werden kann. Sie können uns dazu drängen, jedoch niemals zwingen, das bei unserer Geburt gegebene Lebensversprechen, das >>Gesetz nach dem wir antreten durften, auch einzuhalten.
Auch wenn sie selbst bereits in Vorleistung gegangen sind und ihr Versprechen mit unserer leiblichen Geburt und unserem Heran- wachsen – dürfen, schon längst eingehalten haben, nun sind wir zwar am Zug, aber wir beweisen zumeist nur, daß das Sprichwort, vom >> Undank ist der Welten Lohn<<, immer noch zutreffend ist.
Das sogenannte „blinde Schicksal“ handelt also nur wie ein „Gerichtsvollzieher“ oder Pfandleiher. Es drängt lediglich auf die Bezahlung unserer Schulden und pfändet nur die, uns von den Ahnen geliehenen Möglichkeiten, Fähigkeiten, geliehenes Glück oder/und Gesundheit. Wenn wir unserem Ahnenversprechen oder Familienpflichten wieder nachgekommen und unsere Sippenschuld bezahlt haben, dann erhalten wir mehr zurück, als wir uns träumen können.
Blindes Schicksal und geistige Dunkelheit weichen von uns durch die Pflege und Bewahrung unseres Ahnenerbes.. Dazu gehören auch die Achtung der Natur und der Respekt vor jeder Form des Lebens. Ein „gütig waltendes Geschick“, nordisch auch >>Orlög<< genannt, begründet sich nämlich immer auf einer freudigen Pflichterfüllung und der bedingungslosen Einhaltung der Lebensversprechungen. Welche Aufgaben und Pflichten man einst zu tragen versprochen hat, verrät uns das eigene >>Orlög<<. Es ist die brausende Stimme unserer Ahnen und die Sprache unseres Blutes. Nur wer sie hören und verstehen kann, darf sein Leben frei und selbst bestimmen und mit freudiger Erlösungsarbeit für seine Nachkommen neu gestalten. Es gibt sie heute immer noch, die uralten Rituale um die Stimmen seines Blutes, das Raunen der Ahnen, unser artgemäßes Runenraunen zu verstehen.
Wir Europäer haben unsere Ahnen vergessen und wissen schon lange nicht mehr, wo die Wohnstätten unserer Ahnen sind. Wir wissen nicht einmal, wohin die Seelen der frisch Verstorbenen gehen. Streifen sie umher oder bleiben sie bei uns, wohnen sie in freier Natur, Im Innern der Berge oder in bestimmten Tälern, in Bäumen, Pflanzen oder Tieren. Was tun sie, wovon leben sie und wie vertreiben sie sich die Zeit bis zu ihrer Wiederkehr in einem menschlichen Körper
Das ist das Wissen vom Licht und der Welt der >>Schwarzen Sonne<< oder vom >>Alten Pfad<< in die Anderwelt führt und beide sind jedes Jahr in der Dunkelheit der „Allerheiligsten Nacht“ zu sehen ist, weil in dieser Nacht von Samhain unsere Ahnen zu uns kommen, um nach dem Rechten zu sehen. Sie nehmen jedes Jahr wieder diesen alten Weg auf sich, um nachzusehen ob es ihren Familienangehörigen gut geht und ob die eigenen Sippen durch die Kinder und Kindeskinder für sie weitergeführt werden. Unser Dichterfürst Goethe bemerkte so treffend dazu:
>>Wir müssen nur wieder zurückkehren zu unseren Urmüttern (Ahnen)<<
oder >>Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!<<
Edel = eingedenk seiner Vorfahren
Hilfreich = er führt mit Freude und Pflichtbewußtsein das Sippenerbe fort
Gut = er hinterläßt seinen Kindern keine Verbindlichkeiten für deren
Schicksal.
Soviel ich weiß, sagte Goethe auch, daß ihm die Sterne über dem Kopf und die eigene Ethik im Herzen das Wichtigste seien. Von ihm stammt auch das schöne Dichterwort:
>>Wie Glück und Unglück sich verketten,
das fällt den Toren niemals ein.<<
Wir müssen unser eigenes Glück immer selbst schmieden, das Leben spielt dabei nur den Hammer und die Ahnen den Ambos und wenn es sein muß dann ist es auch umgekehrt. Welche Verheißung, welche Hoffnung liegt in diesen kurzen Sätzen, wir brauchen nur zu verstehen, was unsere eigenen Ahnen zu Recht für ihr Geschenk unseres Daseins von uns erwarten und manchmal sogar fordern dürfen, damit die Ketten des Schicksals von uns und von Ihnen abfallen können. Hier muß ich allerdings all jene enttäuschen, die sich ihre Ahnen so gerne als Schutzengel oder reale Hilfs- oder Dienstgeister vorstellen möchten, Denn unsere sogenannten Ahnen sind entweder selbst noch am Leben (Eltern und Großeltern) oder wenn sie bereits länger als 30 Jahre tot sind, schon längst wieder in der eigenen Familie, bei Freunden oder bei Fremden wiedergeboren, (Urgroßeltern oder Ururgroßeltern). Das läßt sich dadurch erklären, weil man im Schnitt ja frühestens nach 2,5 und spätestens nach 28 -32 Jahren nach seinem Tod schon wieder geboren wird.
( Die Formel dafür lautet, für jeweils 8 Jahre im Hiersein verbleiben wir nach unserem Übergang anschließend 3,14 Jahre in der Anderswelt, bis wir wiederkehren.)
Bei den sogenannten Ahnen kann es sich also nur um ihre prägenden Charakterzüge und Lebensgewohnheiten, um ihre emotionalen Lebenserinnerungen oder Lebenserfahrungen handeln, die sie uns über die Genen innerhalb der Familie vererbt haben. Die Ahnen sind nur ein anderes Wort für morphogenetische Erinnerungsfelder (heute sagt man wohl besser genetische Informationen), die von unseren Vorfahren gelebt und erschaffen wurden und wir besitzen nur die genetischen Schlüssel um die Tore zu diesen Sippen- oder Familienerinnerungen zu öffnen. Das ererbte Blut vergißt nie etwas Wichtiges aus dem Leben der Sippe und Familie. Es geht bei der eigenen Ahnenforschung oder -verehrung letztendlich nur um die individuelle Zugangsberechtigung (Acces) zu diesen wichtigen Daten und komplexen Informationen. Man sollte auch wissen, daß sich morphogenetische Datenfelder selbst nur schwer verändern lassen, man kann sie nur in der Zeit und dr Erinnerung vergraben. Aber sie bleiben da und sie aktivieren sich wieder, wenn ihre Zeit durch eine Widerholung gekommen ist. Diese Wiederholungen sind aber relativ einfach zu bewerkstelligen, denn sie treffen uns als biblische Heimsuchungen, bis ins dritte und vierte Glied der Generationenfolge. Interessant wird es erst, wenn man den berechtigten Zugriff zu diesen Informationen aus den Frühzeiten der Sippe hat und sie aktivieren kann. Besonders schön ist zu wissen, wer und was, man früher selbst einmal, innerhalb oder außerhalb der eigenen Sippe, gewesen ist.
OK, Fum, und WER wahren deine Ahnen vor hunderten und tausenden von Jahren ? Erzähl mal.
Ich habe nicht gewusst, dass mein Leben sooo kompliziert ist. :roll: :shock:
fumaria, nicht mit allem, wie es dort steht, aber mit einigem kann ich einig gehen ......
und dieses ....die sünden der väter und vorväter treffen bis ins 3. und 4. glied ......kann ich auch als kollektivschuld an den juden so sehen .....auch wenn ich da noch nicht geboren war, aber letztendlich bin ich auch mit daran schuldig geworden, auch wenn ich direkt nichts damit zu tun hatte. ich empfinde es so.

und wenn man in manche familien hineinblickt, kann man dieses vererbte "unglück" sehr gut verfolgen, auch wenn jemand gar nicht mehr in dieser familie ist, früh hinausgenommen wurde, trotzdem hat sich einiges manitestiert. auch wenn ein leben ausserhalb dieser familie gelebt wird und von klein an gelebt wurde.

man kann sich auch die königsfamilie in monaco anschauen ......was da an dramen und unglücken geschehen ist ....in der familie ....dieses wurde mal in einer tv sendung beleuchtet, mit ähnlichem hintergrund wie hier eingestellt.

es ist ein weites feld, sehr interessant, was du da eingestellt hast ......für mich interessant.

allerdings müssten da wiederum auch biblsche texte herangezogen werden, die dieses thema beleuchten ......ich habe mir einiges eben nochmal angesehen, allerdings ist mir das jetzt zu aufwändig, .........ich muss was tun.
>> Ich habe nicht gewusst, dass mein Leben sooo kompliziert ist.<<

Wenn Du Kelte wärst und nicht an diesem allerhöchsten Feiertag an den Zeremonien teilgenommen hättest, dann wäre Dein Leben richtig kompliziert geworden. Bei aller Toleranz an diesem Allerheiligsten Feiertag war es Pflicht sich den Verstorbenen, die nur kurz zu Besuch kamen, zu präsentieren.
Mit der Reformation des Katholizismus hat das Totenfest für alle verstorbenen Heiligen und Unheiligen eine Konkurrenz bekommen, nämlich den Totensonntag. Damit ist endlich Schluss mit dem Diktat des römischen Papsttums, dem wir auch die Kalenderreformen zum Zwecke der Erstellung einer Chronik für die Heldenverehrung zu verdanken haben, welche völlig verquer zu den natürlichen Prozessen auf der Erde steht, die man mit dem Kalender und mit den Uhren mess- und beherrschbar machen kann.

Dass natürlich ständig mentale Wiedergeburtsprozesse nach durchlittenen Krisen stattfinden, ist ne Binsenweisheit, die man nicht noch durch eine absurde, physische Wiedergeburtslehre bis ins Unkenntliche verzerren muss, nur um über die eigene Angst vor der totalen Vernichtung durch den realen Tod thriumphieren zu können, dem man meint, damit auch gleichzeitig selber den Stachel gezogen zu haben, wenn man ihn nur beharrlich genug leugnet, wie es besonders bei kirchlich organisierten Beerdigungen geschieht.

Wenn man mal sieht, welche Auswirkungen das katholische Allerheiligenfest in Mexiko hat, wo die Mestizen (Mischlinge zwischen Spaniern und den zwangsbekehrten Ureinwohnern) mit der ganzen Familie auf den Friedhof ziehen, um dort demonstrativ ein hysterisches Freudenfest zu feiern, statt – wie hier in Deutschland – den Verlust seiner geliebten Mitmenschen zu betrauern, ist das schon ziemlich bizarr, denn auch wenn die Stimmung für kurze Zeit damit geändert wird, bleibt der Verlust dennoch real, und die Trauer darüber hat ihren guten Grund, denn der Tote bleibt für die Lebendigen auf Lebenszeit verloren – GANZ REAL.

Wenn dem überreizten Gehirn des Überlebenden jedoch der vermeintlich ruhelose Tote auch nach dessen physischem Tode immer noch als Gespenst erscheint, um Sühne für ein Verbrechen zu fordern oder um sich zu entschuldigen bei dem, den er zu Lebzeiten geschädigt hat, so liegt das an der irrigen Annahme, dass diese Schuld auch noch über den eigenen Tod oder denTod des Anderen hinaus noch begleichbar wäre, was leider nicht geht, wenn der Schuldner oder Schuldige gar nicht mehr existiert, sodass man sich besser darum bemühen sollte, seine Schulden bereits zu Lebzeiten zu begleichen, und sie dem Toten zu verzeihen (dh auf den Schadensausgleich ersatzlos zu verzichten), um danach seine eigene, verdiente Seelenruhe zu finden.

Die eigene Seelenruhe bedingt allerdings, dass man sie auch wirklich genießen kann, was natürlich auch nur zu Lebzeiten möglich ist, weils Einen nach seinem eigenen Tode ja ebenfalls nicht mehr gibt.

Dass hingegen eine wandernde Seele, die ihr eigenes zukünftiges Leben mit allen Pleiten zwar im Jenseits plant, sich aber dann im Diesseits nicht mehr erinnern kann, was eigentlich ihr Plan war, lässt sich leicht damit erklären, dass sie ja auch vorher noch keinen Kopf hatte, der ihr vernünftigerweise dabei behilflich sein könnte. Daher erscheint dem armen, von seiner eingeredeten, vorgeburtlichen Schuld geplagten, adeligen Erbsünder das Schlossgespenst auch immer kopflos, dh es trägt seinen Kopf unter dem einen Arm, während es mit dem anderen an den Ketten seiner geistigen Gefangenschaft (Beschränktheit) rasselt.

Das sind alles schöne, schreckliche, melodramatische Bilder, um von dem wirklichen Grauen der eigenen, menschlichen Einbildungskraft abzulenken, welche vor Allem Diejenigen plagt, denen man erfolgreich schon in jungen Jahren einen Floh ins Ohr gesetzt und ihnen dann regelmäßig mit Weihrauch das Gehirn vernebelt hat, sodass sie zeitlebens keine Ruhe mehr finden und sich nach dem Tode sehnen, in der irrigen Meinung, dass sie danach für ihr Leiden belohnt würden.

Hier wäre es angebracht, die Spreu vom Weizen zu trennen, um klar zu erkennen, wem wirklich geholfen werden muss – nämlich nicht den Toten, sonden den Überlebenden, denen der Tote zu Lebzeiten den gebührenden Respekt schuldig geblieben ist, sodass sie die vom Gestorbenen eingebrockte Suppe nun selber auslöffeln müssen. Das nennt der Inder dann schlechtes Karma, was schicksalhaft für ihn wird (weil er sich dreinschicken muss), wenn es nicht mehr zu ändern ist.

So hat auch im ältesten bekannten sumerischen Heldenepos der legendäre Gottkönig Gilgamesch aus Uruk, der nach der physischen Unsterblichkeit griff, aber diese bereits schon aufgrund seines eigenen Unvermögens, wenigstens sein Schlafbedürfnis zu überwinden, nicht verwirklichen konnte, seinen Namen dennoch mit seinen Bauwerken unsterblich gemacht, an die sich die Nachwelt noch 4600 Jahre später erinnert.

Auch wenn es dem Normal-Sterblichen vielleicht nicht vergönnt ist, sich einen Tempelturm zur eigenen Vergötterung auch noch über seinen Tod hinaus bauen zu lassen, bleibt er durch seine zu Lebzeiten bewirkten Werke ebenfalls in der Erinnerung seiner Nachfahren noch solange lebendig, wie diese leben, bis er am Ende ihrer Tage endgültig in Vergessenheit gerät.

Die Freiheit besteht hier lediglich in der selbstbestimmten Entscheidung, welche Taten das sein sollen (wie zB die einer gerechten oder ungerechten Erbschaftsregelung), die bei den Nachkommen nicht nur eine gute oder schlechte Erinnerung, sondern auch reale gute oder schlechte eigene Lebensvoraussetzungen (Karma) bewirken, aufgrund derer man auch sogar noch posthum eine kurze Weile lang berühmt, oder eher berüchtigt werden kann, wenn Einem so viel daran liegt.
@Filofaxi Du hast Recht aber mir ist das alles zu nüchtern und zu Protokollhaft, ich habe es mehr mit der Phantasie und schönen Geschichten und inneren Bildern. *lach*
Die Tyrkreisung des Lebens, seine gestaltenden Kräfte und die entsprechenden Völkerkreise..


Tyrkreiszeichen vererbte Talente und Die mit der Geburt übernommene
Lebensbereiche Begabungen bestimmter Lebensaufgaben für den
Vorfahren und Völkerschicksale Fortbestand der Sippe gemäß den Völkerkreisen


Tyr und Thor: Die Nacht der Wintersonnwende Die 800 Einherier, die durch jedes
der 540 Tore von Walhall gehen.
alle Linien ausstrahlen und empfangen


Wintersonnwende Der Beginn der Rauhnächte Das Leben beginnen
Wahrer Jahresbeginn Inkarnationsentschluß
mit dem ersten Neumond >>Geistige Geburt<< aber auch
die 49 Tagen die ein Toter nach
seinem Ableben noch bei der Familie verbleiben muß


01. Lebensbereich: Semiten und Neger
Steinbock 2 Linien ausstrahlen und 4 empfangen
oder Hartmond Reduktion, Erhöhung, Dichte, Das Leben erhöhen, „Nach Oben“
Dez. Januar Spannung kommen wollen, Angst vor Gefühlen,
Struktur, Ehrgeiz, Konzentration ein Schutzschild gegen zuviel Gefühl.


02. Lebensbereich: Italer und Rumänen
Wassermann 6 Linien ausstrahlen und 0 empfangen
Wolfsmond Erneuerung, Befreiung, Umpolung Das Leben erneuern, Verzicht auf
Januar /Februar Individualität, Freiheit, Zeitgeist Nachfahren, Flucht aus der Enge,
Aussteiger und Sündenböcke, schwarze Schafe und Kuckuckskinder, Freunde und Helfer

03. Lebensbereich Spanier, Portugiesen,
Fische Indianer in Europa und Amerika
Hornmond 6 Linien ausstrahlen und 0 empfangend
Februar/März Reinigung, Auflösung, Erlösung. Phantasie, Hingabe Leben erlösen, Entfremdet oder unerwünscht sein, keinen Vater haben. uneheliche Zeu gung, Fische sind die wahren Außen seiter, die sogenannten „heiligen Fi sche“


04. Lebensbereich: Griechen und Albaner
Widder 4 ausstrahlen und 2 empfangen
Lenzmond: Kraft, Impuls, Durchsetzung Das Leben vorwärts treiben.
März/April Wille und Kampf Einen Neuanfang wagen oder einen
alten Kampf fortsetzen um zu gewinnen oder zu beenden. Der Wunsch nach männlichen Nachkommen.



05. Lebensbereich: Iraner, Perser und Afghanen
Stier 1 ausstrahlen und 5 empfangen
Wonnemond Masse, Festigung, Sinnlichkeit Das Leben genießen,
April)Mai Stabilität, Tradition, Ausdauer Liebe, Lust und Daseinsfreude. Es
geht um Sicherheit; man kann den Hals nicht vollbekommen



06. Lebensbereich: Türken, Kirkisen, Turkmenen,
Zwillinge Finnen und die Ungarn
Heumond 1 ausstrahlen und 5 empfangen
Mai/Juni Kommunikation, Vielseitigkeit Das Leben verbinden,
Beweglichkeit, Verbindungen ein Luftikus und Leichtfuß sein wollen,
Flexibilität statt Erstarrung.




07. Lebensbereich: Inder, Polynesier,
Krebs Melanesier und Mikronesier
Julmond 0 ausstrahlend und 6 empfangen
Juni/Juli Heimstatt und Gefühle Das Leben segnen, die Seelen der
Resonanz, Fühlen, Sichern. Ahnen, Ahnenerbe. Uranus in diesem
Zeichen weist auf Auswanderungen hin.


08. Lebensbereich: Mongolen, Chinesen
Löwe 0 ausstrahlend und 6 empfangen
Brachmond Schöpfung, Kraft, Spiel, Sein Das Leben erschaffen,
Juli/August Kreativität, Selbstbewußtsein. eine besondere Vergangenheit z.B.
Charisma blaues Blut in den Adern. Unterschlagenes Leben (außereheliche Kinder, verschwiegene Adoptionen)




9. Lebensbereich: Slawen
Jungfrau 2 ausstrahlend und 4 empfangen
Erntemond Ordnung, Aufschub, Ernte Leben zur Reife bringen,
August/September Analyse, Genauigkeit Verzicht auf eigene Kinder, der Familie
entwachsen. Ordnung in den Verhältnissen schaffen. Dem Glück dienen, das Dienen vervollkommnen.
Jeder Planet in diesem Zeichen zeigt eine tragische Figur oder eine Verstrickung mit der Erde an



10. Lebensbereich: Kelten und Germanen Europas
Waage 4 ausstrahlend und 2 empfangen
Scheidemond Liebe, Entspannung, Ausgleich Das Leben lieben,
September/Oktober Diplomatie die Ahnen vereinen, Gerechtigkeit in
Erbangelegenheiten, Liebe ohne Grenzen


11. Lebensbereich: Franzosen, Wallonen, Walliser, Iren
Skorpion und die Bergschotten
Nebelmond 5 ausstrahlend und 1 empfangen
Oktober/November genetisches Erbe Das Leben erhalten und die Sippe
Verwandlung, Zeugung, Tod weiter führen, die Blutlinie fortführen
Sippenwächter sein. Für Nachwuchs sorgen und so dem Sterben in der Sippe etwas Lebendiges entgegensetzen. Reines Blut und Blutethik.


Der Helsweg Seelenein- und -ausgang
Allerheiligen/ Die Brücke zur Seelen- oder
Allerseelen Anderswelt. Kontaktstelle zwischen
den Verstorbenen und seinen Angehörigen. Der „Alte Pfad“ der Seelenwanderungen hinüber und herüber aus der Anderswelt.


13. Lebensbereich: Die Goth-Menschen, die Manen
Schlangenträgerin die Gralshüter und Sippengründer
6 ausstrahlend und 6 empfangen
Gilbhart garmisches Erbe Der Sinn des Lebens,
13,-tes Zeichen Verzeitung, Stirb und Werde! Ahnenverehrung, die Anderswelt.
Das >>Wieder-Geboren-Werden<<


12. Lebensbereich: Angelsachsen in aller Welt
Schütze 5 ausstrahlend und 1 empfangen
Hulmond Inspiration, Glaube, Expansion Leben sühnen und heilen,
November/Dezember Philosophie, Wahrheitssuche für seine eigenen Ideale leben, die
Weltverbesserer, Kinder die Engel werden. Früher Tod der Mutter oder des Vaters, gefallene Soldaten.


Die Besetzungen der Tierkreiszeichen mit den entsprechenden Planeten zeigt uns an, von welchen himmlischen Ahnen wir die Aufgaben und die Fähigkeiten für unser jetziges Lebens geerbt haben.
Die planetaren Besetzungen der sogenannten Häuser zeigt uns aber auch an, welcher Vorfahre aus unserer Ahnenreihe berechtigt ist, direkt oder indirekt in unser Schicksal einzugreifen. Sie sind uns von unserem Familien- oder Sippengeist (Ahnenrat) schon vor unserer Geburt als irdische Schutzgeister zugeteilt wurden.
Sie müssen also immer darauf achten, daß wir ihre Ratschläge und Weisungen in unser Leben mit einbeziehen. Wenn wir das nicht tun, werden sie uns in Form von Schicksalsschlägen oder Krankheiten heimsuchen.
Ich kann die Zuordnung nicht nachvollziehen. Wer ist denn der Autor? Vielleicht findet man bei dem nähere Erklärung. Im übrigen gibt es vielmehr Völker auf der Erde als Staaten. Und wo das Schicksal einen geografisch und kulturell hinbringt, dort macht man auch seine Erfahrungen. Es ist keine Rede davon, dass diese zwingend angenehm sind, *lach. Ja, man kann versuchen auf eine angenehmere Linie zu ziehen, oder vorübergehend sich dort aufzuhalten, wenn man es kann, darf und möchte :D. Und wer einem bei einer problematischen Angelegenheit aus der Familie hilft, kann man auch systemisch herausfinden.
Diese Völkerzuordnung gehört in das Gebiet der Mundanastrologie und stammt ursprünglich von Witte/ Lehfeld den Begründern der Hamburger Schule und wurde von mir durch eigene Erkenntnisse ergänzt. Das sind anscheinend die Völker, deren Seelenangehörige sich bei uns in den Familien inkarnieren können, die anderen Völker sind dann entweder noch nicht so weit oder haben das schon hinter sich. Interessant ist es oft ja nur mal zu sehen , wie bunt sich oft Familien zusammensetzen, weil ja jeder Planet auch ein Familienmitglied symbolisiert und wer Energien nimmt und wer welche einbringt.
TioNa_ hat geschrieben: Ich kann die Zuordnung nicht nachvollziehen. Wer ist denn der Autor? Vielleicht findet man bei dem nähere Erklärung. Im übrigen gibt es vielmehr Völker auf der Erde als Staaten. Und wo das Schicksal einen geografisch und kulturell hinbringt, dort macht man auch seine Erfahrungen. Es ist keine Rede davon, dass diese zwingend angenehm sind, *lach. Ja, man kann versuchen auf eine angenehmere Linie zu ziehen, oder vorübergehend sich dort aufzuhalten, wenn man es kann, darf und möchte :D. Und wer einem bei einer problematischen Angelegenheit aus der Familie hilft, kann man auch systemisch herausfinden.



Stimmt, Tiona....es ist auch systemisch herauszufinden, zumindest war ich auch lange Zeit davon überzeugt, sonst wäre ich nicht so begeistert von den Erkenntnissen bei den Aufstellungen gewesen.
Jetzt hat sich das zumindet für mich gegeben, weil es noch näher ist...und zeigt sich bereits in der direkten Begegnung...und das Wissen woher, warum, weshalb, ändert noch nichts.
Doch, schon, es hilft, man muss weiter schauen, verstehen & machen & tun.
Immer wieder wenn es (ganz ganz) schwierig wird, ist es leicht was zu verändern.
Eine kompetente Begleitung ist dabei viel wert. Zumindest braucht man
eine Methode, die wirkt. Zum Bsp. Gebet :D.

Wer einen guten Kontakt zu seinen (meist verstorbenen) Ahnen hat, dem ist auch geholfen.
Nicht immer wollen / können diese sich der Probleme (die sie ihrer Zeit nicht gelöst haben)
sofort annehmen. Dann dauert diese Angelegenheit an, bis man es mit ihrer Mitwirkung
löst. - Das war jetzt direkt zum Thema.
Schade, dass die Hamburger Schule in ihrem Bestreben, Jahres- Monats- und Tageszyklus auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, in derartig ungeschickter Weise vorgegangen ist, wo die Mythologie bereits deutlich auf die wirklichen, historischen Ursprünge und Bedeutungen hinweist.

Janus war bei der Römern immer der zweigesichtige Hüter der Zeit (griech. Uranos, der Göttervater), der mit einem Gesicht ins vergangene Jahr (Leben) schaute, und mit dem anderen ins zukünftige. Davor war es das Sternbild des Adlers als ein Symbol für den Geist, der über den Wassern schwebt (bei Steinbock schwebt nix!).

Aus der Verwirrung über die Äquinoktialverschiebung fasste man später die Sternbilder zu Doppelsternbildern zusammen, um nicht zu krassen Fehldeutungen zu kommen, sodass aus dem Folgezeichen des Adlers - nämlich dem Wasserträger, aus dessen Eimer die Fische sprangen - der Wassermann und die Fische wurden.

Ähnliches passierte auch mit Jungfrau und Waage, sowie mit der Schlange bzw. dem Himmelsdrachen, der zum Skorpion wurde, welcher vom berittenen Schützen (griech. Centaur) erschossen wird.

Hier steht der Drache oder Höllenhund als Hüter der Schwelle zur Unterwelt, die die Sonne bei Eintritt ins Winterhalbjahr am Ende des 9. Monats betritt. Mythologisch kommt der Sünder, der vorher vom jüngsten (letzten) Gericht (in der Waage) zur Strafe für seine Sünden zu Höllenqualen verurteilt worden ist, dorthin, um seine Strafe abzusitzen.

Diese dauert jedoch nicht ewig, denn nach einem Monat befreit ihn der Gutmensch (Schütze) wieder aus seinem Verlies, indem er den bösen Drachen erschießt und das Gute im Menschen befreit (wie es im jüdischen Kulturraum auch der Erzengel Michael tut).

Genau dann findet just das Fest statt, wo ALLER Seelen gedacht wird (und nicht nur der Seelen aller Heiligen), die – nach christlicher (römisch-katholischer) Vorstellung von ihrer Schuldenlast befreit – sich wieder aus ihren Gräber erheben (Halloween) und endlich in den Himmel schweben dürfen, wo das 3-tägige Freudenfest mit 72 Jungfrauen (für jede Stunde eine) auf sie wartet.

Im Islam wird das wohl so ähnlich gesehen, was die Vermutung nahelegt, dass man es dort von den Christen übernommen hat.

Der 12. Monat nach dem römischen Kalender wurde dann von Saturn beherrscht, wo es gilt, das alte Jahr zu einem Abschluss zu bringen, damit zu Sylvester mit Maskentanz und Böllerschüssen - um die Geister des alten Jahres zu vertreiben - das neue beginnen kann.

Dass man dieses ursprüngliche Wintersonnenwendfest nicht mehr feiert, liegt am römischen Christuskult, der dieses für sich in der Weise occupiert hat, dass man Weihnachten einen oder sogar zwei Tage nachher feiert, sodass es schon einer gewissen Eigenmächtigkeit bedarf, dieses durch ein Sonnenwendfest einen Tag vorher zu konterkarieren, und sich dadurch offen mit den Vertretern der katholischen Kirche anzulegen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Allerseelen
Was meiner Meinung nach vielleicht auch noch hierher gehört, ist die Erwähnung, dass diese ""Allerheiligste Nacht"" das eine Ende eines Kreuzbalkens des anderen Kreuzes ist, dessen Gegenstück dann die Walpurgisnacht zum 1. Mai darstellt, wo die Hexen ja angeblich mit dem Teufel auf dem Blocksberg wilde Partys feiern. 8)
Die Frage ist nun jedoch, wer dieser Teufel eigentlich war? Nun es war früher der Fixstern Algol, dessen Gegenspieler, dann natürlich der Fixstern Antares sein mußte.
Finden sich in einem Horoskop auch heute wieder Aspekte zu einem von den Beiden, kann man fast davon ausgehen, dass der Betreffende die Seite von Gut oder Böse in seinem Denken wirklich hat. :mrgreen:
Das andere Ende des früheren, kardinalen Kreuzes, welches den Tierkreis oder Jahreslauf der Sonne in vier Teile teilte, war der Frühlingsbeginn mit dem Fest der Fruchtbarkeit, wo man die sprießenden Keime der Saat begrüßte, welche der Landmann (Widder) zuvor mit Hilfe seines Büffels (Stier), der den Pflug zog, um den Boden aufzureißen, in der Ackerfurche verteilt hatte.

Hier folgte also der Zerstörung im Widder (als damals die Sonne bei dem Sternendämon Algol stand) die Fruchtbarkeit im Stier (als danach die Sonne am Frühlingsanfang bei dem Stern Aldebaran stand).

Umgekehrt fuhr in entgegengesetzter Reihenfolge die Jungfrau mit der Ähre in der einen Hand die Ernte ein (als die Sonne bei Spica am Ende der Jungfrau stand) und verteilte sie einen Monat später am Ende der Waage, die sie in der anderen Hand hält, gerecht an Alle, was mit der Opferung eines Teils ihres Eigentums zugunsten Anderer beim Erntedankfest verbunden war, als ein Symbol für den Tod des selbstsüchtigen Egos am Anfang des Skorpions (als damals die Sonne am Herbstpunkt bei Antares als Gegenspieler zu Aldebaran stand).

Hierbei ging bei Frühlings- bzw Herbstanfang sinnlich beobachtbar auf der einen Seite jeweils Aldebaran auf und auf der anderen Seite Antares unter, bzw umgekehrt. Dabei spiegelten sich jeweils die beiden venusbeherrschten Zeichen Waage und Stier auf der oberen, und die beiden marsbeherrschten Zeichen Widder und Skorpion auf der unteren Seite an der Horizontlinie (daher auch der Name Antares als Anti-Aries, bzw Gegenwidder).

Dass das weibliche Marszeichen Skorpion im Herbst als dämonisch angesehen wird, weil es den Tod des Egos zugunsten der Partnerschaft mit sich bringt, und das männliche Marszeichen Widder im Frühjahr als Selbstdurchsetzung des Egos zum Zwecke der Zeugung von Nachkommenschaft als etwas Positives für Einen selber gefeiert wird, wird hierbei leicht nachvollziehbar.

Leider sind durch die Verschiebung des Frühlingspunktes bei gleichzeitiger Beibehaltung des Kalenders seit dem 5. Jahrh. n. Chr. Sternbild und Sternzeichen so weit auseinandergedriftet, dass die Mythologie weder zum tropischen noch zum siderischen Jahreskalender mehr passt.

Dass man die Monate und Tage nach den Tätigkeiten benannte, die die Menschen jedes Jahr zu diesem Zeitpunkt zu tun pflegten, entspringt keiner mythologischen Märchenstunde, sondern hat einerseits eine ganz praktische Bedeutung und andererseits auch eine sinnstiftende, wobei man jeden einzelnen Tag im Jahr mit dem Namen eines Schutzheiligen versah, der an diesem Tage geboren war, und ein bestimmtes Prinzip repräsentierte, sodass beides nicht in Vergessenheit geriet, und man auch jeden einzelnen Tag im Jahr für sich würdigen konnte.

Obendrein konnte man damit, dass man dem Menschen den Namen des jeweiligen Heiligen gab, der auch an dem Tag geboren war, später bereits schon anhand seines Namens ermitteln, an welchem Tag im Laufe des Jahres er Geburtstag hatte.

Dass dabei sein Name (Nomen) zum Omen (Vorausschau auf sein zukünfitges Wesen) wird, wenn der Betreffende auch die dem jeweiligen Tag zugeschriebenen Eigenschaften übernimmt, von denen auch der jeweilige Schutzheilige geprägt worden ist, wäre nur dann astro-logisch, wenn vom Sonnenstand des jeweiligen Tages (und nicht der Stunde) tatsächlich eine prägende Wirkung fürs ganze Leben ausginge.

Leider konnte das bisher durch statistische Untersuchung nicht nachgewiesen werden, und bleibt somit reine mystische Spekulation ohne jeden praktischen Nutzen, vor allem, wo sich durch die Äquinoktioalverschiebung alle 72 Jahre die Bedeutung eines Tages auch noch obendrein rückwärts auf den jeweils vorhergehenden Tag überträgt, und schon lange nicht mehr dieselbe ist, wie vorher, als die Regel aufgestellt wurde.
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